„Hulk“ Schmidtgal stutzt Nationalmannschaft zurecht

Ein Greuther-Weib interessiert sich in erster Linie für das Fürther Kleeblatt – und dann – viel später – für die deutsche Fußballnationalmannschaft. So auch gestern Abend bei der WM-Qualifikation gegen Kasachstan im Nürnberger Grundig-Stadion. Souverän führte das DFB-Team nach 45 Minuten mit 3:0, und man vermittelte den Zuschauern das Gefühl, den Sieg gegen die Mannschaft auf Bezirksliga-Niveau ohne Gegentor nach Hause zu bringen. Doch unmittelbar nach der Pause geschah Überraschendes: Der deutsche Keeper Manuel Neuer war geistig wohl noch in der Kabine und patzte – und Heinrich Schmidtgal schoss den Ball ins deutsche Tor. Das war natürlich ein Riesenjubel bei allen Kleeblattfans, die nach Nürnberg in Feindesland gefahren waren. Ihr Kleeblatt „Hulk“ hat den Anschlusstreffer geschafft und den arroganten Fußball-Überfliegern gezeigt, dass er wirklich was drauf hat. Und noch zwei Mal hätte es fast geklappt und Schmidtgal hätte auf 3:2 verkürzen können. Aber so viel Glück war den Kasachen leider nicht beschieden. In der letzten Minute versenkte vielmehr Marco Reus den Ball ins gegnerische Tor, das Endergebnis lautete 4:1.
Doch nicht nur all jene, deren Herz weiß-grün schlägt, dachten nach dem Spiel bei sich: Ach, würde Heinrich „Hulk“ Schmidtgal doch genauso erfolgreich für die Spielvereinigung spielen und Tore schießen. Die nächste Gelegenheit dazu hat er übrigens am Ostersonntag, 31. März, ab 17.30 Uhr beim Heimspiel gegen die Frankfurter Eintracht.
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