Testspiel am Freitag, den 13.

Der Fürther ist ja gemeinhin eher handfest und nicht abergläubisch. Und wenn doch, dann zumindest nicht sehr. Ein (wenn auch nicht vierblättriges) Kleeblatt findet sich allerdings im Wappen der Stadt und des Vereins. Einem waschechten Fürther ist es auch egal, ob eine schwarze Katze von links über den Weg läuft. Aber wie ist es mit dem Freitag, den 13.? Den haben wir nämlich in dieser Woche. 

tsghoffenheimNach dem mit 4:5 verlorenen Heimspiels gegen den FC Augsburg muss die Spielvereinigung die angeschlagene Psyche ihrer Fans wieder ein bisschen aufbauen. Gelegenheit dazu bietet sich am ausgerechnet am Freitag, 13. November, beim Testspiel gegen den Erstligisten TSG 1899 Hoffenheim. In der Länderspielpause bestreitet das Team von Benno Möhlmann ein Match gegen die Mannschaft von Trainer Ralf Rangnick. Es startet schon um 14 Uhr im Playmobil-Stadion. Auf der Haupttribüne zahlen Erwachsene 8 Euro, die ermäßigten Karten für Studenten, Rentner, Dauerkarten-Inhaber und Mitglieder kosten 5 Euro, Jugendliche zwischen 14 und 17 Jahren zahlen nur 3 Euro. Kinder bis 13 Jahre haben freien Eintritt.

Der TSG Hoffenheim liegt im Moment auf dem siebten Tabellenplatz der 1. Bundesliga und gehört außerdem auch zu den letzten acht Vereinen, die im Viertelfinale des DFB-Pokals stehen. Das heißt, nachdem die Spielvereinigung den FC Bayern München am 10. Februar 2010 aus dem Pokal kicken wird, wäre es durchaus möglich, dass der Halbfinalgegner dann Hoffenheim heißt. Und da wären Erfahrungen eines Testspiels ja auch nützlich.

Wenn alles gut geht – an diesem Freitag, den 13. -, dann gewinnen also die Kleeblätter gegen die Fußball-Überflieger aus dem kleinen Dorf im Rhein-Neckar-Kreis. Dann findet Marino Biliskov zu seiner Form (zurück). Und die Fürther Fans haben nach einem kleinen Ausrutscher wieder Oberwasser. Toi, toi, toi!

Zwei Seelen wohnen, ach, in meiner Brust

untitledIn fußballerischer Hinsicht schlagen ja mehrere Herzen in meiner Brust. Schon lange. Und auch an diesem Wochenende bin ich wieder hin und hergerissen. Aber nur ein kleines bisschen! Warum?

Am kommenden Samstag empfängt die Spielvereinigung im Playmobil-Stadion den FC Augsburg. Das Kleeblatt-Team liegt vor dem 12. Spieltag auf dem siebten Tabellenplatz, ist damit die beste bayerische Mannschaft in der zweiten Liga. Die Augsburger liegen mit 15 Punkten auf Rang neun in der Tabelle.

Mein Problem ist nun, dass ich den Fürthern einen Sieg nur eingeschränkt gönne. In Frankfurt geboren, habe ich einige Jahre in Augsburg gelebt (!) und bin seit nunmehr 20 Jahren Wahl-Fürtherin. Und so ganz kann man seine Wurzeln eben nicht verleugnen. Deshalb ist es mir natürlich nicht völlig unwichtig, ob die Mannschaft aus Augsburg gut spielt und in der Tabelle weit vorne liegt. Noch dazu ist meine Schwester in der Fuggerstadt geboren. Und es gibt dort die berühmte Puppenkiste, Augsburg ist die Geburtsstadt von Bertolt Brecht, und so weiter, und so fort.

Aber trotz aller sentimentalen Gefühle für die bayerisch-schwäbische Stadt drücke ich natürlich den Fürthern am Samstag beide Daumen. Und freue mich über einen Sieg.

Fürth auf dem Weg zum DFB-Pokal

a-znk-pho-20091028_071847-26Nun ist es also geschafft, und der Gewinn des DFB-Pokals ist ein Stückchen näher gerückt. Für viele völlig überraschend hat die Spielvereinigung das Achtelfinale gegen den – vermeintlich – überlegenen VfB Stuttgart mit 1:0 gewonnen.

