Eine gute und eine schlechte Nachricht

GjasulaNaja – besser als nichts, aber immer noch ein Problem für das Kleeblatt: Das DFB-Sportgericht hat die Rot-Sperre für Jurgen Gjasula, die eigentlich für fünf Spiele gelten sollte, auf vier reduziert. Er hatte sich bekanntlich in der Begegnung mit dem VfL Bochum ein Scharmützel mit Gegenspieler Thomas Eisfeld und den Schiedsrichtern geliefert. Brutal gefoult hat er aber keinen Gegner. Deshalb hatten die Verantwortlichen gegen das harte Urteil protestiert.

Die nun etwas mildere Strafe bedeutet, dass der 30-Jährige im Spiel gegen den 1. FC Heidenheim am 30. April wieder mitspielen darf. Der Deutsch-Albaner hatte sich in den vergangenen Monaten zu einer der Schlüsselfiguren der SpVgg entwickelt und mit seinen zielgenauen Flanken und Eckbällen zum Erfolg des Kleeblatts beigetragen. Nun kann er die Mannschaft noch in drei Saisonspielen unterstützen.

Es gibt aber neben der guten Nachricht auch eine neue Hiobsbotschaft: Maurice Hirsch hat sich verletzt! Er zog sich eine Bauchmuskelzerrung zu und kann deshalb morgen nicht beim Spiel gegen die Münchner Löwen dabei sein.

Teurer Kleeblatt-Sieg im DFB-Pokal-Derby

Folgende  Meldung wird das Blut vieler Kleeblatt-Fans in Wallung bringen:
Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hat die Spielvereinigung auf Grund eines Fehlverhaltens ihrer Fans mit einer Geldstrafe in Höhe von 10 000 Euro belegt. Beim DFB-Pokalspiel am 20. Dezember 2011 in Nürnberg kam es vor dem Anpfiff im Fürther Fanblock zum Einsatz von pyrotechnischen Gegenständen, zudem wurden aus dem Fürther Fanblock zwei Leuchtkugeln auf den Platz geschossen. Die SpVgg hat dem Urteil zugestimmt, das Urteil ist somit rechtskräftig. Den Ermittlungsbehörden hat die Spielvereinigung bereits ihre Unterstützung bei der Identifizierung der Täter zugesagt. Sollten durch die polizeilichen Ermittlungen und die damit verbundene Auswertung des vorhandenen Foto- und Videomaterials die Verursacher ermittelt werden, will der Verein die Geldstrafe in vollem Umfang an die Täter weiterleiten.

Ich bin mal gespannt, wie der DFB die Ausschreitungen der Club-Fans beurteilen und sanktionieren wird. Denn nach dem Abpfiff ging es ja bekanntlich im Frankenstadion richig zur Sache. Freunde von mir – Kleebatt-Fans  – konnten sich nur mit Mühe schnell in Sicherheit bringen, um nicht von aufgebrachten Clubfans attackiert zu werden.