Ein Lichtstreif am Fußball-Horizont!

Sie sind mit einem blauen Auge davongekommen und haben beim Angstgegner, dem Rekordmeister FC Bayern München, ihre Haut teuer verkauft. 0:2 hat die Spielvereinigung in der mit 71.000 Zuschauern ausverkauften Allianz-Arena verloren.
Mit einer hochverdienten 1:0-Führung gingen die Bayern in die Halbzeitpause. Nach dem überfälligen, aber aus Sicht der Spielvereinigung vermeidbaren 1:0 hatten die Kleeblätter Riesenglück, nicht höher in Rückstand zu geraten zu sein.
Trainer Mike Büskens musste praktisch mit einer Notelf in München antreten: ohne Kapitän Mavraj (Gelb-Rot-Sperre), Schmidtgal (Patellasehnen-Probleme), Prib (Zerrung) sowie Neuzugang Djurdjic (Stirnhöhlenvereiterung). Das erste Tor fiel trotzdem erst in der 26. Minute durch Mario Mandzukic, die ca. 5000 aus Fürth angereisten Fans sahen bis dahin ein gute Abwehrleistung ihres Teams. Andererseits kamen sie in der ersten halben Stunde gerade vier Mal über die Mittellinie. Ein Facebook-Poster war pessimistsich: „Das wird nix – das Kleeblatt hat gerade mal 20 Prozent Ballbesitz.“ Naja, das sollte sich bis zum Schlusspfiff nicht wesentlich ändern. Obwohl das Kleeblatt (mal wieder) kämpfte und in der zweiten Halbzeit mit einigen Torschüssen gute Ansätze zeigte. Doch das zweite Tor des Gastgebers in der 61. Minute – wieder durch Mandzukic – ließ die leisen Hoffnungen auf ein Unentschieden wie eine Seifenblase platzen.
Fazit: Für Manuel Neuer ein ruhiger Tag mit viel Langeweile, 17 Eckbällen der Münchner  standen null (!) für die Spielvereinigung gegenüber. Das erste Tor war vermeidbar (Fehler bei Keeper Wolfgang Hesl). Die Kleeblätter zeigten eine ganz gute Defensive, schwächelten aber – wie so oft – in Richtung gegnerischen Strafraum. Aber die gute Aktion von Neuzugang Jung-Bin Park, der in der vorletzten Minute eingewechselt wurde, und das mutigere Auftreten der Fürther gegen Ende des Spiels zeigte Perspektiven auf.
Nächste Woche empfangen wir im Ronhof unseren Lieblingsgegner FSV Mainz 05. Lieblingsgegner deshalb, weil die Mainzer die einzige Mannschaft sind, wie wir in der Hinrunde besiegen konnten – auswärts! Da muss es zu Hause doch erst recht klappen, oder?

Fans von Kleeblatt und FCB demonstrieren gemeinsam

Das Spiel gegen den FC Bayern München in der Allianz-Arena beginnt morgen um 15.30 Uhr, aber schon vorher werden einige Kleebattfans in der Münchner Innenstadt anzutreffen sein: Anhänger der Spielvereinigung und des FC Bayern werden zu einem gemeinsamen Demonstrationszug durch die Münchner Innenstadt antreten. Ihre Forderung: eine individuelle Kennzeichnungspflicht für Polizeibeamte. Schon im März 2012 – am Tag des Spieles gegen 1860 München in der Allianz-Arena – waren einige Mitglieder der hiesigen Fanszene zu Hause geblieben und hatten sich lieber in einer Fürther Demo für die Kennzeichnungspflicht stark gemacht (siehe Foto). Morgen möchte man nun gemeinsam mit Anhängern des FC Bayern ein deutliches Zeichen setzen.

