Das wird ein spannender Freitagabend!

Fortuna Düsseldorf heißt der nächste Gegner der Spielvereinigung am 13. Spieltag kommenden Freitag. Eben diese Mannschaft wurde gestern Abend im DFB-Pokal kräftig abgewatscht. Von wem? Ausgerechnet vom 1. FC Nürnberg! Der Club ist bekanntlich in dieser Saison kaum besser oder schlechter als das Kleeblatt. Aber das 5:1 gegen Fortuna Düsseldorf lässt aufhorchen.
Man sagt ja oft, dass Pokalspiele ihre eigenen Gesetzmäßigkeiten haben. So auch gestern: Da gewinnt die Bundesliga-Aufsteigertruppe SV Darmstadt mit 2:1 gegen das Urgestein Hannover 96. Und der Regionalligist SpVgg Unterhaching katapultiert den zielstrebigen RasenBallsport Leipzig locker mit 3:0 aus dem weiteren Pokalgeschehen.

Am Freitag steht fürs Kleeblatt also die Zweitliga-Begegnung gegen Fortuna Düsseldorf auf dem Programm. Interessant wird es vor allem auch, weil drei ehemalige Akteure der Spielvereinigung das Kleeblatt in der Esprit-Arena empfangen. Allen voran der aktuelle Trainer der Düsseldorfer, Frank Kramer, der im Februar 2015 nach zwei Spielzeiten als Kleeblatt-Cheftrainer beurlaubt und durch seinen Vorgänger Mike Büskens ersetzt wurde. Dann der jetzige Sportdirektor der Düsseldorfer, Rachid Azzouzi, der als Spieler und Sportmanager bei der SpVgg arbeitete. Außerdem wird es am Freitag vermutlich zum Wiedersehen mit Sercan Sararer kommen, der zwischen 2008 und 2013 bei 115 Profi-Einsätzen fürs Kleeblatt auflief und dabei 25 Tore für seinen Verein erzielte.

Also: Die Mannschaft von Fortuna Düsseldorf ist am Freitag nach der Pokalschlappe geschwächt und frustriert. Das Kleeblatt ist nach seinem 1:0-Sieg gegen den TSV 1860 München hochmotiviert. Seit 1929 kam es zu insgesamt 20 Duellen zwischen der SpVgg und Fortuna Düsseldorf. Mit sechs Kleeblatt-Siegen, sechs Unentschieden und acht Erfolgen für die Düsseldorfer ist die Bilanz nahezu ausgeglichen. Allerdings konnte die Spielvereinigung aus den letzten drei Aufeinandertreffen mit den Fortunen sieben Punkte mitnehmen. Da müsste also ein Fürther Sieg auf jeden Fall drin sein!

Wiedersehen mit Ex-Teamkollegen

Am kommenden Sonntag, 20. Oktober, empfängt um 13.30 Uhr die Spielvereinigung den FC St. Pauli in der Trolli Arena – eine Mannschaft, mit der die Kleeblattfans auf freundschaftlichem Fuß stehen. Nichtsdestotrotz werden die Kleeblatt-Profis natürlich alles daran setzen, um das Spiel zu gewinnen. Vor allem nachdem die Partie gegen Fortuna Düsseldorf mit 1:2 verloren ging. Die Hamburger stehen aktuell auf dem sechsten Tabellenplatz und müssten eigentlich zu schlagen sein! Mindestens 14.000 Zuschauer werden erwartet. Ist das Wetter gut, werden sicher noch einige Zuschauer spontan den Weg zum Ronhof einschlagen.

Die Fürther Fans sind auf jeden Fall auf das Wiedersehen mit Christopher Nöthe (Foto) gespannt. Er war vier Jahre lang im Fürther Kader bevor er in dieser Saison zum Millerntor wechselte. Auf der St.-Pauli-Website kommentiert Nöthe die Begegnung mit seinem Ex-Verein so :
„Für mich wird es ein ganz normales Spiel und kein emotionales Highlight… Der Höhepunkt meiner Zeit in Fürth war natürlich der Bundesliga-Aufstieg im Sommer 2012. Die vergangene Saison kann man aber als Tiefpunkt bezeichnen“.

Nöthe verweist auch auf den im Sommer vollzogenen Umbruch der SpVgg, als 19 Spieler den Verein verließen und 14 Neuzugänge präsentiert wurden. Entsprechend wird Nöthe seinem Cheftrainer Michael Frontzeck auch „kaum Tipps geben können“, denn viel mehr als er wisse er auch nicht über den aktuellen Kader.
Außer mit Christopher Nöthe wird es am Sonntag auch zum Wiedersehen mit Bernd Nehrig und Rachid Azzouzi kommen. Der ehemalige Spieler und spätere Kleeblatt-Manager ist ja seit 2012 Sportdirektor bei FC St. Pauli.

