Schnell, schnell zum Sportpark Ronhof!

Fanartikel_Fanmobil_2016Die Zweitliga-Saison 2015/2016 ist zu Ende. Gott sei Dank! Jetzt kann man mal verschnaufen und fußballfreie Tage genießen. Obwohl, ganz so ist es auch nicht. Da gab es das DFB-Pokal-Finale der Frauen und Männer und das Finale der UEFA Champions League der Männer und Frauen (das der VfL Wolfsburg im Elfmeterschießen nur knapp mit 3:4 gegen Olympique Lyon verlor). Außerdem waren ja die Relegationsspiele der diversen Ligen – die Resultate sind bekannt. Bis zum Anpfiff der Fußball Europa Meisterschaft 2016, die vom 10. Juni bis 10. Juli im krisengeschüttelten Frankreich stattfindet, sind es nur noch ein paar Tage.

In dieser Woche haben Kleeblattfans jetzt die Gelegenheit, sich mit weiß-grünen Fanartikeln einzudecken. Ab heute, 31. Mai, steht das Fanmobil der Spielvereinigung am Sportpark Ronhof | Thomas Sommer – direkt gegenüber dem Greuther Teeladen, beim Parkplatz vor der Kasse Süd. Hier können SpVgg-Fans einige Besonderheiten erstehen: Zum Beispiel das aktuelle Heimtrikot der Spielvereinigung (ab 25 Euro), Fanschals (ab 7 Euro) oder dekorativen Kleeblattschmuck. Wer die tollen Angebote nutzen möchte, ist dort von 10 bis 18 Uhr goldrichtig. Bis einschließlich kommenden Samstag (4. Juni) haben alle die Gelegenheit, Fanartikel zu stark reduzierten Preisen zu kaufen.  Alle Accessoires gibt es allerdings nur, solange der Vorrat reicht.
Also: Macht Euch schnell auf den Weg und schaut beim Kleeblatt-Fanmobil vorbei. Denn die Chance, ein Schnäppchen zu ergattern, sollte man sich auf keinen Fall entgehen lassen.

Ein Stück Haupttribüne als Erinnerung

Haupttribuene_SteinHeute Abend sollten sich echte Kleeblattfans unbedingt schon etwas früher zum Heimspiel gegen Eintracht Braunschweig auf den Weg machen. Denn man kann vor dem Spiel an den Fanshops im Sportpark Ronhof | Thomas Sommer etwas ganz Besonderes kaufen:
Stück für Stück wurde ja die alte Haupttribüne in den vergangenen Tagen abgetragen und  – das belegen Fotos leider zweifelsfrei – von dem alten Gemäuer ist nicht mehr viel sehen. Deshalb hat sich die Spielvereinigung etwas Originelles ausgedacht: Fans bietet sich die einmalige Gelegenheit, ein „Stück Tradition“ mit nach Hause zu nehmen.
Mauersteine der alten Haupttribüne werden in einem Rahmen der Größe 13 x 13 cm zum Kauf angeboten. Jedes Stück ist ein Unikat, und die Auflage ist auf 200 Stück limitiert. Den Vermerk findet man übrigens auch auf dem Rahmen (siehe Foto, das wird der Vereins-Website entnommen haben). Zum supergünstigen Preis von 19,50 Euro (Baujahr der Tribüne war 1950) können Kleeblattfans diese wertvollen Erinnerungsstücke erwerben.
Ich denke mal, diese 200 Mauersteine werden heute Abend so schnell weggehen wie Derbykarten.

