Drei Kleeblatt-Kids in Action

Über den Kärwa-Marsch der Kleeblattfans vor dem HSV-Spiel habe ich ja schon geschrieben. Witzig war im Vorfeld eine Begegnung auf dem Fürther Bahnhofsplatz. Dort sind mir drei Kinder mit ihrer Mutter aufgefallen, die – voll im Spielvereinigungs-Outfit – gespannt auf den Start des Marsches gewartet haben. Ich bat um ein Foto, und voller Begeisterung warfen sich die Kids für mich und das Greuther-Weiber-Blog in Pose.
Die Familie lebt erst seit drei Jahren wieder in Fürth. Vorher war sie zehn Jahre im fernen Osnabrück  – und ist auch aus der Ferne ihrem Kleeblatt treu geblieben. Die drei Kids – vor allem der 11-jährige Marco – sind große Fans von Gerald Asamoah. Die ganze Familie hofft, dass „unser Kleeblatt es schafft, in der 1. Liga zu bestehen, und wir nicht wieder nächstes Jahr unsere Derbys in der 2. Liga spielen“.
Obwohl der Verein ihres Herzens am Samstag gegen den HSV im Ronhof nicht gewonnen hat, war das für die drei Kinder bestimmt ein toller Tag: Sie waren voll dabei und sind gemeinsam mit vielen anderen Fans für ihr Kleeblatt mitmarschiert. Da kann ich nur sagen: Früh übt sich, wer später vielleicht mal in die Fußstapfen berühmter sportlicher Vorbilder treten möchte.

Das Kleeblatt auf dem Weg nach oben

Das Kleeblatt auf Tabellenplatz drei – endlich mal (wieder) Aufstiegsluft schnuppern! Das ist eine mehr als optimistische Ausgangslage für ein gelungenes Fan-Wochenende. Der 2:0-Sieg gegen den VfL Osnabrück war mal wieder Balsam auf die Fürther Seele. Und auch wenn Erzgebirge Aue heute gegen Union Berlin gewinnen sollte – aufgrund des besseren Torverhältnisses bleibt die Spielvereinigung auf dem dritten Rang.

Sollte man sich jetzt schon – neun Spiele vor Saisonende – ernsthaft mit dem Gedanken beschäftigen, dass die Kleeblätter in die erste Bundesliga aufsteigen? Freunde und Bekannte, die nicht in Fürth leben, aber durchaus freundschaftliche Gefühle für den Verein hegen, amüsieren sich jedes Jahr aufs Neue über diese Spekulationen, die ja nicht nur die „Greuther-Weiber“ äußern. Denn der Verein hat es – trotz guter Ergebnisse während der Saison – bislang nie geschafft, den Aufstieg aus der zweiten Bundesliga in die erste perfekt zu machen. Voraussetzung für einen Aufstieg sind allerdings stabile Ergebnisse – und das fängt mit der nächsten Begegnung am 14. März im Ronhof an. Da kommt der Tabellenführer Herta BSC Berlin nach Franken, und das Spitzenspiel wird auf jeden Fall eine echte Herausforderung. Hier sind dann die Fans aufgerufen, zahlreich in der Trolli ARENA zu erscheinen und lautstark ihren Verein zu unterstützen.
Für die nächsten beiden Heimspiele  – gegen Berlin und Duisburg – wird ein Zuschlag von einem Euro auf alle Tageskarten erhoben. Dabei geht es um den guten Zweck: Die Unterstützung hilfsbedürftiger Kinder. Der Erlös der Aktion geht an die „Der Beck Kinderfonds Stiftung“. Seit dieser Woche werden die Käufer von Brötchen und Backwaren in den regionalen Beck-Filialen auf die Aktion aufmerksam gemacht. Eine Million Verkaufs-Tüten wurden mit dem Motto „Verantwortung tragen!“ und den Informationen zur Spenden-Aktion bedruckt.

Wer helfen möchte, sollte sich bald im Vorverkauf Eintrittskarten für die nächsten Heimspiele der SpVgg sichern. Tickets gibt’s in den Kleeblatt-Fan-Shops im „Greuther Teeladen“ in der Trolli ARENA und bei Franken Ticket, Kohlenmarkt 4, sowie an allen bekannten Vorverkaufsstellen.