Kleeblattsieg mit Berishas Superleistung

SpVgg Greuther Fürth - Fortuna DüsseldorfBei Veton Berisha ist heute der Knoten geplatzt. Sonst ackerte er in vielen Spielen und kam zwar in den Sechzehnmeterraum, aber seine Torausbeute ließ zu wünschen übrig. Mit seinem Doppelpack war er heute endlich erfolgreich und einer der besten Spieler auf dem Platz. Begegnungen im Fürther Ronhof gegen Fortuna Düsseldorf sind ja oft ein wenig schwierig. Wenn etwa der gegnerische Coach Frank Kramer oder Mike Büskens hießen. Und auch die Ex-Fürther Nikola Djurdjic und Sercan Sararer sowie Fortunas Sportdirektor Rachid Azzouzi machten es dieses Mal deutlich, dass der Profi-Fußball ein Geschäft ist, in dem keiner eine nachhaltige Beziehung zum Verein aufbauen kann.
Die heutige Partie vor 9665 Zuschauern startete dynamisch. Berisha bekam in der 10. Spielminute den Ball von Ante Vukusic direkt in seinen Lauf gespielt. Er preschte in Richtung Düsseldorfer Tor und schoss den Ball mit seinem schwächeren linken Fuß aus 17 Metern ins lange Eck. Für den Fortuna-Keeper Michael Rensing unhaltbar. Das Stadion bebte, die Stimmung war super. Bis sieben Minuten später ausgerechnet Sercan Sararer den Ausgleich schaffte. Aber heute setzte Berisha seine Chancen effektiv um: Wieder war es Vukusic, der ihm den Ball auflegte – 2:1. Die Kleeblattfans konnten sich kaum noch einkriegen. Danach hatten die Fortunen einige ganz gute Möglichkeiten. Aber es sollte der Tag der Traumtore für die Spielvereinigung werden: Berisha hatte auf rechts viel Platz, Marco Stiepermann ließ zwei Gegner alt aussehen und schlenzte den Ball aus 16 Metern mit seinem (ebenfalls schwächeren) rechten Fuß an die Unterkante der Latte, von wo sie hinter die Linie sprang: 3:1. Mit diesem Stand ging es dann in die Halbzeitpause.

Die zweiten 45 Minuten hatten dann nicht mehr die Klasse der ersten Hälfte. Die beste Chance zum Anschlussteffer vergeigte Djurdjic, der am hervorragend reagierenden Kleeblatt-Keeper Sebastian Mielitz scheiterte (62. Minute). Eine weitere Glanzparade lieferte Mielitz dann eine gute Viertelstunde vor Schluss des Spiels. Er wehrte einen starken Kopfball von Pohjanpalo ab und lenkte ihn an die Latte. Die perfekte Mischung aus Können und Glück.

Letztlich gewann die Spielvereinigung mit einem hochverdienten 3:1 gegen Fortuna Düsseldorf, das war der vierte Sieg in den vergangenen sieben Spielen. Mit 43 Punkten rutscht das Kleeblatt auf den siebten Tabellenplatz nach oben (und ist punktgleich mit dem Sechstplatzierten Union Berlin). Für die Düsseldorfer wird es immer enger, sie sind nur drei Punkte vom Tabellenende entfernt und müssen nach der zweiten Niederlage in Folge ernsthaft um ihren Verbleib in der Zweiten Liga bangen.
Am kommenden Sonntag, 24. April, fährt das Kleeblatt zu Arminia Bielefeld. Und trifft dort auch wieder auf einen „alten Bekannten“: Wolfgang Hesl steht im Tor der Zweitligaaufsteiger und hat in dieser Saison erst 35 Tore reingelassen.

Ausverkauf der Kleeblatt-Mannschaft?

Gestern habe ich noch über die guten News geschrieben, nämlich dass Stephan Schröck zum Kleeblatt zurückkehrt. Und die Resonanz bei den Fürther Fußballanhängern war gigantisch.