Ganz und gar kein Wiederauftakt nach Maß

Fürth gegen PauliFürth gegen Pauli, das ist ein Klassiker, der traditionell einiges an Brisanz und Spannung verspricht. Man muss sich da nur das Hinspiel aus dem August 2015 zu Gemüte führen: 2:3 endete die wirklich sehenswerte Partie damals aus Sicht der Fürther, denkbar knapp also und Fürths Trainer Ruthenbeck war von der spielerischen Leistung seines Teams auch durchaus angetan. Vielmehr ärgerte sich Ruthenbeck hinterher heftigst darüber, dass offensiver Fußball in der Zweiten Liga (Ruthenbeck nannte sie damals sogar „Scheiß-Liga“) einfach nicht belohnt werde. Jetzt, zum Wiederauftakt nach der Winterpause, wollten die Fürther freilich die Chance zur Revanche nutzen und möglichst gleich mit einem Sieg ins Jahr starten.

Zumindest in den ersten 20 Minuten sah es gar nicht so schlecht aus. Immerhin wurde den Zuschauern ein gutes, intensives Spiel geboten mit leichten Vorteilen für die Gastgeber, nur eben ohne Torerfolg. Die beste Chance zur Führung hatte Berisha in der 21. Minute, sonst gab es zunächst keine deutlichen Chancen auf beiden Seiten zu verzeichnen. Nach einer halben Stunde wurden die Hamburger allerdings aktiver, ließen nicht mehr so viele Aktionen der SpVgg zu und wurden für ihre Angriffslust auch prompt belohnt. In der 34. Minute nutzte Marc Hornschuh die Konfusion im Fürther Strafraum zum 1:0 für Pauli, allerdings sah das Ganze zumindest in der Zeitlupenansicht doch verdächtig nach Abseits aus…

Nach dem Wechsel machte Pauli druckvoll weiter und hatte auch die besseren Möglichkeiten, die Führung auszubauen. In der 62. Minute gelang Waldemar Sobota schließlich das 2:0 für St. Pauli. Nach einem Ausrutscher von Gießelmann konnte der polnische Nationalspieler das Leder ungehindert am Fürther Keeper vorbei ins Tor schlenzen. Das war ganz und gar keine Glanzleistung, die die SpVgg da abgeliefert hat. Viel zu ungenau und zu harmlos agierten die Fürther – man hatte nie das Gefühl, sie könnten die Partie zu irgendeinem Zeitpunkt noch drehen.

Ganz und gar kein Wiederauftakt also nach Maß für die Fürther…

Wie gefällt Ihnen der neue Stadionname?

SpVgg Greuther Fürth - Pressetermin Sportpark RonhofEin echtes Politikum ist für viele Fürther seit Jahren die Frage, wie das Fußballstadion  am besten heißen sollte. Nach Playmobil-Stadion, Trolli ARENA und „Stadion am Laubenweg“ wird es sich ab sofort „Sportpark Ronhof | Thomas Sommer“ nennen – das neue Logo/Emblem kann man auf dem Foto sehen. Für die meisten eingefleischten Kleeblattfans ist das Stadion einfach „Der Ronhof“, sie werden mit Genugtuung auf die Rückkehr zum ursprünglichen Namen reagieren. Die Ergänzung „Thomas  Sommer“ ist der langfristigen Partnerschaft mit dem Immobilienunternehmer Thomas Sommer geschuldet, der sich für fünfeinhalb Jahre die Namensrechte sichert. Wie der Zusatz bei den SpVgg-Anhängern ankommt – man wird sehen.

Präsident Helmut Hack kommentiert den neuen/alten Namen auf der Vereins-Website so:

„Das Thema Namensrecht hat uns ja schon länger beschäftigt. Wir haben immer versucht, dabei auch den traditionellen Ansatz nicht zu vernachlässigen. Wir haben nun einen Partner gefunden, der uns auf der einen Seite die notwendigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen garantiert, auf der anderen Seite aber auch unseren traditionellen Stadionnamen zurückgibt.“

Thomas Sommer ist seit über zehn Jahren in unterschiedlichen Formen Partner der Spielvereinigung und weitet sein Engagement nun aus.