Wer erinnert sich nicht an den 10. Februar 2010, als es beim DFB-Pokal-Viertelfinalspiel zwischen dem FCB und der SpVgg vor und in der Allianz-Arena zu Übergriffen eines Unterstützungskommandos (USK) auf Fürther Fans gekommen war? Wir haben damals auch in unserem Blog darüber berichtet. Bei winterlichem Wetter ohnehin schon spät im Stadion angekommen, mussten die Gästefans langwierige Kontrollen über sich ergehen lassen – teilweise auch als das Spiel schon angepfiffen war. Je nach Aussage der Beteiligten kam es dann während der Partie aus verschiedenen Gründen zu Auseinandersetzungen, bei denen Polizeibeamte, teils maskiert und unidentifizierbar, den Schlagstock schwangen und Pfefferspray sprühten.

Morgen Vormittag veranstalten die „Horidos“ und Fans des FCB gemeinsam mit der Initiative „Für eine transparente/bürgerfreundliche Polizei“ um 10.30 Uhr auf dem Münchner Marienhof die Kundgebung. Dabei werden beide Fanlager ein satirisches Fußballspiel aufführen, das verdeutlichen soll, weshalb die Kennzeichnungspflicht für Polizeibeamte in ihren Augen wichtig ist. Anschließend startet ein Demonstrationszug vom Marienhof über den Marienplatz zum Sendlinger Tor. Auf dem Weg will man bei den Partei-Büros von FDP, SPD und den Grünen einen offenen Brief einwerfen. Er soll die Parteien an ihre Versprechen erinnern, die Kennzeichnungspflicht für Polizeibeamte in Bayern möglichst bald durchzusetzen.

 

Dieser „Pep“ hat wirklich Pep!

Ein Greuther-Weib schreibt nicht nur leidenschaftlich gerne über das Auf und Ab bei der Spielvereinigung. Nein, ein Greuther-Weib ist in erster Linie auch Frau und aufgeschlossen gegenüber ästhetischen Genüssen. Deshalb habe ich gestern mit großem Interesse die Verpflichtung von Josep „Pep“ Guardiola i Sala als neuen Trainer des FC Bayern München registriert. Ab dem 1. Juli 2013 wird dieser optische Leckerbissen als Nachfolger von Coach Jupp Heynckes den erfolgreichsten deutschen Bundesligaverein trainieren. Zur Zeit – und das imponiert mir – verbringt er ein Sabbatjahr in seinem hippen Upper West Side-Appartement in New York – wer würde das nicht auch mal gerne machen? Guardiola wurde von vielen französischen, englischen und italienischen Spitzenvereinen hofiert, man wollte ihn mit bis zu 20 Millonen Euro Jahresgage locken. Aber er hat sich – wie zu hören war – aus „romantischen Gründen“ für das Engagement in Deutschland entschieden. Mal sehen, ob er, der den FC Barcelona in vier Jahren zu 14 Titeln und Erfolgen führte, auch mit den Bayern und ihrer „mia san mia“-Philosophie klar kommt.

Ich finde, dieser Mann, der morgen 42 Jahre alt wird, ist eine echte Augenweide. Er kleidet sich stylisch und legt auch sonst viel Wert auf sein Äußeres. Übrigens hat er nach der Schule kurze Zeit Jura studiert. Und: Pep Guardiola ist großer Fan der englischen Pop-Rock-Band Coldplay.
Ich freue mich schon darauf, wenn Pep dann in der nächsten Bundesliga-Saison hier im Stadion im Ronhof auf der Trainerbank sitzt und uns Frauen – neben einem spannenden Spiel – auch etwas fürs Auge geboten wird!

In der Ersten Liga ist die Luft dünner!

