Steht Kloppo mit Fürth auf dem Kriegsfuß?

Jürgen Klopp stehen die meisten Fußballfans eher positiv gegenüber. Was hat er nicht alles geschafft? Von 2001 bis 2008 Trainer von Mainz 05, hat er den Verein in die Erste Liga geführt. Als Co-Kommentator im ZDF durften wir seine Analysen bei der Fußball-WM 2006 genießen. Er war der Coach, der Borussia Dortmund zwei Jahre hintereinander zum Deutschen Meister gemacht hat. Dabei überschritt Dortmund 2012 mit 81 Punkten als erster Verein in der Bundesligageschichte die 80-Punkte-Marke. Eine Woche später gewann der BVB den DFB-Pokal durch einen 5:2-Sieg gegen den FC Bayern München. Damit holte Borussia Dortmund das erste Double seiner Vereinsgeschichte. Jürgen Klopp ist einfach ein „Macher“.

Auf Kloppos Kappe, die er oft trägt, steht „Pöhler“. Was soviel bedeuten soll wie: „Straßen-Fußballer“. Und wie so einer hat er sich nach dem Spiel gegen das Kleeblatt am vergangenen Samstag auch verhalten. Nicht nur, dass sein Team die SpVgg mit 1:6 vorgeführt hat. Nein, er hat sich danach noch über den unsäglichen Rasen im Fürther Ronhof ausgelassen. So was habe er in der Bundesliga noch nie erleben müssen. Was meint er damit? Hätten die Borussen bei idealem Untergrund noch höher gewinnen können? Oder haben sie aufgrund der miesen Platzverhältnisse auf José Mourinho, der eine Stunde lang das Spiel beobachtet hat, keinen optimalen Eindruck gemacht?
Wie auch immer: Jürgen Klopp mit seiner direkten Art hat in Fürth einen nachhaltigen Eindruck hinterlassen. Und jetzt wird auch noch kolportiert, dass er uns Edgar Prib wegnehmen wird. Eine Katastrophe!