Bald neuer Keeper fürs Kleeblatt?

20061210 Heerwagen gg AchenbachNach der Hiobsbotschaft über die Verletzung des Fürther Keepers Max Grün beim Spiel gegen den VfB Stuttgart im Trainingslager in Belek bahnt sich bei der Spielvereinigung jetzt unter Umständen eine schnelle Lösung der Torwartfrage an. Wie die „Nürnberger Zeitung“ gerade meldet, steht das Engagement des Bochumer Torwarts Philipp Heerwagen zur Diskussion. Nach dem Abwehrspieler Mergim Mavraj könnte damit ein weiterer Spieler vom VfL Bochum zum „Kleeblatt“ wechseln.

Nach dem Schienbeinbruch von Max Grün würden ja alle Hoffungen auf Matjaz Rozman und Jasmin Fejzic  – der bisherigen Nummer zwei bzw. dem Amateur-Torwart – ruhen. Deshalb soll nun für die Rückrunde eine Alternative her, möglichst mit Erfahrung. Aber nur für ein halbes Jahr. „Wir werden niemanden holen, der Max Grün dauerhaft als Nummer eins blockiert“, stellte SpVgg-Trainer Mike Büskens bereits kurz nach der Verletzung klar.

Angedacht – so ist es in der „NZ“ zu lesen  – ist eine Art Leihgeschäft:

Entsprechende Angebote“, so Fürths Manager Rachid Azzouzi, habe man bereits „viele bekommen“. Aber nicht vom VfL Bochum, stellte Sportvorstand Thomas Ernst im Internetportal „Der Westen“ klar. Beim VfL habe sich bislang niemand gemeldet, aber in einem solchen Fall sei ja der Willen des betreffenden Spielers „ganz entscheidend“. Auch Azzouzi will die Spekulationen nicht anheizen, kursierende Namen wie den des derzeit vereinslosen Ex-Frankfurters Markus Pröll nicht kommentieren, sagte aber: „Heerwagen ist uns bislang nicht angeboten worden.“ In Hektik müssen die Fürther ohnehin nicht verfallen, das Transferfenster ist noch bis zum 31. Januar offen. „Wir vertrauen unseren beiden Torhütern, aber es ist klar, dass wir nicht nur mit den beiden in die Rückrunde gehen können“, sagte Azzouzi.

Dagegen wäre ja prinzipiell nichts einzuwenden. Dass die SpVgg mehr als schnell reagieren muss, ist klar. Und auch die Fürther Fans könnten mit einem neuen Keeper leben. Denn – unterm Strich – ist ja nur entscheidend, dass das Kleeblatt sich weiter im Aufstiegskampf behaupten kann. Und dafür ist eben auch ein guter Tormann mehr als wichtig!

Fürther Keeper Grün fällt für Wochen aus

Katastrophale Nachricht für die Spielvereinigung: Torhüter Max Grün ist für die nächsten Wochen außer Gefecht gesetzt. Er hat sich beim Testspiel im Trainingslager im türkischen Belek gegen den VfB Stuttgart das Bein gebrochen.

20110108_vfb_spvgg_1702Die SpVgg Greuther Fürth hat das zweite Testspiel im Trainingslager verloren. Gegen die Schwaben unterlag das Team von Trainer Mike Büskens mit 1:3. Bis zur 58. Minute lagen die Kleeblätter schon mit 0:3 zurück. Dann ereignete sich die aus Fürther Sicht schlimmste Szene: Einen langen Ball auf der linken Seite versuchte der Stuttgarter Abwehrspieler Cristian Molinaro zu erreichen, genau an der Strafraum-Grenze prallte er heftig mit Torwart Max Grün zusammen (auf dem Foto ist diese Szene genau zu sehen!). Daraufhin musste der 24-Jährige lange auf und neben dem Platz am Schienbein behandelt werden. Das einzige Tor der SpVgg fiel übrigens in der 83. Minute: Felix Klaus bediente von der rechten Seite den eingewechselten Sercan Sararer, der den Ball mühelos zum 1:3 im Tor des VfB versenkte.