Ohne Rachid im gemeinsamen Stadion?

Auch Greuther-Weiber haben ein Recht auf Freizeit und Urlaub – und das habe ich über Pfingsten auch in Anspruch genommen. Vier Tage Kanu- und Radfahren im Spreewald bei herrlichem Wetter. Super!
Aber kaum verlässt man Fürth, schon überschlagen sich hier die Ereignisse. Die Hiobs-Botschaft gestern nach meiner Rückkehr: Rachid Azzouzi verlässt das Kleeblatt und geht nach Hamburg. Zwar ist der FC St. Pauli ein Verein, mit dem viele Fürther Fans eher enge freundschaftliche Bande geknüpft haben. Trotzdem ist es für die Mannschaft und den Verein sicher keine positive Meldung, wenn der langjährige Manager die Spielvereinigung verlässt. Und das jetzt beim Aufstieg in die Bundesliga. Wir wünschen Rachid Azzouzi auf jeden Fall viel Erfolg und ein gutes Eingewöhnen im hohen Norden.

Aus Fürther Sicht interessant ist außerdem – auch im „Pfingstferien-Loch“ – die Wochenfrage der „Nürnberger Zeitung“. Dort wird dem sportinteressierten Leser die Gretchen-Frage gestellt: “ Gemeinsames Stadion für Club und Kleeblatt?“. Ich persönlich bin bei solchen Vorschlägen immer erst mal skeptisch. Aus finanzieller Sicht gäbe es für ein gemeinsames Stadion – wie es mit der Allianz Arena in München ja für den FC Bayern und 1860 München existiert – sicher einige stichhaltige Argumente.  Aber Fußball hat eben auch viel mit Emotionen zu tun. Und in der Beziehung ist eine „Greuther-Club-Arena“ oder ein  „Trolli-easyCredit-Stadion“ nur schwer vorstellbar. Oder was meint Ihr?

Kleeblatt in der 1.Liga – ohne Büskens und Azzouzi?

Eine Meldung hatte heute den Fans des Bundesliga-Aufsteigers SpVgg Greuther Fürth den Tag versaut: Der Kölner „Express“ hat gemeldet, dass Rachid Azzouzi ein ernsthafter Kandidat für den Job des Sportdirektors beim 1. FC Köln sei. Laut der Kölner Boulevard-Zeitung ist der Kleeblatt-Manager die Alternative schlechthin, sollte Hannover 96-Manager Jörg Schmadtke endgültig absagen. Dieser hat bereits deutlich dementiert, sich überhaupt mit den ‚Geißböcken‘ zu befassen. Aber was soll Rachid eigentlich beim FC. Köln? Die steigen aller Wahrscheinlichkeit ab – und seit Montag ist klar, dass er mit dem Kleeblatt in der nächsten Saison in der ersten Bundesliga agieren wird.

Jetzt aber noch ein paar Sätze zum heutigen Spiel gegen den FSV Frankfurt. Ich will nicht in das Horn vieler Journalisten blasen, dass die Spieler in der Nacht von Montag auf Dienstag in der Gustavstraße zu wild gefeiert haben und deshalb heute nur mit gebremsten Schaum spielen konnten. Das ist zu banal. Fakt ist trotzdem, dass der FSV Frankfurt nach 17 Minuten das erste Tor schoss und der Spielvereinigung den Wind aus den fußballerischen Segeln nahm. Bernd Nehrig verwandelte dann immerhin einen Foulelfmeter, seine Oberschenkelverletzung platzte dabei aber erneut auf. Das Spiel endete unentschieden 1:1. Damit hat die Spielvereinigung den fehlenden Punkt für den Aufstieg entgültig bekommen.
Ein weiteres Gerücht verdichtete sich heute schon den ganzen Tag und wurde auch am Freitag Abend weder dementiert noch bestätigt. Wandert „unser“ Mike Büskens – der die „Unaufsteigbar-Tour“ ad absurdum führte und auf unserem Foto nachts um 2 Uhr bei der Gustav-Straßen-Fete mit Rachid Azzouzi eintrifft – doch Richtung Nordrhein-Westfalen ab? Köln, Leverkusen? Er überlegt es sich in den nächsten Tagen mit seiner Familie, so heißt es.
Na, warten wir mal ab. Denn das wäre für die Fürther Fans ein echter „Hammer“.

