Mai

7

2012

Mike Büskens: “Entscheidung bis Donnerstag”

Das Zittern um die Trainerfrage bei der Spielvereinigung wird nur noch wenige Tage dauern. Nach dem 2:2-Unentschieden bei Absteiger Hansa Rostock und dem Gewinn der Meisterschaft der zweiten Liga hat Coach Mike Büskens angekündigt, dass die Entscheidung um sein Bleiben in Fürth “sehr zeitnah” fallen werde. Im TV-Sender Sky sagte Büskens: “Ich konnte die Tage nutzen, mir mal eine Übersicht zu verschaffen, was ich mache, um zu schauen, was passt. Wo kann ich mich wiederfinden?” Spätestens am Donnerstag werde geklärt sein, ob er Fürth treu bleibt.

Die Kleeblatt-Mannschaft hat sich nach dem letzten Saisonspiel an der Ostsee für drei Tage auf den Weg nach Mallorca gemacht, um dort zu relaxen und auch zu feiern. Am Donnerstag werden die Kleeblättler nach dem Eintrag ins Goldene Buch der Stadt Fürth offiziell die Meisterschale bekommen. Spätestens dann soll die Mannschaft wissen, wer sie in der kommenden Spielzeit trainiert.
In vielen Sport-News-Tickern wird Mike Büskens als zukünftiger Trainer von Bayer Leverkusen oder – und das konkretisiert sich immer mehr – des 1. FC Köln gehandelt. Letzteres ist für mich nicht ganz nachvollziehbar, denn jetzt einen Verein zu trainieren, der gerade von der ersten in die zweite Bundesilga abgestiegen ist, was ist daran reizvoll? Oder hat Mike Büskens eben ein Herz für Underdogs und will mit dem Kölner Traditionsverein beweisen, dass er “der” Macher von Aufsteigermannschaften ist?
Und wer könnte im worst case – dem Weggang von Büskens – zum Kleeblatt kommen? Gerüchte gibt es viele. Für die Stadt Fürth, das neuentdeckte Selbstbewusstsein der Kleeblatt-Fans und auch die gesamte Spielvereinigung wäre der Weggang von Büskens auf jeden Fall ein Tiefschlag.
“Ich war Meister der Herzen, jetzt Meister der 2. Liga, das ist doch schön”, brachte es Büskens in Rostock auf den Punkt. Warum dann nicht Deutscher Meister mit der Spielvereinigung in der Bundesliga in der kommenden Saison? Der FC Kaiserlautern hat es vorgemacht. 1998 ist ihnen die wohl größte Sensation in der Geschichte des Deutschen Fußballs gelungen: Als Aufsteiger holte der FCK unter Trainer Otto Rehhagel die Deutsche Meisterschaft. Eine Leistung, die nie zuvor und auch nie danach wiederholt werden konnte. Das wäre doch vielleicht eine Herausforderung für einen Coach wie Mike Büskens?

 

Jul

23

2011

4:0 bei Union Berlin – Kleeblatt in der Spur!

Veröffentlicht von kiki in der Kategorie 1.FC Union Berlin, Allgemein, Bernd Nehrig, Edgar Prib, Heinrich Schmidtgal, Max Grün, Olivier Occean, SpVgg Greuther Fürth | Die Kommentarfunktion ist hier deaktiviert

Das Kleeblatt in Berlin. In der Vergangenheit waren die Spiele gegen den 1. FC Union Berlin meistens Erfolge für die Spielvereinigung. So auch heute. Nach dem letztendlich doch verkorksten Heimspiel gegen die Eintracht aus Frankfurt gewannen die Fürther klar und deutlich heute mit 4:0. Verdient.

Rasant begann das Spiel in der Alten Försterei vor zirka 15 000 Zuschauern. Schon in der 8. Minute traf Heinrich Schmidtgal ins Tor der Gastgeber. Das brachte Pfeffer ins Spiel, und Olivier Occean vergrößerte den Torvorsprung auf 2:0. Nach der Pause dann der nächste Treffer: Wieder Occean. Der Junge lässt uns hoffen, dass die nächsten Spiele für das Kleeblatt keine Flops werden. Es ging ein Pass von Edgar Prib voraus. Nach mehreren Gelben Karten und einer Gelb-Roten für Schmidtgal ging es in der anfangs ausgeglichenen Partie dann Schlag auf Schlag. Max Grün, der sich in der letzten Woche noch gegen Vorwürfe wehren musste, dass Alexander Walke vielleicht der bessere Torwart wäre, hielt einen Foulelfmeter. Super gemacht! Als I-Tüpfelchen folgte dann vier Minuten später der verwandelte Elfer durch Bernd Nehrig.