Heute dann die Hiobsbotschaft (wie mein Lateinlehrer gesagt hätte: „Die Heiß-Kalt-Methode“): Der Kader der Spielvereinigung wird (wie schon zu lesen war) spürbar Federn lassen.

SpVgg Greuther Fürth - HSVTim Sparv, Nikola Djurdjic (Foto) und Daniel Brosinski werden die SpVgg verlassen. Tim Sparv wechselt zum FC Midtjylland  nach Dänemark. Außerdem hat sich die SpVgg auf einen Wechsel von Daniel Brosinski mit dem 1. FSV Mainz 05 verständigt. Über einen Transfer von Nikola Djurdjic ist sich das Kleeblatt mit dem FC Augsburg einig. Brosinski und Djurdjic absolvieren heute ihre medizinischen Checks. Alle drei Spieler haben zum Erfolg der Spielvereinigung in der letzten Spielzeit beigetragen. Immerhin hat es das Fürther Team ja nach dem Abstieg in die Zweite Liga beinahe wieder zurück in die Bundesliga geschafft.

Ob man jetzt von einem regelrechten „Ausverkauf“ des Kleeblatts sprechen kann, möchte ich hier nicht bewerten. Der Präsident Helmut Hack kommentiert die Entwicklung auf der SpVgg-Homepage so:

„Spieler zu entwickeln und erfolgreich zu transferieren gehört zu unserem Geschäftsmodell. Allerdings betrachten wir es als unsere Entscheidungshoheit, den für einen Transfer richtigen Zeitpunkt festzulegen. Wir haben immer bewiesen, dass wir stets eine schlagkräftige und erfolgreiche Mannschaft zusammengestellt haben. Das wird uns auch in diesem Jahr gelingen!“

Auf jeden Fall muss Traner Frank Kramer mit einer (mal wieder) in vielen Positionen veränderten Mannschaft klar kommen. Und dann heißt es ab Anfang August für die Saison 2014/15: Auf ein Neues!

Was bleibt vom Fürther Kleeblatt übrig ?

Training 1.FC NürnbergIm Moment ist die Gerüchteküche rund um die Spielvereinigung am Brodeln. Gehen Abdul Rahman Baba und Nikola Djurdjic zum FC Augsburg? Und wie wird sich Niclas Füllkrug fühlen, der ab sofort ein Clubberer ist (auf dem Foto beim gestrigen Training mit Marek Mintal, dem Co-Trainer des 1.FC Nürnberg)? Und zu allem Überfluss erreicht uns jetzt die nächste Hiobsbotschaft:

Andreas Bornemann wird nicht wie geplant am 1. Juli neuer Sportdirektor beim Kleeblatt. Wie der Verein heute mitteilte, verzichtet der 42-Jährige „aus privaten Gründen“ auf den Antritt seiner neuen Tätigkeit. Die Spielvereinigung hat dem Wunsch Bornemanns entsprochen – was bleibt ihr auch anderes übrig? – und wird sich nun auf die Suche nach einem neuen Sportdirektor machen müssen. Wir haben ja am 23. Mai noch im Greuther-Weiber-Blog über die Verpflichtung Bornemanns geschrieben.

„Der Wunsch von Andreas Bornemann kam für uns sehr überraschend. Dennoch haben wir Verständnis für seine Beweggründe und respektieren seine Entscheidung. Unsere Personalplanungen für die kommende Saison sind weit vorangeschritten, so dass es in dieser Frage zu keinen Beeinträchtigungen kommen wird“, so der Kommentar des SpVgg-Präsidenten Helmut Hack. Über die genauen Gründe für die kurzfristige Absage Bornemanns wurde nichts bekannt. „Aus Respekt vor der Privatsphäre“ Bornemanns bat der Verein um Verständnis für die Entscheidung, keine weiteren Aussagen zu diesem Thema zu treffen.

Bornemann hatte erst Ende Mai als Nachfolger des zu Werder Bremen abgewanderten Rouven Schröder beim Kleeblatt einen Zweijahresvertrag unterschrieben. Bornemann war zuletzt als Sportlicher Leiter und Vize-Präsident bei Drittligist Holstein Kiel tätig. Davor arbeitete er fünf Jahre lang als Manager für den SC Freiburg, es folgte ein kurzes Intermezzo bei Alemannia Aachen.