Rachid Azzouzi im „Aktuellen Sportstudio“

Morgen Abend wird’s spannend und für Kleeblatt-Anhänger gibt’s noch ein Zuckerl obendrauf: Kleeblatt-Manager Rachid Azzouzi ist am Samstag, 11. Februar, zu Gast im „Aktuellen Sportstudio“. Anlass hierfür ist die Auslosung der Vorschlussrunde im DFB-Pokal, für die sich die Spielvereinigung im Spiel gegen 1899 Hoffenheim qualifiziert hat. Kim Kuhlig – Nationalspielerin und bekannt durch die Frauen-Fußball-WM im letzten Jahr in Deutschland – wird am späten Abend die Lose ziehen und dadurch die Begegnungen am 20./21. März bestimmen. Das ZDF sendet ab 23 Uhr live aus Mainz.
Wir sind gespannt, ob Kim den Kleeblättern Glück bingt und ein Heimspiel zieht – und einen attraktiven Gegner. Meinen Wunschkandidaten für das Halbfinale habe ich ja schon hier kundgetan. Und wie Kommentatoren meines Beitrags über den Sieg im Viertelfinale schon geschrieben haben: Kommt Fürth ins Finale, halten uns sogar eingefleischte Club-Fans die Daumen!

Das Kleeblatt, seine Fans und Buyo

Um 19.03 Uhr – eine für die Spielvereinigung beziehungsreiche Ziffernfolge – begann der erste Fanstammtisch im Jahr 2012, zu dem der Verein ins VIP-Gebäude der Trolli ARENA eingeladen hatte. Drei Tage vor dem ersten Pflichtspiel des Jahres gegen Dynamo Dresden stellten sich Kleeblatt-Trainer Mike Büskens, Manager Rachid Azzouzi und der Spieler Robert Zillner den Fragen der zahlreich erschienenen Anhänger.
Als emotionalen Auftakt präsentierte man den Fans gleich mal einen Zusammenschnitt aller Kleeblatt-Tore der Hinrunde 2011. Da kam natürlich Stimmung auf, so manche Szene rief Erinnerungen in den Köpfen wach. Nur nicht bei Mike Büskens, der etwas angelascht auf dem Podium saß. Er wurde dann auch gleich darauf angesprochen, ob er schon wach sei.  Er konterte schlagfertig: „Als Du mit Deinem Arsch heute noch im Bett gelegen hast, war ich schon hier“. Klare Ansage.
Bevor die Fans Fragen stellen konnten, kommentierte Büskens das letzte Großereignis der Spielvereinigung. Die Szenen auf der Gustavstraße nach dem gewonnenen DFB-Pokalderby gegen den Club seien „geil“ gewesen – und eventuell noch ausbaufähig. „Da habe ich endlich mal diese schöne Fürther Kneipenstraße in der Altstadt kennen gelernt – und sie mich“.
Kleeblatt-Manager Rachid Azzouzi – für alle weiblichen Gäste wie immer ein angenehmer Anblick! – bezeichnete in seinem Statement die Idee von Mike Büskens, Gerald Asamoah nach Fürth zu holen, als „gut“. Denn mit Asa sei jetzt ein Spieler dabei, der perfekt ins intakte Team passe und auch Druck aushalten könne.
Einige Fragen waren vorab von Fans per Mail an die Veranstalter geschickt worden. Wann beginnen die Stadionführungen? Ab April, wenn die Witterung freundlicher ist. Woher hat Mike Büskens seinen zweiten Spitznamen „Buyo“. Das sei quasi eine Referenz an den spanischen Torwart Francisco Buyo. Aber hier nenne ihn niemand so, „der Spitzname ist vermutlich an der Stadtgrenze hängengeblieben“.
Kritik mussten sich die Verantwortlichen im Hinblick auf die Homepage der Spielvereinigung anhören. „Die Chronik ist noch immer nicht aktiviert“ bemängelte ein Fan. Früher konnte er immer mal was nachschauen. Das klappt nicht. Schade!

Insgesamt ein informativer und ganz interessanter Fan-Stammtisch. Spürbar war die Spannung, unter der viele Fans stehen. Gewinnen wir das Spiel gegen Hoffenheim, bleibt Büskens beim Kleeblatt, steigen wir auf, ist dann das Stadion erstligatauglich? Fragen über Fragen. In den nächsten Wochen und Monaten erfahren wir mehr…

 

Bald neuer Keeper fürs Kleeblatt?

