Feb

12

2012

Das Kleeblatt auf dem Weg in den Fußball-Himmel!

Das Kleeblatt hat zur Zeit offenbar einen Lauf! Nationalspielerin Kim Kuhlig loste gestern im ZDF für die Spielvereinigung eine tolle Halbfinal-Begegnung im DFB-Pokal. Am 20. März wird das Kleeblatt in der Tolli ARENA den deutschen Meister Borussia Dortmund empfangen. Super! Und: Heute hat sich der Zugang von Gerald Asamoah als wahrer Glücksgriff fürs Team herausgestellt. Er schoss zwei Tore im Spiel gegen den SC Paderborn, das mit einem 5:1-Endstand, gleichzeitig dem 150. Sieg in der Zweitliga-Geschichte des Vereins Balsam für die Fürther Seele war.
Die Partie bei frostigen minus 12 Grad vor gut 9000 Zuschauern begann spektakulär. Nach der ersten Gelben Karte für die SpVgg trafen die Paderborner in der 5. Minute in den Kasten von Max Grün. Das machte sie erst mal glücklich, denn die SpVgg war bis zu diesem Moment ein echter Angstgegner: Das letzte Ligaspiel hatten sie gegen Fürth verloren, seitdem kein weiteres Spiel mehr. Nur im Pokal, da flogen sie mit 0:4 raus, auch wieder gegen Fürth. Aber heute sollte nur eine läppische Minute dauern, bis Asamoah sein Premierentor für das Kleeblatt landen konnte. Mike Büskens hat ihn ja vor allem als ruhigen Pol nach Fürth geholt. Und jetzt trifft der auch noch! Der Paderborner Tormann Lukas Kruse musste eine halbe Stunde später erfahren, dass Olivier Occean und Gerald Asamoah kompakte Gegner sind. Die beiden rumpelten massiv mit ihm zusammen, er ging erst mal k.o. Nach kurzer Erholungszeit dauerte es dann nur wenige Minuten, bis Asamoah sein zweites Tor schoss! (Als er in der 69. Minute vom Platz geht, brandet im Stadion tosender Applaus auf, standing ovations!)
Und auch die zweite Halbzeit startete spannend: Olivier Occean traf zum 4:1, kurz darauf Mavraj zum 5:1 – die Fürther Fans waren im siebten (Fußball-)Himmel. Man hatte den Eindruck, dass es sich im Ronhof um ein wahres Schützenfest handelte. Die Paderborner Spieler wirkten teilweise wie paralysiert, sie wurden förmlich vorgeführt.
Wenn das Kleeblatt in dem Stil weitermacht, dann ist in der Spielzeit 2011/12 alles für sie drin. Wir Greuther-Weiber sind begeistert, die Fürther Fans kommen gar nicht mehr runter. Sollte die “Unaufsteigbar-Tour” etwa zu Ende gehen? Ein Clubfan hat mir heute verraten, dass er – sollte die Spielvereinigung das Halbfinale gewinnen – im Mai auf jeden Fall nach Berlin fährt. “80 000 Zuschauer im Stadion, Tausende Fürther Fans mittendrin. Das wäre doch ein Erlebnis, das man nie vergisst!”. Und dieses Endspiel gegen Borussia Mönchengladbach (!) gewinnt das Kleeblatt dann auch noch! Warum nicht?

Nov

19

2011

Reißt Euch mal zusammen, Jungs!

Jetzt geht das Gezittere schon wieder los! Ich komme gestern Abend nichtsahnend nach Hause, schalte den Fernseher ein, in den Nachrichten werden die Ergebnisse der Freitagsspiele eingeblendet, und: Der SC Paderborn hat gewonnen und liegt damit auf Tabellenplatz drei. Super, damit sind die Kleeblätter – zumindest bis Sonntag Nachmittag – auf den vierten Rang gerutscht. Für die Fürther Fans ist das eine altbekannte Situation. Man hangelt sich von Spiel zu Spiel, hat emotionale Höhen und Tiefen. Die schönen Wochen, als die Spielvereinigung jedes Spiel gewann und souverän die Tabellenspitze innehatte, sind leider vorbei.

