5:1 – das Kleeblatt ist in der Spur!

Heute Morgen hatte ich auf Facebook noch auf einen 3:2-Sieg der Spielvereinigung getippt. Ich sollte mich irren. Das Kleeblatt hat im  Wildparkstadion gegen den Karlsruher SC mit 5:1 gewonnen und eine tolle Mannschaftsleistung gezeigt. Schon in der 19. Minute machte Branimir Hrgota sein nächstes Saisontor und setzte gleich mal ein Zeichen. weiter lesen

Derbysieger ist diesmal keiner!

Wochenlang wird vor Lokalderbys das Pro und Contra diskutiert. Wer macht das erste Tor, wie brutal wird es zugehen? Wer gewinnt? So auch heute beim fränkischen Klassiker Spielvereinigung gegen 1. FC Nürnberg. Über gefallene Tore musste man sich nach dem Abpfiff allerdings nicht echauffieren. Die Begegnung ging torlos 0:0 aus.

Während des Vormittags mischten Clubfans die Fürther Innenstadt ziemlich auf. 900 Anhänger des 1. FC Nürnberg zogen mit dem Spruchband „Nürnberg ist Euer Untergang“ quer durch Fürth zum Ronhof (Foto: Sportfoto Zink). Bengalos wurden abgefackelt, die Stimmung war ungut. Viele unbeteiligte Bürger, die ahnungslos in die Innenstadt fahren wollten, wurden großzügigst umgeleitet – Ausnahmezustand wegen Fußball! weiter lesen

Derby gegen angeschlagenen Club

Das 265. fränkische Lokalderby gegen den 1. FC Nürnberg am nächsten Sonntag kommt mit Riesenschritten näher. Gestern hat mir meine Freundin Ulli auf WhatsApp geschrieben, dass sie hofft, dass der Club nicht so hoch verliert: „Ich habe schon Angst.“ Ich habe sie beruhigt. Wie man eben als Kleeblattfan eine Clubanhängerin beruhigen kann… weiter lesen

In letzter Minute das Unentschieden vergeben

Buchstäblich in der letzten Minute der Nachspielzeit hat sich die Spielvereinigung heute einen Punkt nehmen lassen und verlor das Auswärtsspiel gegen den SV Sandhausen. In einer vor allem in der zweiten Halbzeit hitzigen und zum Teil chaotischen Partie offenbarte das Kleeblatt nach dem sehr guten Spiel und Sieg in der vergangenen Woche gegen den SV Darmstadt heute seine Schwächen.

Sieben Zweitligaspiele in Serie waren die Gastgeber ohne Sieg – oft sind ja solche Gegner besonders gefährlich. Fürths Trainer Stefan Leitl war sich sicher nicht nur dessen bewusst, sondern musste auch noch personell umdisponieren: weiter lesen

3:1-Heimsieg – tolles Geburtstagsgeschenk!

Das war ein richtig schönes Geburtstagsgeschenk, das mir das Kleeblatt heute beschert hat. Im Heimspiel gegen den SV Darmstadt 98 siegte die Spielvereinigung mit 3:1. Das war auch ganz im Sinne der Kleeblattfans, die heute lautstark aus sich herausgingen und endlich mal wieder feiern können.

Das Spiel startete mit großer Dominanz des Kleeblatts – spielerisch und beim Ballbesitz (70 Prozent). weiter lesen

Wieder Tor im Nachhinein annulliert

Tore, die nach Begutachtung des Videomaterials nicht gegeben werden, beeinträchtigen die Freude beim Ansehen eines Fußballspiels inzwischen entscheidend. So war es auch heute bei der Partie der Spielvereinigung gegen den Aufsteiger VfL Osnabrück. Kurz vor Ende der ersten Halbzeit jubelte die Handvoll angereister Kleeblattfans genauso wie die Fürther Spieler: Branmir Hrgota hatte nach einer Flanke von Marco Meyerhöfer den Ball ins Tor genickt. Leider intervenierte dann der Video Assistant Referee (VAR), weiter lesen

Heimsieg gegen Dynamo – Kleeblatt wieder in der Spur

Länderspielpausen haben auf jeden Fall ihr Gutes: Eine Mannschaft wie die Spielvereinigung kann sich nach drei Niederlagen erst mal wieder sammeln und neu definieren. Das war auch der Plan für das Heimspiel im Fürther Ronhof – übrigens das 800. der Spielvereinigung in der Zweiten Liga! Das Traditionsteam von Dynamo Dresden war zu Gast – und mit ihm fast 2000 angereiste Fans.

