Happy Birthday, Eddy!

Die Website der Spielvereinigung hat eine Rubrik, die nicht nur Chronisten interessiert: Unter „Termine“ findet man die Geburtstage von Spielern. Da erfahren wir zum Beispiel, dass Sebastian Mielitz am 18. Juli feiern kann und dass Marco Caligiuri am 14. April 2017 33 Jahre alt wird.
Heute hat mich der Hinweis auf einen bevorstehenden Geburtstag besonders gefreut: Am Sonntag, 3. Juli, begeht Eddy sein Wiegenfest. Dabei handelt es sich um keinen Profi-Fußballer, sondern um das weiß-grüne Maskottchen des Kleeblatts. Eddy läuft gerne vor dem Anpfiff über das Spielfeld und sorgt auch bei vielen offiziellen Anlässen für gute Laune. Eddy ist ein großer, sympathischer Drache. Klickt man auf der Kleeblatt-Website ein wenig durch, findet man noch weitere Infos zu Eddy:

„Ich bin benannt nach meinem Vorbild Edgar Burkart.
Mein Steckbrief:
Geburtsdatum: Sommer 2005
Traumverein: Einmal Fürth – immer Fürth
Lieblingsspeise: Die Gastmannschaften im Stadion vernaschen
Position: Gesamter Stadioninnenraum
Im Verein: seit Juli 2005
Hobbys: Fußball schauen, Tore der SpVgg bejubeln, Kinder zum Lachen bringen.

Und so wollen wir uns den Wünschen seines Vereins zum 11. Geburtstag anschließen: Alles Gute, lieber Eddy!

Wer gibt mir morgen früher frei?

Das Wochenende war in Bezug auf das Wetter zwar trist und kühl, Kleeblattfans wurde gestern aber kurz nach 17.15 Uhr ein innerer Fackelzug beschert. Der „Club“ hat ein entscheidendes Spiel im Kampf gegen einen drohenden Abstieg – gegen Eintracht Frankfurt – nach turbulenten Szenen in der Schlussphase doch mit 2:5 hoch verloren. Auf Facebook überschlugen sich daraufhin die ironischen Kommentare und Postings von Anhängern der SpVgg. Aber wir wollen nicht weiter darauf herumhacken.

Könnt Ihr Euch noch an „FRÜHER FREI FÜR FÜRTH“ erinnern? Ich finde, eine gute Aktion. Die Partner der SpVgg haben dabei die Möglichkeit, vergünstigte Karten für ihre Mitarbeiter zu erwerben und geben denen gleichzeitig die Chance, rechtzeitig zum Spiel in die Trolli ARENA zu kommen. Das ist z.B. morgen, Dienstag, 25. März, der Fall, wenn die SpVgg die Mannschaft von Fortuna Düsseldorf schon um 17.30 Uhr im Ronhof empfängt. Fans demonstrierten immer wieder gegen Spieltermine unter der Woche (Foto), da dann viele nicht die Möglichkeit haben, Spiele zu besuchen. Trainer Frank Kramer hofft trotz der frühen Anstoßzeit morgen aufgrund der Aktion auf die Unterstützung von gut besuchten Rängen. Ihre Teilnahme haben u.a. der Kleeblatt-Hauptsponsor ERGO Direkt, das Autohaus Graf, die infra und natürlich Martin Bauer zugesagt. Und ich weiß auch von kleinen Betrieben und Geschäften in Fürth, die zwar nicht zum erlesenen Kreis der SpVgg-Sponsoren gehören, aber trotzdem nichts dagegen haben, wenn ihre Mitarbeiter schon ein wenig früher gehen, um pünktlich in der Trolli ARENA zu sein. So liegt morgen eine Zuschauerzahl von mehr als 10 000 durchaus im Bereich des Machbaren.

Und noch ein Geburtstags-Glückwunsch von den Greuther-Weibern nach Hannover: Schiedsrichterin Bibiana Steinhaus, über die ich ja schon öfter gebloggt habe, wird heute 35 Jahre alt. Die letzte Begegnung mit Fürther Beteiligung, die sie gepfiffen hat, war das Spiel gegen den VfR Aalen im Dezember 2013, das die SpVgg mit 1:0 gewonnen hat. Damals wurde Frau Steinhaus wegen „einiger Schwächen in der Zweikampfbewertung“ („kicker“) kristisiert. Kann ja mal vorkommen. Im Großen und Ganzen ist Bibiana Steinhaus ein Lichtblick in einer von Männern dominierten Branche.