Der Duft der großen weiten Welt in der Trolli ARENA. Das Kleeblatt ist erstklassig und Gegner Nummer 1 eigentlich ein Traum! Doch die Bayern machten es erst mal spannend. Die Münchner taten sich schwer mit dem fränkischen „underdog“ und hatten mit einem jungen Team zu tun, das ihnen Paroli bot. Dann führte der zweite Eckstoß in der 43. Minute zum 1:0 durch Thomas Müller. Glück für die Bayern, aber naja.
Der erste Spieltag in der 50. Bundesliga-Saison, und die ganze Stadt Fürth hatte auf den heutigen Samstag hingefiebert. Auch die Stadionerweiterung im Ronhof war rechtzeitig abgeschlossen. Anwohner mit direktem Blick auf den Ort des Geschehens hatten bis zum letzten Moment ihre Zweifel gehabt, ob es noch klappt.
In bester Stimmung empfingen die Aufsteigbaren die Cracks der Bundesliga. Und das Kleeblatt startete beherzt und wusste sich durchaus gegen den Rekordmeister Bayern München zu behaupten. Aber nach dem Tor von Müller fiel dann in der 59. Minute Tor Nummer zwei durch Mandzukic. Schon jetzt überschlugen sich die Kommentare in Facebook, viele Kleeblattfans spürten zum ersten Mal drastisch, was es heißt, in Liga eins zu spielen. Hier weht ein rauer Wind. Und Max Grün musste nach einem Schuss von Arjen Robben, den Thomas Kleine unglücklich ins eigene Tor abfälschte, dann noch ein drittes Mal hinter sich greifen. Fazit: Das Team der Spielvereinigung ist motiviert und hat Potenzial, die erste Halbzeit war vielversprechend, dann dominierten leider die Bayern. Und: Die Stimmung in der voll besetzten Trolli ARENA war super und macht Lust auf die nächsten Begegnungen.
Amüsiert hat uns Greuther-Weiber übrigens ein Interview, das Coach Mike Büskens im Radio gab. Auf die – zugegebenermaßen nicht allzu originelle – Frage, was das Kleeblatt in dieser Saison weiblichen Fans zu bieten habe, antwortete er nicht minder uninspiriert: Viele Kleeblattspieler seien jung und noch zu haben. Und das könnte doch durchaus reizvoll sein für Zuschauerinnen. Aha, so viel zum Thema Frauen und Fußball aus der Sicht eines Trainers!

Knaller fürs Kleeblatt: Eröffnung gegen Bayern München

Wenn das kein vielversprechender Start für die Spielvereinigung in die erste Bundesliga-Saison ist: Am 25. oder 26. August wird der Rekordmeister FC Bayern München in die Trolli ARENA kommen. Für die „Aufsteigbaren“ ist das mit Sicherheit die erste große Bewährungsprobe. Zwar kennen die Kleeblätter die Bayern schon von der DFB-Pokalbegegnung im Februar 2010. Damals verloren die Kleeblätter mit respektablen 2:6-Toren, und es kam am Rande des Spiels zu unschönen Szenen im Gästebereich derAllianz-Arena. Aber jetzt die Bayern in einer regulären Bundesliga-Begegnung hier im Ronhof zu empfangen, das hat schon was!

Ich freue mich für die SpVgg, die gleich zu Beginn der Erstliga-Saison zeigen kann, was in der Mannschaft steckt. Seit gestern trainiert das Team ja wieder. Mike Büskens wird alles daran setzen, sein neues Team sportlich und mental auf die spannende Saison vorzubereiten.
Ob Torjäger Olivier Occean Fürth bald verlässt, ist noch immer nicht klar. Seit Tagen wird sein möglicher Wechsel zu Eintracht Frankfurt diskutiert. Gestern fehlte der Stürmer beim Trainingsauftakt in Fürth. Mike Büskens meinte, dass die Wahrscheinlichkeit eines Verbleibs des Stürmers „nicht sehr hoch“ ist, berichtete Sport1. Lukrativ wäre der Weggang von Occean für die Spielvereinigung schon: Er kam für knapp 200.000 Euro zur letzten Saison vom Drittliga-Club Kickers Offenbach nach Fürth. Jetzt könnte die Ablöse nach der erfolgreichen Saison über eine Million Euro betragen.
Die Verhandlungen mit dem potenziellen Nachfolger des Kanadiers – Nick Proschwitz vom SC Paderborn – sind ins Stocken geraten. Mit angeblich zwei Millionen Euro ist er der Spielvereinigung schlichtweg zu teuer.

