„Hulk“ Schmidtgal stutzt Nationalmannschaft zurecht

Ein Greuther-Weib interessiert sich in erster Linie für das Fürther Kleeblatt – und dann – viel später – für die deutsche Fußballnationalmannschaft. So auch gestern Abend bei der WM-Qualifikation gegen Kasachstan im Nürnberger Grundig-Stadion. Souverän führte das DFB-Team nach 45 Minuten mit 3:0, und man vermittelte den Zuschauern das Gefühl, den Sieg gegen die Mannschaft auf Bezirksliga-Niveau ohne Gegentor nach Hause zu bringen. Doch unmittelbar nach der Pause geschah Überraschendes: Der deutsche Keeper Manuel Neuer war geistig wohl noch in der Kabine und patzte – und Heinrich Schmidtgal schoss den Ball ins deutsche Tor. Das war natürlich ein Riesenjubel bei allen Kleeblattfans, die nach Nürnberg in Feindesland gefahren waren. Ihr Kleeblatt „Hulk“ hat den Anschlusstreffer geschafft und den arroganten Fußball-Überfliegern gezeigt, dass er wirklich was drauf hat. Und noch zwei Mal hätte es fast geklappt und Schmidtgal hätte auf 3:2 verkürzen können. Aber so viel Glück war den Kasachen leider nicht beschieden. In der letzten Minute versenkte vielmehr Marco Reus den Ball ins gegnerische Tor, das Endergebnis lautete 4:1.
Doch nicht nur all jene, deren Herz weiß-grün schlägt, dachten nach dem Spiel bei sich: Ach, würde Heinrich „Hulk“ Schmidtgal doch genauso erfolgreich für die Spielvereinigung spielen und Tore schießen. Die nächste Gelegenheit dazu hat er übrigens am Ostersonntag, 31. März, ab 17.30 Uhr beim Heimspiel gegen die Frankfurter Eintracht.
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Kleeblatt Schmidtgal bei WM-Quali dabei!

Am Freitagabend findet das WM-Qualifikationsspiel zwischen Kasachstan und Deutschland in Astana statt – und ein Kleeblatt steht auf dem Spielfeld: Heinrich Schmidtgal. Der 27-Jährige wird für die Nationalmannschaft von Kasachstan auflaufen. Das Duell mit der DFB-Elf von Jogi Löw wird also nicht nur aus deutscher, sondern speziell auch aus Fürther Sicht interessant und spannend.
Nach dreimonatiger Verletzungspause hatte Schmidtgal am letzten Wochenende gegen Werder Bremen sein Comeback und bereitete beim 2:2 einen Treffer vor.
Als zweiter Bundesligaprofi ist übrigens Konstantin Engel von Energie Cottbus mit von der Partie. Sowohl Schmidtgal als auch Engel wurden im kasachischen Teil der damaligen UdSSR geboren, wuchsen aber seit ihrer frühen Kindheit in Deutschland auf. Die defensiven Außenspieler sind die beiden einzigen Legionäre im 24-köpfigen Kader von Trainer Miroslav Beranek für die beiden WM-Quali-Duelle mit Deutschland.
Und wer das WM-Quali-Rückspiel live sehen will, der hat – sofern er Tickets bekommt – schon am nächsten Dienstag, 26. März, im Grundig Stadion in Nürnberg Gelegenheit dazu. Ich könnte darauf wetten, dass viele Kleeblattfans im Stadion sind, die nicht nur das DFB-Team, sondern bei guten Aktionen auch das Kleeblatt Heinrich Schmidgal anfeuern werden.

