Mit Kleeblatt-Glücksschwein in die neue Spielzeit

Wir Greuther-Weiber sind natürlich auf Twitter und Facebook und bekommen oft Kommentare und Vorschläge zu unseren Postings. Umgekehrt finden wir ab und zu auch witzige Anregungen, die wir in unserem Blog aufgreifen.
Mir stach zum Beispiel heute auf Facebook eine Zeichnung ins Auge, die eine Super-Kombination aus Fußball und Fürth darstellt. Claudia Rauch heißt die Künstlerin, die seit einigen Wochen ihre originellen Werke rund um Fürth auf Facebook postet. Die Dame ist offenbar waschechte Fürtherin, denn wohl nur so kann man sich mit Herzblut und Engagement für eine Stadt engagieren. Ihre Bilder über das Rathaus, den Sportpark Ronhof oder alte Prachtstraßen in Fürth kommen bestens an.
Die Zeichnung  „Auf geht’s Kleeblatt – 2020/21“ bringt es auf den Punkt: Sie wünscht der Spielvereinigung alles Gute für die Saisoneröffnung am kommenden Sonntag gegen den VfL Osnabrück. Ich bin gespannt, wie kreativ Claudia Rauch ist und was sie zeichnen wird, wenn das Kleeblatt am Ende der Saison in die Bundesliga aufsteigt.
Mir persönlich gefällt die Zeichnung natürlich noch aus einem anderen Grund: Ich liebe und sammele Schweine – und dieses hier finde ich besonders gelungen!

Ein Hauch von Paris St. Germain beim Kleeblatt

Dieser von der Corona-Pandemie sehr eingeschränkte Fußballsommer schreitet fort. Als Fußballfan kann man Spiele leider nur im Fernsehen verfolgen. So hat z. B. die Champions League sehr gedrängte Termine. Gestern besiegte Bayern München nun auch noch Olympique Lyon mit 3:0 und steht im Finale gegen Paris St. Germain. Das Spiel findet kommenden Sonntag ab 21.00 Uhr in Lissabon statt. Es wird übrigens – da ein deutscher Klub im Endspiel steht – live im ZDF übertragen.

Bei der Spielvereinigung tut sich auch ein bisschen was: Sie hat drei Testspiele absolviert. Gestern musste das Kleeblatt seine erste Niederlage verbuchen: Der Hallesche FC gewann mit 1:0. Die vorherigen Begegnungen gegen die SpVgg Unterhaching (3:0) und Wehen Wiesbaden (2:2) waren schon mal eine Einstimmung auf die neue Spielzeit. Die startet am Sonntag, 20. September, um 13.30 Uhr  mit dem Heimspiel im Ronhof gegen den VfL Osnabrück. Schon am 11. oder 12. September findet die erste Runde im DFB-Pokal gegen eine Mannschaft aus Westfalen statt.

Seit gestern gehört nun auch Abdourahmane Barry (Foto: Sportfoto Zink) zum Fürther Kader. Er ist (nach Anton Stach und Dickson Abiama) der dritte Neuzugang dieser Saison und hat einen Zweijahresvertrag unterschrieben. Barry wird die Fürther Defensive verstärken – das ist dringend notwendig, da Abwehrspieler Marco Caligiuri ja leider aufhören musste. Der 20-jährige Franzose Abdourahmane Barry wurde in der Jugend bei Paris St. Germain (siehe oben!) ausgebildet, ehe er zum FC Liefering nach Österreich wechselte. „Abdourahmane ist ein dynamischer Spieler, der auch die nötige Robustheit für die 2. Liga mitbringt. Er besitzt viel Potential und könnte mit seinen Eigenschaften auch auf der rechten Abwehrseite aushelfen. Seine Hauptposition ist aber das Abwehrzentrum“, so Trainer Stefan Leitl auf der Vereins-Website.
Die neue sportliche Verbindung zwischen der Spielvereinigung und Paris St. Germain ist für uns noch ein weiterer Grund, am Sonntag beim Champions-League-Finale dem französischen Meister die Daumen zu drücken. Etwas abgewandelt: Allez les Bleus!

Vereinsaktion für Kleeblattkids

Die Spielvereinigung ist von jeher ein Verein, der ganz nahe an seinen Fans und Anhängern ist. Das hat das Kleeblatt oft bewiesen. So auch jetzt in den schweren Zeiten mit Ausgangsbeschränkungen wegen des Corona-Virus. Nicht nur die Profis müssen individuell trainieren und sich fit halten. Auch Kindergärten und Schulen bleiben vermutlich noch eine längere Zeit geschlossen.