Das Kleeblatt muss sich also jetzt wieder auf die Suche nach einem neuen Sportdirektor machen. Da die Planungen für die Zweitligasaison 2014/15 schon auf Hochtouren laufen, will man eine überstürzte personelle Entscheidung vermeiden. Bis zur Präsentation des neuen Mannes werden deshalb neben Helmut Hack auch Geschäftsführer Holger Schwiewagner und der Leiter Lizenzbereich Martin Meichelbeck anfallende Aufgaben übernehmen.

6:0-Kantersieg: Kleeblatt mit neuem Selbstbewusstsein

Das Spiel heute beim Tabellenletzten Energie Cottbus hat die Kleeblattfans für die unglückliche Heimniederlage gegen 1860 München mehr als entschädigt. Mit 6:0 gewann die Spielvereinigung und hat sich damit eine gewaltige Portion Selbstbewusstsein für das wahrscheinliche Relegationsspiel erkämpft. Denn der heutige Wermutstropfen war der Sieg des Tabellenzweiten SC Paderborn. So blieb Fürth mit 57 Punkten weiter zwei Zähler hinter den Paderbornern.

Ich habe mir – wie die meisten eingefleischten Kleeblattfans – die weite Fahrt nach Cottbus erspart, und das Spiel in einer gut gefüllten Sportsbar angesehen. Die Gesellschaft am Tisch war angenehm, fachmännische Kommentare flogen nur so hin und her. Die Partie begann eher etwas verhalten (höflich formuliert) und ohne Druck und Raffinesse beim Fürther Team. Bis zum 1:0 durch Stephan Fürstner dauerte es dann auch 32 Minuten. Erleichterung! Der nächste Treffer war dann ein echtes Traumtor von Ilir Azemi: Djurdjic flankte beherzt vor das Cottbuser Tor, Uwe Möhrle versuchte zu klären. Aber Azemi reagierte blitzschnell und bugsierte das Leder mit der Hacke (!) ins Tor (44.). Ein supereleganter Treffer, von dem man in Fürth sicher noch länger schwärmen wird.
In der zweiten Halbzeit machten die Kleeblätter auf dem Platz dann, was sie wollten. Die Tore fielen beinahe im Minutentakt. Nikola Djurdjic, der heute aufmerksam mögliche Chancen erkannte und souverän reagierte, schob den Ball nach einem Konter und einer flachen Hereingabe von Brosinski zum 3:0 ins Tor (69.). Fünf Minuten später traf Goran Sukalo nach einer Ecke (74. Minute). Und Azemi köpfte dann nach einer Flanke von Gießelmann (84.) problemlos zum 5:0 in den Cottbuser Kasten (Foto). Doch damit nicht genug. Für seine heutige gute Leistung wurde Djurdjic eine Minute später belohnt: Er traf zum 6:0-Endstand. Katzenjammer bei den schon abgestiegenen Cottbussern.

Ein tolles Ergebnis. In der zweiten Halbzeit gelang unserer Mannschaft heute einmal all das, was sie sich vorgenommen hatte. Sie wird durch diesen hohen Sieg einen gewaltigen Schub für das letzte Saisonspiel am kommenden Sonntag, 11. Mai, gegen den SV Sandhausen bekommen. Der Relegationsplatz ist der Spielvereinigung (sollte das Kleeblatt nächste Woche verlieren und der Verfolger – der 1. FC Kaiserlautern – gewinnen) aufgrund des besseren Torverhältnisses nicht mehr zu nehmen. Und wenn das Kleeblatt zu Hause gegen Sandhausen einen Sieg einfahren sollte, und Paderborn verliert oder unentschieden spielt, dann würde die SpVgg wieder auf dem Aufstiegsplatz liegen. Und den hätte sie sich nach der heutigen Leistung auch mehr als verdient!