20061210 Heerwagen gg AchenbachNach der Hiobsbotschaft über die Verletzung des Fürther Keepers Max Grün beim Spiel gegen den VfB Stuttgart im Trainingslager in Belek bahnt sich bei der Spielvereinigung jetzt unter Umständen eine schnelle Lösung der Torwartfrage an. Wie die „Nürnberger Zeitung“ gerade meldet, steht das Engagement des Bochumer Torwarts Philipp Heerwagen zur Diskussion. Nach dem Abwehrspieler Mergim Mavraj könnte damit ein weiterer Spieler vom VfL Bochum zum „Kleeblatt“ wechseln.

Nach dem Schienbeinbruch von Max Grün würden ja alle Hoffungen auf Matjaz Rozman und Jasmin Fejzic  – der bisherigen Nummer zwei bzw. dem Amateur-Torwart – ruhen. Deshalb soll nun für die Rückrunde eine Alternative her, möglichst mit Erfahrung. Aber nur für ein halbes Jahr. „Wir werden niemanden holen, der Max Grün dauerhaft als Nummer eins blockiert“, stellte SpVgg-Trainer Mike Büskens bereits kurz nach der Verletzung klar.

Angedacht – so ist es in der „NZ“ zu lesen  – ist eine Art Leihgeschäft:

Entsprechende Angebote“, so Fürths Manager Rachid Azzouzi, habe man bereits „viele bekommen“. Aber nicht vom VfL Bochum, stellte Sportvorstand Thomas Ernst im Internetportal „Der Westen“ klar. Beim VfL habe sich bislang niemand gemeldet, aber in einem solchen Fall sei ja der Willen des betreffenden Spielers „ganz entscheidend“. Auch Azzouzi will die Spekulationen nicht anheizen, kursierende Namen wie den des derzeit vereinslosen Ex-Frankfurters Markus Pröll nicht kommentieren, sagte aber: „Heerwagen ist uns bislang nicht angeboten worden.“ In Hektik müssen die Fürther ohnehin nicht verfallen, das Transferfenster ist noch bis zum 31. Januar offen. „Wir vertrauen unseren beiden Torhütern, aber es ist klar, dass wir nicht nur mit den beiden in die Rückrunde gehen können“, sagte Azzouzi.

Dagegen wäre ja prinzipiell nichts einzuwenden. Dass die SpVgg mehr als schnell reagieren muss, ist klar. Und auch die Fürther Fans könnten mit einem neuen Keeper leben. Denn – unterm Strich – ist ja nur entscheidend, dass das Kleeblatt sich weiter im Aufstiegskampf behaupten kann. Und dafür ist eben auch ein guter Tormann mehr als wichtig!

Kochen mit Greuthern, sorry: Kräutern!

topfballDie Spielvereinigung ist ja immer wieder für originelle Ideen gut. So auch morgen: Am Mittwoch, 10. November, kochen drei Kleeblätter für ihre Fans. Ort des Geschehens ist das Restaurant „Alte Veste“ in Zirndorf. Bei dem Kochevent unter dem Motto „Topfball“ handelt es sich um ein Benefiz-Essen der Franconia-Lions und des Kleeblatts. An den Töpfen und Pfannen wirbeln Coach Mike Büskens, Kleeblatt-Manager Rachid Azzouzi und Holger Schwiewagner, Mitglied der SpVgg-Geschäftsleitung.
Für die Vorspeise zeichnet Rachid Azzouzi verantwortlich. Aus der Küche seines Heimatlandes Marokko bereitet der Ex-Profi „Taboulé“ zu, einen Salat aus Hartweizengrieß, der durch Gewürze und Kräuter ein raffinierte Note hat. Trainer Mike Büskens greift auf Bodenständiges zurück und serviert Currywurst. Ob es als Beilage Pommes gibt, ob er dazu Ketchup oder/und Mayo anbietet, das alles lässt der gelernte Koch noch offen. Gehaltvoll geht es dann auch bei der Nachspeise zu: Holger Schwiewagner wird einen Kaiserschmarrn zubereiten.
Die Karten für das abwechslungsreiche Drei-Gänge-Menü kosten 30 Euro (inklusive Bier und alkoholfreien Getränken) sind noch in den Kleeblatt-Fanshops bei Franken-Ticket am Kohlenmarkt 4 und im „Greuther Teeladen“, Laubenweg 60, erhältlich. Beginn des Benefiz-Essens  am 10. November ist um 19 Uhr im Restaurant „Alte Veste“, Alte Veste 2, in Zirndorf. Wer also nicht zu „Frida Kahlo“ ins Fürther Stadttheater geht, der sollte sich das Kochen mit Greuthern auf keinen Fall entgehen lassen!