4:0 – von einem Ergebnis in dieser Größenordnung hätte Coach Mike Büskens in den vergangenen Tagen nur träumen können. Das Kleeblatt hat bewiesen, dass es das Frankfurter Fiasko – 2:3-Niederlage  nach 2:0-Führung – offenbar verkraftet hat. Dass Union Berlin vielleicht nur mit halber Konzentration dabei war, ist der Mannschaft nicht zu verdenken. Die Fans in der Alten Försterei im Berliner Stadtteil Köpenick waren powervoll wie immer. Aber die Medienberichte über die Stasivergangenheit des Vereinspräsidenten sowie die Eskapaden des Keepers haben sicherlich nicht dazu beigetragen, dass die Berliner Spieler auf dem Platz einen freien Kopf hatten.

Kurzum: Das Kleeblatt ist in der Spur, und die Greuther-Weiber werden hoffentlich noch über viele Siege berichten können.

 

Mai

3

2011

Talk am Donnerstag: Büskens, Möhlmann, Gerling

Veröffentlicht von kiki in der Kategorie Ausstellung, Benno Möhlmann, Michael Büskens, SpVgg Greuther Fürth | Die Kommentarfunktion ist hier deaktiviert

Am kommenden Donnerstagabend, 5. Mai, ist ab 19.10 Uhr wieder Talkzeit im Stadtmuseum Ludwig Erhard. Günter Gerling, Benno Möhlmann und Mike Büskens diskutieren bei der dritten Veranstaltung der Reihe “Abend-Kultur” über ihre Zeit beim Kleeblatt, die Entwicklung und die Zukunft des Fußballs. Thema sind die zu Ende gehende Saison mit vielen Trainer-Wechseln, dem Auf- und Abstiegskampf in der Bundesliga sowie die Entwicklung junger Spieler – mit Sicherheit jede Menge Gesprächsstoff.

Der Journalist Jürgen Schmidt, Autor des Buches “Das Kleeblatt – 100 Jahre Fußball im Fürther Ronhof”, und SpVgg-Pressesprecher Christian Bald führen durch die rund 90-minütige Gesprächsrunde:

“Wir freuen uns sehr, dass Benno Möhlmann und Mike Büskens sich im Saison-Endspurt der zweiten Liga die Zeit für unsere Talk-Runde nehmen. Mit Günter Gerling haben wir zudem einen ehemaligen Amateur-Trainer in unserem Kreis, der neun Jahre lang das Kleeblatt in der Landesliga, Bayernliga und in der Regionalliga betreute”.

Günter Gerling ist Vizepräsident der SpVgg und Leiter des Nachwuchsleistungszentrums. Benno Möhlmann war insgesamt fast acht Jahre Coach des fränkischen Traditionsvereins. Seit November 2010 trainiert er den FC Ingolstadt und hat mit seiner erfolgreichen Arbeit gerade den Klassenerhalt perfekt gemacht. Mike Büskens – über ihn muss ich ja wohl nicht viel sagen? – ist seit Ende Dezember 2009 Chef-Trainer der SpVgg. Zwei Spiele vor Saisonende kämpft Büskens mit dem jungen Fürther Team als Tabellen-Vierter – vor allem gegen den VfL Bochum - um den Aufstieg.

Die Fußball-Talk-Runde wird wieder in Zusammenarbeit mit der Deutschen Akademie für Fußball-Kultur im Rahmen der Reihe “Abend-Kultur” des Stadtmuseums Fürth Ludwig Erhard veranstaltet. Im Anschluss an das Gespräch ist ein Rundgang durch die Sonderausstellung “Der Ronhof – 100 Jahre Fußball in Fürth” möglich – das Stadtmuseum (Ottostraße 2 in Fürth) ist an diesem Abend bis 22 Uhr geöffnet. Der Eintrittspreis beträgt drei Euro, ermäßigt zwei Euro.

Apr

23

2011

Wie verhext: Kleeblatt macht schlapp!

