„2. Liga – Das kann ja heiter werden.“

Stimmt, das wird heiter, aber ich bin zuversichtlich. zumindest, was den sportlichen Aspekt anbelangt: Da muss man sehen, ob die übriggebliebenen Stammspieler in Kombination mit vielen Neuzugängen alles gebacken bekommen und erfolgreich spielen werden.

Ein wenig ernsthaftere Gedanken mache ich mir über die Fans, genauer gesagt: über die Zahl der Zuschauer im Stadion. Grund für meine Skepsis sind die Preise für die Sitz- und Stehplätze im Ronhof. Die sind nach meinem Geschmack doch ziemlich gesalzen. So wurde schon auf Facebook gleich nach Bekanntgabe der neuen Eintrittspreise kräftig geschimpft. Dass der Verein die Ticketpreise in der Ersten Liga kräftig nach oben hat schnellen lassen, das war klar und wurde von den Kleeblatt-Anhängern respektiert. Dass man jetzt – nach dem Abstieg in die Zweite Liga – mit den Preisen nicht deutlich nach unten gegangen ist, das ist für viele kaum nachvollziehbar. Und auch die Preise für die Dauerkarten 2013/14 haben es in sich. „Jetzt bloß keinen Fehler machen“ – so steht’s auf dem Flyer, mit dem derzeit für den Kauf einer Dauerkarte geworben wird. „Kommende Saison müsst Ihr mit allem rechnen: Spannende Kämpfe, tolle Tore und endlich wieder Heimsiege in der Trolli ARENA. Dazu die Chance auf DFB-Pokal-Krimis mit Vorkaufsrecht und weitere attraktive Vorteile. Klar ist das nichts für jeden. Für alle anderen gibt es nur eins: Deine Dauerkarte 2013/2014.“ Und so kann man also zwischen 260 Euro (Vortribüne) und 410 Euro (Haupttribüne Block A1/E1) wählen und wird mit gewissen Vorteilen (keine Topzuschläge, Rabatt auf Fanartikel, einem Gutscheinheft u.s.w.) geködert.

Ich bin gespannt, wie viele der 13 000 Dauerkarteninhaber der letzten Saison sich wieder dafür entscheiden zuzuschlagen. Inzwischen hat der Verein bekanntgegeben, dass schon 5 000 Saisonkarten unter die Leute gebracht wurden. Schön. Wie viele Einzeltickets dann für die Spiele verkauft werden, wird sich zeigen. Auf jeden Fall ist es nicht im Sinne der Kleeblattfans, bei den Ticketpreisen aus dem Vollen zuschöpfen. Man hätte bei der Preisgestaltung ein wenig moderater kalkulieren können.