Der Fürther Coach hatte im Gegensatz zum 0:2 beim Hamburger SV seine Startelf auf vier Positionen verändert: weiter lesen

Der Hamburger SV war einfach besser

Eines gleich vorneweg: Die Spielvereinigung hat ihre unverständlich desolate Leistung im letzten Spiel gegen Holstein Kiel heute wettgemacht. Leider hat sie dennoch die Auswärtsbegegnung beim Hamburger SV mit 0:2 verloren. Dass das Ergebnis heute noch niedrig ausfiel, ist vor allem der Fürther Abwehr – allen voran Kapitän Marco Caligiuri und Mergim Mavraj (Foto: Sportfoto Zink) – und dem sicheren Tormann Sascha Burchert zu verdanken. weiter lesen

Kleeblatt vergeigt das Kärwaspiel

Heimspiele am Kärwasonntag haben für Kleeblattfans immer eine ganz besondere Faszination. Immerhin 9350 Zuschauer konnte man heute im Ronhof zählen. Vormittags war schon eine Gruppe von Kleeblattanhängern lautstark durch das Kirchweihgelände gezogen (Foto: KH) und hatte mit ihrem Anliegen – eine Spielvereinigung ohne das Wort „Greuther“ im Namen – für einiges Aufsehen bei den ersten Kirchweihbesuchern gesorgt. Da war kaum ein Durchkommen, aber alles blieb friedlich.

Das Fußballspiel gegen den (bis zu diesem Zeitpunkt) Tabellenvorletzten der Zweiten Liga, Holstein Kiel, sollte aus Fürther Sicht kein gravierendes Problem werden. Und auch OB Thomas Jung hatte beim gestrigen Anstich des ersten Bierfasses bei der Kärwa-Eröffung Orakal spielen wollen: So viele Schläge, wie er benötige, so hoch könne die Spielvereinigung heute auch gewinnen. Jung brauchte drei Schläge.

Pustekuchen! Es kam komplett anders. Die Partie ging tatsächlich 3:0 aus. Allerdings für die Kieler. Die Männer aus Holstein waren deutlich überlegen und profitierten von Fehlern einer Fürther Mannschaft ohne Biss und Konzept. Tor Nummer 1 fiel in der 27. Minute: Janni Serra lief um Kleeblatt-Keeper Sascha Burchert – der weit aus dem Tor gekommen war – herum auf traf aus äußerst spitzem Winkel ins Fürther Tor. Eine sportliche Reaktion der SpVgg war praktisch nicht vorhanden: unzählige Ballverluste, schlechte Pässe, die Offensive litt offenbar unter „schweren Beinen“.
Demzufolge starteten die Störche aus Kiel die zweite Halbzeit mit einem zweiten Tor, das Makana Baku für sich verbuchen konnte. Den Treffer hatte Ex-Kleeblatt David Atanga geschickt eingeleitet. Aber nicht mal dieser Rückstand rüttelte die SpVgg auf. Nicht ein einziger Schuss aufs Kieler Tor! Und als eine gute Stunde im Fürther Ronhof vergangen war, erhöhte Baku dann noch zum 3:0 für die Gäste. Fürth erwachte erst dann aus dem gefühlten Zustand des Wachkomas. Harvard Nielsens und Julian Greens zaghafte Versuche, einen Abschluss zu machen, scheiterten leider kläglich.
Nach dem verlorenen Heimspiel gingen viele Kleeblattfans eher mit gedrückter Stimmung auf die Kärwa. Vor dem Stadtteater trafen sich weiß-grün gekleidete Fans bei fränkischer Musik der „Kapelle Konrad“ (Foto: KH), aber nicht mal die fetzige Musik konnte frustrierte Fans aufbauen. Kein Grund zum Feiern!
Hoffen wir auf eine bessere sportliche Leistung bei der nächsten Begegnung beim Hamburger SV am nächsten Samstag. Oft spielt das Kleeblatt auswärts bei guten Mannschaften (siehe letztes Spiel gegen den Bundesliga-Absteiger VfB Stuttgart) ja deutlich besser als zu Hause gegen vermeintlich schlechte Teams.

Färdder Kärwa – Kleeblatt satt!!!

Wer befürchtet, dass er während der zwölftägigen Fürther Kirchweih vom 28. September bis 9. Oktober Entzugserscheinungen von der Spielvereinigung bekommen könnte, der irrt gewaltig. Besondere Aktionen des Kleeblatts gibt es zuhauf: Autogrammstunde, Heimspiel-Highlights und Erntedank-Festzug – es wird allerhand geboten. weiter lesen