Nach der Röntgenuntersuchung im Krankenhaus von Belek stellte sich dann die Verletzung von Max Grün als glatter Schienbein-Bruch heraus. Egal, wie schnell die Verletzung verheilt, der Fürther Keeper wird auf jeden Fall für mehrere Wochen, vielleicht sogar die gesamte Saison ausfallen. Ein Fiasko für das Team. Ersatzmann Jasmin Fejzic wird sich vermutlich schwer tun, die Lücke, die Grün hinterlässt, auszufüllen. Sein Vertrag läuft bis zum 30. Juni 2011.
Das wird  für die gesamte Mannschaft ein harter Einstieg in die Saison nach der Winterpause. Das erste Spiel findet am 14. Januar auswärts gegen den Karlsruher SC statt.

Sieg gegen Union Berlin!

Na, wenn das kein Auftakt nach Maß ist: Die SpVgg hat nach dem 4:1-Heimsieg gegen den KSC auch ihr erstes Auswärtsspiel in der neuen Saison für sich entscheiden können: 2:1 hieß es nach 94(!) Minuten gegen Union Berlin, und zwar völlig verdient. Auch wenn es am Ende eine Zitterpartie war – die Fürther haben bewiesen, dass sie Nervenstärke besitzen.

union_spvggDie SpVgg zeigte sich von Anfang an selbstbewusst und machte von der ersten Minute an Druck. Die Atmosphäre im Stadion an der Alten Försterei vor 13 000 Zuschauern war klasse – eine solche Kulisse würden wir uns öfter mal im Ronhof wünschen!! Fürth hat die Partie sehr schwungvoll begonnen: Dani Schahin hatte schon nach zwei Minuten eine Torchance. Die Mannschaft drängte von Beginn an nach vorne und war in der Balleroberung klar überlegen. Es gab ein paar schöne Kombinationen zu sehen. Nur leider: Die ganze erste Halbzeit fehlte es im Abschluss. Man hatte irgendwie den Eindruck, dass das Kleeblatt mit dem Kopf durch Wand wollte. Das führte dazu, dass die Partie streckenweise verflachte und Berlin öfter mal zum Zug kam.

Nach der Pause fand Fürth zu seiner anfänglichen Stärke zurück. Und nun wurde das endlich auch belohnt. Der erste Treffer bahnte sich an, als Milorad Pekovic ein Pass zu Nico Müller gelang, den dieser zum 1:0 verwandeln konnte (53. Minute). Nur drei Minuten später schaffte Christopher Nöthe den Doppelschlag und machte das 2:0 perfekt – da war der Berliner Keeper Glinker machtlos.

Es schien alles wunderbar zu laufen für das Kleeblatt, bis ein unglücklicher Abwehrfehler von Thomas Kleine den Berlinern die Möglichkeit zum Anschlusstreffer eröffnete, die Kolk in der 70. Minute prompt nutzte. Schade, aber so etwas kann man noch wegstecken. Ärgerlich und gefährlich wurde es drei Minuten später: Biliskov handelte sich im Duell mit dem Berliner Mosquera einen Foulelfmeter ein. Das war wirklich völlig überflüssig!

In dieser brenzligen Lage bewies wieder einmal Fürths Torwart Max Grün seine Qualität: Instinktiv warf er sich in die richtige Ecke des Kastens und konnte den Strafstoß halten. Für die Fans war ab diesem Zeitpunkt Spannung pur geboten, die Partie war bis zur letzten Sekunde packend. Es blieb beim 2:1 für die Fürther, die sich bis zuletzt kämpferisch zeigten und sogar noch einige Chancen hatten. Die drei Punkte, die Fürth mit nach Hause mitnehmen konnte, gehen also völlig in Ordnung.

Ein Sieg, mit dem man leben kann!

Die Saison 2010/11 hat für die Kleeblätter begonnen – und es war gleich ein Paukenschlag. Gegen den Bundesliga-Absteiger Karlsruher SC siegte das Kleeblatt mit 4:1. Und damit setzte sich die SpVgg auch gleich an die Tabellenspitze. Zumindest in der Tabelle der „Nürnberger Nachrichten“ liegt das Fürther Team vorne. Bei der „Nürnberger Zeitung“ ist zwar zu lesen, dass der Verein an der „Zweitliga-Spitze“ ist, aber in der Tabelle selbst steht der bayerische Mitstreiter FC Augsburg ganz vorne, der sein Spiel auch mit einem 4:1 gewonnen hat. Die Fürther stehen zwar auch auf Platz „1“, sind aber nicht an erster Stelle. Verwirrend? Nein! Ein „Greuther-Weib“ ist da eben heikel und will seinen Verein möglichst an der Spitze sehen! Wer es noch nicht weiß – falls es so jemanden geben sollte: Der FC Augsburg wird nächster Gegner der Spielvereinigung im DFB-Pokal Ende Oktober bei einem Heimspiel in der Trolli Arena.

