2010 ist noch alles drin!

Greuther Plakatwand Silvester 005Was könnte man als „Greuther-Weib“ den Kleeblättern für das Jahr 2010 wünschen? Auf jeden Fall, dass der neue Coach Michael „Mike“ Büskens sich schnell in die fränkische Mentalität einfindet und ein gutes Händchen dabei hat, die Mannschaft zu trainieren und wieder neu zu motivieren. Dann wünsche ich den Spielern, dass sie sich ihren Enthusiasmus erhalten und wieder mehr „Bums im Stiefel“ haben. Die Folge wären viele Tore und sehenswerte Spiele. Traumhaft wäre es natürlich, wenn die Spielvereinigung das DFB-Viertelfinale am 10. Februar gegen den FC Bayern München gewinnen würde und damit ins Halbfinale einzöge. Bald heißt das Playmobil-Stadion „Trolli Arena“. Hoffentlich gewöhnen sich vor allem die Fürther Bürger an den neuen Namen. Aber die meisten Besucher der Spiele gehen ja ohnehin zum „Ronhof“.

Auf jeden Fall sollen sich die Kleeblätter schnell vom 15. Tabellenplatz nach oben spielen. Und schön wäre es für die Fans, wenn es bei den letzten Spielen im April und Mai dann wieder so spannend würde wie in den letzten Jahren. „Hopp“ oder „topp“ könnte es heißen. „Hopp“ – das wäre dann der Aufstieg in die Bundesliga.

Die drei „Greuther-Weiber“ werden den Verein auch im neuen Jahr kritisch begleiten und manchmal auch mit einem Augenzwinkern Begebenheiten am Rande des Kleeblatts aufgreifen, die sonst vielleicht verborgen bleiben würden. Wir danken unseren Bloglesern für das Interesse seit dem Start der „Greuther-Weiber“ im Juli 2009 und für die zahlreichen Kommentare.

Also: 2010 ist noch alles drin! Das wäre doch gelacht, wenn es nicht klappen würde, oder?

Sollte Möhlmann Ehrenmitglied werden?

Ein wichtiges Element des täglichen Lebens sind gute Gepräche mit Bekannten und Freunden. Denn der geistige Input von außen bringt oft Informationen und kreative Ideen. Mir geht es inzwischen schon so, dass man bei jedem Fest und Treffen unweigerlich irgendwann auf das Thema „Spielvereinigung Greuther Fürth“ kommt. Fußball ist natürlich ein Thema mit hohem Unterhaltungswert, und als „Greuther-Weib“ interessiert mich die Meinung meines Gegenübers.

So auch jetzt wieder. Da wird bei einem Glas Sekt diskutiert, ob Mike Büskens Impulse für die Kleeblätter bringen wird (einheitlicher Tenor: „Ja!“). Jemand anderem am Tisch ist es neu, dass das Playmobil-Stadion bald zur Trolli-Arena wird. 20040704Und ganz nebenbei erfahre ich von dem Vater einer guten Freundin, dass im Verein Stimmen laut werden, den entlassenen Trainer Benno Möhlmann zum „Ehren-Mitglied“ zu machen. Wie ich finde, eine gute Idee. Er hat die Mannschaft insgesamt acht Jahre lang trainiert, mit Höhen und Tiefen, klar. Aber alles in allem ist es Ex-Coach Möhlmann gelungen, aus der Spielvereinigung in sportlicher Hinsicht das zu machen, was sie heute ist: Ein Verein, der das Zeug hat, in den fußballerischen Olymp – nämlich die erste Bundesliga – aufzusteigen. Ein Verein, mit dem sich die Fans in Fürth identifizieren und den sie mit Herzblut unterstützen.

Der Vater meiner Freundin ist übrigens selbst Ehrenmitglied. Er trat im zarten Alter von 13 Jahren der damaligen Spielvereinigung Fürth bei und begleitet den Verein seit nunmehr 61 Jahren. Das nenne ich Treue!

Meine Frage kurz vor Jahresende: Wie fändet Ihr/fänden Sie es, wenn Benno Möhlmann Ehrenmitglied der Spielvereinigung würde?

