Kleeblatt-Anhänger auf gefährlichen Abwegen?

Manchmal muss man sich in „Feindesland“ begeben. So wie Greuther-Weib uwo, das kürzlich einen Pressetermin am Valznerweiher auf dem Gelände des 1. FC Nürnberg hatte. Dort ist natürlich alles in Rot-Schwarz gehalten. Auch der FCN-Fanshop mit dem Club-Logo ist weithin zu sehen; damit muss man als Kleeblatt-Anhänger leben können. Aber dann dachte uwo, sie traut ihren Augen nicht: Steht da doch direkt neben dem Eingang zum Laden ein Fahrrad in leuchtendem Weiß-Grün. Diese Farbkombination erlaubt hier in Franken nur zwei Assoziationen: Spielvereinigung Greuther Fürth oder Stadt Fürth. Offenbar hatte sich ein Kleeblattfan an den Valznerweiher verirrt. Oder musste er womöglich ein (Weihnachts-)Geschenk im Fanshop kaufen? Oder war das etwa jemand, der es darauf angelegt hatte, eingefleischte Clubfans zu provozieren und auf die Palme zu bringen? Handelt es sich gar um Kunst am Bau? Auf jeden Fall ist das weiß-grüne Rad vor diesem Hintergrund ein äußerst witziges Fotomotiv.

Nikolausi…aus Fürth


Gerhard Polt ist einer meiner liebsten Kabarettisten – und zu meinen Favoriten gehört „Nikolausi – Osterhasi“. Wer’s nicht kennt, hier ist der Clip.

Aber mindestens genauso gelungen ist meiner Ansicht nach der Schokoladen-Nikolaus, den man im Fanshop der Spielvereinigung kaufen kann. Circa 25 Zentimeter hoch hat dieser weiß-grüne Nikolaus in der linken Hand einen Sack mit allerlei Geschenken für Kinder. Und unterm Arm trägt er – und das zeichnet ihn als echten Kleeblatt-Fan aus – einen Fußball.

Bestimmt wünscht sich auch dieses Fürther Exemplar, dass der Knoten beim Kleeblatt endlich platzt, und das Team nicht nur passabel spielt, sondern endlich auch Tore schießt.

 

Hängt die Aufstiegs-Helden an die Wand!

Man merkt, dass das Jahr wieder seinem Ende entgegengeht. Darauf könnt Ihr wetten! Und für Kleeblatt-Fans gibt es jetzt wieder gute News:
Der neue Jahreskalender 2013 der SpVgg Greuther Fürth ist soeben erschienen. Er heißt vollmundig: „Durchs Jahr mit echten Titelhelden“. Alle vier Wochen ein neues Foto von den Kleeblatt-Stars. Die 12 Monatsblätter zeigen  – siehe am Beispielfoto aus der Vereins-Website – wie immer tolle Motive mit Fürther Spielern. Also: Edgar Prib und Max Grün voll in action. Der Kalender ist im DIN A3-Querformat und wird sich an den Wänden von Fans super machen. Das gute Stück kostet übrigens nur schlappe 9,95 Euro. Erhältlich ist der Kleeblatt-Jahreskalender in den Fanshops „Greuther Teeladen“ und im „Franken Ticket“ am Kohlenmarkt in Fürth. Wer sich nicht aufraffen kann oder will, der kann ihn auch ganz bequem von zu Hause bestellen.
Also, nichts wie los. Das wäre doch auch ein geniales Geschenk zum Nikolaus?

