Kleeblatt spielt im Lokalderby gegen den Club

Gänsehaut-Feeling für das Kleeblatt. Nein, leider nicht für die Profis, die mit aller Macht versuchen müssen, in den letzten vier Saisonspielen dem drohenden Abstieg in die Dritte Liga entgegen zu wirken. Kleeblatt_FrauenEs geht vielmehr um die Frauenmannschaft der Spielvereinigung. Über sie haben ich im Greuther-Weiber-Blog schon öfter geschrieben.
Für die Kleeblatt-Mädels steht am kommenden Freitag – 1. Mai – ein ganz besonderes Spiel auf dem Programm: Das Team von Trainer Oliver Fürstenhöfer steht im Halbfinale des BFV-Verbandspokals. Besonders pikant ist die Partie allerdings wegen der gegnerischen Mannschaft: Es handelt sich um die Frauen des 1. FC Nürnberg. Ein spannendes Duell also, in dem die Kleeblatt-Mädels um 16 Uhr am Trainingszentrum der Profis das Ticket ins Finale lösen wollen. Dazu Trainer Fürstenhöfer auf der Kleeblatt-Website:

„Wir gehen mit Selbstbewusstsein in die Partie und werden alles dafür geben, um am Ende ins Endspiel zu kommen…Der Club ist natürlich klarer Favorit. Die Frauen-Mannschaft aus Nürnberg steht, im Gegenteil zu uns, bereits seit vielen Jahren im Ligabetrieb.“

Naja, nicht so bescheiden! Das Frauen-Team der Spielvereinigung hat es doch ziemlich souverän in das anstehende Halbfinale geschafft. Nach dem 8:1-Kantersieg in der zweiten Runde des Pokals gegen den TSV Brand wurde im Achtelfinale auch der TSV Theuren besiegt. In der nächsten Runde setzten sich die Kleeblatt-Damen mit 4:0 gegen den ETSV Würzburg II durch. Und so war dem Team der Einzug ins Halbfinale nicht mehr zu nehmen. „Die Mädels haben das richtig gut gemacht und tolle Spiele gezeigt. Nun wollen wir auch im Halbfinale gegen den 1. FC Nürnberg wieder eine fußballerisch gute Leistung abrufen und uns für die bisherige Leistung belohnen.“

Der Verein hofft natürlich, dass möglichst viele Fans die Kleeblatt-Frauen am kommenden Freitag im Spiel gegen die Club-Damen unterstützen werden. Das sollte doch zu machen sein, denn die Eintrittskarten zum Halbfinale des BFV-Verbandspokals kosten regulär 3 Euro und ermäßigt 1,50 Euro. Kinder unter sechs Jahren haben sogar freien Eintritt. Und nach dem Sieg feiert das Team hoffentlich genauso ausgelassen wie auf unserem Foto!

Herzschlag-Halbfinale in Fürth

Pünktlich um 7.15 Uhr bin ich heute also mit dem „Feind in unserem Haus“ zum Radio-Interview am „Antenne-Bayern“-Wagen auf der „Fürther Freiheit“ eingetroffen. Super Sonnenschein, eiskalte Temperaturen. Nach kurzem Warten und Smalltalk mit den „Antenne“-Mitarbeitern (die Fürth ziemlich verschlafen finden und auf meine Informationen, was die Eintrittskarten in die Trolli Arena so kosten, mutmaßten, dass wir hier in Fürth vielleicht gar kein richtiges Stadion haben) erschien dann unser Interviewpartner, Sportreporter Karsten Wellert.
Seine erste Frage an uns betraf unsere Vereinsschals, die wir uns dekorativ (oder provokativ) um den Hals gehängt hatten. Wie lauten wohl unsere Tipps für das Spiel? Und ob wir – egal, wer heute Abend das DFB-Pokal-Halbfinale gewinnt – auch morgen noch miteinander reden können? Klar, heute Abend fiebert jede von uns beiden für „ihren“ Verein, aber es kann nur einer gewinnen. Als Anhängerin des BVB tippt die Nordrhein-Westfälin und seit einer Woche Wahl-Fürtherin natürlich auf einen Sieg von Borussia Dortmund. Nicht zu hoch, aber ein Sieg. Allerdings meint sie – sollte es dem BVB nicht gelingen, ein frühes Tor zu machen, und sollte es lange 0:0 stehen -, dass die Spielvereinigung eine echte Chance hat, den Deutschen Meister zu schlagen. Ich als Greuther-Weib freue mich über so viel Fairness und würde natürlich gerne heute spätabends liebend gern einen Blogbeitrag schreiben, der vom Jahrtausend-Spiel des Kleeblatts handelt.
Beide Teams benötigen heute ab 20.30 Uhr sportliches Können, eine stabile Psyche und das berühmte Quäntchen Glück. Sollte der Sieger im total ausverkauften Ronhof nach dem Abpfiff – vielleicht nach Verlängerung und Elfmeterschießen? – Borussia Dortmund heißen, so what. Fahren jedoch die Kleeblätter am 12. Mai zum DFB-Pokal-Finale ins Olympiastadion nach Berlin, dann ist heute Nacht in der Fürther Gustavstraße der Bär los!