SchroeckNochmal zum Spiel am Sonntag: Das Tor von Stephan Schröck in der letzten Minute zum 4:1 machte deutlich, dass man mit ihm endlich rechnen kann. Hatte er doch schon das 3:1 von Kingsley Onuegbu perfekt vorbereitet. Zwar war Schröck bei den Kleeblatt-Fans schon immer beliebt – mehr wegen seiner Allüren und seines eigenen Kopfes  -,  aber seine fußballerischen und konditionellen Fähigkeiten ließen oft zu wünschen übrig. Seine Leistung am Sonntag lässt jetzt hoffen, dass „Schröcki“, wie ihn die Fans liebevoll nennen, endlich bei den „Guten“ mitmischt. Dementsprechend feierte man ihn nach dem Spiel in der Fankurve (siehe Foto).

Die Trolli Arena war bei superheißem Wetter und über 30 Grad mit knapp 7 500 Zuschauern recht gut gefüllt. Viel Spaß hatten die Fans an den Paraden des Kleeblatt-Keepers Max Grün, der mal wieder mit einer hervorragenden Leistung aufwarten konnte. Er im Tor ist eine sichere Bank und gibt dem Fürther Team das Gefühl, dass man auch mal beherzt nach vorne spielen und entspannt dem Tormann vertrauen kann, der hinten nichts anbrennen läßt.

Am zweiten Spieltag trifft das Kleeblatt auswärts am Samstag, 28. August, um 13 Uhr auf FC Union Berlin. Die haben gegen Alemannia Aachen unentschieden 2:2 gespielt und werden sicher versuchen – anders als im Vorjahr – eine gute Figur gegen die SpVgg zu machen. Aber vielleicht kann man die Berliner mit dem einen oder anderen Fürther Treffer „erschröcken“!

Coraggio, Squadra Azzurra!

Wer mich kennt und mein Blog aufmerksam verfolgt, der weiss, dass von allen Spielern einer Fußball-Mannschaft mein Herz meistens für den Torkeeper schlägt. Sie sind ja oft die Schlüsselfigur im Spiel und müssen nicht nur sportlich was drauf haben, sondern sind auch oft echte „Typen“. (Übrigens ist auch der Torhüter von der SpVgg, Max Grün, auf dem besten Weg so ein Typ zu werden!)

Ich erinnere zum Beispiel an Petar Radencovic, der in den 60er Jahren nicht nur den Kasten von 1860 München sauber halten sollte, sondern auch versuchte, als Sänger Karriere zu machen. Wer ihn nicht kennt, der kann das Fürther Rundfunkmuseum besuchen und dort auf einer der wunderschönen Wurlitzer Juke-Boxen sein berühmtes Lied hören:YouTube Preview Image

Weitere Tormänner, die mir unvergesslich bleiben, sind natürlich auch Andreas Köpke oder der glatzköpfige Fabien Barthez, der von 1994 bis 2006 im Tor der „Equipe Tricolore“ stand. Oder die bayerische Legende Sepp Maier. Mitgefiebert haben wir doch alle vor vier Jahren während der letzten WM beim internen Zweikampf zwischen Oliver Kahn und Jens Lehmann. Ob unser neuer Nationalkeeper, der witzigerweise auch noch so heißt, sich in Südafrika bewähren wird, gut, da sprechen wir uns in einigen Tagen oder Wochen wieder.

Aber auch Italien hatte Torwart-Legenden, wie z.B. Dino Zoff. Ein berühmter Keeper der Neuzeit wird allerdings vermutlich nicht nur im heutigen Spiel Italiens gegen Neuseeland auf der Ersatzbank sitzen: Gianluigi Buffon. Der 32jährige, der in seiner Karriere vier Mal zum Welttorhüter des Jahres gekürt wurde, hat im Vorrundenspiel gegen Paraquay einen Bandscheibenvorfall erlitten und musste seinen Platz für Federico Marchetti räumen. Schade, ungeachtet dessen, wer der bessere Torwart ist, bei Buffon stimmt – wie Greuther-Weiber Kollegin „uwo“ lobend hervorheben würde – auf jeden Fall „die Optik“. YouTube Preview Image

