Kleeblatt: Profis und Mädels müssen fighten

Zwei entscheidende Spiele haben sie noch vor sich, die Kleeblätter. Am 6. und 13. Mai geht’s ums Ganze, da wird sich zeigen, ob man absteigen muss oder nicht. Ich schreibe hier allerdings nicht (nur) über die Profi-Herren, die nach der blamablen 0:3-Niederlage beim FC St. Pauli auf dem Relegationsplatz liegen. Nein, Parallelen gibt es auch zur Kleeblatt-Frauenfußballmannschaft: Die existiert seit der Saison 2009/10. Die Mannschaft stieg zur Saison 2014/15 in die Bayernliga auf. Und im Juni 2017 konnte sich das Team durch ein 0:0 gegen den TSV Frickenhausen den Titel des Bayerischen Meisters und damit verbunden den Aufstieg in die Regionalliga Süd – der dritthöchsten Spielklasse im Frauenfußball – sichern. Und da rangieren die Kleeblatt-Frauen jetzt mit 21 Punkten auf dem 12. Rang von insgesamt 14 Teams. Immer mal wieder haben wir in unserem Greuther-Weiber-Blog ja über das Damen-Team geschrieben.
Wie bei den männlichen Profis stehen noch zwei Spiele für die Damen um Coach Kevin Schmidt auf dem Programm: am 6. Mai gegen Schwaben Augsburg. Und dann am 13. Mai das letzte Heimspiel auf dem Hans-Lohnert-Sportplatz – ausgerechnet gegen den 1. FC Nürnberg. Die Club-Frauen liegen aktuell auf Tabellenplatz fünf.

Zu besonderen Ehren kamen die Kleeblatt-Mädels nach dem letzten Spiel gegen den FC Sand II: Auf der Website fupa.net wird nach jedem Spieltag die „Elf der Woche“ gekürt. Und da ist nach dem 24. Spieltag das Kleeblatt Sabrina Schroll zu finden (Foto: screenshot der Website). Die 24-jährige Stürmerin mit der Rückennummer 9 hat mit ihrem Tor wesentlich zum 2:1-Sieg beigetragen. In 19 Begegnungen hat sie insgesamt fünf Tore geschossen.

Also, hoffen wir, dass nicht nur die Kleeblatt-Profis die Kurve in den beiden verbleibenden Spielen noch kriegen. Sondern dass auch die weiblichen Kleeblätter mit zwei Siegen ihren Verbleib in der Regionalliga Süd sichern können (die drei letztplatzierten Mannschaften steigen in die jeweilige Oberliga ab). Die Greuther-Weiber drücken auf jeden Fall alle Daumen!

Kleeblatt-Mädels lassen auf viel hoffen!

Seit dieser Saison mischt das Frauenteam der Spielvereinigung (Foto aus der Vereins-Website) in der Regionalliga mit. Wir haben in unserem Greuther-Weiber-Blog im Juni darüber geschrieben, dass es die Frauenmannschaft der Fürther in die dritthöchste Spielklasse – und damit die höchste in der Vereinsgeschichte der weiß-grünen Fußballdamen – geschafft hat. Leider haben die Mädels in der ersten Partie letztes Wochenende gegen den FC Ingolstadt mit 1:4 verloren. Aber es gab ja viele gute Ansätze: Die weiblichen Kleeblätter hätten in der ersten halben Stunde durchaus in Führung gehen können. Allerdings brachten nach einer Standardsituation und einem Konter die Ingolstädterinnen Ramona Maier (Minute 37) und Vanessa Haim (60 Sekunden später) die Gäste mit einem Doppelpunch in Führung. Und mit dem 3:0 nach 50 Spielminuten sorgte Nadine Zenger früh für die Vorentscheidung zugunsten der Oberbayern. Dann flammte nach dem Anschlusstreffer von Kleeblatt-Mittelfeldspielerin Lara Schmidt in der 65. Minute noch einmal Hoffnung auf. Die Schanzerin Katharina Schmittmann stellte aber zwölf Minuten vor Schluss den 4:1-Endstand her, der unter dem Strich um mindestens ein Tor zu hoch ausfiel. Insgesamt spielten die Fürther Mädels (Trainer Kevin Schmidt) streckenweise auf Augenhöhe und gingen – trotz der Niederlage – mit positiver Haltung aus dem Spiel.
Am 24. September steigt das nächste Lokalderby zwischen den beiden Herrenmannschaften der Spielvereinigung und des 1. FC Nürnberg im Ronhof. Am 13. Spieltag, also am 26. November 2017, wird das erste Regionalliga-Derby zwischen dem weiblichen Kleeblatt und der Frauen- und Mädchenmannschaft des Clubs stattfinden. (Im Verbandspokal Bayern 2014/15 haben die Nürnberger die Kleeblatt-Frauen mit 3:0 besiegt.)
Aber erstmal könnte es für die Mädels am kommenden Sonntag (10. September, 14.30 Uhr) gegen den ETSV Würzburg die ersten Regionalliga-Punkte geben.