Die schwäbische Erstliga-Mannschaft, die ja auch in der Champions League spielt, hatte gleich in der 3. Minute eine Tormöglichkeit. Aber ausgerechnet der ehemalige VfB-Spieler Bernd Nehrig brachte die Kleeblätter dann in der 32. Minute in Führung. Diesen Spielstand rettete die Fürther Mannschaft in die zweite Halbzeit, in der die Stuttgarter versuchten, mit spielerischer Überlegenheit und Erfahrung wieder ins Spiel zu kommen. Und das gelang auch. Aber trotz zahlreicher Torchancen konnte die Babbel-Elf keinen Treffer landen. Zum Schluss gewann dann das Team, das zwar weniger Torchancen hatte, aber eine verwandeln konnte. Wie auch beim Spiel gegen Union Berlin zeigten die Fürther Mut und kämpferischen Einsatz. Und feierten ihren Sieg mit Begeisterung!

Was kann ein Greuther-Weib jetzt anmerken?

1. Die Fürther Mannschaft ist – im besten Sinne – unberechenbar.

2. Stuttgarts Trainer Markus Babbel wird wohl bald über die Klinge springen.

3. Das Playmobil-Stadion war mit 11800 Zuschauern – mal wieder – nicht ausverkauft. Was ist mit den Fans los?

4. Der nächste Pokalgegner heißt? Wissen wir noch nicht, aber gegen Bayern München wäre ja nichts einzuwenden. Ich will nur ganz beiläufig an den 1:0-Sieg des TSV Vestenbergsgreuth im Jahr 1994 erinnern, der eine arrogante Bayern-Mannschaft aus dem Pokal kickte.

5. Das Management der Spielvereinigung freut sich über die ca. eine Million Euro an TV-Einnahmen in der Vereinskasse.

6. Hält der Enthusiasmus der Kleeblätter auch für die nächsten Spiele in der Bundesliga?

Bitte jetzt keine Herbst-Depression!

Oh je! Da muss man in diesen grauen Tagen schon gegen die Herbst-Depression ankämpfen, und dann heißt es auch noch ein Spiel wie das von Fürth gegen Koblenz zu verdauen! Niemand hätte gedacht, dass unser Kleeblatt zu Hause gegen eine in dieser Saison so schwache Elf derart einknicken könnte. Nein, nach diesem Spiel kann einem nicht einmal mehr die Schadenfreude angesichts der Club-Niederlage gegen Hoffenheim über den aufkeimenden Frust hinweghelfen.

Trotzdem: Jetzt in Schockstarre zu verfallen, bringt auch nichts. Fürth-Fans sind ja zum Glück hart im Nehmen. Der Zickzack-Kurs in dieser Saison verlangt uns zwar einiges ab. Aber wenn das mit dem Rauf und Runter so weitergeht, hätten wir ja zumindest noch Hoffnung für das DFB-Pokalspiel gegen Stuttgart. Allerdings brauchen die Schwaben auch dringend einen Befreiungsschlag. Nachdem es weder in der Bundesliga noch in der Champions Leage derzeit für sie rund läuft, werden sie sicher beim DFB-Pokal alles geben.

Statt mit der jüngsten Niederlage zu hadern, heißt es nun also, unser Team am Dienstag so zu unterstützen, wie sich das für anständige Fans gehört. Es gibt immer noch Karten für das Spiel im Playmobil-Stadion. Also bitte…

Fürth siegt in Berlin – da half auch keine Nina Hagen

Der Angstgegner Union Berlin war im Zweitligaspiel gegen die Spielvereinigung nach nur 20 Minuten entzaubert. Klar, die Fürther dachten beim Stadionnamen „Alte Försterei“ wohl an das Lokal „Altes Forsthaus“ in Fürth und liefen locker und mit positiven Erwartungen ein. Folgerichtig schoss dann auch Jan Mauersberger in der neunten Minute das erste Tor. Und nur elf Minuten später traf Bernd Nehrig zum 2:0.

Die Berliner kamen mit dem beherzten Einsatz der Kleeblätter und deren Verbissenheit nur schlecht zurecht. Bekannt sind die powervollen Fußball-Fans, deren Hymne auch schon mal Kultsängerin Nina Hagen mitinterpretiert hat. „Eisern Union , immer weiter – ganz nach vorn!“, heißt es da, aber das zeigte  in diesem Spiel gegen die Fürther keine nachhaltige Wirkung. Zwar versuchten die Berliner,  aggressiv zu agieren und vor allem in der zweiten Halbzeit angriffslustig zu spielen, das war aber nur zum Teil von Erfolg gekrönt. Dem Tor in der 57. Minute durch Kenan Sahin folgte kein Ausgleich, und die Berliner mussten mit ihrer ersten Heimniederlage wie die geprügelten Hunde vom Platz gehen.