Heinrich Schmidtgal und die WM-Quali

Die deutsche Nationalmannschaft hat gestern Abend in Hannover das Team der Färöer-Inseln nicht gerade souverän mit 3:0 besiegt. Viel mehr beeindruckt hat in einem anderen Qualifikationsspiel Heinrich Schmidtgal. In der Partie zwischen Kasachstan und Irland war der Profi von der Spielvereinigung ohne Übertreibung bester Mann auf dem Platz.
Schmidtgal agierte aktiv, phantasievoll und spielte strategisch. Seine Pässe trafen auf den Punkt. Und seinen Freistoß konnte Kairat Nurdauletov in der 37. Minute zur verdienten Führung für die Nummer 142 der Fifa-Weltrangliste nutzen. Lange sah es dann so aus, als ob die Mannschaft um Schmidtgal als Sieger vom Platz gehen sollte, denn das Team des tschechischen Trainers Miroslav Beranek präsentierte sich läuferisch und kämpferisch in starker Verfassung. Doch dann trafen die Iren unter ihrem Coach Giovanni Trapattoni nach einem Foulelfmeter in der 89. Minute ins Tor und machten in der allerletzten Minute mit einem weiteren Treffer den Sack zu.
Kompliment an den 26-jährigen Deutsch-Kasachen Heinrich Schmidtgal, der auch in der Fernseh-Berichterstattung im ZDF mehrfach positiv erwähnt wurde. Kasachstan ist in der WM-Quali-Gruppe C, in der auch Deutschland ist. Wann die deutsche Mannschaft auf Kasachstan trifft, ist noch nicht klar, auf jeden Fall erst im neuen Jahr. Mal sehen, wie sich „Hulk“ – das ist ja Schmidtgals Spitzname – gegen die Kollegen aus der Bundesliga dann behaupten wird!

Kleeblatt-Fans stellen den Sekt schon mal kalt

Die schicksalshafte Begegnung mit dem FC St. Pauli bei Superbedingungen im Ronhof ging perfekt los: Nach nur sechs Minuten schoss Heinrich Schmidtgal nach einer Vorlage von Stephan Fürstner das 1:0 – und die Trolli ARENA bebte! Ab diesem Moment lag eine Spannung in der Luft, das mit 15 500 Zuschauern ausverkaufte Stadion stand hinter seiner Mannschaft. Die zeigte, dass sie in dieser Saison mit ihrer „Unaufsteigbar-Tour“ kokettiert hat – und – so wie es jetzt aussieht – endlich den Aufstieg schafft.

Spektakulär die Aktion in der zweiten Halbzeit, als Asamoah zu Boden ging. Schiedsrichter Tobias Stieler gab allerdings keinen Elfmeter, vielmehr sah Asa wegen einer vermeintlichen Schwalbe Gelb. Die Fürther Fans waren entsetzt. Allerdings machte er dann seinen Fauxpas in der 65. Minute wett. Er schießt das 2:0, dieses Mal legt Schmidtgal vor. Ab diesem Moment gab es Gänsehaut-Atmosphäre im Ronhof. Das Kleeblatt wurde von der Begeisterung der Fans praktisch auf Händen getragen. Aber was ein echter Klleblatt-Anhänger ist, der hatte sich von diesem Abend eigentlich auch nichts anderes erwartet.
Mental schon beim Feiern gab es für die Mannschaft kurz vor Abpfiff noch eine Schrecksekunde. Mahir Saglik, der in der ersten Minute der Nachspielzeit ein Gelbe Karte bekommen hatte, traf dann wenige Sekunden später noch ins Fürther Tor. Naja, ein kleiner Schönheitsfehler eines tollen Spieles vor einzigartiger Atmosphäre.
Die Spielvereinigung ist fast durch. Jetzt muss Fortuna Düsseldorf am Montag noch gegen Dynamo Dresden verlieren, dann ist es zum ersten Mal geschafft. Und wenn nicht? Dann machen die Kleeblätter in den verbleibenden Spielen noch die fehlenden Punkte und sind ab der nächsten Spielzeit erstklassig. Wie hat der „Exilglubberer“ gerade in unserem Blog kommntiert: „So, Freunde, der Relegationsplatz ist schon mal sicher. Jetzt wird es wirklich langsam Zeit, den Sekt kalt zu stellen.“
Hab´ ich´s nicht prophezeit? Freitag, der 13., das bringt Glück. Und bei diesen typisch weiblichen Einschätzungen ist auf die Greuther-Weiber prinzipiell Verlass!
So, und jetzt geht’s in die Gustavstraße!

