Auf die Greuther kommt es an?

Ich interssiere mich für viele verschiedene Themen, vor allem für gute Spielfilme. In einer der von mir ungeliebten Werbepausen – die ich normalerweise für profane Dinge nutze – dachte ich, ich traue bei der Rückkehr ins Wohnzimmer meinen Ohren nicht.  „Auf die Greuther kommt es an!“ ist da zu hören. Klar, denke ich mir, das stimmt. Es kommt auf die Form der Kleeblätter an und auf deren mentale Fitness. Auf einen guten Trainer und darauf, dass sie in brenzligen Situationen im Spiel Mut und Courage zeigen. „Auf die Greuther kommt es an“.  Sicher, auch auf einen gewieften Vereinspräsidenten und auf großzügige Sponsoren. Und ganz besonders auf treue Fans und viele Besucher im Stadion. Insgesamt machen eben unzählige Einzelkomponenten die Klasse und den Erfolg einer guten Fußballmannschaft aus.sb_home_post

Aber wieso erzählen uns Werbeleute das in einem Fernsehspot? Ich setze mich hin, habe den Monitor jetzt im Blick und sehe endlich, worum es in dem Spot überhaupt geht. Mitnichten handelt es um die Spielvereinigung Greuther Fürth. Nein, es ist ein Spot für Underberg. „Auf die Kräuter kommt es an!“ heißt der Slogan in Wirklichkeit. Ach so! Kleines akustisches Missverständnis meinerseits. Aber ich bin eben ein Greutherweib mit Leib und Seele.

Wer Lust hat, kann sich ja die Underberg-Homepage mal ansehen – der habe ich auch nebenstehendes Foto entnommen -, da erhält man Infos zum Kultgetränk der Deutschen, das Kräuter aus 43 Ländern enthält.

Kochen mit Greuthern, sorry: Kräutern!

topfballDie Spielvereinigung ist ja immer wieder für originelle Ideen gut. So auch morgen: Am Mittwoch, 10. November, kochen drei Kleeblätter für ihre Fans. Ort des Geschehens ist das Restaurant „Alte Veste“ in Zirndorf. Bei dem Kochevent unter dem Motto „Topfball“ handelt es sich um ein Benefiz-Essen der Franconia-Lions und des Kleeblatts. An den Töpfen und Pfannen wirbeln Coach Mike Büskens, Kleeblatt-Manager Rachid Azzouzi und Holger Schwiewagner, Mitglied der SpVgg-Geschäftsleitung.
Für die Vorspeise zeichnet Rachid Azzouzi verantwortlich. Aus der Küche seines Heimatlandes Marokko bereitet der Ex-Profi „Taboulé“ zu, einen Salat aus Hartweizengrieß, der durch Gewürze und Kräuter ein raffinierte Note hat. Trainer Mike Büskens greift auf Bodenständiges zurück und serviert Currywurst. Ob es als Beilage Pommes gibt, ob er dazu Ketchup oder/und Mayo anbietet, das alles lässt der gelernte Koch noch offen. Gehaltvoll geht es dann auch bei der Nachspeise zu: Holger Schwiewagner wird einen Kaiserschmarrn zubereiten.
Die Karten für das abwechslungsreiche Drei-Gänge-Menü kosten 30 Euro (inklusive Bier und alkoholfreien Getränken) sind noch in den Kleeblatt-Fanshops bei Franken-Ticket am Kohlenmarkt 4 und im „Greuther Teeladen“, Laubenweg 60, erhältlich. Beginn des Benefiz-Essens  am 10. November ist um 19 Uhr im Restaurant „Alte Veste“, Alte Veste 2, in Zirndorf. Wer also nicht zu „Frida Kahlo“ ins Fürther Stadttheater geht, der sollte sich das Kochen mit Greuthern auf keinen Fall entgehen lassen!

Drei wichtige Punkte!

Schade, dass sich unser Kleeblatt von Rot Weiss Ahlen am Anfang zu stark verunsichern ließ. Wo war nur das Selbstbewusstsein geblieben, von dem Trainer Möhlmann gestern noch gesprochen hatte?

Aber wir wollen nicht herummäkeln. Das Ergebnis zählt, und da sind wir natürlich hochzufrieden, dass Fürth sich wieder drei wertvolle Punkte aufs Konto schreiben kann. Es geht langsam, aber sicher weiter nach oben!!!

Nun heißt es: Kräfte sammeln für nächsten Samstag, wenn Augsburg zu Gast im Playmobil-Stadion ist. Da hoffen wir Fans auf ein wirklich spannendes Spiel, schließlich sind beide Teams in der Tabelle auf Augenhöhe. Und beide mischen auch noch weiterhin beim DFB-Pokal mit…

Ein Name ist nur Schall und Rauch

Ein paar Kleeblatt-Fans haben unseren Namen „Greuther-Weiber“ kritisiert (siehe Kommentare zu den letzten Blog-Beiträgen), und schon haben wir den Salat: Die „3 Clubfreunde“ ziehen wieder mal über die Fürther Fans her.

Das können wir natürlich so nicht akzeptieren. Wir lassen niemanden auf Fürth-Fans herabschauen, schon gar keine Nürnberger! Aber ein Körnchen Wahrheit  – das muss ich zugeben – steckt schon drin: Was soll denn so schlimm sein an dem Begriff „Greuther-Weiber“? Wenn das „G-Wort“ im Vereinsnamen drinsteckt, können wir es auch nicht ändern – es ist ja nicht auf unserem Mist gewachsen. Wir finden außerdem nach wie vor, dass „Greuther-Weiber“ ein schönes Wortspiel in Zusammenhang mit den „Kräutern“ ist, die ja keine unerhebliche Rolle im Fanshop spielen.

Also würde ich folgendes vorschlagen: Statt Euch jetzt am Namen festzubeißen, wartet doch lieber erst mal die Inhalte dieses neuen Blogs ab!