Hilft da eine Gardinen-, sorry: “Kabinenpredigt” von Trainer Mike Büskens – hier in der “NZ” zu lesen – , der versucht, rechtzeitig seinen Profispielern zu kommunizieren, worum es beim Profi-Fußball primär geht? We hope so. Unterm Strich müssen sie einen sehr guten Tabellenplatz einnehmen, um dann am Tage X, also irgendwann im Monat Mai 2012, endlich, endlich in die erste Bundesliga aufzusteigen.

Aber machen wir uns heute keine überflüssigen Sorgen. Die Kleeblätter werden sich die harschen Worte ihres Coachs zu Herzen nehmen, spielen morgen dynamsich auf und erfreuen nicht nur die Herzen aller Fans, sondern vor allem die der Greuther-Weiber. Den FSV Frankfurt zu besiegen, dazu gehört ja wohl nicht so viel. Oder etwa doch?

Okt

26

2011

Kleeblätter im DFB-Pokal eine Runde weiter

Veröffentlicht von kiki in der Kategorie Christopher Nöthe, DFB-Pokal, Milorad Pekovic, Olivier Occean, SC Paderborn 07, SpVgg Greuther Fürth, Tayfun Pektürk, Trolli-Arena | Die Kommentarfunktion ist hier deaktiviert

Da soll noch mal einer sagen, französische Bulldoggen seien nicht intelligent. Die (offensichtliche) Fußball-Kennerin Bubka hat den Sieg der Spielvereinigung in der zweiten Runde des DFB-Pokals richtig vorhergesagt. Die Kleeblätter gewannen in der Trolli ARENA souverän mit 4:0 gegen den SC Paderborn und haben sich so ins Achtelfinale gespielt. Die Tore erzielten Milorad Pekovic, Olivier Occean, Christopher Nöthe und Tayfun Pektürk. Erwähnenswert war die Rote Karte für den Paderborner Pallionis in der 60. Minute, der Occean böse gefoult hatte. Und die prima Leistung des Fürther Keepers Max Grün. Die schwarz-weiße Bubka hat übrigens auch den Sieg von Borussia Dortmund, dem FC Augsburg, Bochum und dem HSV treffsicher erahnt.

Das Kleeblatt-Team kann nach den beiden Spielen in zweitägigem Abstand erst mal etwas relaxen. Die nächste Bundesligabegegnung findet am Montag, 31. Oktober, um 20.15 Uhr statt. Dann empfangen die Fürther im Ronhof die Mannschaft von Eintracht Braunschweig, die momentan mit zehn Punkten Rückstand auf dem sechsten Tabellenplatz steht. Und bis zu den Achtelfinalbegegnungen im DFB-Pokal dauert es fast noch acht Wochen: Am 20. und 21. Dezember wird es sich zeigen, ob die Spielvereinigung – der Gegner wird noch ausgelost – weiterkommen wird.

Fazit: Für die Fürther Fußballer und Fans sieht zur Zeit alles entspannt aus. Die Kassen des Vereins füllen sich durch die Erfolge im DFB-Pokal. Und ob das Kleeblatt als Herbstmeister Weihnachten feiern wird? Man wird sehen…

Okt

24

2011

Bulldogge Budka:Kleeblatt siegt im DFB-Pokal

YouTube Preview Image

Wer mich kennt, weiß, dass es mir Katzen und insbesondere Hunde angetan haben. Vor allem jene Rassen, die bei der Verteilung ihrer Fellmenge zwei Mal “hier” gebellt haben. Deshalb ist auch ein kleiner Videoclip in Youtube ganz nach meinem Geschmack:
Die französische Bulldogge Budka sagt die Ergebnisse des zweiten Runde im DFB-Pokal voraus. Sie meint, dass z.B. der FC Augsburg, VfL Bochum, Borussia Dortmund gewinnen. Und orakelt – ab Minute 1.40 – den Sieg der Spielvereinigung in der Partie gegen den SC Paderborn.