Kleeblattmädels in Regionalliga aufgestiegen

Anfang Mai habe ich in meinem Blogbeitrag „Kleeblattmädels sind einfach topp“ über die tolle Saison der Frauenmannschaft der Spielvereinigung geschrieben. Sie hatten nur noch wenige Spiele vor sich, und es bestand die realistische Chance, aus der Bayernliga in die Regionalliga aufzusteigen. Seit dem vergangenen Samstag ist es klar: Das Team von Trainer Kevin Schmidt (auf dem Foto oben links) hat es geschafft. Am letzten Spieltag holten sich die Kleeblattmädels in der wenig spektakulären Partie gegen den TSV Frickenhausen ein 0:0. Dieses Unentschieden bescherte einen Punkt, der am Ende der Spielzeit 2016/17 die Entscheidung brachte. Die SpVgg verteidigte die Tabellenführung vor dem 1. FFC Hof und dem FC Forstern (der Abstand war zuletzt wie Schokoladen-Eis in der Sonne geschmolzen) und steigt als Bayerischer Meister in die Regionalliga des deutschen Frauenfußballs auf.

Die Greuther-Weiber freuen sich mit der Frauenmannschaft der SpVgg und gratulieren herzlich. Das kann dann also in der nächsten Saison spannend werden. Die Regionalliga ist die dritthöchste Spielklasse im deutschen Frauenfußball. Jeder der fünf DFB-Regionalverbände West, Nord, Nordost, Südwest und Süd unterhält eine eigene Regionalliga-Staffel. In der Reginalliga Süd befinden sich 14 Damenmannschaften, u.a. von Eintracht Frankfurt, dem FC Ingolstadt und dem 1. FC Nürnberg. Also: Es wird 2017/18 auf jeden Fall neben den Lokalderbys der beiden Profi-Herrenmannschaften in der Zweiten Liga auch Derbys zwischen dem weiblichen Kleeblatt und der Frauen- und Mädchenmannschaft des „Clubs“ geben. Prima!

Kleeblatt-Nachwuchs baut uns auf!

Über das Ergebnis des ersten Bundesligaspiels der Spielvereinigung Greuther Fürth gegen Kaiserslautern am vergangenen Samstag will ich mich nicht mehr auslassen. Das Resultat war ernüchternd, wenn auch nicht überraschend. Wie sich die Kleeblätter am kommenden Freitag im Playmobil-Stadion gegen den FSV Frankfurt schlagen werden, bleibt abzuwarten. Die Frankfurter haben ja im ersten Spiel gegen Duisburg auch 1:2 verloren…

Aufgebaut hat mich allerdings die Leistung der „kleinen Fürther“ gegen Eintracht Frankfurt II. Beim Auftakt der Regionalliga Süd hat der Kleeblatt-Nachwuchs ein Tor geschossen und die hessische Mannschaft 1:0 besiegt. Daran werde ich mich in Zukunft festhalten, sollten sich die Fürther Profis mit dem Toreschießen und Gewinnen schwer tun. Das U23-Team verdient unsere Unterstützung. Schade, dass nur 127 Zuschauer die Partie gesehen haben!

Nur der Vollständigkeit halber sei erwähnt, dass auch die zweite Mannschaft des 1. FC Nürnberg mehr Erfolg hatte als die Profis: 2:1 gegen den SV Wehen Wiesbaden II. Aber das interessiert einen Fürther Fan nur am Rande…