Christkind kann Kleeblatt nicht leiden

In der Lokalredaktion der „Nürnberger Zeitung“ haben wir in der Adventszeit eine täglich erscheinende Kolumne mit dem Titel „Ich wünsche mir vom Christkind…“. Klar, welchen Wunsch  ich als Greuther-Weib hatte: „Ich wünsche mir vom Christkind, dass die Fürther im letzten Spiel vor der Winterpause zu Hause im Ronhof noch einmal zeigen, was sie können und dass sie gegen den Karlsruher SC gewinnen.“

Ein frommer Wunsch – allein, er ward mir nicht erfüllt! Ganz im Gegenteil: Mein Verein hat mir beim Heimspiel vor Weihnachten eine 1:4-Niederlage beschert. Auch wenn das Ergebnis vielleicht etwas zu gut zugunsten des KSC ausgefallen ist, muss man wirklich sagen: Die Badener waren deutlich besser als die Kleeblätter.

Das Spiel stand wegen des heftigen Schnee- und Kälteeinbruchs sowieso unter keinem guten Stern. Das Playmobil-Stadion war zum Teil eingefroren und verschneit und wurde teilweise für die Besucher gesperrt. Das hatte allerdings eher für die Fans der Gäste als für die der Fürther Folgen: Die KSC-Anhänger wurden statt auf die Plätze, die sonst für sie reserviert sind, auf die Gegentribüne „umgeleitet“. Am schlimmsten waren natürlich die schlechten Bedingungen für die Spieler, die sich auf dem gefrorenen Boden äußerst schwer taten.

Trotzdem: Beide Mannschaften hatten dieselben ungünstigen Voraussetzungen, und man muss einfach zugeben, dass der KSC besser damit umgehen konnte – leider! Und so hieß es schon zur Halbzeit 0:2. Die offensive Spielweise der Kleeblätter in der zweiten Hälfte brachte zwar zunächst den Anschlusstreffer, doch zum Ausgleich reichte es nicht. Obendrein wurden dadurch den Badenern gute Kontermöglichkeiten eröffnet, die sie trefflich zu nutzen wussten. So fiel das 1:4 noch ganz knapp vor Schluss der Partie.

Das mit meinem Wunsch an das Christkind ging also von A bis Z daneben. Jetzt stehen die Fürther vor Beginn der Winterpause so schlecht da wie seit Jahren nicht mehr. Das ist bitter.

Bleibt also nichts anderes, als aufs neue Jahr zu hoffen – doch das beginnt gleich mit dem schwierigsten Gegner: Am 16. Januar läuft Herbstmeister 1. FC Kaiserslautern im Playmobil-Stadion auf. Ob es die Fürther ausgerechnet da schaffen, ihre Negativ-Serie – mal abgesehen vom Unentschieden gegen St. Pauli lief ja in letzter Zeit überhaupt nichts rund – zu beenden? Hoffen wir das Beste, lieber Leser!

Jens Lehmann demontiert sich selbst

Aufmerksamen Lesern des Greuther-Weiber-Blogs blieb es sicher nicht verborgen, dass ich ein Faible für den Stuttgarter Torhüter Jens Lehmann habe. Sein Auftritt bei der Saison-Eröffnung im Fürther Playmobil-Stadion im Juli war zwar nicht spektakulär, aber ich konnte den ehemaligen Nationalkeeper endlich mal aus nächster Nähe sehen.

Meine Begeisterung für ihn erhielt dann in den nächsten Monaten schon einen ersten Dämpfer. In den vergangenen Wochen hat es Lehmann mit seinem Verhalten nun geschafft, dass meine Sympathie für ihn kontinuierlich abnimmt.  Im Sternzeichen Skorpion geboren, steht es ihm zu, ab und zu wild und spontan zu sein,vielleicht auch impulsiv und aufbrausend. Das lebte uns Lehmann ja auch immer wieder vor. Derzeit kultiviert er aber sein Image als Enfant Terrible und benimmt sich total daneben. Damit eckte er bei der Vereinsfühung des VfB Stuttgart an und soll einen erklecklichen Geldbetrag (immerhin 40 000 Euro) für sein lockeres Mundwerk berappen.