Leider (nur) ein Punkt fürs Kleeblatt

„Das Spiel plätschert vor sich hin“, habe ich zu Beginn der zweiten Halbzeit in Facebook gepostet – und ich war offenbar nicht die einzige, die so empfand. Die Partie Goliath gegen David – ich meine: Spielvereinigung gegen den Tabellenvorletzen Dynamo Dresden – versprach für die Kleeblätter ein leichtes Spiel zu werden. Aber nach anfänglichen Aktivitäten war relativ bald die Luft raus. Die Dresdner gewannen an Dynamik und spielten weitaus druckvoller als erwartet. Vier Spieler im Dynamo-Team sind französischen Ursprungs, sie dominierten das Geschehen im Glücksgas-Stadion. Immerhin 25.000 Zuschauer sahen die Begegnung – die Zahl der Fürther Fans war – nach deren lautstarken Gesängen zu urteilen – nicht so klein.

Die SpVgg hat vier der letzten fünf Spiele gegen Dynamo gewonnen. Aber das klappte heute nicht. Nach der Halbzeitpause musste Coach Frank Kramer Initiative zeigen und wechselte  in der 64. Minute mit Ilir Azemi einen frischen Stürmer ein. Das brachte Pfeffer ins Spiel: Nach einem Direktpass wurde Zoltan Stieber an die Strafraumgrenze geschickt. Der wurde dort prompt von Gueye umgegrätscht. Schiedsrichter Guido Winkmann reagierte sofort und deutete auf den Elfmeterpunkt. Nikola Djurdjic trat an und versenkte die Kugel sicher im Netz – 1:0. Auf unserem Foto freut sich Djurdjic über sein Tor nach seiner langen Verletzungspause.
Aufatmen im Fürther Team, und es waren ja nur noch 20 Minuten, über die man das Ergebnis retten musste. Doch nur wenige Minuten später kam es zum bitteren Ausgleich. Nach einer unfairen Aktion von Brosinski übernahm Dedic die Verantwortung für Dynamo und versenkte seinen Elfmeter ebenfalls sicher im Tor (79.).

Das blieb dann auch das Erdresultat. Kein gutes Spiel in Dresden, aber immerhin ein Punkt für das Kleeblatt. In der Englischen Woche empfangen die Fürther am Dienstag, 25. März, Fortuna Düsseldorf im Ronhof. Zum Glück trennten sich der SC Paderborn und Union Berlin heute auch nur unentschieden, deshalb werden die Karten erst nächste Woche neu gemischt. Falls der FC St. Pauli morgen nicht auftrumpft…

Die Kleeblätter sind gut 20 Millionen wert

Der Countdown läuft: Es bleiben nur noch wenige Stunden, bis der Transfermarkt für Profispieler geschlossen wird. Freitag Nacht um 24.00 Uhr es vorbei. Gerüchte um mögliche Zugänge bei der Spielvereinigung gibt es natürlich: So war z. B. der (im Moment vereinslose) Rechtsverteidiger Sofian Chahed in dieser Woche für ein Probetraining in Fürth.
Der Kader der Spielvereinigung hat gute Chancen, sich auch in der Rückrunde der Saison 2013/14 in der 2. Bundesliga gut zu behaupten. Wenn Nikola Djurdjic wieder fit ist und die Mannschaft tatkräftig unterstützen kann, wäre auch das Stürmerproblem erst mal ad acta gelegt.

Der Marktwert aller Kleeblattspieler  – so der Website „Transfermarkt“ zu entnehmen – liegt bei gut 20,6 Millionen Euro. Von den 25 Spielern sind 11 Ausländer, der Verein setzt ja nach wie vor auf einen intensiven Aufbau von Nachwuchsspielern aus den eigenen Reihen.

Im nebenstehenden Foto wurde von „Transfermarkt“ die „Teuerste Elf“ der SpVgg zusammengestellt, die dem Trainer Frank Kramer zur Verfügung steht (es werden ausschließlich die Marktwerte berücksichtigt): Mit Wolfgang Hesl im Tor, Mergim Mavraj in der Abwehr, Zoltán Stieber im Mittelfeld und Nikola Djurdjic im Sturm.
Gestern hat das Kleeblatt übrigens das Testspiel gegen den SV Sandhausen mit 1:0 gewonnen. Und die letzte Begegnung in der Vorbereitung zur Rückrunde findet am morgigen Samstag (1. Februar, 13 Uhr) in der Trolli ARENA gegen den VfR Aalen statt.

