Das ist wahres Fan-Engagement!

spvgg_schnee_1Wer heute morgen aus dem Fenster geschaut hat, der dachte, ihn trifft der Schlag: 15 bis 20 Zentimeter Neuschnee – und das in Fürth. Der Stadtpark sah mit den dick verschneiten Bäumen in der Sonne wunderschön aus. Die Autobesitzer, die ihre Wagen am Straßenrand geparkt hatten, waren allerdings weniger begeistert. Langes Freischaufeln der Autos war mühselig und schweißtreibend, die Hauptverkehrsstraßen in der Innenstadt waren auch nochmittags noch schneebedeckt.

Eine Wetter-Katastrophe auch für die Spielvereinigung, die heute Abend ihr letztes Heimspiel vor der Winterpause gegen Rot-Weiß Oberhausen bestreiten will. Der Verein rief in einem Newsletter um 10 Uhr seine Fans zur Hilfe auf:

Die starken Schneefälle der vergangenen Nacht haben natürlich auch die Trolli ARENA in eine Winterlandschaft verwandelt. Die SpVgg Greuther Fürth bittet die Fans um Hilfe beim Schneeräumen, damit das Spiel heute Abend um 18 Uhr pünktlich angepfiffen werden kann. Treffpunkt für die freiwilligen Helfer ist ab sofort direkt an der Haupttribüne im Ronhof. Bitte Schneeschieber und Schaufeln mitbringen, denn die eigenen Werkzeuge sind bereits im Einsatz. Als Dankeschön gibt es eine Eintrittskarte für das heutige Spiel, heiße Getränke und Essen.

Na gut, dachte ich mir, das ist ja ein echter Kraftakt, die riesige Fläche des Stadions schnee- und eisfrei zu machen. Das klappt nie! Aber ich habe das Engagement und die Einsatzfreude der Kleeblatt-Fans unterschätzt. spvgg_schnee_2Um 13 Uhr meldeten die Nachrichten von „Antenne Bayern“, dass in Fürth zwar kein Bus fahre und die Straßenverhältnisse mehr als schwierig seien. Aber: „Das Fürther Fußball-Stadion am Ronhof ist wieder eine grüne Fläche. Das Spiel gegen Rot-Weiß Oberhausen kann also stattfinden.“
Super! Alle Achtung, Fans! Gemeinsam mit den Profispielern und dem Trainer Mike Büskens habt Ihr die Trolli-ARENA schneefrei gemacht. Und wenn die Spielvereinigung heute Abend dann auch noch gewinnt und weiter in Richtung Tabellenspitze klettert, kann Weihnachten ja getrost kommen!

Kleeblätter-Profis verkaufen Glühwein und Tickets

fuerther_weihnachtGute Traditionen soll man bekanntlich beibehalten. Die Aktion war schon im vergangenen Jahr ein Erfolg (unser Foto zeigt zwei Kleeblatt-Profis auf dem Weihnachtsmarkt 2009), deshalb ist es auch heuer wieder so weit:
Am Dienstag, 7. Dezember, sind Spieler der SpVgg auf dem Fürther Weihnachtsmarkt aktiv. An den vier Glühweinständen der Budenstadt gibt es ein tolles Angebot: Für nur 5 Euro erhalten interessierte Besucher eine Sitzplatz-Karte (Block 9) für das letzte Hinrunden-Spiel gegen Rot-Weiß Oberhausen. Die Partie wird am Freitag, 10. Dezember, um 18 Uhr in der Trolli ARENA angepfiffen. Und um Kleeblatt-Fans den Ticketkauf entsprechend schmackhaft zu machen, gibt es noch ein Glas Glühwein dazu.
Bei der Aktion sind am Dienstag zwischen 18.30 Uhr und 19.30 Uhr jeweils zwei Profis an den Verkaufsständen in Aktion. Mit dabei sind voraussichtlich: Christopher Nöthe, Kingsley Onuegbu, Leo Haas, Jan Mauersberger, Edgar Prib, Marino Biliskov, Milorad Pekovic und Sercan Sararer.

Also, der heutige Tipp von den „Greuther-Weibern“: Erst die lebende Krippe mit Schafen und Lämmern ansehen, dann den Kleeblättern was Gutes tun und Eintrittskarten fürs nächste Spiel kaufen!

