Kleeblatt-Wasabi-Käse vom Fürther Käsestand

Fürth ist ja gemeinhin als Einkaufswüste verschrien. Man kann in der Innenstadt z. B. keinen frischen Fisch kaufen und hat nur eine sehr begrenzte Auswahl an Supermärkten, um Lebensmittel für den täglichen Bedarf zu bekommen. Ganz zu schweigen von Delikatessen, Bioläden und Kleidung. Dafür ist die Dichte an Handyläden und Back-Discountern seit Jahren ungewöhnlich hoch.

Frühjahr 2010 027Umso schöner ist der Fürther Wochenmarkt. Hier erhält man am Marktstand seines Vertrauens frisches Obst und Gemüse, hier finde ich Blumen und Pflanzen für das Osterfest. Fränkische Wurstwaren, schlachtfrische Enten und Gänse.

Besonders hervorzuheben ist auch der Käsestand – schon von außen mit seinem gelben Emmentaler-Outfit leicht zu erkennen. Die Verkäuferin – ich nenne sie für mich liebevoll „meine Käsefrau“ – bietet neben ihrem Standardangebot immer wieder ungewöhnliche Käse-Kreationen an. Schweizer Höhlenkäse, Bergkäse vom Stilfser Joch und kleine Ziegen- und Stinkekäse. Super auch das frische Landbrot aus Bad Windsheim.

Und: Meine Käsefrau versteht etwas von Fußball. Auch ihr Mann lässt sich nur wenige Spiele „online“ entgehen. Unsere Gespräche über das Wohl und Wehe der Spielvereinigung sind anregend und eröffnen mir manchmal neue Perspektiven auf das Thema „Fußball“.
weiter lesen