Das Kleeblatt rüstet auf

Saure-Gurken-Zeit bei der Spielvereinigung? Mitnichten. In der Trolli ARENA tut sich einiges (neuer Rasen) und auch die Mannschaft wird derzeit mit neuen Spielern optimiert.
Zur Freude des Feindes in unserem Haus kommt in der ersten Bundesliga-Spielzeit des Kleeblatts ein Spieler von Borussia Dortmund nach Fürth: Der Innenverteidiger Lasse Sobiech wird zukünftig das Trikot der SpVgg tragen. Der Deutsche Meister und Pokalsieger Dortmund und das Kleeblatt haben sich auf einen Ausleihvertrag für ein Jahr geeinigt. Der 21-jährige Sobiech  ist  – für uns Frauen sehr erfreulich – 1,96 Meter groß und U21-Nationalspieler. Er war schon länger für die Position des Innenverteidigers der Wunschkandidat der Spielvereinigung. Im vergangenen Jahr war er von Dortmund an den FC St. Pauli ausgeliehen. SpVgg-Präsident Helmut Hack ist davon überzeugt, dass „wir mit ihm die Leistungsdichte im Kader weiter erhöht haben“. Des Präsidenten Wort in Gottes Ohr!
Heute hat die SpVgg auch noch den 21-jährigen Innenverteidiger Michael Hefele für zunächst ein Jahr unter Vertrag genommen. Der 1,92 Meter große Abwehrhüne (siehe oben!) kommt ablösefrei von der SpVgg Unterhaching. Auch von ihm erwartet sich Helmut Hack so einiges: „Michael ist ein ehrgeiziger, robuster Innenverteidiger mit Perspektiven. Wir werden ihn behutsam an die deutlich höheren Anforderungen der 1. Bundesliga heranführen.“
Noch mal zurück zu Lasse Sobiech und Borussia Dortmund. Als Greuther-Weib beschäftigt man sich ja nicht nur mit Informationen und Ereignissen rund ums Kleeblatt. Man ist auch bei anderen Fußballereignissen am Ball. Deshalb ist mir die Meldung, dass Bundestrainer Jogi Löw in den ersten Spielen der Nationalmannschaft bei der Fußball-Europameisterschaft erst mal auf Spieler von Borussia Dortmund verzichten wird, voll gegen den Strich gegangen. Denn die logische Konsequenz, das ist eine Mannschaft voll mit Bayern-München-Spielern. Und das geht für uns hier in Franken eigentlich gar nicht.
Aber wir sehen dem ersten Spiel der Deutschen am Samstag, 9. Juni, gegen Portugal gelassen entgegen und warten ab, wann Herr Löw mit seiner Strategie umschwenkt.

Historischer Sieg für Ex-Kleeblatt Thomas Wörle

Gestern lagen Freude und Enttäuchung beim deutschen Star-Verein Bayern München nah beieinander. Abends verlor das Männerteam in Berlin das DFB-Pokalendspiel gegen den Deutschen Meister Borussia Dortmund mit 2:5 Toren. Wenige Stunden vorher hatte schon das Pokal-Endspiel der Damen stattgefunden. Mit dem sensationellen Sturz des Titelverteidigers und Rekordchampions 1. FFC Frankfurt feierten die Fußballerinnen von Bayern München den ersten Pokaltriumph ihrer Vereinsgeschichte. Der krasse Außenseiter gewann mit 2:0, der mit 60.000 Euro dotierte Triumph ist der größte Erfolg der Bayern-Frauen seit dem Gewinn der Meisterschaft 1976. Keinen Stich konnte der mit zahlreichen Nationalspielerinnen gespickte Favorit aus Frankfurt setzen und verpasste vor 15 678 Zuschauern im RheinEnergie-Stadion in Köln seinen neunten Cup-Erfolg.