O.k., Kleeblätter, ich hoffe, es geht in dem Stil weiter! Erst mal habt Ihr am nächsten Freitag TuS Koblenz im Playmobil-Stadion zu Gast. Und dann heißt es am 27.Oktober: Kickt den VfB Stuttgart im Achtelfinale mit einer Superleistung aus dem DFB-Pokal!

Wer wird „Fürther Spieler des Monats“?

Unsere Bundestagswahl ist vorüber und der nächste Gang zur Wahlurne dauert noch ein bisschen. Wer trotzdem noch Lust hat, sich an einer Umfrage zu beteiligen, der hat die Möglichkeit, auf der Homepage der Spielvereinigung bei der „Wahl zum Spieler des Monats“ mitzumachen.

a-znk-pho-20091004_113156-45Bis heute haben für den vergangenen Monat September immerhin 260 Personen teilgenommen. Es führt Edgar Prib (im Bild auf dem Boden liegend) mit 57 Stimmen knapp vor Nicolai Müller (54 Stimmen) , gefolgt von Christopher Nöthe (44) und Marco Caligiuri (43). Stephan Schröck mit 23 Stimmen ist schon weit abgeschlagen.

Leider hat sich das Nachwuchstalent Prib ja beim Spiel gegen Fortuna Düsseldorf verletzt. Eine Kernspintomographie ergab einen Außenbandanriss im linken Sprunggelenk. Er wird aber – so der Fußballgott ihm wohlgesinnt ist – spätestens beim Pokalspiel gegen den VfB Stuttgart am 27. Oktober im Playmobil-Stadion wieder auf dem Platz stehen.

Bei der Gelegenheit noch ein Tipp: Auch die SpVgg Greuther Fürth ist auf der Fürther Kirchweih aktiv. Am Mittwoch, 7. Oktober, ist die Mannschaft und der Trainerstab zu Gast bei „Trixi’s Ochsenbraterei“. Ab 18.30 Uhr schreibt das Kleeblatt-Team auf Einladung von Exklusiv-Partner Tucher auf der Kleinen Freiheit Autogramme. Bitte zahlreich erscheinen – die Mannschaft soll doch sehen, wie begeistert ihre Fans sind!

Fürther Heiß-Kalt-Methode

Zur Zeit fühle ich mich an meinen Lateinunterricht im Gymnasium erinnert: die Rückgabe von Klausuren erfolgte nach der – wie mein Lateinlehrer Preuß das ironisch nannte – „Heiß-Kalt-Methode“, das heißt, das eine  Mal ließ er sich mit der Rückgabe der Arbeiten zwei Wochen Zeit, beim nächsten Mal legte er uns die benoteten Schulaufgaben schon am nächsten Tag mit einem diabolischen Lächeln auf den Tisch.

Heute muss ich meinem Lateinlehrer allerdings für die harte Schule des Auf und Abs von Emotionen fast schon dankbar sein. Denn als Kleeblatt-Anhänger fühle ich mich wie bei der „Heiß-Kalt-Methode“. Erfolgreichen Spielen wie gegen den FSV Frankfurt (4:0), Energie Cottbus (3:1), Rot-Weiß Oberhausen (4:0) und dem 3:2-Sieg gegen Rot-Weiß Ahlen im DFB-Pokal  folgten immer Niederlagen (Bielefeld schlug Fürth mit 4:2, 1860 München mit 3:1). Die größte Klatsche erlebten wir allerdings am vergangenen Sonntag mit der 0:4-Niederlage gegen Hansa Rostock. Ich habe noch die Worte von Trainer Benno Möhlmann im Ohr: „Wir sind gut! Mit dieser Mentalität müssen wir von Anfang an auswärts auftreten. Wir wollen da punkten!“ Aha, das war wohl nichts.