Das Kleeblatt auf dem Weg nach oben

Na also, wer sagt’s denn? Die Spielvereinigung hat ihre Schwächephase überstanden und ist auf dem (sicheren?) Weg an die Tabellenspitze der zweiten Liga. Sie konnte gestern einen verdienten 4:1-Sieg bei Arminia Bielefeld verbuchen und rangiert auf Platz vier. Die Teams auf den Plätzen zwei bis fünf haben übrigens alle 29 Punkte und liegen damit nur läppische zwei Punkte hinter dem Tabellenführer Erzgebirge Aue.
Die Bedingungen im Bielefelder Stadion waren wetterbedingt nicht gut: Teilweise war der Boden gefroren, der Rest war Matsch und Schnee.
Nach einem Foul an Leo Haas in der achten Minuten gab es einen verdienten Freistoß für Fürth, den Edgar Prib aus 22 Metern zum 0:1 verwandeln konnte.
bielefeld_fueDie Gastgeber hatten ihre Mühe, ins Spiel zurückzufinden und scheiterten das eine ums andere Mal am Fürther Keeper Max Grün.
Erst nach der Pause in der 53. Minute war es dann Nicolai Müller, der sich auf links durchsetzte. Seinen Pass schoss Haas aus kurzer Entfernung zum 0:2 ein.
Bielefeld kämpfte daraufhin, um wenigstens einen Anschlusstreffer zu erzielen. Das gelang in der 63. Minute, als di Gregorio frei zum Kopfball kam. Grün hatte keine Abwehrchance gegen den ungehindert köpfenden Stürmer.
Danach hatte das Kleeblatt einige Male Glück. Grün reagierte nach einem Kopfball Bollmanns in Anschluss an einen Freistoß hervorragend. Dann hatten die Mittelfranken wieder Oberwasser: Mit einem abgefälschten Linksschuss setzte Haas in der 80. Minute mit dem 1:3 ein deutliches Zeichen.  Und Sercan Sararer machte nach einem Kopfball-Zuspiel von Christopher Nöthe den Sack zu. Die Partie ging mit einem 1:4-Ergebnis für Fürth erfolgreich zu Ende.

Nach den Siegen gegen Paderborn und 1860 München sind die Kleeblätter wieder in der Spur. Am Freitag, 10. Dezember, findet um 18 Uhr das letzte Heimspiel vor der Winterpause gegen Rot-Weiß Oberhausen in der Trolli ARENA statt. Und am 18. Dezember muss die Spielvereinigung dann in Düsseldorf antreten. Vielleicht macht die weiß-grüne Mannschaft ihren Fans ein ganz besonderes Weihnachtsgeschenk?

Kleeblatt-Duell im Playmobil-Stadion

Der Klee (Trifolium) ist eine 243 Arten umfassende Pflanzengattung. Sie wird zur Unterfamilie der Schmetterlingsblütler aus der Pflanzenfamilie der Hülsenfrüchtler gezählt.  Und so weiter, und so fort. Für einen Botaniker mag das hochinteressant sein, für den gemeinen Fußballfan sind das aber eventuell völlig überflüssige Informationen. Wichtig ist für ihn allenfalls die Zahl der Kleeblätter. Und da sind wir schon bei des Pudels Kern!

Im Fürther Vereinswappen ist – wer wüsste das nicht – ein dreiblättriges Kleeblatt. So, wie es eben auch im Wappen der Stadt zu finden ist. Allerdings gibt es auch Fußballvereine, die ein vierblättriges Kleeblatt im Wappen haben. Berühmtestes Beispiel ist wohl Celtic Glasgow. Und: der Gegner der Fürther am kommenden Samstag, der SC Rot-Weiß Oberhausen. logo_0809Der Verein wurde 1904 gegründet, die Vereinsfarben sind Rot-Weiß, er ist vor genau vierzig Jahren mal in die Bundesliga aufgestiegen und belegt derzeit in der Tabelle der 2. Bundesliga immerhin den vierten Platz. Unsere Fürther sind sieben Plätze darunter…

Ob nun im „Duell der Kleeblätter“ am kommenden Samstag ab 13 Uhr im  Playmobil-Stadion die Fußballkünste der dreiblättrigen denen der vierblättrigen überlegen sind, wissen wir spätestens nach 90 Minuten Spielzeit. Alle Fürther Fans und natürlich auch die Greuther-Weiber wünschen sich auf jeden Fall, dass das vierblättrige Kleeblatt als Glücksbringer ein Märchen ist.

Kleeblätter, gebt doch bitte auch „alles“!

Also, Greuther-Weiber sind ja – wie der Name schon sagt – weiblichen Geschlechts. Und als Frau erfreut man sich – natürlich – vor allem auch an attraktiven Bodies. Meistens, sind wir ehrlich, an männlichen Körpern. Auch von Fußballern. Ich sage nur: Luca Toni…

So geht es mir auch, wenn ich die Homepage des nächsten Gegners der Spielvereinigung am nächsten Samstag im Fürter Playmobil-Stadion anklicke. Der Verein Rot-Weiß Oberhausen hat schon seit März eine Mitgliederaktion laufen, die im vergangenen Jahr erfolgreich war. rwo_gutscheinheftDie „RWO-Mitglieder-Kamapagne 1904“  hat es sich mit „Wir geben alles!“ zum Ziel gesetzt, die Mitgliederzahl auf mindestens 1.904 Mitglieder zu steigern. 
Das Gutscheinheft bietet aktuellen und neuen Mitgliedern viele Einkaufsvorteile und Rabatte, die den Wert des Mitgliedsbeitrages bei weitem übersteigen. 
Mir geht es aber weniger um die  „inneren Werte“ des Heftes, als vielmehr um die interessante Verpackung.

Ich finde: eine nachahmenswerte Anregung für die Fürther, noch dazu eine, die Frauenherzen höher schlagen ließe.