Sicher, die Methode, mit der die Bulldogge den jeweiligen Sieger auswählt, ist wissenschaftlich nicht ganz unangreifbar. Budka hat nämlich zwei Fressnäpfe vor sich und entscheidet sich – wohl je nach hündischer Lust und Laune – für einen Napf. Das alles erinnert mich doch frappierend an die Tipps des Kraken Paul, der bei der Fußball-WM 2010 in Deutschland die jeweiligen Sieger prophezeit hat.
Egal, mir gefällt die Bulldogge. Ich wäre mit dem vorhergesagten Resultat hochzufrieden. Und hoffe, dass die Kleeblatt-Fans am Dienstag, 25. Oktober, nach dem Schlusspfiff in der Trolli ARENA um ca. 22.15 Uhr nicht wie die geprügelten Hunde nach Hause schleichen.

 

 

Okt

22

2011

Kleeblatt weiter in der Erfolgspur

So allmählich müssen auch die größten Skeptiker zugeben: Die Spielvereinigung spielt außerordentlich erfolgreich, und ein Aufstieg in die Bundesliga ist gar nicht mehr so abwegig. 29 Punkte und neun Siege sind ein unzweideutiges Indiz dafür, dass die Mannschaft nicht nur Glück hat – was man natürlich benötigt -, sondern durch ihre sportliche Leistung und ein selbstbewusstes Auftreten besticht.

Mike Büskens war nach der Ära Benno Möhlmann mit Sicherheit ein Glücksgriff von Präsident Helmut Hack – er ist der richtige Coach für die Kleeblatt-Elf. Ihn zeichnen Talent und Gespür dafür aus, seine Spieler zu motivieren und zu trainieren. Die Stimmung im Fürther Team ist nicht von Alleingängen einiger weniger Stars geprägt, sondern von einem Teamgeist, der auch für die Zuschauer im Ronhof spürbar ist. Belohnt wird das mit steigenden Besucherzahlen.

In der heutigen Partie gegen Energie Cottbus im “Stadion der Freundschaft” hatte die SpVgg keine allzu harte Nuss zu knacken. Olivier Occean sorgte einen Tag vor seinem 30. Geburtstag in der 21. Minute nach einem gekonnten  Linksschuss von Bernd Nehrig für die Führung. Und er leitete dann auch das 2:0 in der 73. Minute ein: Er fing den Ball nach einer missglückten Aktion der Cottbusser ab, sprintete nach vorne und flankte von der linken Grundlinie nach hinten zu Sercan Sararer.

Die Spielvereinigung konnte mit dem 2:0-Sieg die Tabellenführung zurückerobern. Auch wenn  die Frankfurter Eintracht im Sonntagsspiel gegen den MSV Duisburg gewinnen sollte: Sie kann den Kleeblättern den ersten Platz nicht streitig machen.
Die sind dann schon am Dienstag, 25. Oktober, wieder gefordert. Sie treffen im DFB-Pokal zu Hause auf den SC Paderborn und wollen mit einem Sieg das Ticket für die 3. Runde lösen. Und am 13. Spieltag erwarten sie – an Halloween! – die Eintracht aus Braunschweig in der Trolli-ARENA.

Aug

13

2011

War der Vollmond schuld?

Ich weiß schon, dass Frauen, die ihr Leben nach dem Mondkalender ausrichten, gern belächelt werden: Haare schneiden, Blumen gießen, Wäsche waschen – all das tun sie nur, wenn der Mond günstig steht bzw. die richtige Fülle hat. Davon bin ich zwar meilenweit entfernt. Aber dass der Mond zumindest in gewisser Weise unser Wohlbefinden beeinflusst, glaube ich schon. Wahrscheinlich hat also der Vollmond an diesem Samstag den Kleeblatt-Spielern eine unruhige Nacht beschert, und sie sind deshalb in der Partie gegen den SC Paderborn so müde an die Sache rangegangen.

