Mai

29

2013

Erfolgreiche Kleeblatt-Kickerinnen

Veröffentlicht von kiki in der Kategorie Aufstieg, Frauen-Fußball, Greuther-Weiber, Kleeblatt, Relegation, SpVgg Greuther Fürth | Die Kommentarfunktion ist hier deaktiviert

Foto: Andreas GoldmannDie (männliche) Profimannschaft der Spielvereinigung hat sich in ihrer Erstliga-Saison ja nicht allzu gut geschlagen und wurde mit dem Abstieg bestraft. Dafür ist die Frauenmannschaft des Kleeblatts umso erfolgreicher: Mit 6:3 gewannen die Kleeblatt-Kickerinnen beim Tabellenzweiten ETSV Würzburg und übernahmen damit am letzten Spieltag der Landesliga Nord den Tabellenplatz, der sie zur Teilnahme an der Aufstiegs-Relegation qualifiziert. Für uns Greuther-Weiber eine sehr positive Meldung, die wir unseren Blogleserinnen und -lesern auf keinen Fall vorenthalten möchten.
Trainer Oliver Fürstenhöfer ist – das ist der Website der SpVgg (der wir auch das Foto von Andreas Goldmann entnommen haben) zu entnehmen – über die Entwicklung seiner Schützlinge hocherfreut:

“Dass wir jetzt um einen Platz in der Bayernliga spielen dürfen, das war vor der Saison nicht zu erwarten. Mit dieser jungen Mannschaft wollten wir uns eigentlich erstmal in der Landesliga etablieren. Hut ab vor dieser tollen Leistung!”.

Das Spiel findet morgen, 30. Mai, um 16 Uhr in Hohenschambach (Stadtteil von Hemau im Landkreis Regensburg) statt. Der Gegner der Spielvereinigungs-Mädels steht inzwischen fest: Es ist der SV Moosburg.  Sowohl der SV Thenried als auch der SV Moosburg waren in der Landesliga Süd mit 40 Zählern punktgleich über die Ziellinie gegangen. Im Entscheidungsspiel gewann der SV Thenried, ist damit Meister der Landesliga Süd und steigt in die Bayernliga auf.  Der Verlierer dieses Spiels – der SV Moosburg – ist an Fronleichnam der Gegner der SpVgg-Damen.
Die Kleeblatt-Kickerinnen würden sich über eine lautstarke Unterstützung zahlreicher Fans bei diesem Aufstiegsspiel in die Bayernliga natürlich sehr freuen! Immerhin könnte da der größte Erfolg der noch jungen Geschichte der SpVgg-Frauen eingefahren werden. Mit einem Sprung in die nächsthöhere Liga würden die Kleeblatt-Kickerinnen es den U17-Mädels gleichtun, die vor kurzem den Aufstieg in die Landesliga geschafft haben.

Sep

9

2011

Mit weiblicher Hand das Spiel geführt

Bibiana Steinhaus hat heute die Partie zwischen dem Kleeblatt und dem MSV Duisburg gepfiffen. Das ist für sie nichts Neues – hat sie doch schon im April 2010 ein Spiel zwischen den gleichen Gegnern (damals allerdings in Duisburg) geleitet. Seit der Frauen-Fußball-WM ist der Name Bibiana Steinhaus in aller Munde. Sie ist die erste Schiedsrichterin im deutschen Profifußball, die Spiele zwischen Männermannschaften (2. Bundesliga) leitet, und die erste Deutsche, die ein Weltmeisterschafts-Finale pfiff. Am 17. Juli fand das Endspiel der Fußball-WM in Frankfurt zwischen Japan und USA statt (die Japanerinnen sind bekanntlich mit 3:1 im Elfmeterschießen Weltmeister geworden). Dass das Endspiel so fair und locker abgelaufen ist, war auch das Verdienst der souverän agierenden 32-jährigen Schiedsrichterin Steinhaus.

Trolli-Arena, 9. September: Nach zähem Beginn fiel erst in der 61. Minute das erste Tor für die SpVgg durch Fürstner. Eine echte Erleichterung für die Fürther Fans, die Trolli Arena war immerhin mit über 9000 Zuschauer für einen Freitagabend gut besucht. Nach dem ersten Tor schien das Kleeblatt Aufwind zu bekommen: Nöthe traf vier Minuten später zum 2:0. Die Ernüchterung folgte allerdings schon eine Minute später. Duisburg schoss den Anschlusstreffer. Während der 93 Minuten Spielzeit hatte die Schiedsrichterin viel zu tun. Viele Fouls, sieben Gelbe Karten hat sie vergeben. Naja, Männer-Fußball ist eben härter als Frauen-Fußball. Sieht man mal von den Nigerianerinnen ab…

Fazit: Das Kleeblatt konnte seine Spitzenposition behaupten. Und Bibina Steinhaus vermochte mal wieder mit ihrer integrativen Art eine gute Figur auf dem Spielfeld zu machen. Ohne die Erfolge der Herrenmannschaft ginge es der Spielvereinigung und dem Verein nicht so gut, stimmt. Aber eine Frau auf dem Spielfeld, das hat doch was?

