Fürther Frauenteam kämpft heute um Toto-Pokal

Heute Abend findet das Rückspiel der Relegation statt (20.30 Uhr in der ARD): Der VfL Bochum tritt gegen Borussia Mönchengladbach an, das Hinspiel haben die Borussen auf den letzten Drücker – sprich: in der Nachspielzeit – mit 1:0 gewonnen. Für die Bochumer existiert trotzdem noch eine reelle Chance, den Wiederaufstieg in die Bundesliga zu schaffen.
Wer allerdings nicht vor der Kiste sitzen, sondern lieber die warmen Temperaturen genießen möchte, wer Fan der SpVgg ist und Frauen-Fußball mag, der sollte lieber um 19 Uhr ins Sportzentrum Kleeblatt, Kronacher Str. 140, in Fürth fahren. Dort spielt das Frauenteam der Spielvereinigung nämlich um den Toto-Pokal. Im Finale des Wettbewerbs trifft die Mannschaft von Trainer Dietmar Schmidmeier dabei auf den Ligakonkurrenten SpVgg Hausen.

Über die Kleeblatt-Mädels war hier ja schon zu lesen. Sie schlagen sich in der Landesliga Nord so là là: Ein Spiel vor Saisonschluss sind sie mit 23 Punkten auf Tabellenplatz sieben zu finden (von insgesamt elf Mannschaften). Der Spitzenreiter – eben die oben schon erwähnte SpVgg Hausen –  hat momentan exakt doppelt so viele Punkte. Das letzte Duell der Saison ist am Samstag, 28. Mai, um 17:00 beim 1. FC Schlicht. Drücken wir den Damen der SpVgg beide Daumen!

Fürtherinnen: Na also !

Wer sagt es denn? Wie in meinem letzten Blogbeitrag erhofft, haben sich die Mädels von der Spielvereinigung im Match gegen den FSV Hessenthal/Mespelbrunn – zum ersten Mal vor heimischem Publikum auf der Charly-Mai-Sportanlage – gut geschlagen. Die noch junge Kleeblatt-Frauenmannschaft siegte mit 2:0 Toren und konnte sich vom letzten auf den achten Tabellenplatz der Landesliga Nord verbessern. Übrigens: In dieser Klasse spielen 11 Teams.

Schon von Beginn an dominierten die weiblichen Kleeblätter das Spiel. Die Keeperin der Gäste mußte mit einigen Paraden Angriffe der SpVgg parieren, da die Abwehr der Gäste nicht besonders stabil agierte. Doch erst kurz vor Ende der ersten Halbzeit – in der 38. Minute – schoss Sandra Pfeiffer das ersehnte Führungstor.

Nach dem Seitenwechsel war dann die Dominanz der Fürtherinnen noch offensichtlicher. Trotzdem dauerte es bis zur 70. Minute, ehe das lang verdiente 2:0 fiel: Susanne Kolb eroberte den Ball kurz vor dem gegnerischen Strafraum, gab an Elisabeth Gruber ab, die den Ball ins Tor brachte. Insgesamt traten Susanne Kolb  und Sandra Pfeiffer besonders in den Vordergrund, die mit guten Paraden zeigten, dass man mit den Ronhof-Mädchen in Zukunft rechnen kann. Im nächsten Spiel treten sie am Samstag, 11. September, um 16 Uhr beim SV Reitsch an.