Auf der Website des Vereins gibt es ab jetzt ein hilfreiches Angebot für alle kleineren Kleeblatt-Kids:

„Freunde dürfen nicht zum Spielen vorbeikommen, am Abend kein Fußballtraining zum Auspowern – der Tag kann in dieser Corona-Zeit doch manchmal ganz schön lang werden, stimmt´s? Ab sofort können sich alle Kids aber auf weiß-grünen Support freuen. Denn das Kleeblatt lässt die Kids, und natürlich die Eltern, nicht allein, sondern ist regelmäßig mit Unterhaltung für Euch da!“

Regelmäßig lädt der Verein in Person von Maskottchen Eddy (Foto: Website Spielvereinigung Greuther Fürth) Malvorlagen, Rätsel- und Knobelaufgaben hoch. Das wird den Kindern die lange Zeit zu Hause angenehm verkürzen. Also: Einfach auf den Download-Link der Website klicken, das PDF herunterladen, ausdrucken. Und dann kann’s losgehen!!!!

Daniel Keita-Ruel und seine zweite Chance

Ein Profi-Stürmer der Spielvereinigung ist unter die Schriftsteller gegangen. Daniel Keita-Ruel verfasste seine Autobiografie unter dem Titel: „Zweite Chance: Mein Weg aus dem Gefängnis in den Profifußball“. Das Buch – so der Verlag Kiepenheuer & Witsch (Foto: Screenshot) – wird am 16. Januar 2020 erscheinen, als KiWi-Paperback (224 Seiten, 18 Eur) und E-Book.

Daniel Keita-Ruel hat französisch-senegalesische Wurzeln (sein Vater kommt aus dem Senegal, seine Mutter von der französischen Mittelmeerinsel Korsika) und ist seit dem 1. Juli 2018 im Kleeblattkader. Die Story des Buchs wird auf der Website des Verlags kurz erzählt: weiter lesen

So gehen einem 351.000 Euro durch die Lappen!

Die Spielvereinigung hat gestern das Erstrundenspiel im DFB-Pokal gegen den Drittligisten MSV Duisburg mit 0:2 verloren und ist damit (schon wieder) gleich zu Beginn des Wettbewerbs ausgeschieden. Gab es im letzten Jahr gegen den absoluten Favoriten Borussia Dortmund noch eine Beinahe-Überraschung (erst in einer ungerechtfertigt langen Nachspielzeit fiel das Last-Minute-Tor der Borussen), war das gestrige Spiel von A bis Z eine Enttäuschung. So leicht verspielt man also rund 350.000 Euro, die der DFB für das Weiterkommen in die zweite Pokalrunde spendiert.
Das erste Tor in der vierten Minute war für den Fürther Keeper Marius Funk nicht zu halten. Aber zehn Minuten später hätte er eigentlich das 0:2 verhindern können. Dann hat er im weiteren Spielverlauf versucht, gut zu parieren und Sascha Burchert adäquat zu vertreten.
Einen wirklichen Vorwurf, den Duisburger Angriff nicht schlagkräftig abgewehrt zu haben, muss man aber der Fürther Defensive machen, besonders Marco Caligiuri und vor allem Mergim Mavraj. Das war einfach zu trantütig und langsam, was die Abwehr bot. Innenverteidiger Mario Maloca, der das Kleeblatt zu dieser Saison verlassen hat, fehlte an allen Ecken und Enden. Die Duisburger Offensive (Leroy-Jacques Mickels, Tim Albutat, Lukas Daschner und Mittelfeldspieler Moritz Stoppelkamp) zeigte im Gegensatz dazu Flexibiltät und Schnelligkeit.
Gute Chancen von Julian Green und Daniel Keita-Ruel gingen an die Latte bzw. scheiterten am MSV-Keeper Leo Weinkauf, der seinen Kasten souverän beschützte. Fürths Neuzugang Havard Nielsen ließ nur kurz sein Potenzial aufblitzen. In welcher Bedrängnis das Kleeblatt war, dokumentiert sich in der Zahl der Gelben Karten (Foto: Sportfoto Zink): sage und schreibe sechs! Offenbar wusste man sich nur noch mit Fouls und unfairen Aktionen zu helfen.