Aug

2

2011

Frauen – Fußball – Fürth

Spätestens seit der Frauen-Fußball-WM ist es auch bis zum letzten (Mann) durchgedrungen, dass Frauen von Fußball mehr Ahnung haben, als man ihnen zutraut. Viele Mädchen und junge Frauen spielen in Deutschland im Verein Fußball. Und immer mehr Mädchen und Frauen interessieren sich zunehmend für alles rund um dieses Thema.

Dass in Fürth Frauenfußball nicht stiefmütterlich behandelt wird, liegt auch der CSU-Stadträtin Birgit Bayer-Tersch am Herzen. Selbst “Fußball-Mutter”, organisierte sie einen Besuch bei der Spielvereinigung Greuther Fürth. Es ging hauptsächlich um den Stellenwert des Mädchen- und Frauenfußballs beim Kleeblatt und allgemein bei den Fürther Sportvereinen. Das machte uns neugierig – diesen “Ortstermin” wollten sich die “Greuther-Weiber” natürlich nicht entgehen lassen.

Spätnachmittags trafen sich also eine gute Handvoll Frauen mit (weiblichem) Anhang vor der Trolli-ARENA. “Ein Vertreter der Spielvereinigung wird durch das Gelände und Gebäude führen und auch für Fragen zur Verfügung stehen” – so stand es auf der Einladung. Und so nahm sich Julian Heckel vom Marketing/Sponsoring der SpVgg Greuther Fürth der Damen an.

“Wie hoch ist eigentlich die Frauenquote unter den Zuschauern bei einem Spiel im Ronhof?”, lautete gleich die erste Frage. Der Kleeblatt-Vertreter musste mit genauen Angaben passen. Dafür informierte Birgit Bayer-Tersch über die Situation des Frauenfußballs in Fürth: Eigene Mädchenmannschaften gibt es in Poppenreuth, Sack und Stadeln. Und seit zwei Jahren auch bei der SpVgg. “Aber nur, weil es eine Auflage vom DFB war”, räumte Bayer-Tersch ein.YouTube Preview Image
Beim gemeinsamen Rundgang im Kleeblatt-Gebäude – Umkleideräume der Fürther Profis und Gäste – riskierten die weiblichen Gäste einen ersten Blick in Richtung Schiedsrichter-Umkleidekabine. “Und wenn der ‘Herr in Schwarz’ eine Dame ist?” – wie z.B. Bibiana Steinhaus, die schon im Ronhof gepfiffen hat? Das sei kein Problem, so die Antwort des Kleeblatt-Vertreters. “Wir sehen das hier alles nicht so eng.” Auch nicht in punkto  Herrentoiletten: “Sogar unser weibliches Personal vom Teeladen geht hier auf die Männer-Klos.” Aha, na bravo!
Beim Besichtigen des heiligen Spielfeldrasens stieß vor allem der Fürther Frauenbeauftragten Hilde Langfeld sauer auf, dass hier nur die Profis etwas verloren haben. “Das muss sich ändern, ich schlage vor, dass in Zukunft auch Frauen und Kinder auf den Rasen dürfen. Dann würde diese Riesenfläche besser genutzt. Und vielleicht dient es auch dem Stellenwert des Frauenfußballs bei Fürther Zuschauern und Kleeblatt-Fans.” Gut gebrüllt. Eine Anregung, die man sich durch den Kopf gehen lassen sollte.

Insgesamt ein interessantes Date bei der Spielvereinigung. Nach dem anschließenden Rundgang durch den VIP-Bereich und dem Ausprobieren der Zuschauersitze auf der Gegengeraden der Trolli-ARENA fuhren alle wieder von dannen. Fazit: In Fürth schlagen viele Herzen für den Fußball und das Kleeblatt. Aber eben (fast) nur, wenn er männlich ist!

 

Jul

22

2011

Kein Frauenfußball auf der neuen Kleeblatt-Homepage?

Eine ansprechende und informative Website zu designen und zu realisieren, erfordert viel Kreativität, Mühe und technisches Know-how. Ich weiß, wovon ich spreche. Seit kurzem verfügt jetzt auch die Spielvereinigung über einen neuen Internetauftritt. Die Seite ist (natürlich) in den Kleeblatt-Farben gehalten, übersichtlich aufgebaut, für meinen Geschmack marketingorientierter als die alte Seite. O.k.
Was ich als Greuther-Weib – auch bei längerer Suche – vermisse, sind Informationen über die Damenmannschaften der SpVgg. Ich habe in der vergangenen Saison ja das eine oder andere Mal über das Fürther Frauen-Team gepostet. Aber jetzt sitzt der Webseiten-Besucher auf dem Trockenen. Wann beginnt die neue Saison? Welche Spielerinnen sind im Kader und wer sind die Gegner? Fehlanzeige. Bei den Inhalten der Homepage hat man Prioritäten gesetzt. Verständlich. Da stehen die Profis an erster Stelle, die anderen (Herren-)Mannschaften folgen sukzessive. Vielleicht fasst sich jemand bei den Kleeblatt-Verantwortlichen schnell ein Herz und versorgt uns mit Infos über die Kleeblatt-Fußball-Frauen? Gerade nach der Fußball-WM war doch ständig zu hören, dass der Frauen-Fußball in Deutschland, ach was, überall auf der Welt einen “Riesenschub” bekommen hat.  Und das gilt ja hoffentlich auch für Fürth!