Pokalspiel gegen Dortmund wirft Schatten voraus

Das DFB-Pokal-Halbfinale gegen den Deutschen Meister Borussia Dortmund findet – welcher Fürther hätte dieses Datum nicht im Kopf? – am Dienstag, 20. März, um 20.30 Uhr in der Trolli ARENA statt. Rund 800 Tickets stehen für die Begegnung noch zur Verfügung: Etwa 500 Sitzplatz-Karten in Block 8 und etwa 300 Tickets auf der Haupttribüne. Am morgigen Samstag haben alle Fans, die noch kein Ticket besitzen, die letzte Chance, eine Eintrittskarten im freien Verkauf zu erstehen: Um 9 Uhr beginnt in den beiden Kleeblatt-Fan-Shops „Greuther Teeladen“ in der Trolli ARENA sowie bei Franken Ticket, Kohlenmarkt 4, in Fürth der Verkauf.
Außerdem gibt es ab sofort in den Fan-Shops eine Sonder-Kollektion zum DFB-Pokal-Halbfinale. Neben einem grünen T-Shirt und einem Wimpel können die Fans auch einen Schal erwerben. Diese Artikel zeigen die Logos der Kontrahenten sowie den DFB-Pokal. Außerdem erhältlich: Pin oder Schlüsselanhänger. Diese beiden Artikel sind allerdings vorerst nur im Online-Shop des Kleeblatts zu erhalten, werden aber spätestens ab nächster Woche auch in den Fan-Shops zu kaufen sein.
Das beste – so meine ich – kommt zum Schluss: Am 4. August 1990 trafen im Ronhof die SpVgg und der BVB ja schon einmal aufeinander. Damals besiegte der Landesligist aus Fürth die Dortmunder mit 3:1 im DFB-Pokal-Wettbewerb. Um an dieses Ereignis zu erinnern, hat die SpVgg zwei neue Artikel produziert: Das Trikot, das das Kleeblatt-Team damals trug, wurde neu aufgelegt und trägt auf dem Rücken die „11“ des zweifachen Torschützen Oliver Zettl. Dieses Trikot ist auf 200 Stück limitiert. Außerdem gibt es noch ein „Remember 1990“-T-Shirt in weiß. Die Sonder-Kollektion zum Pokal-Spiel und die Erinnerungsstücke an 1990 sind natürlich auch beim Spiel gegen Aachen am Freitag in allen Fan-Shops in der Trolli ARENA erhältlich.
Also: Schnell noch mit Fanartikeln eindecken, damit beim Spiel gegen Dortmund möglichst viele Zuschauer aus Fürth im entsprechenden Outfit erscheinen und optisch schon mal klar machen, wo’s lang geht!

Rachid Azzouzi im „Aktuellen Sportstudio“

Morgen Abend wird’s spannend und für Kleeblatt-Anhänger gibt’s noch ein Zuckerl obendrauf: Kleeblatt-Manager Rachid Azzouzi ist am Samstag, 11. Februar, zu Gast im „Aktuellen Sportstudio“. Anlass hierfür ist die Auslosung der Vorschlussrunde im DFB-Pokal, für die sich die Spielvereinigung im Spiel gegen 1899 Hoffenheim qualifiziert hat. Kim Kuhlig – Nationalspielerin und bekannt durch die Frauen-Fußball-WM im letzten Jahr in Deutschland – wird am späten Abend die Lose ziehen und dadurch die Begegnungen am 20./21. März bestimmen. Das ZDF sendet ab 23 Uhr live aus Mainz.
Wir sind gespannt, ob Kim den Kleeblättern Glück bingt und ein Heimspiel zieht – und einen attraktiven Gegner. Meinen Wunschkandidaten für das Halbfinale habe ich ja schon hier kundgetan. Und wie Kommentatoren meines Beitrags über den Sieg im Viertelfinale schon geschrieben haben: Kommt Fürth ins Finale, halten uns sogar eingefleischte Club-Fans die Daumen!

Glück und Leid nach DFB-Pokal-Sieg

Fans der Spielvereinigung sind heute morgen mit Schmetterlingen im Bauch aufgewacht. Da war doch was? Der eine oder andere vielleicht auch mit einem Kater? Egal, das Kleeblatt hat die Sensation geschafft, 1899 Hoffenheim mit 1:0 besiegt, und ist somit ins Halbfinale des DFB-Pokals einmarschiert. Sieht man sich die anderen drei Mannschaften an, die es geschafft haben, kann man endlich mal das Gefühl erahnen, was es hieße, auf Augenhöhe mit Erstligamannschaften zu sein. Übrig geblieben sind nämlich der letztjährige Meister und aktuelle Bundesliga-Erste Borussia Dortmund, der Rekordmeister und Tabellenzweite Bayern München sowie der Shootingstar dieser Saison, Borussia Mönchengladbach (derzeit auf Rang 4).
Welche dramatischen Konsequenzen der Fürther Sieg und das Pokal-Aus für den Unterlegenen haben, wird gerade mehr als deutlich: Vor wenigen Minuten haben die Hoffenheimer Trainer Holger Stanislawski entlassen. Ein Kollege munkelte schon gestern, dass Markus Babbel als möglicher Nachfolger gehandelt wird. Greuther Fürth als Trainerkiller und Trainermacher, warum nicht?
Ob die siegreiche Mannschaft gestern Nacht gemeinsam mit ihrem Trainer Mike „Buyo“ Büskens noch das Fürther Kneipenviertel, sprich: die Gustavstraße, unsicher gemacht hat, entzieht sich leider meiner Kenntnis. Gefeiert wurde auf jeden Fall.
So, am Samstag erfahren wir im „Aktuellen Sportstudio“ im ZDF, wie die Halbfinal-Begegnungen aussehen werden. Wenn wir Greuther-Weiber einen guten Draht zur Fußballgöttin haben, dann kommt es zu folgenden Begegnungen: Bayern München tritt in Mönchengladbach an. Und die Spielvereinigung empfängt am 20. bzw. 21. März in der Trolli ARENA den deutschen Meister Borussia Dortmund. Das hätte was – und für Überraschungen ist das Kleeblatt bekanntlich immer gut!