Am Wochenende beim Spiel gegen Mainz 05 hat der Fall Lehmann für mich allerdings noch mal ganz andere Dimensionen angenommen. Zunächst war Lehmann vom Spieler Aristide Bancé mehr als unfair attackiert worden. Das wurde vom Schiedsrichter unverständlicherweise nicht geahndet. Ausgerastet ist Lehmann dann kurz vor Spielende. Er trat dem vorherigen Übeltäter auf den Fuß und rempelte ihn mehr als unsanft um. Daraufhin wurde Lehmann mit einer Roten Karte bestraft, und nach dem Straf-Elfer ging das Spiel für die Stuttgarter nur mehr unentschieden aus. Später gab es dann ein noch einen Zwischenfall mit einem Fan vor dem Stadiontor.

Wer Lust hat, Jens Lehmann mal so richtig in Aktion zu erleben, der sollte sich den Videoclip in voller Länge zu Gemüte führen. Er zeigt, dass mit dem aufbrausenden Bundesligaspieler derzeit wirklich nicht gut Kirschen essen ist. Ich frage mich, ob er es sogar darauf anlegt, beim VfB zu fliegen? Und warum muss jemand, der ja wirklich Superleistungen bei der WM 2006 gebracht hat, sich selbst auf diese Art demontieren?
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Es geht um die Wurst!

Die Kreativität und Ausführung von Werbeaktivitäten kann ja sehr unterschiedlich sein, denken wir nur an die „gelungene“ Kampagne des 1. FC Nürnberg zurück.

untitledOriginell sind dagegen die Plakate, mit denen die Spielvereinigung schon während der gesamten Saison für die nächsten Spiele wirbt: Eine Zahnärztin möchte, dass die Mannschaft Zähne zeigt, oder ein – tatsächlich in Fürth beheimateter – Metzgermeister lächelt und appelliert mit aufgespießter Bratwurst an die Fürther Fans:  „Jetzt geht es um die Wurst!“

untitledFür die Partie am Montag, 7. Dezember, um 20.15 Uhr im Playmobil-Stadion gegen Alemannia Aachen meint Malermeister Christopher Appis aus Fürth:  „Alle müssen Farbe bekennen!“ – Recht hat er! Wir bekennen uns zu den Grün-Weißen und hoffen, dass die Talsohle bald durchschritten ist und die Kleeblätter wieder gewinnen können. Denn viel Zeit bis zur Winterpause bleibt nicht mehr, und den Jahreswechsel wollen alle – auch die Greuther-Weiber – mit einem optimistischen Blick ins Jahr 2010 feiern.

Ich will kein gläserner Fußballfan sein!

Picture 60Morgens beim Duschen höre ich immer Radio – um nachrichtenmäßig auf dem Laufenden zu sein oder mit Michael Bublés neuestem Song „Haven’t met you yet“ mitzusingen und gute Laune zu bekommen. Aber heute Morgen dachte ich, ich höre nicht richtig: Da schlägt doch irgendeine Intelligenzbestie vor, dass man zukünftig beim Kauf eines Tickets fürs Fußballstadion den Personalausweis oder Reisepass zeigen muss.  So wären die Fans nicht mehr anonym und werden registriert. Angeblich könne man damit potentielle Unruhestifter und Hooligans aus den Stadien halten.

Super Idee! Bei der Auslosung der Karten für die letzte Fußball-WM ist das so gelaufen. Das Verfahren war damals umstritten, denn nicht nur Datenschützern stößt es sauer auf, wenn persönliche Daten unbescholtener Bundesbürger gesammelt und möglicherweise dann (wer weiß, wie lange?) gespeichert werden.

Konkret würde das dann bedeuten: Als gestern Abend bei einer Aktion der Spielvereinigung auf dem Fürther Weihnachtsmarkt eine Tasse Glühwein und eine Eintrittskarte für das nächste Spiel am Montag gegen Alemannia Aachen im Doppelpack zu sechs Euro verkauft wurden, hätte eigentlich jeder Käufer seinen Ausweis zeigen müssen. Klar, der Verkäufer hätte dann problemlos entschieden, ob er nur einen harmlosen Fan oder vielmehr einen Hooligan vor sich hat, der beim Spiel im Playmobil-Stadion auf den Putz hauen möchte.

Also, ich finde die Idee utopisch und hoffe, dass ich zukünftig auch im Greuther Teeladen beim Kauf meiner Eintrittskarte für ein Match der Kleeblätter inkognito bleiben darf.

Kleeblattaktion soll Playmobil-Stadion füllen

Die Greuther-Weiber sind ja ständig auf der Suche nach berichtenswerten Themen rund ums Fürther Kleeblatt. Und wir werden oft fündig – so auch heute: Anders als der „Club“ geht der Fürther Verein mit einem kurzfristigen Tief souverän um und hat originelle und kreative Marketingideen, um die Stimmung in der Stadt zu verbessern.