Zeitweise hatte man während der ersten Halbzeit wirklich den Eindruck, die Jungs wären noch nicht aufgewacht. Von Energie war in der Paderborner “Energieteam-Arena” rein gar nichts zu spüren – auch nicht seitens der Zuschauer: Gerade mal etwas über 6000 (rund 100 davon Fans aus Fürth) hatten sich ins Stadion geschleppt. – Vollmond, ich sag´s ja!. Die Mannschaft der Gastgeber kam immerhin etwas besser in die Gänge und bestimmte streckenweise das Geschehen. Vor allem Proschwitz wurde ein paarmal ganz schön gefährlich. Aber ein Spiel fürs Auge war die erste Hälfte mit Sicherheit nicht!

Offenbar gab es in der Kabine dann eine heftige Gardinenpredigt von Trainer Mike Büskens. Denn nach dem Seitenwechsel traten die Fürther ganz anders gegenüber den Ostwestfalen auf. Und das, obwohl kein einziger Spieler ausgetauscht worden war. Stephan Schröck, der schon kurz vor der Pause eine gute Chance herausgespielt hatte, und Christopher Nöthe sorgten für einen ansprechenden Start in die zweite Spielhälfte. Nöthe war es dann auch, der in der 59. Minute zum 1:0 einköpfte; bei diesem Spielstand blieb es dann bis zum Schluss. Und der ließ auf sich warten, denn der Schiedsrichter ließ aus unerfindlichen Gründen fast fünf Minuten nachspielen. Nöthe hat mit seinem heutigen Tor in dieser Saison – ebenso wie Olivier Occean – bisher drei Treffer erzielt. Occean dagegen hatte heute nicht seinen großen Tag; die erste gefährliche Situation konnte er in der 78. Minute herbeiführen.

Das bringt mich wieder zu meiner anfangs geäußerten Vermutung zurück: Der Vollmond hat heute alles ein wenig negativ beeinflusst (einschließlich Schiri). – Und sage mir jetzt bitte niemand, so was könne nur eine Frau schreiben!

Dez

5

2010

Das Kleeblatt auf dem Weg nach oben

Na also, wer sagt’s denn? Die Spielvereinigung hat ihre Schwächephase überstanden und ist auf dem (sicheren?) Weg an die Tabellenspitze der zweiten Liga. Sie konnte gestern einen verdienten 4:1-Sieg bei Arminia Bielefeld verbuchen und rangiert auf Platz vier. Die Teams auf den Plätzen zwei bis fünf haben übrigens alle 29 Punkte und liegen damit nur läppische zwei Punkte hinter dem Tabellenführer Erzgebirge Aue.
Die Bedingungen im Bielefelder Stadion waren wetterbedingt nicht gut: Teilweise war der Boden gefroren, der Rest war Matsch und Schnee.
Nach einem Foul an Leo Haas in der achten Minuten gab es einen verdienten Freistoß für Fürth, den Edgar Prib aus 22 Metern zum 0:1 verwandeln konnte.
bielefeld_fueDie Gastgeber hatten ihre Mühe, ins Spiel zurückzufinden und scheiterten das eine ums andere Mal am Fürther Keeper Max Grün.
Erst nach der Pause in der 53. Minute war es dann Nicolai Müller, der sich auf links durchsetzte. Seinen Pass schoss Haas aus kurzer Entfernung zum 0:2 ein.
Bielefeld kämpfte daraufhin, um wenigstens einen Anschlusstreffer zu erzielen. Das gelang in der 63. Minute, als di Gregorio frei zum Kopfball kam. Grün hatte keine Abwehrchance gegen den ungehindert köpfenden Stürmer.
Danach hatte das Kleeblatt einige Male Glück. Grün reagierte nach einem Kopfball Bollmanns in Anschluss an einen Freistoß hervorragend. Dann hatten die Mittelfranken wieder Oberwasser: Mit einem abgefälschten Linksschuss setzte Haas in der 80. Minute mit dem 1:3 ein deutliches Zeichen.  Und Sercan Sararer machte nach einem Kopfball-Zuspiel von Christopher Nöthe den Sack zu. Die Partie ging mit einem 1:4-Ergebnis für Fürth erfolgreich zu Ende.