Interessant ist der Sieg der Bayern-Frauen für ein Greuther-Weib, bei dem sich ja primär alles rund um die Spielvereinigung dreht, wegen des Trainers des FCB: Thomas Wörle. Er war mal ein Fürther Spieler, hatte in seiner aktiven Fußballerkarriere zur Saison 2008/09 zur Spielvereinigung gewechselt und wurde in 12 Spielen eingesetzt. Auf dem Foto sieht man ihn „voll in action“ vor vier Jahren im Dress der SpVgg. Zum Ende der Saison 2009/10 beendete Wörle aus gesundheitlichen Gründen seine Spielerkarriere und übernahm dann 2010/11 das Traineramt der Damenmannschaft beim Münchner Top-Verein. Seine Schwester Tanja spielt für den Frauen-Bundesligisten. Trainiert wurde die Mannschaft bis 2012/11 von Günther Wörle, dem Vater von Tanja und Thomas Wörle, der dann von seinem Sohn Thomas beerbt wurde.
Während die männlichen Kollegen beim FCB Titel in Serie sammeln, machen sich die Frauen als Talentschmiede einen Namen. Wie in vielen Fußball-Vereinen stehen auch hier die Frauen im Schatten der erfolgreichen Herrenmannschaft, aber seit gestern könnte sich das zumindest im München ein kleines bisschen ändern.
Mir hat nach dem Sieg der Bayern- Frauen besonders gefallen, wie sympathisch und voller Begeisterung Thomas Wörle und sein Team den völlig unerwarteten Gewinn des DFB-Pokals im Kölner Stadion gefeiert haben. Den Münchner Mädels ist es zu gönnen, aber mit einem Ex-Kleeblatt als Trainer war ja eigentlich auch nichts anderes zu erwarten, oder?

 

 

Glück und Leid nach DFB-Pokal-Sieg

Fans der Spielvereinigung sind heute morgen mit Schmetterlingen im Bauch aufgewacht. Da war doch was? Der eine oder andere vielleicht auch mit einem Kater? Egal, das Kleeblatt hat die Sensation geschafft, 1899 Hoffenheim mit 1:0 besiegt, und ist somit ins Halbfinale des DFB-Pokals einmarschiert. Sieht man sich die anderen drei Mannschaften an, die es geschafft haben, kann man endlich mal das Gefühl erahnen, was es hieße, auf Augenhöhe mit Erstligamannschaften zu sein. Übrig geblieben sind nämlich der letztjährige Meister und aktuelle Bundesliga-Erste Borussia Dortmund, der Rekordmeister und Tabellenzweite Bayern München sowie der Shootingstar dieser Saison, Borussia Mönchengladbach (derzeit auf Rang 4).
Welche dramatischen Konsequenzen der Fürther Sieg und das Pokal-Aus für den Unterlegenen haben, wird gerade mehr als deutlich: Vor wenigen Minuten haben die Hoffenheimer Trainer Holger Stanislawski entlassen. Ein Kollege munkelte schon gestern, dass Markus Babbel als möglicher Nachfolger gehandelt wird. Greuther Fürth als Trainerkiller und Trainermacher, warum nicht?
Ob die siegreiche Mannschaft gestern Nacht gemeinsam mit ihrem Trainer Mike „Buyo“ Büskens noch das Fürther Kneipenviertel, sprich: die Gustavstraße, unsicher gemacht hat, entzieht sich leider meiner Kenntnis. Gefeiert wurde auf jeden Fall.
So, am Samstag erfahren wir im „Aktuellen Sportstudio“ im ZDF, wie die Halbfinal-Begegnungen aussehen werden. Wenn wir Greuther-Weiber einen guten Draht zur Fußballgöttin haben, dann kommt es zu folgenden Begegnungen: Bayern München tritt in Mönchengladbach an. Und die Spielvereinigung empfängt am 20. bzw. 21. März in der Trolli ARENA den deutschen Meister Borussia Dortmund. Das hätte was – und für Überraschungen ist das Kleeblatt bekanntlich immer gut!

Das Kleeblatt boomt!