Am Mittwoch, 2. Dezember,  ab 19 Uhr sind einige Kleeblatt-Profis zu Gast auf dem Fürther Weihnachtsmarkt. Am „Alten Brathaus“ hat die Familie Dölle ein besonderes Angebot parat: Von den SpVgg-Kickern gibt’s einen Glühwein und eine Sitzplatzkarte für das Heimspiel gegen Alemannia Aachen für sage und schreibe sechs Euro. Natürlich erfüllen die Spieler auch Autogrammwünsche der Fans. 

Aktionen dieser Art werden ja erfahrungsgemäß von Fürther Fans gut angenommen, ich erinnere nur an die Autogrammstunde bei der Fürther Kirchweih. Ob das Playmobil-Stadion am nächsten Montag beim Spiel gegen Aachen dann auch wirklich gut besucht sein wird, bleibt abzuwarten. Die Mannschaft schwächelt derzeit sportlich, ist deshalb aber umso mehr auf die Unterstützung der Fürther Fans angewiesen. Meiner Meinung nach sind Entgleisungen wie bei der Niederlage der Kleeblätter in Paderborn unkontrollierte Reaktionen einiger Frustrierter. Oder seht Ihr das anders?

Fußball-Frust auf der ganzen Linie!

Gestern Abend war ich zu einem nachträglichen Geburtstags-Essen bei einem guten Freund in Nürnberg eingeladen. Schon beim Aperitif kamen die Gäste nach wenigen Minuten Unterhaltung – natürlich – auf das Thema Fußball. Und obwohl unsere Vorlieben für die einzelnen Vereine sehr unterschiedlich ausfallen, war wir uns gestern alle einig: Dieses Wochenende war ein sportliches Debakel!

Einige Gäste sind Clubfans. Der hatte am Tag zuvor 0:1 zu Hause verloren. Gegen den SC Freiburg. Damit hatte sich der vermeintliche Push in der Tabelle Richtung „Oben“ schon wieder erledigt. Der Fürther Mannschaft war es nicht besser ergangen. Die Kleeblätter hatten auch 0:1 verloren, gegen den Aufsteiger SC Paderborn. Und die dritte Fraktion der Gäste, die zum Großteil aus Schwaben kommen oder zumindest noch sentimentale Solidarität mit dem Stuttgarter Verein spüren,  hatten gerade von der Schlappe des VfB Stuttgart gehört. Mit vier Toren hatten die Leverkusener – zwar Tabellenführer – die vor Jahren noch hervorragende süddeutsche Mannschaft in den Keller der Bundesliga katapultiert. Der VfB liegt momentan auf dem vorletzten Platz und wird seine liebe Mühe haben, sich da wieder rauszuspielen.

Trotz aller negativen Ergebnisse haben wir uns dann bei einem italienischen Menü und gutem spanischen Rotwein aber schnell wieder getröstet. Wir waren uns einig: Die nächsten Spiele kommen, alle Teams haben die Möglichkeit, sich zu rehabilitieren. Und Fußball ist ja schließlich höchstens die zweitwichtigste Nebensache der Welt!

Bitte keinen Zebratwist im Ronhof!

Nächster Gegner der Spielvereinigung ist am kommenden Sonntag der MSV Duisburg. Die 13. Partie dieser Bundesliga-Saison findet ab 13.30 Uhr im Playmobil-Stadion (noch!) statt.

images duisburgDie Vereinsfarben des MSV Duisburg sind blau-weiß, und wegen des gestreiften Trikots wird die Mannschaft auch „Zebras“ genannt. Das ist sicher interessant für uwo, eine Co-Autorin bei den Greuther-Weibern, die den Spitznamen des Ruhrpott-Vereins als Anregung für eine weitere Zebra-Geschichte in ihrem Tiergartenblog  „Achtung, Wolf!“ verwenden könnte.