Zu früh gefreut! Nach der stabilen Leistung der Spielvereinigung in den letzten Wochen schien die Chance auf den lange ersehnten Aufstieg in die Bundesliga zum Greifen nah. Und dann kam heute das Spiel gegen den – vermeintlich – schwächeren Gegner 1860 München. Was wurde da im Vorfeld nicht alles geschrieben, von einer Münchner Mannschaft, die ihren Kopf weniger auf dem Spielfeld hat als bei der finanziellen Situation des Vereins (denn es ist ja immer noch nicht geklärt, ob ein Investor einsteigt). Und von ach so beherzt aufspielenden Kleeblättern, die es endlich, endlich mal schaffen. Und dann hatten es die anderen, sprich: Bochum und Aue, auch noch verbockt und dem Kleeblatt eine Steilvorlage geliefert. Die Fürther Fans – wir Greutherweiber natürlich auch – witterten schon Morgenluft. “Wir können Historisches schaffen”, orakelte Trainer Mike Büskens im Vorfeld.

Aber nein, die Spielvereinigung hat das Match gegen 1860 München in der Allianz-Arena vor über 21 000 Zuschauern mit 3:0 verloren. Der Sündenbock ist für mich vor allem Mergim Mavraj, dem ein Foulelfmeter zu verdanken ist. Und der dann nach erneutem Foul in der 69.Minute auch noch die gelb-rote Karte sah. Insgesamt schafften es die Kleeblätter nicht, Chancen umzusetzen.
Die Kleeblätter liegen drei Spieltage vor Saisonende zwei Punkte hinter dem Tabellendritten, dem VfL Bochum. Ob sie die letzten Spiele gegen Absteiger Arminia Bielefeld, Oberhausen und Düsseldorf nervlich und spielerisch durchhalten, wird man sehen. Der Weg zum Relegationsplatz – er wird noch ein harter sein!

Apr

15

2011

Schwein gehabt: Mike Büskens bleibt

Veröffentlicht von kiki in der Kategorie Benno Möhlmann, Fans, Helmut Hack, Michael Büskens, Saisonende, SpVgg Greuther Fürth | Die Kommentarfunktion ist hier deaktiviert

Nach längerem Zittern bei den Fans machte vorhin eine gute Nachricht die Runde: Mike Büskens bleibt ein weiteres Jahr Trainer der Spielvereinigung. Im Kleeblatt-Newsletter wird gemeldet, dass der Verein den Vertrag mit dem Chef-Trainer bis zum 30. Juni 2012 verlängert hat. Der 43-jährige Coach hat seine Entscheidung heute bekanntgegeben.  Helmut Hack, Präsident der SpVgg, freut sich über das positive Signal:

„Wir haben nie einen Zweifel daran gelassen, dass wir die sehr erfolgreiche Zusammenarbeit fortführen wollen. Die Entscheidung kommt zum richtigen Zeitpunkt, denn nun können wir mit voller Konzentration die nächsten sportlichen Aufgaben angehen.“

Unser Foto (nach dem Spiel gegen den FC Augsburg) ist einmal mehr ein Indiz dafür, dass die Chemie zwischen den Vereinschef und Büskens offenbar stimmt. Mike Büskens ist seit Ende Dezember 2009 für das Kleeblatt-Team verantwortlich und war Nachfolger von Benno Möhlmann. Unruhe kam im Laufe dieser Woche auf, als klar war, dass der Trainer vom FC St. Pauli, Holger Stanislawski, den Hamburger Verein verlassen wird und aller Voraussicht nach neuer Trainer bei Hoffenheim werden könnte. Und, schwups, schon war Mike Büskens nicht nur für die Bild-Zeitung ein heißer Anwärter auf den Trainerstuhl im hohen Norden.
Also: Am Kleeblatt ist der Kelch noch mal vorbeigegangen. Büskens bleibt hier und wird es vielleicht schaffen, dass das Kleeblatt am Ende der Saison in die Bundesliga aufsteigt, oder?

