Eddy auf dem Fürther Grafflmarkt

Am morgigen Freitag und am Samstag ist es wieder so weit: Mitten in der Fürther Altstadt bieten ab 16 Uhr auf dem berühmten Fürther Grafflmarkt Leute nützliche, oft merkwürdige Utensilien feil, die sie auf ihrem Dachboden gefunden haben oder von denen sie sich endlich trennen wollen. Hier kann man interessante Schnäppchen für wenig Geld ergattern. Da hat schon so mancher die Erbstücke der Oma verkauft oder ein altes Reklameschild der Brauerei Geismann aus Fürth erstanden.

Natürlich ist auch in diesem Jahr wieder für Kleeblattfans etwas dabei. Das Fanmobil der Spielvereinigung ist am Freitag (16 – 22 Uhr) und Samstag (8 – 16 Uhr) wieder vor Ort. Wer möchte, kann dort zwischen einer breiten Auswahl an Trikots und vielen witzigen Fanartikeln zu echten Superpreisen wählen. Die Angebote gelten, solange der Vorrat reicht.
Eingefleischte „Grafflmarktbesucher“ kennen den Stellplatz des weiß-grünen Fanmobils. Für Newcomer: Der Verkaufsstand steht in der Gustavstraße 65 direkt auf dem „Grünen Markt“ und liegt praktisch im Herzen der Altstadt.
Ein weiteres Highlight: Maskottchen „Eddy“ war ja im Urlaub und kommt rechtzeitig zurück, um morgen möglichst viele Besucher rund um das Fan-Mobil zu treffen. Wer noch kein Selfie mit Eddy gemacht hat: Beim Grafflmarkt habt Ihr Gelegenheit zu einem Schnappschuss mit dem grünen Kleeblatt-Drachen.

Gießelmann geht – und was macht Zulj?

Vor gut vier Wochen fand das letzte Spiel der Zweitliga-Saison 2016/17 statt. Spieler, Verantwortliche und auch die Kleeblattfans können sich zurzeit mal richtig erholen. Was allerdings nicht heißt, dass sich im Moment rund um die Spielvereinigung nichts tut.

Die wichtigste Personalie ist seit gestern spruchreif: Niko Gießelmann verlässt das Kleeblatt definitiv. Auf Instagram postete der Abwehrspieler: „Ich möchte euch mitteilen, dass ich meinen Vertrag nach nun vier gemeinsamen Jahren in Fürth nicht verlängern werde“. Nicht wirklich überraschend, aber bedauerlich. Beim letzten Spiel gegen Union Berlin hat er sich dann wohl (siehe Foto) freundlich von den Kleeblattfans verabschiedet.

Dafür gibt es einige Neuzugänge bei der SpVgg: Der Verein hat Philipp Hofmann verpflichtet. Der 24-Jährige kommt vom englischen Zweitligisten FC Brentford  und unterschreibt einen Dreijahresvertrag. Der Stürmer hat für Paderborn, Ingolstadt und Kaiserslautern 92 Zweitligaspiele absolviert und dabei 21 Tore erzielt. Ein weiterer wichtiger Neuling im Kader ist Manuel Torres, der ablösefrei vom Karlsruher SC zur SpVgg wechselt. Beim KSC hat der Spanier 98 Ligaspiele bestritten und dabei 14 Tore und 22 Vorlagen erzielt. Mit Richárd Magyar wechselt ein 26-jähriger Innenverteidiger zum Kleeblatt. Und auch Timo Königsmann wird zum Kleeblatt stoßen. Der 20-jährige U20-Nationaltorhüter erhält einen Zweijahresvertrag. Königsmann soll die erfahrenen Keeper Balázs Megyeri und Sascha Burchert gemeinsam mit Marius Funk unterstützen. Königsmann war zuletzt bei Hannover 96 unter Vertrag. Als fünfter Torhüter bei den Profis und der U23 kommt Jan Kowalewski aus der U19 dazu. Und: Die SpVgg hat den Offensivspieler Nik Omladic verpflichtet. Der 27-jährige slowenische Nationalspieler wechselt ablösefrei zum Kleeblatt.

Sicher wird sich auch in den kommenden Wochen bis zum Start in die Zweitligasaion 2017/18 Ende Juli noch einiges tun. Spannend bleibt auf jeden Fall die Frage, wie die sportliche Zukunft von Robert Zulj aussehen wird. Ist er weiterhin ein Kleeblatt und setzt hier seine Karriere fort? Oder kann er den Verlockungen der Bundesliga nicht widerstehen und verlässt Fürth? Die Greuther-Weiber halten Euch auf dem Laufenden.

Bevor ich’s vergesse: Herzlichen Glückwunsch Jürgen Klopp zum 50. Wir wünschen weiter viel Erfolg beim FC Liverpool!