Erwähnenswert für mich ist eher das Vereinslied des MSV Duisburg: der Zebratwist. Der Song wird seit Jahrzehnten vor jedem Heimspiel und nach jedem Tor des MSV gespielt, wobei im Refrain das Wort „MSV“ von den Zuschauern gerufen wird. In „Wikipedia“ heißt es dazu: „Es ist ein identitätsstiftendes Lied für Fans und Verein, da es seit langer Zeit im Wesentlichen unverändert – nur die im Lied vorkommenden Spielernamen sind zu Beginn der 1990er Jahre angepasst worden, inzwischen wird aber wieder die Originalversion verwendet – gespielt wird. Diese Tradition unterscheidet den MSV von Vereinen, die häufiger das Vereinslied wechseln.“

Inzwischen hat der Zebratwist übrigens Konkurrenz im eigenen Haus bekommen. Das ist unüberhörbar, wenn man zum Beispiel die Homepage des Vereins besucht. Die MSV-Hymne („Wir sind Zebras weiß-blau, unser Klub, der MSV“), verlangt den Duisburger Fans wohl weniger musikalische Vorbildung ab und passt besser zu Feiern nach gewonnenen Spielen.

Wir Fürther sind allerdings zum einen froh, dass das Match am Sonntag im Ronhof  stattfindet. Und zum anderen ziemlich sicher, dass es für unsere Gäste aus Duisburg wenig Grund geben wird, eines der beiden Lieder anzustimmen.

Trolli macht das Kleeblatt froh und die Fürther ebenso

Auch wenn sich Clubfreunde in der fußballerisch so erfolglosen Nachbarstadt mal wieder echauffieren – der heutige Paukenschlag kommt einmal mehr aus der Fußball-Metropole Fürth: Das Playmobil-Stadion heißt ab der nächsten Saison „Trolli-Arena“.

20091118_trolli_arena_logo_zweizeiligDie Spielvereinigung hat heute die Firma Mederer Süßwarenvertriebs GmbH aus Fürth als neuen Partner vorgestellt. Ab Januar 2010 startet das Unternehmen mit seiner Marke Trolli unterschiedliche Werbeaktivitäten beim fränkischen Zweitligisten. Die Mederer Gruppe, ein Familienunternehmen, ist seit 1948 in Fürth ansässig und gilt weltweit als zweitgrößter Produzent von Fruchtgummis und Gummibonbons.

Hauptbestandteil der Vereinbarung ist, dass die Stadionanlage im Sportpark Ronhof ab Beginn der Saison 2010/2011 den Namen „Trolli Arena“ erhält. Dazu Präsident Helmut Hack: „Der Vertrag mit Mederer läuft zunächst drei Jahre. Wir planen aber bereits jetzt eine weitergehende, langfristige Partnerschaft.“

Trolli-Chef Herbert W. Mederer ist ein Mann mit klarem Blick: „Die SpVgg ist das Aushängeschild der Stadt Fürth. Und Trolli ist eine bundesweit und international bekannte Marke, wir passen also gut zusammen.“ Stimmt, da hat er zweifelsohne Recht.  Und er liefert auch die Erklärung für den neuen Namen des Stadions: „Die Spielstätten im modernen Fußball werden fast ausschließlich als Arenen bezeichnet. Das Stadion im Ronhof ist ein reines Fußball-Stadion, deshalb nennen wir es künftig „Trolli Arena“.“

Seit 1997 heißt das Stadion im Sportpark Ronhof Playmobil-Stadion. Die SpVgg war damals einer der ersten Vereine im deutschen Profi-Fußball, der sich mit dem Thema Benennung einer Sportanlage befasst hatte. Im nächsten Jahr feiert der Sportpark Ronhof sein 100-jähriges Bestehen.

Also, uns gefällt der neue Stadionname. Das wirtschaftlich gebeutelte Fürth war gerade in letzter Zeit immer wieder mit deprimierenden Meldungen in den Schlagzeilen von Zeitungen und Fernsehen. Da ist die Kooperation zwischen dem Unternehmen Trolli und der Spielvereinigung auch ein wichtiger Marketingschritt. Das Fürther Stadion wird ab Juli den Namen einer Weltfirma tragen, deren Produkte gute Laune machen und positiv besetzt sind.

Nebenbei gefragt: Wie heißt noch mal das Nürnberger Stadion? Der Name erinnert doch immer eindringlich daran, dass eine Finanzspritze vonnöten ist.

Also, Fürther Fußball-Fans: mich würde Eure Meinung zur Umbenennung des Stadions interessieren. Wie findet Ihr den Namen „Trolli-Arena“?