Schade, der 3:1-Erfolg in der noch frischen Zweitliga-Spielzeit gegen den FC St. Pauli hatte erahnen lassen, was in der weiß-grünen Mannschaft steckt. Die 90 Minuten im DFB-Pokal gestern gegen den MSV Duisburg waren einfach zum Vergessen!

Er ist wieder da!

Mergim Mavraj kommt nach 2014 zurück zum Kleeblatt (Foto: Sportfoto Zink)

Der Verein hat die Personalie vor einigen Wochen schon angedeutet, jetzt ist es perfekt: Mergim Mavraj kommt zurück zur Spielvereinigung. Fünf Jahre nach seinem Abschied erhält der 33-Jährige einen Vertrag für die kommenden beiden Spielzeiten bis zum Sommer 2021. Bei dem Klub, für den er am häufigsten auf dem Platz stand: in 114 Pflichtspielen. weiter lesen

Geißbock frisst Kleeblatt

Der Geißbock frisst das Kleeblatt mit Haut und Haaren auf – dieses bitterböse Bild drängt sich mir nach der 0:4-Klatsche der Spielvereinigung gegen den 1.FC Köln unwillkürlich auf. Nun habe ich als Tierfreundin eigentlich überhaupt nichts gegen den Hennes (Foto: dpa) – ich habe ihm ja hier sogar schon mal zum Geburtstag gratuliert. Trotzdem: Eine Niederlage in dieser Höhe hätte es nicht sein müssen. Schließlich haben die Fürther ihre Sache in der ersten Halbzeit gar nicht schlecht gemacht. Das 1:0 für den Effzeh in der 17. Spielminute, erzielt ausgerechnet vom Ex-Kleeblatt Dominick Drexler, war erstens Pech und zweitens kein regulärer Treffer, weil ihm gleich zwei Abseits-Pässe vorausgegangen waren. Doch das Schiedsrichter-Gespann schien auf beiden Augen blind zu sein. Umso mehr ist es der Kleeblatt-Elf anzurechnen, dass sie sich nicht ins Bockshorn 😉 jagen ließ. Mund abwischen, weiterkämpfen, lautete die Devise, die während der letzten zehn Minuten in Durchgang eins auch aufging. Fürth erspielte sich die eine oder andere Chance – das ließ für die zweite Halbzeit hoffen. Zumal man ja weiß, dass das Kleeblatt fast immer erst nach dem Wechsel so richtig loslegt. weiter lesen

Fürther Spaßvogel mit an der Vereinsspitze

Heute wurde die Katze aus dem Sack gelassen: Volker Heißmann ist neuer Vizepräsident bei der SpVgg Greuther Fürth (das Foto von Sportfoto Zink zeigt ihn mit dem Präsidenten der Spielvereinigung, Fred Höfler, und Oberbürgermeister Thomas Jung). Ehrlich gesagt, hat mich diese Nachricht heute Mittag durchaus etwas überrascht. Aber schon nach wenigen Minuten dachte ich mir: Klasse! Der Mann hat jede Menge Humor. So einen kann die Spielvereinigung in jedem Fall gut gebrauchen! Er wird nicht alles nur bierernst nehmen wie manch anderer in dieser Position bei bestimmten Vereinen 😉 Und: Heißmann ist ein waschechter Fürther, dessen weiß-grünes Herz schon immer für unsere Spielvereinigung schlägt. Er ist auch viel mehr als ein Komödiant. Das hat er in den vergangenen Jahrzehnten immer wieder bewiesen, indem er in seiner Heimatstadt verschiedene soziale Projekte unterstützte. Nun kann er – als Nachfolger von Holger Schwiewagner – mit dem Kleeblatt so etwas wie ein sportliches Projekt fördern.

Nachdem die Mannschaft 2012 den Sprung in die Erste Liga geschafft hatte, schmetterte Heißmann bei der Aufstiegsfeier unsere Ronhof-Hymne vom Rathausbalkon: „Dass wir vom Ronhof sind – hallihallo -, das weiß ein jedes Kind!“. Tausende auf den Straßen darunter bejubelten den Auftritt. Als einer der Väter der „Comödie“ Fürth holte Heißmann damals die Fernsehsendung „Blickpunkt Sport“ in das ehemalige Berolzheimeranium. Ein Coup, über den man beim Verein in der östlichen Vorstadt ganz und gar nicht „amused“ war. Heißmann zeigte sich großzügig und lud Vertreter des Erzrivalen ein, in der Sendung aus der „Comödie“ auch aufzutreten. Und die Glubberer? Sie schafften es nicht, ausnahmsweise mal über ihren eigenen Schatten zu springen. Naja, Souveränität war ja noch niemals ihre Stärke!  Volker Heißmann ließ sich jedenfalls auch da nicht die gute Laune verderben.

