Kleeblatt-Fans im Kärwafieber

Was ein echter Fürther bzw. Fürtherin ist, der zählt schon seit Tagen die Stunden bis zur Kirchweih-Eröffnung. Am Samstag, 1. Oktober, ab 11.00 Uhr ist es dann so weit: OB Thomas Jung sticht vor dem Stadttheater ein Fass an – und die nächsten zehn Tage stehen dann ganz im Zeichen der berümten Michaelis-Kärwa.

Auch für Kleeblatt-Fans ist wieder was geboten: Am Mittwoch, 5. Oktober, sind die Kleeblatt-Profis und das Trainerteam für eine Autogrammstunde zu Gast auf der Kirchweih. Ab 18.30 Uhr schreibt das Team von Mike Büskens bei „Trixis Ochsenbraterei“ an der kleinen Freiheit Autogramme. Diese Aktion hat schon Tradition, in jedem Jahr ist Trixi’s Stand umlagert – darüber habe ich im Greuther-Weiber-Blog schon geschrieben. Außerdem öffnet an beiden Sonntagen während der Michaelis-Kirchweih „Franken Ticket“ am Kohlenmarkt seine Pforten. Am 2. und 9. Oktober können sich dort alle Kleeblatt-Fans zwischen 13 und 18 Uhr im Fanshop mit weiß-grünen Fanartikeln eindecken sowie auch Karten für die Heimspiele des Kleeblatts erwerben.

Die Stimmung ist in diesem Herbst aus Fürther Sicht natürlich besonders gut, führt doch die Spielvereinigung souverän die Tabelle der zweiten Bundesliga an. Dem nächsten Spiel gegen den Karlsruher SC stehen die Kleeblätter optimistisch gegenüber. Die Karlsruher liegen derzeit mit nur sieben Punkten auf dem 14. Tabellenrang, sie haben bisher sechs von neun Spielen verloren. Deshalb können die Kleeblatt-Profis cool und zuversichtlich nach Karlsruhe fahren. Wenn alles nach Plan läuft, werden sie abends dann nach gewonnenem Spiel ein bisschen auf der Kärwa feiern können.

Nachtrag. Freitag, 30.9.2011, 19.45  Uhr: Eintracht Frankfurt hat das Zweitligaspiel mit 3:1 gewonnen und liegt jetzt punktgleich – aber mit besserem Torverhältnis – vor der SpVgg auf Tabellenplatz eins. Egal, alles wird gut!

 

Kleeblattaktion soll Playmobil-Stadion füllen

Die Greuther-Weiber sind ja ständig auf der Suche nach berichtenswerten Themen rund ums Fürther Kleeblatt. Und wir werden oft fündig – so auch heute: Anders als der „Club“ geht der Fürther Verein mit einem kurzfristigen Tief souverän um und hat originelle und kreative Marketingideen, um die Stimmung in der Stadt zu verbessern.

Am Mittwoch, 2. Dezember,  ab 19 Uhr sind einige Kleeblatt-Profis zu Gast auf dem Fürther Weihnachtsmarkt. Am „Alten Brathaus“ hat die Familie Dölle ein besonderes Angebot parat: Von den SpVgg-Kickern gibt’s einen Glühwein und eine Sitzplatzkarte für das Heimspiel gegen Alemannia Aachen für sage und schreibe sechs Euro. Natürlich erfüllen die Spieler auch Autogrammwünsche der Fans. 

Aktionen dieser Art werden ja erfahrungsgemäß von Fürther Fans gut angenommen, ich erinnere nur an die Autogrammstunde bei der Fürther Kirchweih. Ob das Playmobil-Stadion am nächsten Montag beim Spiel gegen Aachen dann auch wirklich gut besucht sein wird, bleibt abzuwarten. Die Mannschaft schwächelt derzeit sportlich, ist deshalb aber umso mehr auf die Unterstützung der Fürther Fans angewiesen. Meiner Meinung nach sind Entgleisungen wie bei der Niederlage der Kleeblätter in Paderborn unkontrollierte Reaktionen einiger Frustrierter. Oder seht Ihr das anders?

Mit den Kleeblättern in die Adventszeit

Letzte Woche sind wir noch im kurzärmeligen Sommerdress über die Fürther Kärwa zur Autogrammstunde der Kleeblätter gelustwandelt. Gestern hat es zum ersten Mal geschneit, seitdem frieren wir wie die Schneider. Und jetzt werden wir mit aller Macht daran erinnert, dass Weihnachten nicht mehr allzu weit entfernt ist.

20091014_adventskalenderIm Fanshop des Fürther Vereins am Laubenweg und im Online-Shop wird ab sofort der beliebte SpVgg-Adventskalender angeboten. Passenderweise tragen die abgebildeten Spieler der Saison 2009/10 grüne Zipfelmützen, was in Korrespondenz mit dem klassischen weißen Bart einen tollen Kleeblatt-Weihnachtsmann ergibt.

