Bekenner-Aktion der Spielvereinigung

Die Spielvereinigung ist gerade in einer ganz besonderen Phase: Mit einer sehr guten sportlichen Leistung ist sie ins DFB-Pokal-Halbfinale gegen den Deutschen Meister Borussia Dortmund eingezogen. Und beim letzten Ligaspiel hat sie den direkten Verfolger SC Paderborn souverän mit 5:1 an die Wand gespielt und steht jetzt auf Tabellenplatz 2. Viele Fürther – ob Fußball-Fan oder nicht –  spüren, dass etwas ganz Besonderes möglich ist, dass in der Mannschaft ein Gefühl des Zusammenhalts besteht, das noch auf Weiteres hoffen lässt.

Der Verein hat dieses „Kleeblatt-Feeling“ aufgegriffen und bietet ein ganz besonderes Solidaritätsangebot für seine Anhänger: Alle Kleeblatt-Fans können öffentlich zeigen, dass auch sie an die Mannschaft und das große Ziel Aufstieg glauben. Seit einigen Tagen gibt es nämlich die „Ich bekenne mich zum Kleeblatt“-Aktion auf der Homepage der Spielvereinigung. Dort können auf einer Art Bekenntnis-Plattform alle Kleeblatt-Fans ihren Glauben bekunden und eine entsprechende Botschaft hinterlassen. Wer hier klickt,  ist in Nullkommanichts auf der Startseite der „Bekenner-Aktion“. Dann muss man nur noch auf „Ich bin dabei“ klicken und seine Nachricht eingeben. Dabei ist der Phantasie der Kleeblatt-Fans keine Grenzen gesetzt.

So berichtet Susanne Z. aus Fürth z.B.:
„……ich muss als einsames KLEEBLATT unter lauter Cluberern arbeiten. Aber mein Arbeitsplatz ist natürlich im fröhlichen GRÜN/WEISS gestaltet!!!UNSER KLEEBLATT DAS WIRD NIEMALS UNTERGEHN!!!“
Und Mario R. aus Hetschburg schreibt:
„Hallo,ich bin kein Fan von Greuther Fürth aber ich möchte hier mal was loswerden. Was ist eigentlich der Michael Büskens für eine coole Sau. Ich war selbst Fussballer und daher weiss ich wie viele Trainer ticken und ich glaube Büskens ist einfach geil. Wenn man gesehen hat wie der seine Emotionen auslebt nach dem Spiel in Hoffenheim mit Schröck und Asamoah sieht man doch was da los ist. Das ist Emotion pur. Da lebt einer eine Philosophie mit seiner Mannschaft wo es auch für Spieler nur angenehm sein muss ein Teil davon zu sein. Wie blöd muss Schalke 04 gewesen sein so etwas nicht zu erkennen, oder sie haben gerade das erkannt und wollten es nicht. Denn je größer der Druck wird umso mehr wünscht man sich doch andere Profile als Trainer.“

Wer möchte, kann übrigens auch noch zusätzlich ein Foto hochladen. Also, am 15. Februar 2012, um 16.52 Uhr waren es 726 Gläubige. Wann ist wohl die 1000 voll?

Kein Frauenfußball auf der neuen Kleeblatt-Homepage?

Eine ansprechende und informative Website zu designen und zu realisieren, erfordert viel Kreativität, Mühe und technisches Know-how. Ich weiß, wovon ich spreche. Seit kurzem verfügt jetzt auch die Spielvereinigung über einen neuen Internetauftritt. Die Seite ist (natürlich) in den Kleeblatt-Farben gehalten, übersichtlich aufgebaut, für meinen Geschmack marketingorientierter als die alte Seite. O.k.
Was ich als Greuther-Weib – auch bei längerer Suche – vermisse, sind Informationen über die Damenmannschaften der SpVgg. Ich habe in der vergangenen Saison ja das eine oder andere Mal über das Fürther Frauen-Team gepostet. Aber jetzt sitzt der Webseiten-Besucher auf dem Trockenen. Wann beginnt die neue Saison? Welche Spielerinnen sind im Kader und wer sind die Gegner? Fehlanzeige. Bei den Inhalten der Homepage hat man Prioritäten gesetzt. Verständlich. Da stehen die Profis an erster Stelle, die anderen (Herren-)Mannschaften folgen sukzessive. Vielleicht fasst sich jemand bei den Kleeblatt-Verantwortlichen schnell ein Herz und versorgt uns mit Infos über die Kleeblatt-Fußball-Frauen? Gerade nach der Fußball-WM war doch ständig zu hören, dass der Frauen-Fußball in Deutschland, ach was, überall auf der Welt einen „Riesenschub“ bekommen hat.  Und das gilt ja hoffentlich auch für Fürth!