Bayern München wird einem ja oft als der deutsche Fußballverein schlechthin dargestellt. Da ist angeblich alles Gold, was glänzt. So auch in Sachen Dauerkarten-Verkauf. Schon vor einigen Tagen wurde publik, dass knapp vier Wochen vor dem Bundesliga-Start bereits 12 von 17 Heimspielen in der Allianz Arena ausverkauft und insbesondere auch alle Dauerkarten vergriffen sind. Bei 38 000 Saisontickets wurde, genauso wie im letzten Jahr, der Verkauf gestoppt. Wer sich bislang nicht um Karten für die neue Saison gekümmert hat, kann sich die Topspiele gegen Meister Dortmund oder Bayer Leverkusen abschminken. Weiterhin sind alle bayerischen Derbys  – wie das gegen den Club oder den FC Augsburg – ausverkauft!
Und auch die Spielvereinigung vermeldet heute eine Rekordzahl an verkauften Dauerkarten für die Saison 2011/12: Rund 3500 Jahrestickets gingen bereits vor dem Auftaktspiel gegen Eintracht Frankfurt über die Ladentheken. Und die Nachfrage ist weiterhin ungebrochen. O-Ton des für den Kartenverkauf Verantwortlichen beim Kleeblatt, Andreas Stahl:

„Bei uns liegen etliche Vorbestellungen für Dauerkarten, die wir in der letzten Woche gar nicht mehr erfüllen konnten, weil die Plätze in der Trolli ARENA durch Tageskarten für das Frankfurt-Spiel blockiert waren. Jetzt sind die Plätze aber wieder frei und wir können die gewünschten Dauerkarten ausstellen.“

Aus diesem Grund hat sich die SpVgg entschlossen, den Dauerkartenverkauf um weitere zwei Wochen zu verlängern. Bis zum Samstag, 30. Juli, können sich alle Spätentschlossenen im Fanshop „Greuther Teeladen“ oder im Fanshop bei Franken Ticket am Kohlenmarkt noch eine Saisonkarte sichern.
Die große Publikumsresonanz klingt vielversprechend für die nächsten Monate. Die Begeisterung der Fürther Fans scheint ungebrochen zu sein. Ungeachtet des glücklos endenden ersten Spiels gegen die Frankfurter Eintracht. Und wenn das weiß-grüne Team so weiterspielt, wie es am vergangenen Freitag in der ersten Halbzeit begonnen hat, dann hoffen wir das Beste!

Büskens bleibt uns wohl erhalten – oder?

Dieser Kelch ist also an den Fürthern vorbei gegangen: Nicht Mike Büskens – wie immer wieder spekuliert -, sondern Ralf Rangnick wird der neue Trainer von Schalke 04. Viel sprach dafür, dass Büskens nicht ganz abgeneigt wäre, das Gelsenkirchener Team zu trainieren. Er hat selbst lange aktiv bei Schalke gespielt und auch so manchen Erfolg miterlebt. Außerdem hat er die Mannschaft schon trainiert. Weiterhin wohnt seine Familie nach wie vor dort. Und: Lieber eine Erstligamannschaft coachen, die gerade schwächelt, als eine Zweitligamannschaft, die es unter Umständen wieder nicht schafft, erstklassig zu werden?

Der Spielvereinigung wird ein Stein vom Herzen fallen. Denn Büskens wird von seinen Spielern genauso geschätzt wie von der Vereinsführung. Und auch die Fans im Ronhof stehen voll hinter dem meist ruhigen Trainer, der bei gegebenem Anlass aber auch mal so richtig ausrasten kann. Beispiele dafür gibt es einige. Zuletzt hat ihn der Schiedsrichter Tobias Welz beim Spiel gegen den VfL Bochum des Platzes verwiesen und auf die Tribüne verbannt. Grund: Büskens hatte sich über das Ausgleichstor deutlich sichtbar gefreut.

Rangnick geht also zu Schalke, Magath zum VfL Wolfsburg, Jupp Heynckes zum FC Bayern München, und Jogi Löw bleibt uns als Nationalcaoch bis mindestens 2014 erhalten. Das Trainerkarussell ist immer wieder amüsant. Solange es das Kleeblatt nicht nachhaltig tangiert, sehen wir uns das auch in aller Seelenruhe an! Aber nicht vergessen: Die Gefahr, das Mike Büskens die SpVgg verlässt, ist noch akut. Also: Mal sehen, was uns die nächsten Tage an Überraschungen bringen werden!