Kleeblatt-Fahne auf dem Kopf

Einem echten Kleeblattfan wird die spielfreie Zeit allmählich zu lange. Gut, dass das Team der Spielvereinigung nach dem 2:2-Unentschieden gegen den FC St. Pauli am nächsten Sonntag, 20. November, ab 13.30 Uhr endlich wieder aktiv werden kann. Die Partie gegen den Tabellendreizehnten FSV Frankfurt im Ronhof verspricht spannend zu werden, kann Trainer Mike Büskens doch auf die meisten seiner Spieler zurückgreifen und so konzeptionell aus dem Vollen schöpfen.
Ich werde in Zukunft nicht nur mit selbstgestricktem Schal und Stirnband, sondern jetzt auch mit einer original Fürther Fahne im Stadion sein. Dazu eine kleine Anekdote: Die weiß-grüne Kleeblatt-Fahne war ein Geschenk zum Geburtstag. Beim Auspacken musste ich allerdings zu meinem Bedauern feststellen, dass sie falschherum auf dem Stock steckte (auf meinem Foto hält Greutherweib uwo das Corpus Delicti zu Demonstrationszwecken hoch). Also nichts wie hin zum Fanshop am Kohlenmarkt, um die Fahne umzutauschen. Der freundliche Mitarbeiter hörte sich meine Story von der verkehrt aufgezogenen Fahne an, rollte das gute Stück auf und musste lachen: „Da wären Sie ja zum echten Gespött im Stadion geworden.“ Ich stimmte ihm zu. Auf einmal kam von rechts eine Stimme aus dem Off: „Ist doch scheißegal“, meinte ein jüngerer Fürther, der mit seinem kleinen Sohn Fanartikel einkaufte. Dem konnte ich nun aber gar nicht zustimmen. Ich stellte mir das bildlich vor: Ich schwenke in der Trolli ARENA eine Fahne, deren Schriftzug „Kleeblatt Fürth“ auf dem Kopf steht. Ein Albtraum: Die süffisanten Kommentare über Frauen im Fußballstadion und unkorrekte Fanaccessiores. Das wäre keinesfalls eine gute Voraussetzung, die Kleeblätter adäquat zu unterstützen. Und sicher hätten Fans der gegnerischen Mannschaften blöde Witze darüber gemacht, dass in Fürth wohl alles auf dem Kopf steht, und man unter diesen chaotischen Bedingungen wohl nie aufsteigen werde. „Also, das geht gar nicht“, brachte es der Fanshop-Mitarbeiter auf den Punkt und holte mir ein neues Exemplar, bei dem alles mit rechten Dingen zugeht. Wir führten dann noch ein interessantes Gespräch über die Spielvereinigung im allgemeinen, die Perspektive für die nächsten Spiele, und trennten uns mit dem positiven Gedanken, dass in dieser Saison bisher alles bestens gelaufen ist. Und ich bin fanartikeltechnisch für die nächsten Spiele bestens ausgerüstet.

 

Dort, wo das Kleeblatt haust!

Für mich als (Wahl-)Fürtherin, noch dazu als Greuther-Weib, ist es immer erwähnenswert, wenn sich Bürger der Stadt, Geschäfte oder Unternehmen für die Spielvereinigung engagieren. Ein gutes Beispiel dafür, wo sich Fans auch außerhalb des Fanshops „Greuther Teeladen“ oder des Online-Shops mit Fanartikeln versorgen können, ist das Fürther Möbelgeschäft „Flamme“.

Greuther-Weiber 2 001Am Samstag, 6. Februar, feiert „Flamme“ gemeinsam mit der Spielvereinigung die Wiederöffnung des neuen Kleeblatt-Shops, aufgrund des Umbaus konnte das Sortiment an Fanartikeln erweitert werden. Unter dem Motto „Flamme zeigt Flagge“ haben von 10 bis 18 Uhr  eingefleischte weiß-grüne Fans in den Verkaufsräumen in der Hardstraße 80 Gelegenheit, zum Beispiel die neuen Heimtrikots (mit dem Logo der ERGO Direkt Versicherungen) zum Sonderpreis von 27,50 Euro (Normalpreis 55 Euro) zu erstehen. Interessant ist natürlich auch die limitierte Sonderkollektion zum DFB-Pokalspiel gegen den FC Bayern München am 10. Februar. Etwas für alle, die auf keinen Fall zu den Verlierern gehören möchten, ist der Schal „FÜRTHelfinale“: halb im Bayern-München-Look, halb Kleeblatt-Design – da kann nichts schiefgehen. Wer auch immer gewinnen wird – ich glaube fest, es sind die Mittelfranken, die haben ja derzeit einen „Lauf“! -, man ist mit diesem modischen Accessoire immer auf der sicheren Seite. Ähnlich diplomatisch auch der Pin und das Shirt im kombinierten Bayern/Kleeblatt-Design. Ein weiterer Höhepunkt der Aktion am Samstag ist die Autogrammstunde mit Spielern und Trainern der Spielvereinigung von 15 bis 16 Uhr. Unser Foto zeigt übrigens die Rückseite der aktuellen „Stadtzeitung“.

Mein Tipp: Bis heute Abend werden noch die aller-,allerletzten Tickets für das oben erwähnte Supermatch angeboten. Im „Greuther Teeladen“ sind noch wenige Restkarten zum Preis von 20,50 Euro bzw. 30,50 Euro im Fürther Fanblock in der Allianz-Arena erhältlich. Wer sich also noch für den Besuch des Pokalspiels in München entscheiden möchte, dann nichts wie los zum Ronhof!