Das TV-Interview: Clubfan trifft auf Greuther-Weib

Fast zwei Stunden nach dem Abpfiff in der Frankfurter Commerzbank-Arena und dem Ende der Begegnung der SpVgg gegen Eintracht Frankfurt am vergangenen Freitag war es so weit:
In der TV-Sendung „Kipfenberg“ im Bayerischen Fernsehen wurde der Filmbeitrag über die „denkwürdige Begegnung“ des eingefleischten Clubfans Andi H. mit mir gesendet. In dieser vierten Ausgabe von „Kipfenberg“  wollte Moderator Hubertus Meyer-Burckhardt die fußballerischen Gemeinsamkeiten und Unterschiede der Bayern ergründen. Stargast war Sepp Maier, ehemaliger Rekord-Torhüter des FC Bayern München und der deutschen Nationalmannschaft, der mehr oder weniger Originelles und Erhellendes über seine Erlebnisse mit anderen bayerischen Fußball-Mannschaften zum Besten gab.
Wer die Sendung verpasst hat – weil er z.B. noch auf der Heimfahrt vom Spiel in Frankfurt war oder einfach schon geschlafen hat –  für den haben wir hier das Video zum Thema „Frankenderby“ Fürth gegen Nürnberg. Web-Reporterin Christina Wolf hat versucht herauszufinden, ob die Fans der beiden Vereine tatsächlich so große Rivalen sind.

TV-Interview mit Clubfan und Greuther-Weib

Clubfans und Kleeblattanhänger – Das geht gar nicht? Die unschönen Ereignisse am vergangenen Wochenende bringen mich wieder ins Grübeln. Was muss in Fans vorgehen, die in einer Nacht- und Nebelaktion zum Vereinsheim der Sportfreunde Ronhof nach Fürth fahren, um sich dort eine handfeste Schlägerei zu liefern?
Es geht auch anders. Das will der Bayerische Rundfunk in seiner Sendung „Kipfenberg“, einer journalistischen Unterhaltungs-Talkshow, moderiert von Hubertus Meyer-Burckhardt, zeigen. Deshalb nahm ein Mitarbeiter Kontakt mit mir – „Wir sind auf Euer Greuther-Weiber-Blog gestoßen und finden es super“ – und Andi, einem eingefleischten Clubfan, auf, um uns und unserem Verhältnis zueinander mal kräftig auf den Zahn zu fühlen.
Wir trafen uns mit einem Kamerateam, der Reporterin Christina Wolf und dem Autor an der Stadtgrenze Nürnberg/Fürth und ließen uns filmen. Händeschütteln mit cooler Miene, er im Club-Outft, ich mit weiß-grünem Schal.
Das eigentliche Interview fand dann in der Nähe des Fürther Rundfunkmuseums unweit der Pegnitz statt. „Was fühlt Ihr beim Derby?“, wurden wir gefragt. „Worauf beruhen eigentlich die immerwährenden Animositäten zwischen dem Kleeblatt und dem 1. FCN?“ „Hat das historische Hintergründe?“ – Viele Fragen an uns, emotionale Reaktionen und Antworten von Andi und mir.
Das Ergebnis dieser Begegnung vor laufender Kamera kann man am Freitag, 2. November, ab 23.15 Uhr im Bayerischen Fernsehen ansehen. Ich hoffe, wir haben unsere Sache gut gemacht. Eines haben der Clubfan und ich am Ende des Interviews festgestellt: Wir finden uns beide gar nicht so übel!

Greuther-Weiber morgen auf „Antenne Bayern“

Kaum war unser Blogbeitrag „Der ‚Feind‘ in unserem Haus“ online, hat heute Nachmittag der Radiosender „Antenne Bayern“ angerufen. „Wir sind morgen von 5 Uhr bis 9 Uhr in Fürth und senden Interessantes im Vorfeld zum DFB-Halbfinalspiel der Spielvereinigung gegen Borussia Dortmund. Wir haben Ihren Greuther-Weiber-Blog gelesen. Die Geschichte hat uns gut gefallen. Hätten Sie Lust auf ein Interview?“
Klar, wie gewünscht bringe ich die BVB-Anhängerin aus meinem Haus mit, und wir stehen morgen um 7.15 Uhr den Moderatoren von Antenne Bayern auf der Fürther Freiheit Rede und Antwort.
Wer Zeit und Lust hat: Das kurze Gespräch wird zwischen 7.45 Uhr und 8.00 Uhr zu hören sein. Also: Morgen früh „Antenne Bayern“ einschalten – es ist ja für einen guten Zweck!