Wolle Hesl: Glückwunsch von den Greuther-Weibern

Der Keeper und Kapitän der Spielvereinigung, Wolfgang Hesl, feiert heute seinen 28. Geburtstag. Er ist am 13. Januar 1986 im oberpfälzischen Nabburg geboren. Über den SC Altfalter, den 1.FC Schwarzenfeld, den 1.FC Amberg, den Hamburger SV, den SV Ried und Dynamo Dresden wechselte der Torwart im Juli 2012 nach Fürth zum Kleeblatt. Bereits im Laufe seiner ersten Saison wurde er die Nummer eins der Spielvereinigung und war schnell der sichere Rückhalt seiner Mannschaft. Seit der aktuellen Spielzeit  ist „Wolle“ oder „Casillas“, wie er auch genannt wird, sogar SpVgg-Kapitän. Insgesamt hat er bislang 17 Erstliga-Spiele für das Kleeblatt und zwei für den HSV bestritten sowie 32 Spiele in der 2. Bundesliga (13 Mal Dynamo Dresden, 19 Mal SpVgg Greuther Fürth). Auch das einjährige Intermezzo in Österreich endete für Hesl erfolgreich: Mit dem SV Ried schaffte der Schlussmann den Pokalsieg (ÖFB-Cup) und schlug dabei auf dem Weg ins Finale die favorisierten Mannschaften von Rapid Wien und Sturm Graz.
Ich habe versucht, in den unergründlichen Weiten des Internets noch mehr Infos über Wolfgang Hesl zu finden. Und habe seine Website gefunden. Die verrät einerseits interessante Details: zum Beispiel, dass sein Leitspruch „Fleiß besiegt Talent“ lautet, dass seine Lieblingsband „Coldplay“ ist, dass er seit 2009 verheiratet ist. Und dass er – wie ich auch – meint, dass eine Reise nach New York ein absolutes „Muss“ ist.
Andererseits ist die aufwändig gestylte Homepage von Wolfgang Hesl aber nicht besonders aktuell. Wer Lust hat, guckt sich das mal (wohlwollend, bitte) an. Immerhin: Ich habe dort aufregende Fotos von dem 1.86 Meter großen Torwart gefunden, die die Herzen von weiblichen Fußballfans höher schlagen lassen dürften (und eines für diesen Blogbeitrag entnommen).

Wir Greuther-Weiber wünschen Wolfgang Hesl alles Gute zum Geburtstag, eine Top-Gesundheit und viel Erfolg mit dem Kleeblatt.

Geburtstagsüberraschung für ein Greuther-Weib

Wer solche Freunde hat, braucht keine Feinde – so heißt es. Lange habe ich diese Redensart nicht verstanden. Aber der letzte Samstag hat mich eines Besseren belehrt.

Anlässlich meines Geburtstags habe ich ein kleines Essen gegeben und ein paar gute Freunde eingeladen. Die ersten Gäste haben mir eine Flasche Whisky mitgebracht (lecker!), die nächste meinen heißgeliebten „Literarischen Katzenkalender“ für das Jahr 2014 und schwarze Walnüsse (eine Delikatesse). Ein befreundetes Ehepaar wollte mich dann mit etwas Besonderem aus der Fassung bringen: Eine Mischung aus weiß-grünen Farben (Blumen im stylischen Übertopf) und einer kleinen rot-schwarzen Zugabe. Bei genauerem Hinsehen entpuppte sich das als Fanartikel: ein kleiner Magnet im Clubdress (Foto). Schon mal ein Affront. Die Krone hat mein Bekannter – Clubfan mit Dauerkarte! – dem Ganzen noch aufgesetzt, weil er eine Trainingsjacke in den Farben des Nachbarvereins trug. Humor – meinten die beiden – müsse man als tolerantes Greutherweib immer haben.

Ich fand es lustig und habe es den beiden nicht krumm genommen. Während des Menüs folgte die Rache dann unverhofft auf dem Fuße: Der 1. FC Nürnberg spielte gleichzeitig und verlor das Spiel gegen Borussia Mönchengladbach mit 1:3. Sicher, das Ergebnis kam vielleicht nicht ganz gerecht zustande, und es ging kurios zu auf dem Spielfeld. Aber für mich war die Welt wieder in Ordnung. Der Club steht jetzt mit sieben Punkten nach zwölf Spieltagen auf dem letzten Tabellenplatz. Immerhin – und das betone ich! – stand das Kleeblatt vor einem Jahr mit ebenfalls sieben Punkten nach zwölf Spieltagen (vor dem FC Augsburg) einen Platz besser da. Thomas – c’est la vie. Und „danke“ für die schönen Geschenke und den lustigen Abend!