Nach den Siegen gegen Paderborn und 1860 München sind die Kleeblätter wieder in der Spur. Am Freitag, 10. Dezember, findet um 18 Uhr das letzte Heimspiel vor der Winterpause gegen Rot-Weiß Oberhausen in der Trolli ARENA statt. Und am 18. Dezember muss die Spielvereinigung dann in Düsseldorf antreten. Vielleicht macht die weiß-grüne Mannschaft ihren Fans ein ganz besonderes Weihnachtsgeschenk?

Nov

22

2010

Büskens contra Möhlmann

Veröffentlicht von kiki in der Kategorie Benno Möhlmann, FC Ingolstadt, Greuther-Weiber, Michael Büskens, SC Paderborn 07, SpVgg Greuther Fürth | Die Kommentarfunktion ist hier deaktiviert

bueskensNach ihrem 4:0-Sieg gegen den SC Paderborn (endlich mal wieder!) hätten die Kleeblätter eigentlich noch bis zum Freitag, 29.  November, Matchpause. Da steht der 14. Spieltag gegen 1860 München in der Trolli Arena auf dem Programm. Aber die SpVgg ist nicht schlafmützig und wird schon am Dienstag, 23. November, ein Testspiel bei Liga-Konkurrent FC Ingolstadt bestreiten.
moehlmannPikant ist die Begegnung deshalb, weil der ehemalige Coach der Kleeblätter – Benno Möhlmann – seit wenigen Wochen der neue Trainer der Ingolstädter “Schanzer” ist. Leider war das Trainerdebüt für die Ingolstädter eine 1:2-Pleite. Aber beim 13. Spieltag am letzten Wochenende konnte dann der erste Dreier unter Benno Möhlmann eingefahren werden: Der FC Ingolstadt 04 gewann beim VfL Bochum mit 4:1. Nach fünf Niederlagen in Serie war das wohl endlich wieder ein Erfolgserlebnis. Mit dem ersten Auswärtssieg der Saison zog das Ingolstädter Team dann auch an Bielefeld vorbei und steht mit nun sieben Punkten wieder auf Rang 17.

Wer also Zeit und Lust hat, morgen nach Ingolstadt zum Freundschaftsspiel zu düsen, um das Aufeinandertreffen von Mike Büskens und Benno Möhlmann zu erleben, den sollte auch die schlechte Wetterprognose (Schnee und Kälte) nicht davon abhalten. Die Partie wird ab 15 Uhr im ESV-Stadion, Geisenfelder Straße 1, in Ingolstadt ausgetragen. Der Eintritt ist frei. Für die Chronisten: Zuletzt trafen die beiden Mannschaften am 6. Spieltag am 25. September aufeinander. Damals gewann das Kleeblatt mit 1:0 durch einen Treffer von Bernd Nehrig.

Nov

18

2010

Nehmt Euch in Acht vor der “8″?

Die Zahl “8″ hat ganz verschiedene Bedeutungen: Bei den Chinesen steht sie für Erfolg, im Glücksspiel für Aberglauben, sie ist (wohl aufgrund ihrer Form) die Zahl des Gleichgewichts und des Rhythmus. Sie wird mit Neuanfang und Reichtum in Zusammenhang gebracht. Und für viele Menschen ist sie einfach nur eine persönliche Glückszahl.

8aWas erzählt uns dieses “Greuther-Weib” hier eigentlich für dubiose Weisheiten, wird der eine oder andere Leser bei sich denken. Und was hat diese verflixte “8″ eigentlich mit der Spielvereinigung zu tun? Doch hier sind wir bei des Pudels Kern: Die Kleeblätter stehen seit dem vergangenen Spieltag auf dem eher mittelprächtigen achten Tabellenplatz. Die Partie gegen den FC Augsburg ging mit 1:1 unentschieden aus, immerhin. Doch in den vier Spielen vorher war die Glücksgöttin der SpVgg nicht hold gewesen.