Die Squadra Azzurra ist hoffentlich nicht allzu demoralisiert, wenn sie heute auf Buffon verzichten müssen. Meinem Faible für die italienische Nationalmannschaft hat ihr bislang schwacher Auftritt keinen Abbruch getan. Ich werde heute Nachmittag wie viele Fans rufen: „Coraggio, Azzurri – Nur Mut!“

Max, Emma und Armani genießen die Fußball-Auszeit

Heute beginnt (endlich?) die Fußball-WM in Südafrika, und die Augen all jener, die sich für Fußball interessieren, konzentrieren sich auf das, was dort geschieht. Da ist es dann in den nächsten vier Wochen auch ziemlich unwichtig, was sich im heimischen Verein abspielt. Deshalb vorher noch schnell die Information von der SpVgg, dass die Mannschaft derzeit im Urlaub ist, sich entspannt und wohl wenig an die nächste Saison denkt.
Gruen_HundeDas wäre alles nicht besonders erwähnenswert, hätte ich auf der Homepage der Kleeblätter nicht noch ein Foto gefunden, das für mich aus einer Belanglosigkeit ein Thema macht. Und hier möchte ich auf eine Vorliebe von Greuther-Weib „uwo“ eingehen. Wer sie kennt und aufmerksam ihr Blog „Achtung,Wolf!“ liest, weiss, dass sie eine Lieblings-Hunderasse hat: Jack Russell Terrier. Und hier schlage ich (jetzt endlich) den Bogen zur SpVgg:  Torkeeper Max Grün weilt derzeit im Urlaub an der Nordsee mit seiner Frau und den beiden Familien-Hunden. Und diese beiden Vierbeiner sind Jack Russell Terrier. Sie heißen Emma und Armani und genießen die Auszeit am Strand offensichtlich genauso wie Max Grün.
Die Rasse der Jack Russell Terrier geht übrigens auf den britischen Pfarrer und Jäger John (Jack) Russell zurück, der 1819 einen weiblichen Terrier erwarb, der quasi als Stamm-Mutter der Rasse gilt.  Ihr Name war Trump, und sie wurde von E. W. L. Davies in seiner Biographie „Memoir of the Reverend John Russell and his Out-Door-Life“ aus dem Jahr 1878 wie folgt charakterisiert:

„Zuerst einmal ist ihre Grundfarbe weiß, mit nur einem braunen Fleck über jedem Auge und Ohr und einem Fleck, nicht größer als ein Penny, auf der Schwanzwurzel. Das Fell ist dichtanliegend und eine geringfügige Rauheit schützt ihren Körper vor Nässe und Kälte. Dieses Fell hat aber keinerlei Ähnlichkeit mit dem langen rauhaarigen Fell eines Scotchterriers. Die Beine sind pfeilgerade, die Pfoten perfekt. Die Lenden und die Gestalt des ganzen Rahmens weisen auf Unerschrockenheit und Ausdauer hin, während die Größe und das Gewicht dem einer ausgewachsenen Füchsin entsprechen.“?

Wer Parallelen zu Max Grüns Hunden sucht, der sehe sich das Foto (der Website der SpVgg entnommen) mal genauer an. Und wer von den beiden ist wohl Emma?

Fürther Ex-Keeper Kastner im Video

Torkeeper haben oft Schlüsselpositionen in einer Fußballmannschaft. Ich denke an Oliver Kahn oder Sepp Maier, an Robert Enke, Jens Lehmann oder Gianluigi Buffon. Auch beim Fürther Kleeblatt haben Torhüter einen ganz besonderen Stellenwert. Nach Stephan Loboué ist zurzeit Max Grün immer wieder der Retter in brenzligen Situationen.

Für viele frühere und auch heutige Fans der Spielvereinigung ist der Name Roland Kastner mit besten Erinnerungen verbunden. Er stand von 1975 bis 1994 im Tor des Vereins, der damals ja noch Spielvereinigung Fürth hieß (der Zusammenschluss  mit dem TSV Vestenbergsgreuth und der damit verbundene Namenszusatz „Greuther“ fand erst 1995 statt, woran so mancher 150-prozentige Fan auch heute noch zu knabbern hat!)