Wir Greuther-Weiber freuen uns jedenfalls auf die neue Rolle von Volker Heißmann und wünschen uns, dass er ab und zu auch für Riesenstimmung im Ronhof sorgt. So wie früher mal. Dass er nicht nur Vize-, sondern sogar „President“ kann, hat er ja vergangenes Jahr schon bewiesen – wenn auch nur in einer Film-Satire.

Nach dieser guten Nachricht von heute wird das Kleeblatt am Abend gegen den 1. FC Magdeburg bestimmt noch besser gelaunt auftreten als sonst bei Heimspielen.

P.S.: Ob die Laune im Ronhof ein paar Stunden später wirklich gut war, sei mal dahingestellt. Schließlich sah es ja eine Zeitlang so aus, als könnte die Elf aus Sachsen-Anhalt die Partie für sich entscheiden. Aber die Spielvereinigung hat nicht aufgegeben und alles ins Zeug geworfen, was sie aufzubieten hatte. Kurz vor dem Ende der regulären Spielzeit sah es noch nach einem 2:2-Remis aus. Die Schlussminuten zeichneten sich dann durch eine gewisse Dramatik aus: Das 3:2 lag spürbar in der Luft. Zum Glück ließ der Unparteiische drei Minuten nachspielen. Und das Kleeblatt machte es bis zur allerletzten Minute spannend. Ganz nach früherer FC Bayern-München-Art (die hatten bekanntlich in der vergangenen Saison dauernd einen solchen Dusel!) fiel in der 93. Minute das heiß ersehnte Siegestor. Jubel auf dem Spielfeld und im Stadion!

Volker Heißmann hat sich also gleich als Glücksbringer für die Fürther erwiesen – vielleicht ist er ja so etwas wie das 4. Blatt im eigentlich dreiblättrigen Kleeblatt.

Kleeblatt Dursun will kein Veilchen werden

Fürths Stürmer Serdar Dursun wird also kein „Veilchen“. Nach Informationen der „Bild“, waren sich die Spielvereinigung und der FC Erzgebirge Aue über einen Wechsel zwar einig, doch offenbar wollte der 26-Jährige nach einem Besuch im Erzgebirge nicht wechseln. „Wenn seitens des Spielers die hundertprozentige Überzeugung fehlt, ist es für beide Seiten besser, von vornherein auf eine Zusammenarbeit zu verzichten. Die Verhandlungen wurden abgebrochen“, wird FCE-Geschäftsführer Michael Voigt zitiert. Die Saison 2017/18 beendeten die Auer auf dem 16. Tabellenplatz, gewannen dann jedoch in der Relegation gegen den Drittplatzierten aus der 3. Liga, den Karlsruher SC. Der gebürtige Hamburger Dursun lebt vermutlich gerne hier in Franken, ist von der Multikulti-Atmosphäre in der Kleeblattstadt angetan, und weiter lesen

Paradies-Brunnen in Kleeblatt-Grün

Offenbar hat sich jemand in der Dr.-Max-Grundig-Anlage in Fürth einen Spaß erlaubt: Als ich vorhin am Paradiesbrunnen vorbeigelaufen bin, sprudelte das Wasser in wunderschönem Kleeblatt-Grün. Seit 1995 steht der Paradiesbrunnen auf dem nach seinem Stifter benannten Platz, der von den Fürthern „Kleine Freiheit“ genannt wird. Vor Jahren schon wurde von einem Scherzkeks Waschpulver ins Wasser gekippt, und der Schaum war damals eine echte Belustigung für Passanten.
Heute also mal grün! Ich habe mir kurz überlegt, ob das vielleicht auch eine Marketing-Maßnahme des Vereins sein könnte? Vier Wochen vor dem Saisonstart 2018/19 Anfang August denken viele Fußballfans viel mehr an die Weltmeisterschaft in Russland als an die Spielvereinigung. Mit diesem grünen Farbsignal ruft man auf witzige Art und Weise den einheimischen Fußball wieder in Erinnerung. Ich bin mal gespannt, ob man irgendwann erfährt, wie es zu dem eingefärbten Brunnenwasser kam (Foto:KH).