Das macht den Kleeblattfans Hoffnung

Eine den Greuther-Weibern wohl gesonnene Kleeblattanhängerin hat uns den Tipp gegeben, dass man auf „Youtube“ ein Video mit Fürths Mittelstürmer Nikola Djurdjic finden kann. Ich habe mir das mal angesehen, und muss sagen, dass es offenbar aktuell ist und tatsächlich den „Hoffnungs-Stürmer“ beim Training zeigt. Er scheint sich deutlich erholt zu haben, macht einen quirligen, fitten und schnellen Eindruck.

Bekanntlich hatte sich Nikola Djurdjic beim dritten Spieltag am 13. August 2013 (was für ein Datum!) im Spiel gegen den 1. FC Kaiserslautern einen Kreuzbandriss zugezogen und fiel seitdem für das Profiteam der Spielvereinigung aus. Das waren damals wirklich „bad news“ für Trainer Frank Kramer, die Mannschaft und alle Fans. Ende der letzten Saison hatten ja viele Vereine Interesse an Djurdjic gezeigt; er selbst schien auch nicht abgeneigt, in der Ersten Liga zu bleiben. Aber er hielt der Spielvereinigung die Treue und galt bzw. gilt hier als wichtiger Spieler beim Projekt Klassenerhalt. Vielleicht ist er nach seiner Genesung ab der Rückrunde sogar wieder der Joker für den Wiederaufstieg?
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Ausschau nach einem Stürmer?

Es sind zwar nur vier Punkte bis zur Tabellenspitze, aber es gibt nichts zu deuteln: Die Spielvereinigung steckt nach drei Niederlagen in Serie in einer Krise. Zum Glück haben die Verfolger 1. FC Kaiserslautern und FC St. Pauli je nur einen Punkt geholt, sonst stünde das Kleeblatt nach dem 12. Spieltag nicht auf dem dritten Platz der 2. Bundesliga, sondern weiter unten. Trainer Frank Kramer muss jetzt gut und schnell überlegen und die richtigen Maßnahmen ergreifen, um möglichst bald eine effektive Wende zum Positiven einzuleiten.
Auf jeden Fall kann er bis zur Winterpause nur mit den vorhandenen Spielern planen. Ob dann Verstärkung – vor allem im Sturm – kommt, ist nicht ausgeschlossen. Seit dem Kreuzbandriss von Nikola Djurdjic (dritter Spieltag) fehlt der SpVgg ein torgefährlicher Mittelstürmer. Ilir Azemi bemüht sich zwar, kommt aber nur selten zum Abschluss seiner Aktionen. Und der von Werder Bremen ausgeliehene Niclas Füllkrug hat zwar Chancen, vergibt diese aber bisher noch. Ognjen Mudrinski ist körperlich nicht voll fit: Der serbische Angreifer wurde im August von einer Fußprellung und einer Zahn-Operation zurückgeworfen und kam seitdem nie richtig in die Gänge.
Ein effektiver Angreifer wäre für die Rückrunde in der zweiten Liga für das Kleeblatt dringend notwendig. Das österreichische Portal “nachrichten.at” hat berichtet, dass man bei der SpVgg nicht untätig war und am vergangenen Wochenende René Gartler von der SV Ried beobachtet hat. Der 28-Jährige, dessen Vertrag ausläuft und der somit im nächsten Sommer ablösefrei wäre,  hat in 100 Spielen der österreichischen Bundesliga 32 Tore erzielt. Vielleicht wäre er eine Option?
Am Samstag, 2. November, reist die SpVgg erst mal ins Erzgebirge  und trifft dort um 13 Uhr auf den Zwölftplatzierten: den FC Erzgebirge Aue. Zeitgleich spielt der 1. FC Kaiserslautern gegen den FC St. Pauli. Und die beiden führenden Vereine – Union Berlin und der 1. FC Köln – treffen dann am nächsten Montag aufeinander. Das verspricht ein spannender 13. Spieltag zu werden!

