Kleeblatt-Eröffnungsfeier mit viel Programm

Die Saisoneröffnungsfeiern sind immer ein Highlight für Kleeblattfans. In diesem Sommer findet sie am kommenden Sonntag, 31. Juli, ab 11 Uhr statt. Ort ist dieses Mal nicht der Sportpark Ronhof (wie auf dem Foto 2015), sondern – aufgrund der Umbauarbeiten im Stadion – der Kleeblatt Campus in der Kronacher Straße 154. Eine Woche vor dem ersten Zweitligaspiel gegen den TSV 1860 München will der Verein die neue Spielzeit gemeinsam mit seinen Fans bei einer großen Party einläuten.

Für alle Kleeblattanhänger wird wie immer einiges geboten. So kann man sich zum Beispiel bei der Schussgeschwindigkeitsmessanlage duellieren oder bei einer Führung durch das Funktionsgebäude der Lizenzmannschaft und des Kleeblatt-Nachwuchs-Leistungszentrums hinter die Kulissen zu blicken. Außerdem ist es möglich, beim Foto-Spot ein besonderes Andenken mit nach Hause nehmen oder sich beim Kleeblatt-Fanmobil mit weiß-grünen Accessoires eindecken. Doch das ist bei weitem noch nicht alles: Wer Lust hat, Dreharbeiten mal live mitzuerleben, der sollte sich am Shooting des neuen Video-Spots für das Vorprogramm im Stadion aktiv beteiligen.Vielleicht kann man sich dann bald vor den Kleeblatt-Heimspielen auf der Anzeigentafel bewundern. Außerdem können Fans zusammen mit den Horidos 1000 Choreos basteln.
Ab 14.30 Uhr wird auf der Bühne, die sich auf dem Hartplatz neben dem Kunstrasen befindet, die Profi-Mannschaft offiziell vorgestellt. Wer bis dato noch kein Autogramm abstauben konnte, der schafft das sicher bei der Autogrammstunde im Anschluss an die Mannschaftspräsentation.

Da die Saisoneröffnung auf dem Gelände der Spielvereinigung und somit auch auf den Nachwuchs-Trainingsplätzen stattfindet, ist das Mitbringen von Hunden nicht gestattet. Genauso ist das Rauchen auf der Aktionsfläche und dem Kunstrasen aus Sicherheitsgründen untersagt. Alle Besucher können Ihre Autos auf dem Edeka Parkplatz in der Seeackerstraße abstellen oder den RUAG-Parkplatz in der Kronacher Straße – direkt am Kreisverkehr – nutzen. Auch Fahrräder bitte dort abstellen. Der Zutritt zur Saisoneröffnung ist nur zur Fuß über die Kronacher Straße 154 und nur über den Haupteingang vor der Geschäftsstelle der Spielvereinigung möglich.

Besondere Sicherheitsvorkehrungen
Aufgrund der aktuellen Geschehnisse bei kleineren und größeren Veranstaltungen sind keine Rucksäcke und Taschen auf dem Veranstaltungsgelände zugelassen. Dies soll zu einer entspannten und sorgenfreien Stimmung beitragen. Außerdem gibt es Personenkontrollen beim Zutritt auf das Gelände. Dort können Taschen und Rucksäcke gegen eine Gebühr von 50 Cent abgegeben werden. Am besten wäre es natürlich, wenn die Besucher an diesem Tag auf das Mitbringen von Taschen und Rucksäcken verzichten. Glasflaschen auf dem Veranstaltungsgelände sind ohnehin verboten.

Liebe Frau Büskens, haben Sie doch ein Herz für Fürth!

Liebe Simone Büskens,
heute möchte ich mich als Greuther-Weib ganz persönlich an Sie wenden. Die Spielvereinigung Greuther Fürth ist in dieser Saison endlich in die erste Bundesliga aufgestiegen. Die große Feier gestern vor dem Fürther Rathaus – es waren fast 30 000 Menschen da – hat gezeigt, dass auch eine fränkische Stadt Emotionen zeigen kann und sich für ihren Fußball-Verein unbändig freut. Dass die Mannschaft jetzt erstklassig wird, hat sie in erster Linie Ihrem Mann, dem Trainer Mike Büskens, zu verdanken.

„Trainer, Trainer – bleibst Du bei uns in Fürth?“ hat Gerald Asamoah auf dem Rathausbalkon über das Mikrophon Ihren Mann gefragt. Und er wiederholte die Frage mehrmals. Mike Büskens antwortete auf diese Gretchenfrage eher ausweichend, nach dem Motto: „Feiert heute erst mal den Aufstieg, morgen sehen wir weiter.“
Ihr Mann hat bisher seinen auslaufenden Vertrag (noch) nicht verlängert. In seiner Brust schlagen mit Sicherheit zwei Seelen: Einerseits die Liebe zur Spielvereingung, zu „seiner“ Mannschaft, zu seinem Erfolg. Und der Spaß, jetzt in der Bundesliga zu beweisen, dass das Kleebatt nicht zufallig aufgestiegen ist, sondern sich auch in der ersten Klasse halten wird.
Andererseits hat er gute Gründe, in den Westen zurückzukehren: Seine Familie  – Sie und Ihre beiden Töchter Laura und Kiara – wohnt in Gelsenkirchen. Dorthin fährt Mike Büskens so oft er kann. Er sagt von sich selbst, er sei ein „Familienmensch“. Sympathisch, aber uns Fürthern nützt das in der momentanen Situation wenig.
Deshalb der Vorschlag von einem Greuther-Weib, das seinem Bauchgefühl meistens vertraut, das aber auch dafür plädiert, dass man alle Argumente auf den Tisch legen sollte, bevor man eine (wichtige) Entscheidung trifft: Lassen Sie Ihren Familienrat noch mal zusammenkommen. Besprechen Sie alles in Ruhe. Und wägen Sie Pro und Contra gegeneinander ab.
Aber denken Sie auch daran, dass Sie den vielen Kleeblattfans, ach was, der gesamten Stadt Fürth eine große Freude machen, wenn Sie Ihren Mann Mike Büskens motivieren, erst mal als Trainer hier zu bleiben.
Danke für Ihr Verständnis. Ich wünsche Ihnen und Ihrer Familie alles Gute.
Herzliche Grüße aus Fürth
Greuther-Weib Kiki