Aber: neuer Spieltag – neue Chance. Am Samstag, 20. November, treten die Kleeblätter um 13 Uhr beim SC Paderborn an. Die liegen derzeit mit 16 Punkten auf Platz 10 und hoffen, vor der Winterpause noch ein paar Erfolge einzufahren.

Um meiner Chronistinnenpflicht noch Genüge zu tun: Ich habe ja schon mehrmals über die Frauenmannschaft der Spielvereinigung geschrieben und will, nein: muss heute einen Zwischenstand geben: Das Team liegt nach neun Spielen (sechs Niederlagen und zwei Siege), 13:28 Toren (!) und sieben Punkten auf einem vorletzten Platz. Da heißt es vor der Winterpause noch mal voll ranklotzen, Mädels!

Apr

16

2010

Das Unentschieden tut keinem weh!

Veröffentlicht von kiki in der Kategorie Max Grün, Playmobil-Stadion, Sami Allagui, SC Paderborn 07, SpVgg Greuther Fürth, Stephan Fürstner, Stephan Loboué | Die Kommentarfunktion ist hier deaktiviert

Unmittelbar nachdem die Begegnung zwischen der SpVgg Greuther Fürth und dem SC Paderborn im Playmobil-Stadion zu Ende war, habe ich mir wunderbare Lachsfilets zubereitet mit einer irischen Sauce. Gekauft habe ich den frischen Fisch heute Mittag bei? Na, Sie wissen schon

20100416 SpVgg Greuther Fürth - SC Paderborn 07Das Spiel konnte im Großen und Ganzen nicht mit spektakulären Spielzügen aufwarten. Ihrer Leistung entsprechend trennten sich das Kleeblatt und der SC Paderborn am Ende mit 1:1. Zwar waren die Fürther in der ersten Halbzeit klar die dominierende Mannschaft und gingen mit einem Tor von Stephan Fürstner in der 37. Minute in Führung. Die Fürther Fans wähnten sich schon als Sieger der ersten 45 Minuten, aber der SCP schaffte dann doch noch vor der Pause per Foulelfmeter den gefürchteten Ausgleich. Sami Allagui hatte bei einer  riskanten Aktion im eigenen Strafraum Gonther im Gesicht getroffen. Daraufhin entschied Schiedsrichter Tobias Welz auf Elfmeter, und Krause versenkte den Ball souverän im linken unteren Eck (45.+1).

Dass Allagui trotz der Rangelei nach dem Liga-Spiel beim MSV Duisburg mit von der Partie sein konnte, war durch eine Entscheidung des Kontrollausschusses des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) möglich geworden. Allagui war verdächtig gewesen, den MSV-Spieler Tiago an den Haaren gezogen zu haben.

Der Ausgleich kurz vor der Pause hatte den Paderbornern in  der zweiten Halbzeit frische Motivation gegeben. Sie drückten nach dem Seitenwechsel auf die Tube und brachten das Kleeblatt-Team mehrfach in Bedrängnis. Keeper Max Grün hatte zu tun und machte mit Nachdruck deutlich, dass er die Nummer Eins im Fürther Tor ist. (Deshalb verwundert es nicht allzu sehr, dass Stephan Loboué  zu Saisonende die SpVgg Greuther Fürth verlassen wird. Er möchte sich einen neuen Club suchen, die Vereinsführung wird dem 28-jährigen Deutsch-Ivorer diesbezüglich keine Probleme bereiten.)

Die Partie zwischen dem Kleeblatt und dem SC Paderborn endete mit einem gerechten 1:1 und der Punkteteilung. Die SpVgg Greuther Fürth blieb damit auch im vierten Spiel in Folge ungeschlagen und wird am Samstag, 24. April, um 13 Uhr gegen Alemannia Aachen antreten.

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