Nach allen Regeln der Logik müsste die Spielvereinigung beim nächsten Spiel wieder gewinnen. Das findet am 3. Oktober, also am Tag der Deutschen Einheit – für Fürther allerdings bedeutender: am Eröffnungstag der Fürther Kerwa – ab 13 Uhr im Playmobil-Stadion gegen Fortuna Düsseldorf statt. Ich appelliere jetzt schon mal an echte Fürther Fans: Erscheint doch bitte zahlreich zum Spiel und versumpft nicht auf der Kerwa. Das könnt Ihr nach dem Schlusspfiff  immer noch machen!

Kleeblätter, gebt doch bitte auch „alles“!

Also, Greuther-Weiber sind ja – wie der Name schon sagt – weiblichen Geschlechts. Und als Frau erfreut man sich – natürlich – vor allem auch an attraktiven Bodies. Meistens, sind wir ehrlich, an männlichen Körpern. Auch von Fußballern. Ich sage nur: Luca Toni…

So geht es mir auch, wenn ich die Homepage des nächsten Gegners der Spielvereinigung am nächsten Samstag im Fürter Playmobil-Stadion anklicke. Der Verein Rot-Weiß Oberhausen hat schon seit März eine Mitgliederaktion laufen, die im vergangenen Jahr erfolgreich war. rwo_gutscheinheftDie „RWO-Mitglieder-Kamapagne 1904“  hat es sich mit „Wir geben alles!“ zum Ziel gesetzt, die Mitgliederzahl auf mindestens 1.904 Mitglieder zu steigern. 
Das Gutscheinheft bietet aktuellen und neuen Mitgliedern viele Einkaufsvorteile und Rabatte, die den Wert des Mitgliedsbeitrages bei weitem übersteigen. 
Mir geht es aber weniger um die  „inneren Werte“ des Heftes, als vielmehr um die interessante Verpackung.

Ich finde: eine nachahmenswerte Anregung für die Fürther, noch dazu eine, die Frauenherzen höher schlagen ließe.

Kleeblatt-Aktionen für Quelle

Nicht nur wir Greuther-Weiber, nein, mit uns die ganze Stadt Fürth ist stolz auf unseren Kleeblatt-Verein, der wieder einmal Charakter und Herz zeigt: Die SpVgg Greuther Fürth engagiert sich in den nächsten Wochen für den angeschlagenen Versandhändler Quelle und dessen Mitarbeiter. Der Verein wird mit ganz unterschiedlichen Aktionen einen Härtefonds unterstützen, aus dem von der Insolvenz betroffene Quelle-Angehörige Hilfe erfahren sollen.

Eine tolles Angebot für alle Quelle-Mitarbeiter ist außerdem die Möglichkeit, das Heimspiel der Kleeblätter im Playmobil-Stadion am Samstag, 19. September, gegen den SC Rot-Weiß Oberhausen bei freiem Eintritt zu besuchen. Das Unternehmen Quelle, so Vereinspräsident Helmut Hack, gehöre zu Fürth wie die Spielvereinigung. Deshalb freue man sich auf den Besuch der Quelle-Mitarbeiter mit ihren Familien im Stadion.

Vor dieser Kulisse werden die Kleeblätter bestimmt kämpfen wie die Löwen und uns ein tolles Spiel zeigen!

Kleeblatt-Nachwuchs baut uns auf!

Über das Ergebnis des ersten Bundesligaspiels der Spielvereinigung Greuther Fürth gegen Kaiserslautern am vergangenen Samstag will ich mich nicht mehr auslassen. Das Resultat war ernüchternd, wenn auch nicht überraschend. Wie sich die Kleeblätter am kommenden Freitag im Playmobil-Stadion gegen den FSV Frankfurt schlagen werden, bleibt abzuwarten. Die Frankfurter haben ja im ersten Spiel gegen Duisburg auch 1:2 verloren…

Aufgebaut hat mich allerdings die Leistung der „kleinen Fürther“ gegen Eintracht Frankfurt II. Beim Auftakt der Regionalliga Süd hat der Kleeblatt-Nachwuchs ein Tor geschossen und die hessische Mannschaft 1:0 besiegt. Daran werde ich mich in Zukunft festhalten, sollten sich die Fürther Profis mit dem Toreschießen und Gewinnen schwer tun. Das U23-Team verdient unsere Unterstützung. Schade, dass nur 127 Zuschauer die Partie gesehen haben!

Nur der Vollständigkeit halber sei erwähnt, dass auch die zweite Mannschaft des 1. FC Nürnberg mehr Erfolg hatte als die Profis: 2:1 gegen den SV Wehen Wiesbaden II. Aber das interessiert einen Fürther Fan nur am Rande…