Samstags die Kleeblatt-Mädels – sonntags die Profis

Wir Greuther-Weiber beschäftigen uns in erster Linie mit allem rund um die Profis der Spielvereinigung. Aber mit großem Interesse verfolgen wir schon länger auch die Spiele und Erfolge der Kleeblatt-Frauenmannschaft. Im letzten Jahr sind die Kleeblatt-Mädels ja mit einem engagierten Schlussspurt in die Frauen-Bayernliga aufgestiegen.

Und dort machen sie sich recht gut. Aktuell liegen sie nach 15 Spielen mit 26 Punkten auf dem fünften Tabellenplatz. Insgesamt spielen zwölf Teams in der Liga. Der SV Frauenbiburg führt die Liga mit 34 Punkten an. In der Liste der Torschützen liegt übrigens Christina Maier (auf dem Foto links) mit 9 Toren auf dem siebten Platz.

Am kommenden Samstag, 19.04.14, treten jetzt die Kleeblatt-Damen in Fürth um 17.00 Uhr gegen den SC Regensburg an. Ort des Geschehens ist der Rasenplatz des Sportzentrums Kleeblatt in der Kronacher Straße 140. Der Eintritt ist frei.

Es wäre doch super, wenn möglichst viele Zuschauer unsere Mädels anfeuern würden. Nach den Oster-Einkäufen und vor dem (vermutlich) nervenaufreibenden Spiel am Ostersonntag zwischen den Profis der SpVgg und dem härtesten Verfolger beim Projekt „Aufstieg in die Bundesliga“, dem SC Paderborn, wäre das Damen-Fußballspiel doch eine echte Abwechslung. Immerhin stehen den Fußballerinnen der SpVgg noch sechs weitere Spieltage in der Saison 2013/14 bevor. Und wenn sie sich sportlich noch steigern können, dann ist in der Tabelle durchaus noch ein Sprung nach oben möglich.

Greuther-Eier aus Tennenlohe

Fürth ist Fürth, Nürnberg Nürnberg und Erlangen Erlangen. Und in jeder der drei Städte gibt es ausschließlich Anhänger der dortigen Vereine, sei es der Spielvereinigung, des Clubs oder der HG Erlangen.
Nein, so einfach ist es nicht. Dass man durchaus ein „Global Player“ in Sachen Fankultur sein kann, beweist ein Blumengeschäft im Erlanger Stadtteil Tennenlohe. Die Besitzerin – Nicole Standfest-Schneider – bemalt jetzt schon im zweiten Jahr Ostereier mit den Motiven verschiedener Fußballclubs. Auch Eier mit dem Schriftzug „SpVgg Greuther Fürth“. „Mein Mann ist begeisterter Anhänger des Kleeblatts, seit dieser Saison hat er für sich und unsere Tochter Anna sogar Dauerkarten für den Ronhof gekauft. Wir sind überhaupt eine fußballbegeisterte Familie“. Klingt überraschend für jemanden, der in Erlangen arbeitet. Aber nein, Ehemann Rainer ist seit vielen Jahren bei der Fürther Feuerwehr am Helmplatz tätig und mit Fleisch und Blut Anhänger der SpVgg.
Das Blumengeschäft „Pusteblume“ hat auch in diesem Jahr vor dem Laden in Tennenlohe einen beachtenswerten Osterbrunnen aufgestellt, der mit vielen bunten Eiern behängt ist. Und mir haben natürlich die weiß-grünen am besten gefallen.
Also: Wer die paar Kilometer nach Tennenlohe fährt, kann sich dort mit adäquatem Osterschmuck eindecken. Die handbemalten, ganz individuell designten Eier (Nicole benötigt pro Ei ca. 45 Minuten!) kosten fünf Euro pro Stück, der Erlös kommt zu 100 Prozent der „Der Beck Kinderfonds Stiftung“ zugute.

Frohe Ostern im Ronhof!

Das diesjährige Osterwochenende startet für uns Fürther spannend. Am morgigen Donnerstagabend empfängt die SpVgg den FC Energie Cottbus in der Trolli ARENA, Anpfiff ist um 18 Uhr. Das Kleeblatt geht als Tabellen-Zweiter in den 29. Spieltag, der Gegner aus der Lausitz liegt auf Rang elf. Innerhalb von einer Woche bestreitet die Fürther Mannschaft damit drei Begegnungen. Ob Stephan Schröck aufläuft oder zumindest im Kader steht, ist noch offen. Man muss noch abwarten, wie es seinem lädierten Knie geht. Coach Mike Büskens appelliert – sollte Schröcki mitspielen – auf die Fairness des heimischen Publikums:

„Ich hoffe auf eine positive Reaktion des Fürther Publikums, wenn Schröcki aufläuft. Er versucht alles, um dabei sein zu können. Und auch wenn er uns am Saison-Ende verlässt, wird er in den letzten Partien alles reinschmeißen, um mit uns das große Ziel zu erreichen.“

Mit uns werden rund 13 000 Zuschauer die Begegnung in der Trolli ARENA sehen. Um Problemen beim Einlass ins Stadion vorzubeugen, öffnen die Stadion-Tore bereits um 16.30 Uhr.  Übrigens ist am Donnerstag der bayerische Innenminister Joachim Herrmann in Fürth zu Gast. Er stellt das Fürther Motiv der ligaweiten Anzeigen-Kampagne „Für Fußball. Gegen Gewalt.“ vor.
Für Fans, die bisher noch keine Karten für die letzten Fürther Heimspiele haben, wird es allmählich eng. Denn inzwischen sind auch für das vorletzte Heimspiel am Freitag, 13. April, gegen den FC St. Pauli keine Tickets mehr verfügbar. Die Partie ist ausverkauft.
Na, super! Sollte das Kleeblatt tatsächlich aufsteigen – und Freunde, die auf  Zypern das DFB-Pokalspiel am Fernseher verfolgt und mitgelitten haben, versichern mir, dass selbst Zeus nicht mehr daran zweifelt -, dann geht künftig vor jedem Heimspiel ein Hauen und Stechen um die Tickets los. Denn lasst mal Bayern München, Schalke oder den BVB in den Ronhof kommen, da gibt es für Kleeblatt-Anhänger kein Halten mehr. Also: Alles hat zwei Seiten. Sogar der Kleeblatt-Aufstieg in die Bundesliga!