 

Mrz

4

2011

Lila-Weiß gegen Grün-Weiß

Heute Abend geht’s wieder los: Die Spielvereinigung tritt um 18 Uhr beim VfL Osnabrück an und will – was sonst? – drei Punkte holen. Das Team aus Fürth liegt vor dem 25. Spieltag mit 43 Punkten auf Rang vier der Zweitliga-Tabelle, die Gastgeber sind Vierzehnter mit 25 Zählern. Ob es ihnen gelingt, den vermeintlich schwächeren Gegner zu bezwingen – man wird sehen. Trainer Mike Büskens kommentiert das Spiel auf der Website der Kleeblätter im Vorfeld so:

„Osnabrück hat eine kampfstarke Truppe, die von den emotionalen und enthusiastischen Zuschauern in dem engen Stadion nach vorne getrieben wird. Uns sollte diese Stimmung dort beflügeln. Wir fahren dahin um zu gewinnen! Wir müssen richtig präsent sein, durchmogeln können wir uns da nicht. Wir haben schon gezeigt, dass wir nicht das schlechteste Team sind, also müssen wir mit offenem Visier dagegenhalten.“

Nach der Roten Karte im Heimspiel gegen Bochum muss nun Miroslav Slepicka pausieren. Wer den Stürmer ersetzen wird, war auch kurz vor Spielbeginn noch nicht klar. Das Trainerteam hat verschiedene Optionen.

Auf der Homepage des VfL (der wir auch das Bild entnommen haben) sind interessante Analysen bisheriger Begegnungen mit den Kleeblättern zu lesen:

“Lila-Weiß gegen Grün-Weiß

In der osnatel ARENA kassierte die SpVgg Greuther Fürth eine der höchsten Auswärtsniederlagen ihrer Zweitligageschichte. Das 1:5 am 15. März 2009 wurde nur vom 0:5 in Hoffenheim (18. Mai 2008) und vom 0:5 in Chemnitz (3. Dezember 1999) überboten.
In den vergangenen 30 Jahren trafen Osnabrück und Fürth in Liga 2 und DFB-Pokal 14 Mal aufeinander. Der VfL konnte sieben Partien für sich entscheiden, Fürth war fünfmal erfolgreich, zuletzt im einseitigen Hinspiel dieser Saison, das die Franken mit 3:0 für sich entschieden.
In Osnabrück verloren die Lila-Weißen nur ein einziges Aufeinandertreffen. Am 14. März 2004 hatte Greuther Fürth nach einem Treffer von Florian Heller knapp die Nase vorn. Gut vier Jahre später trennten sich der VfL und die Spielvereinigung in der osnatel ARENA 0:0 unentschieden. Es war die bislang einzige Begegnung, in der die Zuschauer keine Tore sahen.”

Also gut, lassen wir uns überraschen, wie es am Freitag Abend gegen 20 Uhr aussieht, ob sich die Statistik zugunsten der Spielvereinigung verbessert hat. Die Greuther-Weiber sind zuversichtlich.

Feb

27

2011

Höhen und Tiefen beim Kleeblatt-Spiel

Veröffentlicht von kiki in der Kategorie Fans, Michael Büskens, Nicolai Müller, Schiedsrichter, SpVgg Greuther Fürth, Trolli-Arena, VfL Bochum | Die Kommentarfunktion ist hier deaktiviert

Mein Winterurlaub war nicht nur in bezug auf die Schneeverhältnisse und das sonnige Bergwetter ein Erfolg. Auch die Nachrichten aus der fränkischen Fußball-Heimat waren mehr als positiv. (Zum derzeitigen “Lauf” unserer Nachbarmannschaft will ich mich an dieser Stelle nicht weiter äußern. Das tun ja “Die 3 Clubfreunde” schon zur Genüge.)

Ja, mir gingen die Ergebnisse der Kleeblattspiele runter wie Öl. Deshalb habe ich mich auch heute auf die Heimpartie gegen den Tabellenzweiten – den VfL Bochum – besonders gefreut. Aber schon nach zwei Minuten Spielzeit überfiel mich die Ernüchterung. Die Gäste schossen ein Tor, und die Kleeblätter schienen danach völlig konsterniert zu sein. Besonders konfus wirkte auf mich Nicolai Müller. Er verlässt ja die SpVgg zum Saisonende und wechselt zum Erstligisten FSV Mainz 05. Nico Müller ist ein weiterer Spieler, der bei der in Fürth ausgebildet und an den Profi-Bereich herangeführt wurde.