Kleeblatt lädt zum Fan-Stammtisch ein

Die Sommerpause geht für die Bundesligamannschaften unaufhaltsam auf ihr Ende zu. Bevor es für die Spielvereinigung in der Trolli ARENA am Sonntag, 22. August, um 13.30 Uhr gegen den Karlsruher SC ernst wird, steht am kommenden Samstag, 14. August, um 19.30 Uhr schon die erste Runde im DFB-Pokal gegen Eintracht Braunschweig auf dem Programm. fanstammtisch_1_2010Aber vorher haben interessierte Fans des Kleeblatts schon mal die Möglichkeit, sich am Donnerstag, 12. August, beim ersten Fan-Stammtisch in der Saison 2010/11 auf das Thema „Fußball“ einzustimmen. Diesmal stellt sich Kleeblatt-Manager Rachid Azzouzi den Fragen der SpVgg-Anhänger. Los geht es um 19 Uhr im Nebenzimmer der Gaststätte „Zum Seeacker“ in der Kronacher Str. 140. Natürlich haben alle Fans auch diesmal Gelegenheit, den Fanstammtisch aktiv mitzugestalten. Themenvorschläge und Fragen können bereits vorab an folgende E-Mail-Adresse gerichtet werden: fanstammtisch@greuther-fuerth.de.
Ich erinnere mich noch gut an den letzten Fan-Stammtisch Mitte Januar, als sich der damals neue Trainer Michael „Mike“ Büskens den kritischen Fans vorgestellt hat. Damals war ich mit dabei und habe mit Spannung und Interesse die hitzigen Diskussionen verfolgt und bei den „Greuther-Weibern“ darüber berichtet.

Attentat auf Fahne – Und die Fürther Reaktion

Die Spielvereinigung Greuther Fürth ist einfach ein Verein, den man wirklich lieben muss! Die Kleeblätter kämpfen in vielen Spielen wie die Löwen, sie haben einen sympathischen Trainer und schließen so manche Saison mit einem respektablen Platz ab. Zumindest in den Vorjahren.

Umso schlimmer ist eine Begebenheit, die sich vor wenigen Tagen in Herzogenaurach abgespielt hat. Es handelt sich um ein grässliches Attentat auf einen Fanartikel eines Ur-Anhängers. Die SpVgg berichtet auf ihrer Homepage genau, wie der Lieblingsverein der „Greuther-Weiber“ auf die Untat reagiert hat:

Kleeblatt-Manager Rachid Azzouzi stattete am Donnerstagmorgen Heinrich Kaltenhäußer aus Herzogenaurach einen Besuch ab, um ihm eine neue SpVgg-Fahne zu überreichen. Aus einem Zeitungsbericht hatte die SpVgg Greuther Fürth erfahren, dass Unbekannte in der vergangenen Woche die Kleeblatt-Fahne, die am Haus der Kaltenhäußers im ersten Stock hängt, abgenommen, verbrannt und die Überreste in den Briefkasten gestopft hatten. Für Rachid Azzouzi war klar, dass die SpVgg hier helfend eingreift: „Rivalität zwischen verschiedenen Vereinen in allen Ehren, aber eine Fahne verbrennen, das hat für mich mit Fußball nichts mehr zu tun. Wir möchten hiermit zeigen, dass uns unsere Fans wichtig sind, auch wenn wir leider nicht jedem helfen können.“ fahnenuebergabe_rachid_azzouziHeinrich Kaltenhäußer, der seit 1948 bekennender Kleeblatt-Fan ist, freute sich riesig über die neue Fahne: „Ich war echt baff, als sich die SpVgg bei mir gemeldet hat, das war eine tolle Überraschung. Es ist schön zu sehen, dass sich meine SpVgg so für ihre treuen Fans engagiert.“ Gemeinsam mit Rachid Azzouzi wurde die neue Kleeblatt-Fahne dann sofort am angestammten Platz an einem Fenster im ersten Stock aufgehängt. (Das Foto haben wir übrigens der Homepage der SpVgg entnommen – danke)

 

Also, die Welt ist für Herrn Kaltenhäußer jetzt wieder in Ordnung. Und die (Atten-)Täter können es sich hinter die Ohren schreiben: So schnell lassen sich Fürther nicht unterkriegen. Wir helfen, wo wir können. Wo kämen wir sonst denn hin?