Kein Ostergeschenk fürs Fürther Kleeblatt

Man kann neunzig Minuten guten Fußball spielen – und trotzdem mit 0:1 verlieren. Wie soll das gehen? Ganz einfach: Aufgrund eines einzigen Fehlers vonseiten der Spielvereinigung fiel das Tor für den VfL Bochum. Und drei mögliche Punkte waren für das Kleeblatt perdu.

Fußball am „heiligen“ Ostersonntag? Geschmackssache, aber mittlerweile im engen Zeitplan der Profivereine wohl unvermeidbar. Das Ruhrstadion in Bochum war trotzdem mit fast 11 500 Zuschauern passabel gefüllt, die angereisten Kleeblattfans drängten sich in der engen Fankurve (Foto). Aber sie machten – wie so oft – positive und lautstarke Stimmung für ihr Team. Das Spiel startete mit deutlichen Vorteilen für die Gäste, Robert Zulj, Jurgen Gjasula und Khaled Narey hatten einige ganz vielversprechende Ansätze. Doch das Verhängnis ereignete sich dann in der 18. Spielminute: Sercan Sararer spielt einen völlig verunglückten Rückpass direkt in den Lauf des Ex-Kleeblatts Johannes Wurtz. Der zieht vor Keeper Balazs Megyeri erst nach außen und gibt dann quer ins Zentrum. Dort lässt sich Thomas Eisfeld nicht lange bitten und schiebt den Ball aus kurzer Distanz zum 1:0 ins Fürther Tor. Der Führungstreffer schien das Kleeblatt nicht groß zu beeindrucken, aber die Zahl der Fehlpässe nahm nach dem Bochumer Führungstor zu – auf beiden Seiten.
Nach der Halbzeitpause gelingen der SpVgg bis zum Strafraum ganz gute Kombinationen, aber je näher die Kleeblätter sich dem gegnerischen Tor nähern, desto einfallsloser und schlampiger agieren sie. Nach dem Wechsel in der 60. Minute für den angeschlagenen Robert Zulj hat Veton Berisha eine supergute Chance: Er läuft beherzt mit der Kugel aufs Tor zu und möchte sich den Ball für den entscheidenen Schuss zurechtlegen. Aber der Bochumer Tormann Manuel Riemann macht dem Norweger einen Strich durch die Rechnung. Symptomatisch für die heutige Partie. Beide Keeper liefern als „spielende Torleute“ eine sehenswerte Leistung und vereiteln weitere Tore. Ein Highlight war außerdem Marcel Franke, der mögliche Chancen des VfL kurz vor dem Vollzug mit fairen Mitteln vereitelte.

Die Partie ging für das Kleeblatt etwas unglücklich mit 0:1 zu Ende. Die Mannschaft ist offensiv einfach zu harmlos und verlor heute zum zweiten Mal in Folge. Nach fünf Unentschieden hintereinander gewann der VfL Bochum wieder einmal ein Spiel und schiebt sich auf den neunten Tabellenplatz nach oben. Die Spielvereinigung bleibt weiter auf Rang sechs, sie ist mit 40 Punkten allerdings 14 Zähler vom Relegationsrang entfernt. Fazit: Die Zweitliga-Saison wird fürs Kleeblatt wohl trotz zunehmend guter Mannschaftsleistung auf einem mittleren Platz zu Ende gehen. Die Fürther empfangen bereits am Freitag (18.30 Uhr) Dynamo Dresden zu Hause im Ronhof.

Kleeblatt-Osterhase erobert nicht nur Kinderherzen

Ausgerechnet am Ostersonntag findet das nächste Zweitligaspiel des Kleeblatts statt. Gegner ist der VfL Bochum, ein Verein, für den ich ja bekanntlich besondere Sympathie habe, weil einer meiner Lieblingssänger, Herbert Grönemeyer, aus der Ruhrpottstadt kommt.
Ein Highlight für viele Kinder ist der Ostersonntag, weil man versteckte Ostereier sucht und vielleicht auch so noch das eine oder andere Geschenk absahnt. Für Kleeblatt-Fans sollte es nicht schwer sein, dieses Jahr für ihre Kids etwas Passendes zu finden. Ich spreche vom Kleeblatt-Osterhasen (Foto). Ich finde ihn supersüß, er hat doch Charisma, oder? Nach dem Weihnachtsmann und den Kleeblatt-Adventskalendern, über die wir schon in unserem Greuther-Weiber-Blog geschrieben haben, kommt jetzt also der nächste weiß-grüne Typ zu besonderen Ehren. In den Fanshops und dem einen oder anderen Supermarkt ist er (noch) zu haben.