Umso erstaunlicher, dass er – seitdem sein Wechsel bekannt wurde – eine Art Leistungstief hat. Aber was soll´s, die Kleeblätter haben dann aus dem Spiel gegen Bochum doch noch einen Punkt ergattert. Vor allem die Begeisterung der zahlreichen Fans in der Trolli Arena motivierte das Team. Über 8200 Zuschauer – das ist doch was (für Fürther Verhältnisse). Und auch Trainer Mike Büskens fieberte mit seinen Spielern und freute sich unbändig über den Ausgleich. Dafür wurde er postwendend von Schiedsrichter Tobias Welz auf die Tribüne verbannt. Engagement und Emotion werden manchmal bestraft. Eine merkwürdige Entscheidung des Referees, der im gesamtem Spiel keine gute Figur machte.

Egal, die Spielvereinigung steht zumindest bis morgen Abend auf Platz vier. Dann wird sich zeigen, ob Erzgebirge Aue den FC Augsburg besiegen kann. Auf jeden Fall ist auch nach dem 24. Spieltag für das Kleeblatt noch alles drin!

Feb

4

2011

Kleeblatt-Herausforderung in Frankfurt

Veröffentlicht von kiki in der Kategorie FC Augsburg, FSV Frankfurt, Michael Büskens, SpVgg Greuther Fürth, VfL Bochum | Die Kommentarfunktion ist hier deaktiviert

Heute Abend müssen sie also in der hessischen Metropole antreten. Um 18 Uhr beginnt das Spiel der SpVgg gegen den FSV Frankfurt. Eigentlich sollte das für die Kleeblätter eine lösbare Aufgabe ein. Die Frankfurter stehen im Moment auf einem achten Platz, allerdings nur läppische drei Punkte hinter der SpVgg. Die ist ja – aufgrund des Sieges von VfL Bochum – auf den sechsten Platz gerutscht. Zuletzt mussten die Frankfurter zwei empfindliche Niederlagen gegen den FC Augsburg und Erzgebirge Aue hinnehmen. Kleeblatt-Coach Mike Büskens sieht die bevorstehende Partie trotzdem realistisch:

Ich erwarte, dass der FSV ein Zeichen setzen will und vor eigenem Publikum eine Reaktion zeigt. Sie haben sicher keine Lust innerhalb von einer Woche dreimal zu verlieren. Wir wissen um die Stärken des Teams. Sie werden nicht kopflos spielen, nur weil sie zuletzt zwei Niederlagen hinnehmen mussten. Wir müssen uns unsere Möglichkeiten erarbeiten.

Auch der Cheftrainer des FSV Frankfurt Hans-Jürgen Boysen macht sich seine Gedanken:

Ich denke, dass wir von der Physis her gut aufgestellt sind. Wir wissen, was wir besser machen müssen. Doch der Gegner ist ausgeruhter und wir haben in den letzten vier Spielen gegen Greuther Fürth nicht getroffen. Die Fürther haben – zusammen mit Hertha BSC – die wenigsten Gegentore der Liga. Sie verfügen über sehr schnelle Spieler wie Christopher Nöthe und Nicolai Müller, das Konterspiel liegt Greuther Fürth.

Damit das Kleeblatt in Frankfurt im Frankfurter Volksbank Stadion gut aussieht, sollen zwei Neuzugänge mithelfen: Miroslav Slepicka wird im Sturm sein Debüt geben. Erstmals in der Start-Elf dabei ist wohl auch Mergim Mavraj, der in der Innenverteidigung Asen Karaslavov ersetzt.

Also: Heute ab 18 Uhr heißt es mal wieder Engagement zeigen, um die wichtigen drei Punkte sicher nach Hause zu bringen!

Jan

23

2011

Frisches Spielerblut beim Kleeblatt!

Heute Nachmittag treten die Kleeblätter in der Trolli Arena gegen Union Berlin an. Beim ersten Heimspiel in der Rückrunde gilt es, mit dem neuen Torhüter Alexander Walke zu zeigen, dass das Team die Winterpause und den Ausfall von Keeper Max Grün gut verkraftet hat.

handschuhe_walkeAbgesehen vom Neuzugang im Tor (das Foto zeigt deutlich, dass der neue Mann im Kleeblatt-Tor echte “Keeper-Schaufeln” hat) geht es zurzeit im Profiteam der SpVgg turbulent zu. Innenverteidiger Mergim Mavraj kam aus Bochum nach Fürth, Abwehrspieler Marino Biliskov wechselte zum FC Ingolstadt (Team des ehemaligen Kleeblatt-Trainers Benno Möhlamnn), und Dani Schahin wird bis zum Saison-Ende an den Drittligisten Dynamo Dresden ausgeliehen. Seit Dienstag ist Etienne Eto’o im Training des Kleeblatts dabei: Der Kameruner ist ein 21-jähriger Offensiv-Spieler und der jüngere Bruder von Inter Mailands Star Samuel Eto’o. Und am Mittwoch stieß dann noch Nejc Pecnik zum Team von Mike Büskens. Der 25-jährige Slowene ist Nationalspieler seines Landes und seit eineinhalb Jahren beim portugiesischen Klub CD Nacional Funchal aktiv.