Happy Birthday, Edgar Prib!

Seit vergangenem Montag Abend klingen dem Kleeblattspieler Edgar Prib vermutlich permanent die Ohren. Er hat im Spitzenspiel gegen Eintracht Frankfurt in der 18. Minute eine 150-prozentige Torchance versemmelt. „Kann passieren“, sollte man meinen. Weit gefehlt! In vielen Fernsehsendern, Tageszeitungen und in Gesprächen mit Freunden und Bekannten wird dieses Malheur heiß diskutiert. Jeder ist – wie meistens – Fachmann und weiß es besser: So ein Fauxpas wäre keinem von uns passiert, das zeuge schon von Dusseligkeit.
Ich sehe das ganz anders. Jeder von uns hat doch schon mal eine bombensichere Chance komplett in den Sand gesetzt. Man macht Fehler und muss sie dann auch ausbaden. Nur ist ein Fußballspieler in der ersten und zweiten Liga eine Person des öffentlichen Lebens. Und da bleibt es nicht aus, dass man alle Aktionen streng beäugt, schnell bewertet und – wie in diesem Fall – als Riesenfehler kommentiert.
Edgar Prib hat heute Geburtstag. Er wird 22 Jahre alt. Und freut sich bestimmt schon auf die Begegnung mit Union Berln in der Trolli ARENA am Freitag, 16. Dezember, ab 18 Uhr. Lieber Eddi, feiere heute Deinen Tag, denk‘ nicht an Vergangenes, sondern blicke optimistisch in die Zukunft. Wir Greuther-Weiber wünschen Dir alles Gute – und viel Erfolg!

Happy Birthday, Greuther-Weiber!

Mir selbst wäre es gar nicht aufgefallen, aber ein Freund machte mich gestern darauf aufmerksam: Wir „Greuther-Weiber“ feiern unseren ersten Geburtstag. Der erste Beitrag erschien am 17. Juli 2009 zum Thema „Frauen und Fußball – Ja, bitte!“. Ein Jahr gibt es unser Blog, über 150 Postings. Cool!

Greuther_Geb 003Im Juli vergangenen Jahres haben wir – also uwo, sabbel und ich – damit begonnen, alles Mögliche rund um die Spielvereinigung in unserem Blog aufzugreifen. Das waren zum Teil lustige Begebenheiten, sportliche Besonderheiten, Informationen rund um die Spieler und Trainer oder auch Ungerechtigkeiten, die sich die Mannschaft und die Fans der Kleeblätter – z. B. beim DFB-Pokalspiel gegen den FC Bayern im arroganten München – gefallen lassen mussten. Besonderen Spaß machen uns immer Themen, die sich um Randerscheinungen des Fürther Vereins drehen.
Sehr kontrovers haben unsere Blog-Leser zu Beginn ja auf unseren Namen „Greuther-Weiber“ reagiert. Dieses ungeliebte „G-Wort“ ist eben offenbar für viele eingefleischte Fans noch immer ein rotes Tuch. Aber nach der Fusion mit dem TSV Vestenbergsgreuth im Jahr 1995 war es eben nur fair, dass irgendein Teil des Vereinsnamens auch im neuen Namen der Spielvereinigung Fürth auftauchen mußte. Und uns erscheint das Wortspiel „Greuther-Weiber“/Kräuter-Weiber auch nicht so abwegig!

Großen Spaß machen mir persönlich jedes Mal Interviews mit Fürther Persönlichkeiten, die sich – wie auch immer – mit der SpVgg beschäftigen oder einen Bezug dazu haben. So der Direktor des Schliemann-Gymnasiums, der Fischmann Bernd Bellack auf dem Wochenmarkt der Fürther Freiheit oder Roland Kastner, ehemaliger Torwart der SpVgg, der inzwischen ein Sportgeschäft in der Friedrichstraße hat.

Ich hoffe, dass die Resonanz auf unser Blog so positiv und groß bleibt wie im ersten Jahr. Wer zwei der drei Greuther-Weiber noch mal in Aktion sehen möchte, der kann unser Gespräch mit Anabel Schaffer in der NZ-Klickparade anschauen. Und: Wir werden uns bemühen, immer wieder ungewöhnliche und witzige Thmen am Rande des Kleeblatts aufzugreifen. Versprochen!