Mit Glück wieder an der Tabellenspitze

Mit einem blauen Auge ist die Spielvereinigung beim vermeintlich leichten Gegner Karlsruher SC an einer Niederlage vorbeigeschrammt. Sie kam nicht optimal ins Spiel, war in Zweikämpfen oftmals zerfahren und nicht konsequent, lag trotzdem lange Zeit mit einem Tor von Heinrich Schmidtgal in der 19. Minute in Führung. Aber dann sah es immer wieder so aus, als ob die Badener als heute bessere Mannschaft vom Platz gehen würden. Die 2:1-Führung des KSC in der 85. Minute schien für Fürth eine bittere Niederlage am ersten Kärwa-Wochenende zu werden. Doch Mergim Mavraj gelang es dann doch in der Nachspielzeit, das glückliche zweite Tor zum 2:2-Endstand zu schießen.
Aus meiner Sicht ein Spiel, mit dem aufgrund einiger ruppiger Zweikämpfe (siehe Foto) kein Schönheitspreis zu gewinnen war. Gut, muss man vielleicht auch nicht. Die Kleeblätter ließen sich gen Ende der Partie leider auf den unfairen Stil der Gastgeber ein. Fünf Gelbe Karten in der ersten Hälfte, in den zweiten 45 Minuten Fouls und Spielunterbrechungen, durch die der Spielfluss gehemmt wurde.
Das Kleeblatt steht mit einem Punkt Vorsprung wieder an der Tabellenspitze der 2. Bundesliga. Das könnte mit einem Quäntchen Glück auch knapp zwei Wochen so bleiben – sofern Fortuna Düsseldorf morgen in Braunschweig nicht gewinnt. Nach der Länderspielpause am nächsten Wochenende trifft die SpVgg dann am 16. Oktober um 13.30 Uhr in der Trolli ARENA auf Erzgebirge Aue. Bis dahin können wir alle mal relativ entspannt die Kärwa genießen.

Heiße Tage bis zum Bochum-Spiel

Die Woche bis zum nächsten Kleeblatt-Spiel wird einem echten Fan der Spielvereinigung nicht langweilig. Er geht ins Fürther Freibad, trinkt einen Eiskaffee im Stadtparkcafé und freut sich am superheißen Sommerwetter mit tropischen Abendtemperaturen. Aber auch aus fußballerischer Sicht gibt es positive Neuigkeiten. Mittelfeldspieler Edgar Prib hat seinen Vertrag beim Kleeblatt vorzeitig bis zum 30. Juni 2014 verlängert. Prib ist ja seit 1996 im Verein und hat sämtliche Jugend-Mannschaften der SpVgg Greuther Fürth durchlaufen. Seit der Saison 2009/10 gehört er zum Lizenzspieler-Kader des Kleeblatts.

Und Kleeblatt-Profi Heinrich Schmidtgal (Foto) ist vom kasachischen Verband für zwei Länderspiele nominiert worden! Am Freitag, 2. September, steht das EM-Qualifikationsspiel gegen die Türkei auf dem Programm. Anstoß ist um 19 Uhr in Istanbul. Am Dienstag, 6. September, muss die kasachische Auswahl am 10. Spieltag in der EM-Qualifikation um 17 Uhr in Baku gegen die Mannschaft Aserbaidschans antreten. Außerdem ist Johannes Geis von DFB-Trainer Horst Hrubesch für zwei Länderspiele der U19-Nationalmannschaft nominiert worden. Und dass unser Torjäger Olivier Occean für die kanadische Nationalmannschaft nominiert wurde, darüber habe ich schon vergangene Woche hier geschrieben.

Wir werden die paar Tage bis zum Spiel am Freitag, 26. August, gegen den VfL Bochum also noch rumkriegen. Die Partie wird um 18 Uhr im rewirpowerSTADION angepfiffen. Im Gegensatz zur Begegnung bei Saisonende sind die Kleeblätter dieses Mal eindeutig in der besseren Position: Sie haben die letzten vier Spiele gewonnen und stehen auf Tabellenplatz zwei. Die Bochumer krebsen auf dem 14. Platz herum. Ob mein Musikfreund Herbert Grönemeyer im Stadion sein wird, weiß ich nicht. Vielleicht kommt er immer nur dann, wenn’s brenzlig wird, um seiner Lieblingsmannschaft den Rücken zu stärken?