Hoffentlich bringt das alles keine unnötige Unruhe in die Mannschaft! Denn jetzt ist jedes Spiel,  jeder Punkt wichtig. Trainer Mike Büskens, der bekanntlich für Ruhe und Stabiltät im Team plädiert, verlangt von seinen Spielern „Enthusiasmus, Leidenschaft und Willen”. Er sieht die bevorstehende Partie gegen die Berliner, die im Moment mit 22 Punkten auf Tabellenrang 12 stehen, so:

Wir müssen gegen Union anders auftreten als noch in der ersten Halbzeit in Karlsruhe. Union Berlin konnte die letzten Spiele gewinnen und auch in Cottbus einen Punkt holen. Diese Mannschaft verkörpert die zweite Liga, sie agiert leidenschaftlich und will sicher auch im ersten Auswärtsspiel des Jahres ein Zeichen setzen.

Die Spielvereinigung liegt vor dem heutigen Spiel auf Platz 6. Nachdem Spitzenreiter FC Augsburg und Verfolger MSV Duisburg gestern mit je einem Unentschieden geschwächelt haben, Cottbus jedoch in Bielefeld (natürlich) gewonnen hat, müssen sich die Kleeblätter heute doppelt anstrengen. Mal sehen, ob’s klappt!

Jan

7

2011

Kleeblätter contra Labaddia-Truppe

Veröffentlicht von kiki in der Kategorie Michael Büskens, SpVgg Greuther Fürth, Testspiel, Training, Trainingslager, VfB Stuttgart, VfL Bochum | Die Kommentarfunktion ist hier deaktiviert

Seit einigen Tagen befinden sich die Profis der Spielvereinigung im Winter-Trainingslager im türkischen Belek. Stimmung und Wetter sind auf jeden Fall besser als hier in Franken. Das erste Vorbereitungsspiel haben die Kleeblätter denn auch für sich entschieden: In Side gewann das Kleeblatt-Team von Trainer Mike Büskens verdient mit 2:1 gegen den VfL Bochum. Rund 200 Zuschauer standen am Spielfeldrand und hatten Freude an den Toren – das 1:0 schoss Aleksic in der 26. Minute, den Ausgleich für Bochum schaffte Saglik in der 45. Minute durch einen Foulelfmeter. Und für den 2:1-Endstand zeichnete dann Klaus (76.) verantwortlich.

Das untenstehende Foto hat übrigens nichts mit dem Spiel zu tun, sondern hat mir einfach nur gut gefallen: Mike Büskens im Training mit einem kleinen Jungen – offensichtlich haben die Fürther in der Türkei Spaß!

belek_greutherAm Samstagnachmittag, 8. Januar, trifft die SpVgg auf die Erstligamannschaft VfB Stuttgart. Dabei kommt es auch zum Treffen mit dem ehemaligen Fürther Coach Bruno Labaddia. Mal sehen, ob die Truppe von Trainer Mike Büskens den Schwaben Paroli bieten kann. Das Stuttgarter Team steht mit 17 Punkten derzeit auf einem desaströsen vorletzten Tabellenplatz und steckte in fast allen Spielen nur Schlappen ein. Sieht man mal vom 6:0-(Kanter-)Sieg gegen Werder Bremen Anfang November ab.

Die Stuttgarter hoffen also auf eine erfolgreichere zweite Hälfte der Bundesligasaison. Nächster Gegner wird eine Woche später der Shootingstar Mainz 05 sein. So ist auch die Erklärung von Coach Bruno Labbadia zum Testspiel gegen die Kleeblätter zu verstehen:

Wir haben die Fürther ganz bewusst ausgesucht, da sie in der Spielweise Mainz 05 etwas ähneln. Fürth verfügt über eine geordnete Spielanlage, ein gutes Kollektiv und sie sind im Angriff sehr aggressiv. Von daher ist Fürth ein idealer Testspielgegner”.

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