Kleeblätter können noch Tore schießen!

Sie haben es also doch nicht verlernt, die Kleeblätter: das Toreschießen. Drei Spiele lang hatten sie nicht in den gegnerischen Kasten getroffen, aber bei der Partie gegen den Tabellenletzten Rot Weiss Ahlen konnten die Fans im Playmobil-Stadion gleich dreimal jubeln. 3:1 hieß es zum Schluss, und die Welt ist für die Fürther wieder so ziemlich in Ordnung.

Greuther Fürth März 2010 022Die Zuschauerränge sahen ein bisschen aus wie ein Fleckerlteppich. Gähnende Leere auf der Gegengeraden, eine volle Fankurve, zahlreiche Besucher im Familenbereich. Hier war auch die Werbeaktion der Spielvereinigung spürbar, die bei verschiedenen Gelegenheiten kostenlose Eintrittskarten verlost hatte. Insgesamt waren es 5100 Zuschauer.

Greuther Fürth März 2010 061Diesmal waren die Greuther-Weiber wieder mitten im Geschehen (auch ihnen war das Losglück hold gewesen). Eine kleine Gruppe begeisterter Teenies direkt hinter uns war voll in Action. Fachkundige Spielanalysen, Diskussionen über die Länge von Halbzeit und Pause, Begeisterung bei jedem Angriff der Fürther auf das gegnerische Tor. Nach laschem Spielbeginn kam bei den Mädchen richtig Stimmung auf, als die Kleeblätter innerhalb von fünf Minuten die beiden ersten Tore schossen: In der 21. Minute Nico Müller und dann in Minute 25 der wieder genesene Sami Allagui. Er ist – so waren die Reaktionen im Stadion zu deuten – nach wie vor einer der Sympathieträger der Spielvereinigung, umso mehr, wenn er Tore schießt.
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Trainer Büskens:Die kaufen wir uns!

Ich habe ja schon das eine oder andere Mal über die witzigen Werbeaktivitäten und Slogans der SpVgg Greuther Fürth geschrieben, mit denen sie auf Plakatwänden und Anzeigen ihre Anhänger auf die nächste Begegnung einstimmen wollen.

ROT-WEISS-AHLEN_Logo-1cAm Sonntag, 28. März, spielen die Kleeblätter bekanntlich im heimischen Playmobilstadion gegen den Tabellenletzten Rot Weiss Ahlen. An sich sollte die Partie für Fürth kein allzu großes Problem werden, aber wie heißt es immer so schön: „Man hat schon Pferde kotzen sehen vor der Apotheke.“

Zurück zum Werbeslogan: Dieses Mal ist Trainer Michael „Mike“ Büskens die Gallionsfigur auf der Anzeige – mit geballten Fäusten, voll in Rage. „Die kaufen wir uns“ heißt es auf dem Plakat. Damit meint er wohl nicht nur die Gegner aus Ahlen, sondern er will vor allem die Fürther Fans dazu motivieren, endlich mal wieder in größerer Zahl ins Stadion zu kommen, um ihre Mannschaft zu unterstützen.

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Wer hat an der Uhr gedreht?

P1000001Am Sonntag, 28. März, werden mal wieder die Uhren umgestellt. Von Winterzeit auf Sommerzeit. Dann ist es früh um 8 Uhr eigentlich erst sieben, abends bleibt es eine Stunde länger hell, und alle Welt klagt, dass man Einschlaf-, Durchschlaf- oder Aufwachschwierigkeiten hat und die Kühe in ihren Ställen völlig aus dem zeitlichen Rhythmus geraten.

Wie sehr der Fürther an sich an diesem Tag auf Draht ist, das zeigt sich spätestens um 13.30 Uhr. Da wird nämlich die Begegnung zwischen der Spielvereinigung und Rot Weiss Ahlen im Playmobil-Stadion angepfiffen. Die Gretchenfrage eine Woche vor Ostern wird sein, wie viele Fans sich auf den Weg in den Ronhof gemacht haben. „Oh, nein, nicht schon wieder diese blöde Zuschauerzahl-Aufrechnerei.“ Das klingt mir jetzt schon in den Uhren. Bei jeder passenden und unpassenden Gelegenheit versuchen Fans nämlich uns Greuther-Weiber davon zu überzeugen, dass die (fehlende) Zahl an Zuschauern bei den Spielen in Fürth nichts damit zu tun hat, ob man hinter dem Verein, den Kleeblättern und ihrer Leistung steht und ein „echter Fan“ ist.

Wieso eigentlich nicht? Spielt der Club zu Hause in Nürnberg, dann sind  Zigtausende im Stadion, die ihrem Verein zujubeln. Reißen sich die Fürther Spieler für ihre Spielvereinigung ein Bein aus, dann dümpelt die Zuschauerzahl zwischen 5000 und 7500. Maximal.

Also: Wer am nächsten Sonntag bis etwa 13.30 Uhr begriffen hat, dass es zwar eigentlich schon so spät, aber doch erst 12.30 Uhr ist, der kann sich dann in Richtung Ronhof aufmachen, ein Ticket kaufen und sich die Begegnung gegen den Tabellenletzten ansehen. Es wäre doch super, wenn viele Fans die Kleeblätter anfeuern, ihnen zujubeln und sich dann über einen – hoffentlich hohen – Sieg freuen! Oder etwa nicht?

Drei wichtige Punkte!

Schade, dass sich unser Kleeblatt von Rot Weiss Ahlen am Anfang zu stark verunsichern ließ. Wo war nur das Selbstbewusstsein geblieben, von dem Trainer Möhlmann gestern noch gesprochen hatte?

Aber wir wollen nicht herummäkeln. Das Ergebnis zählt, und da sind wir natürlich hochzufrieden, dass Fürth sich wieder drei wertvolle Punkte aufs Konto schreiben kann. Es geht langsam, aber sicher weiter nach oben!!!

Nun heißt es: Kräfte sammeln für nächsten Samstag, wenn Augsburg zu Gast im Playmobil-Stadion ist. Da hoffen wir Fans auf ein wirklich spannendes Spiel, schließlich sind beide Teams in der Tabelle auf Augenhöhe. Und beide mischen auch noch weiterhin beim DFB-Pokal mit…