Warten auf den neuen Kleeblatt-Stürmer

Seitdem klar ist, dass der Kleeblattstürmer Nikola Djurdjic für mehrere Monate ausfallen wird, ist die Vereinsführung der Spielvereinigung auf der Suche nach einem adäquaten Ersatz. Djurdjic hatte sich im Spiel gegen den 1. FC Kaiserslautern nach nur 16 Minuten bei einem Luftduell verletzt, am nächsten Tag wurde ein Kreuzbandriss im rechten Knie diagnostiziert.
Das Kleeblatt hat bisher alle vier Spiele der Zweitliga-Saison gewonnen. Allerdings nicht unbedingt souverän. Will heißen: Das Pech, das die Fürther in ihrer Erstliga-Saison hatten (oft gut gespielt, aber keine Tore geschossen), verkehrt sich inzwischen beinahe ins Gegenteil. Das Team zeigt manche deutliche Schwäche (nicht genug „Biss“, oft zu passiv und Fehler im direkten Zuspiel), aber immer war es möglich, den Gegner zu besiegen. Im letzten Spiel gegen den Karlsruher SC gelang es der SpVgg sogar, das Ruder noch zum 2:1-Sieg rumzureißen.
Der neue Stümer müsste sich in eine noch gar nicht so richtig zusammengewachsene Mannschaft schnell und gut integrieren. Trainer Frank Kramer sollte es gelingen, eine effektive Speerspitze aufzubauen, um Nikola Djurdjic zu ersetzen.
Mal sehen, wen uns die Verantwortlichen der Spielvereinigung heute, morgen, zumindest aber in den nächsten Tagen präsentieren werden! Ich bin mir sicher, dass ich bei meiner morgendlichen Lektüre des Sportteils der „NZ“ (Foto) bald neue Informationen erhalten werde. Und vielleicht ist ja der weiß-grüne Neuzugang am Samstag beim Heimspiel gegen den 1. FC Köln schon mit dabei.

Nikola Djurdjic fällt einige Monate aus!

Gestern Abend konnten sich die Kleelattfans über einen weiteren Sieg der SpVgg freuen. 2:1 lautete das Endresultat im Heimspiel gegen den 1. FC Kaiserslautern. Allerdings hat die schwere Verletzung von Stürmer Nikola Djurdjic die Freude überschattet: Nach einer Art „Luftduell“ verdrehte er bei der Landung das Knie, wurde kurz behandelt, musste dann aber in der 17. Minute endgültig vom Platz. Er wurde durch den späteren Siegtorschützen Ognjen Mudrinski ersetzt. Man transportierte den serbischen Nationalstürmer Djurdjic noch während der laufenden Partie ins Krankenhaus, dort folgte dann die bittere Diagnose: Das vordere Kreuzband im rechten Knie ist gerissen. Damit dürften die Spiele der nächsten Monate für die Spielvereinigung ohne ihren erfolgreichen Mittelstürmer stattfinden.

Das ist eine wirklich schlechte Botschaft für Trainer Frank Kramer, die Mannschaft und alle Fans. Ende der letzten Saison hatten viele Vereine Interesse an Djurdjic gezeigt; er selbst schien auch nicht abgeneigt, in der Ersten Liga zu bleiben. Aber er hielt der Spielvereinigung die Treue und galt hier als wichtiger Spieler beim Projekt Klassenerhalt – jetzt vielleicht sogar als Joker für den Wiederaufstieg. In dieser Spielzeit traf Djurdjic bereits je einmal in einem Zweitliga- und im DFB-Pokalspiel.
Die Greuther-Weiber und viele Kleeblatt-Fans wünschen Nikola Djurdjic gute Besserung und schnelle Genesung! Und: Wir wissen es zu würdigen, dass er sich gestern zunächst sogar noch durchbeißen und gegen die Roten Teufel weiterkämpfen wollte!