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Roland Kastner hat 713 Spiele bestritten, war allerdings immer „Halbprofi“,  denn zu seiner Zeit war es für einen Fußballer, dessen Mannschaft zweit- oder drittklassig spielte, nicht möglich, vom Spielergehalt zu leben. Abgesehen davon, dass die Gagen nicht mit denen von heute vergleichbar waren. Kastner hat nach seiner Ausbildung zum Industriekaufmann deshalb bei Quelle und Puma gearbeitet und sich dann vor 26 Jahren selbstständig gemacht.

Viele kennen seinen „Kastner’s Sport -Treff“ in der Fürther Friedrichstraße. Hier findet man nicht nur ein großes Angebot von Lauf- oder Fußballschuhen, er hat außerdem eine gute Auswahl an Sportbekleidung. Und: Hier besteht vor allem auch die Möglichkeit, Tickets für Spiele des Kleeblatts zu kaufen. Außerdem finden Kunden immer wieder Zeit, mit Kastner an der Theke ein kurzes Gespräch zu führen.  Oft dreht sich dann alles ums Kleeblatt und dessen Auf und Ab in der Liga.

Roland Kastner ist auch als Hauptorganisator des Fürthlaufs bekannt, der in diesem Jahr zum 8. Mal stattfand. Er und sein Team setzen jedes Jahr alle Hebel in Bewegung, um den Fürthern ein echtes Sporterlebnis zu ermöglichen.

Mal sehen, ob der Tipp von Ex-Torhüter Roland Kastner in unserem kurzen Videoclip für das Spiel zwischen der SpVgg und dem FC. St. Pauli am Sonntag, 2. Mai, um 17.30 Uhr im Ronhof stimmt!

Das Unentschieden tut keinem weh!

Unmittelbar nachdem die Begegnung zwischen der SpVgg Greuther Fürth und dem SC Paderborn im Playmobil-Stadion zu Ende war, habe ich mir wunderbare Lachsfilets zubereitet mit einer irischen Sauce. Gekauft habe ich den frischen Fisch heute Mittag bei? Na, Sie wissen schon

20100416 SpVgg Greuther Fürth - SC Paderborn 07Das Spiel konnte im Großen und Ganzen nicht mit spektakulären Spielzügen aufwarten. Ihrer Leistung entsprechend trennten sich das Kleeblatt und der SC Paderborn am Ende mit 1:1. Zwar waren die Fürther in der ersten Halbzeit klar die dominierende Mannschaft und gingen mit einem Tor von Stephan Fürstner in der 37. Minute in Führung. Die Fürther Fans wähnten sich schon als Sieger der ersten 45 Minuten, aber der SCP schaffte dann doch noch vor der Pause per Foulelfmeter den gefürchteten Ausgleich. Sami Allagui hatte bei einer  riskanten Aktion im eigenen Strafraum Gonther im Gesicht getroffen. Daraufhin entschied Schiedsrichter Tobias Welz auf Elfmeter, und Krause versenkte den Ball souverän im linken unteren Eck (45.+1).

Dass Allagui trotz der Rangelei nach dem Liga-Spiel beim MSV Duisburg mit von der Partie sein konnte, war durch eine Entscheidung des Kontrollausschusses des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) möglich geworden. Allagui war verdächtig gewesen, den MSV-Spieler Tiago an den Haaren gezogen zu haben.

Der Ausgleich kurz vor der Pause hatte den Paderbornern in  der zweiten Halbzeit frische Motivation gegeben. Sie drückten nach dem Seitenwechsel auf die Tube und brachten das Kleeblatt-Team mehrfach in Bedrängnis. Keeper Max Grün hatte zu tun und machte mit Nachdruck deutlich, dass er die Nummer Eins im Fürther Tor ist. (Deshalb verwundert es nicht allzu sehr, dass Stephan Loboué  zu Saisonende die SpVgg Greuther Fürth verlassen wird. Er möchte sich einen neuen Club suchen, die Vereinsführung wird dem 28-jährigen Deutsch-Ivorer diesbezüglich keine Probleme bereiten.)

Die Partie zwischen dem Kleeblatt und dem SC Paderborn endete mit einem gerechten 1:1 und der Punkteteilung. Die SpVgg Greuther Fürth blieb damit auch im vierten Spiel in Folge ungeschlagen und wird am Samstag, 24. April, um 13 Uhr gegen Alemannia Aachen antreten.