 

 

Sep

29

2010

Die Frauen-WM wirft ihre Schatten voraus

P1030177Als  “Greuther-Weib” liegen mir natürlich besonders auch Themen zum Thema Frauen und Fußball am Herzen. So habe ich vor wenigen Wochen schon über die Frauen-Mannschaft der Spielvereinigung berichtet, die in der Landesliga Nord spielt. Im letzten Match gegen Frickenhausen haben die Mädels leider wieder verloren, sie stehen momentan auf Tabellenplatz 8.

Und auch wenn ich unterwegs bin, werde ich immer wieder vom Thema Fußball eingeholt. Bei meiner Rückfahrt von Freiburg nach Fürth habe ich zum Beispiel kurz am wunderschönen Stadion von 1899 Hoffenheim Halt gemacht. Bei der Rast mit Baguette und Camembert (es hat nur noch ein Glas Rotwein gefehlt, aber ich bin ja Auto gefahren!), stieß ich auf eine Fahne, die direkt vor dem Eingangsportal der “Rhein-Neckar-Arena” weht. “Spielort der FIFA Frauen-WM 2011″ ist darauf zu lesen.  FlaggeDie WM wird in der Zeit vom 26. Juni bis 17. Juli 2011 im Land des Titelverteidigers – also in Deutschland – ausgetragen. Das Hoffenheimer Stadion ist übrigens eines der neun Stadien, die sich in einem langwierigen Ausscheidungsverfahren qualifizieren konnten. In der “Rhein-Neckar-Arena” in Sinsheim werden drei Vorrundenspiele und das Spiel um den 3. Platz stattfinden. Als einziges weiteres Stadion in Süddeutschland ist noch die “impuls arena” in Augsburg dabei.

Mal sehen, wie erfolgreich die Frauen-WM für Deutschland ausgehen wird. Um die Kurve zu den weiblichen Kleeblättern wieder zu kriegen: Am Sonntag, 3. Oktober, tritt das Frauen-Team der Spielvereinigung um 15.30 Uhr gegen den Tabellendritten Hausen an. – Daumen drücken, dass die Partie ein Erfolg für die Fürtherinnen wird!

Jul

20

2010

Frauenpower in der Trolli-Arena

Manchmal überlege ich mir am Ende meines Urlaubs, einfach dort zu bleiben, wo ich gerade bin. Ohne Sorgen und Stress, mit Sonne und Meeresrauschen satt, “Moules Frites”, bestem Rotwein und zum Nachtisch ab und zu meine geliebte “Ile Flottante” (“Schwimmende Insel”). Dabei handelt es sich um einen oder mehrere Klacks festem Eischnee in einer Creme Anglaise (Vanillesauce) und mit einer genialen Karamellsauce garniert. Aber – wie immer – hat die Vernunft gesiegt, und seit dem Wochenende befinde ich mich also wieder in heimischen Gefilden.

20100711_spvgg_frauen_0094Bei der obligatorischen Lektüre der Zeitungen der vergangenen zwei Wochen habe ich mich dann über manches geärgert und vieles gefreut. Und einiges mit großem Interesse gelesen: Zum Beispiel den Artikel  “Frauen starten durch” im Sportteil der “Nürnberger Zeitung” vom 16. Juli. Dort erfährt man, dass die Spielvereinigung in der neuen Saison eine Frauen-Fußballmannschaft an den Start schicken wird. Diese Mannschaft gibt es zwar schon seit einem Jahr, sie war bisher jedoch in keiner offiziellen Spielklasse angemeldet. Aber jetzt sollen die weiblichen Kleeblätter auch im regulären Ligabetrieb mitmischen. Prima, denke ich mir. Ein geschickter Schachzug dabei ist die Zusammenarbeit mit einem anderen Verein, nämlich den Aufsteigerinnen in die Landesliga, der Frauenmannschaft des ASV Oberpreuschwitz. Wo, um Himmels willen, frage ich mich, liegt denn dieser Ort? In Oberfranken, genauer gesagt: in der Nähe von Bayreuth, recherchiere ich. Und: Der Verein ist schon seit längerer Zeit im Bereich Frauen-Fußball aktiv.

Also: Das Team aus 22 Kleeblättern und 12 ASV-Spielerinnen will den Klassenerhalt in der Landesliga sichern. Und ich  bin mir sicher, wenn wir “Greuther-Weiber” den Fußball-Mädels auch journalistische Rückendeckung geben, ist für die nächsten Jahre vielleicht noch viel mehr drin!

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