Für alle Mitglieder des Stammtisch Ronhof und der Ronhof Racker gibt´s eine perfekte Kombination im Angebot: Stammtisch Ronhof-Mitglieder und Racker, die sich in Kleeblatt-Fanshops auf die Suche nach einem Ostergeschenk begeben, sollten das ab sofort im Franken Ticket oder im Fanshop Greuther Teeladen tun. Dort bekommen sie ab einem Einkaufswert von 20 Euro einen Kleeblatt-Osterhasen gratis dazu. Die Aktion gilt nur gegen Vorlage des Mitgliedsausweises des Stammtisch Ronhof beziehungsweise der Bestätigungsmail der Ronhof Racker bis einschließlich Ostersamstag.

„Kleeblatt-Attest“ von Chefcoach Radoki

Seit acht Spielen in Folge ist das Kleeblatt ungeschlagen. Fünf davon endeten sogar mit einem Sieg. Das einzige Manko bei der Spielvereinigung ist derzeit die geringe Zuschauerzahl. Die dümpelt vor sich hin, egal, welcher Gegner im Ronhof aufläuft. Beim Spiel Mitte März gegen den Zweitligaersten VfB Stuttgart waren beispielsweise nur 12 660 Gäste im Stadion. Und auch morgen könnte es mau werden, die frühe Anstoßzeit um 17.30 Uhr macht es nicht einfacher, das Kleeblatt zu unterstützen. Um potenzielle Besucher zu motivieren, sich für das morgige Spitzenspiel gegen den Tabellenzweiten Eintracht Braunschweig ein Ticket zu kaufen, hat sich der Verein eine witzige Aktion einfallen lassen:

Acht gute Gründe gegen Eintracht Braunschweig ins Stadion zu kommen:
1. Läuft gerade beim Kleeblatt! Mit fünf Siegen aus neun Rückrundenspielen und insgesamt 18 Punkten ist die SpVgg Greuther Fürth das zweitbeste Team der Rückrunde. Nur der 1. FC Union Berlin ist besser.

2. Gute Aussichten im Sportpark Ronhof | Thomas Sommer! Vor allem vor heimischer Kulisse ist die Mannschaft von Janos Radoki stark. Die letzte Heimniederlage datiert von Anfang Dezember 2016 gegen den FC St. Pauli. Seitdem trat die SpVgg weitere vier Mal zu Hause an – und konnte alle Partien für sich entscheiden.
3. Tore garantiert! Das Kleeblatt präsentiert sich zuletzt effektiv und treffsicher. Das letzte Heimspiel ohne Kleeblatt-Tor war ebenfalls die Begegnung gegen die Mannschaft vom Millerntor im Dezember. Seitdem brachte die Spielvereinigung im Sportpark Ronhof | Thomas Sommer die Kugel immer im Tor unter.
4. Die weißeste Weste der Rückrunde: Erst fünf Tore musste die Radoki-Elf in der Rückrunde hinnehmen – so wenig wie kein anderes Team. Außerdem schaffte es seit Dezember nur Hannover 96, in Fürth ein Tor zu schießen. Beim 4:1-Kleeblattsieg. Die letzten drei Heimspiele stand bei Torhüter Balazs Megyeri die Null.
5. Radoki macht Spaß! Seitdem dem Amtsantritt des 45-Jährigen steht sein Motto: „Wir müssen mit Leidenschaft auf dem Platz unsere Fans mitreißen.“ Das haben auch alle seine Jungs verinnerlicht und zeigen sich in jeder Partie zweikampfstark, mit Wille, Emotionen und Leidenschaft.
6. Abendessen steht bereit: Dank dem neuen Kleeblatt-Caterer El Paradiso muss sich kein Stadionbesucher Gedanken um das Abendessen machen. Ob „Bratwurst-Schaschlik“, „Lachssemmerla“ oder andere Stadion-Köstlichkeiten – jeder wird im Angebot an den Kiosken bestimmt fündig werden.
7. Das Wetter spielt mit! Zwar soll es gegen Ende der Woche wieder etwas kälter werden, aber Mittwoch ist ja zum Glück noch nicht Ende der Woche. Zum Anstoß um 17.30 Uhr werden es um die 14 Grad mit der Chance auf noch ein paar Abend-Sonnenstrahlen.

Und das achte Argument gefällt mir besonders gut:

Das „Kleeblatt-Attest“ vom Chefcoach:
Wer noch Überzeugungsarbeit beim Vorgesetzten leisten muss, dem hilft vielleicht das Kleeblatt-Attest für das Mittwochabend-Spiel, unterschrieben vom Cheftrainer Janos Radoki höchstpersönlich.

Hier könnt Ihr Euch das Attest runterladen und ausfüllen. Also: Nichts wie hin morgen Abend zum Topspiel gegen Eintracht Braunschweig. Auf dass das Stadion voll wird und das Kleeblatt auch in der neunten Begegnung in Folge ungeschlagen bleibt!