Was ein echter Fan ist, der muss sich allerdings schnell entscheiden: Der mit Schokolade gefüllte Kalender ist nämlich limitiert! Es gibt nur 750 Stück zum Preis von je 3,95 Euro. Auf die Plätze, fertig, los! Ich habe bislang noch keinen Kalender, aber für ein echtes „Greuther-Weib“ ist er ein Muss!

Wer wird „Fürther Spieler des Monats“?

Unsere Bundestagswahl ist vorüber und der nächste Gang zur Wahlurne dauert noch ein bisschen. Wer trotzdem noch Lust hat, sich an einer Umfrage zu beteiligen, der hat die Möglichkeit, auf der Homepage der Spielvereinigung bei der „Wahl zum Spieler des Monats“ mitzumachen.

a-znk-pho-20091004_113156-45Bis heute haben für den vergangenen Monat September immerhin 260 Personen teilgenommen. Es führt Edgar Prib (im Bild auf dem Boden liegend) mit 57 Stimmen knapp vor Nicolai Müller (54 Stimmen) , gefolgt von Christopher Nöthe (44) und Marco Caligiuri (43). Stephan Schröck mit 23 Stimmen ist schon weit abgeschlagen.

Leider hat sich das Nachwuchstalent Prib ja beim Spiel gegen Fortuna Düsseldorf verletzt. Eine Kernspintomographie ergab einen Außenbandanriss im linken Sprunggelenk. Er wird aber – so der Fußballgott ihm wohlgesinnt ist – spätestens beim Pokalspiel gegen den VfB Stuttgart am 27. Oktober im Playmobil-Stadion wieder auf dem Platz stehen.

Bei der Gelegenheit noch ein Tipp: Auch die SpVgg Greuther Fürth ist auf der Fürther Kirchweih aktiv. Am Mittwoch, 7. Oktober, ist die Mannschaft und der Trainerstab zu Gast bei „Trixi’s Ochsenbraterei“. Ab 18.30 Uhr schreibt das Kleeblatt-Team auf Einladung von Exklusiv-Partner Tucher auf der Kleinen Freiheit Autogramme. Bitte zahlreich erscheinen – die Mannschaft soll doch sehen, wie begeistert ihre Fans sind!

„Wir lassen uns nicht unterkriegen“

Greuther Kerwa 010Ein Greuther-Weib steht unweit des Stadttheaters auf einem Balkon und wartet auf die offizielle Eröffnung der Fürther Kärwa durch OB Thomas Jung. Doch schon wird man wieder mit der Realität des Fürther Fußballs konfrontiert:  Eingefleischte „Hardcore“-Fans  der Spielvereinigng marschieren laut skandierend durch das Kirchweih-Gelände. „Wir lassen uns nicht unterkriegen!“,  ist zu hören. Prima, auf dem Standpunkt stehe ich auch. Das Spiel gegen die Düsseldorfer schaffen wir mit links und danach geht’s dann auf die Kirchweih, um den Sieg zu feiern.

Fürther Heiß-Kalt-Methode

Zur Zeit fühle ich mich an meinen Lateinunterricht im Gymnasium erinnert: die Rückgabe von Klausuren erfolgte nach der – wie mein Lateinlehrer Preuß das ironisch nannte – „Heiß-Kalt-Methode“, das heißt, das eine  Mal ließ er sich mit der Rückgabe der Arbeiten zwei Wochen Zeit, beim nächsten Mal legte er uns die benoteten Schulaufgaben schon am nächsten Tag mit einem diabolischen Lächeln auf den Tisch.

Heute muss ich meinem Lateinlehrer allerdings für die harte Schule des Auf und Abs von Emotionen fast schon dankbar sein. Denn als Kleeblatt-Anhänger fühle ich mich wie bei der „Heiß-Kalt-Methode“. Erfolgreichen Spielen wie gegen den FSV Frankfurt (4:0), Energie Cottbus (3:1), Rot-Weiß Oberhausen (4:0) und dem 3:2-Sieg gegen Rot-Weiß Ahlen im DFB-Pokal  folgten immer Niederlagen (Bielefeld schlug Fürth mit 4:2, 1860 München mit 3:1). Die größte Klatsche erlebten wir allerdings am vergangenen Sonntag mit der 0:4-Niederlage gegen Hansa Rostock. Ich habe noch die Worte von Trainer Benno Möhlmann im Ohr: „Wir sind gut! Mit dieser Mentalität müssen wir von Anfang an auswärts auftreten. Wir wollen da punkten!“ Aha, das war wohl nichts.

Nach allen Regeln der Logik müsste die Spielvereinigung beim nächsten Spiel wieder gewinnen. Das findet am 3. Oktober, also am Tag der Deutschen Einheit – für Fürther allerdings bedeutender: am Eröffnungstag der Fürther Kerwa – ab 13 Uhr im Playmobil-Stadion gegen Fortuna Düsseldorf statt. Ich appelliere jetzt schon mal an echte Fürther Fans: Erscheint doch bitte zahlreich zum Spiel und versumpft nicht auf der Kerwa. Das könnt Ihr nach dem Schlusspfiff  immer noch machen!