„Ich freue mich, dass ich es ermöglichen kann, dass das Stadion wieder seinen alten Namen, in Ergänzung mit meinem Firmennamen, erhält. Mit dem Sportpark Ronhof verbinden wir alle so viele Erinnerungen und ich freue mich auf die vielen tollen Erlebnisse, die nun folgen werden. Deshalb war es mir besonders wichtig, dieses Engagement langfristig anzulegen.“

Also werden die Zuschauer des ersten Heimspiels in der Rückrunde der Zweiten Bundesliga schon am kommenden Sonntag, 7. Febraur, zum Sportpark Ronhof | Thomas Sommer gehen. Das Spiel gegen den FC St. Pauli beginnt um 13.30 Uhr – und es endet hoffentlich mit einem Heimsieg!

Wie gefällt Euch der Name Sportpark Ronhof - Thomas Sommer

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Noch eine Stunde bis zum Anpfiff

Es dauert nur noch knapp 60 Minuten bis zum Anpfiff in der Trolli Arena. Dann beginnt das entscheidende Spiel für das Kleeblatt gegen den SV Sandhausen um den Aufstieg in die Bundesliga. Die Partie wird ausverkauft sein.  Wer jetzt noch kein Ticket hat, der muss sich das Spiel woanders ansehen.
Heute morgen um 10 Uhr fand der Saisonabschluss-Gottesdienst in der St. Michael-Kirche statt. Viele ehrwürdige Honoratioren der Stadt und Veranwortliche der Spielvereinigung waren mit ihren Familien gekommen, um sich die ganz auf Fußball abgestimmte Predigt von Dekan Jörg Sichelstiel anzuhören. Er fand die richtigen Worte – eine Gratwanderung zwischen Pro und Contra Fußball und brisanten Themen wie Menschenwürde und Fairness rund um das Geschäft mit dem Ball. Viele Gottesdienstbesucher hatten passende Accessoires an, so z.B. grüne Pumps zu weißem Blazer mit weiß-grünem Tuch oder gedeckte Anzüge in Kombination mit einem Greuther-Fürth-Schal.

Ab 12 Uhr marschierten dann Fürther Kleeblattanhänger gemeinsam vom Rathaus in Richtung Ronhof. Sie wollten vor allem auch lautstark und mit Transparenten zeigen, dass ihnen daran läge, wenn aus der Trolli Arena wieder ein Sportpark Ronhof würde. Der Verkehr war längere Zeit blockiert, vorbeifahrende Auofahrer machten aus dem Fenster Erinnerungsfotos mit dem Handy.

In knapp drei Stunden wissen wir, wer direkt in die erste Liga aufgestiegen ist und wer nicht. Natürlich würde ich es der Spielvereinigung wünschen, dass sie es direkt ohne Relegationsspiel schafft. Aber wie sagte Pfarrer Sichelstiel so treffend: Die Paderborner Mannschaft und deren Fußballfans sind ja auch nur Menschen, die unseren Respekt und Achtung verdienen.

Steht Kloppo mit Fürth auf dem Kriegsfuß?

Jürgen Klopp stehen die meisten Fußballfans eher positiv gegenüber. Was hat er nicht alles geschafft? Von 2001 bis 2008 Trainer von Mainz 05, hat er den Verein in die Erste Liga geführt. Als Co-Kommentator im ZDF durften wir seine Analysen bei der Fußball-WM 2006 genießen. Er war der Coach, der Borussia Dortmund zwei Jahre hintereinander zum Deutschen Meister gemacht hat. Dabei überschritt Dortmund 2012 mit 81 Punkten als erster Verein in der Bundesligageschichte die 80-Punkte-Marke. Eine Woche später gewann der BVB den DFB-Pokal durch einen 5:2-Sieg gegen den FC Bayern München. Damit holte Borussia Dortmund das erste Double seiner Vereinsgeschichte. Jürgen Klopp ist einfach ein „Macher“.

Auf Kloppos Kappe, die er oft trägt, steht „Pöhler“. Was soviel bedeuten soll wie: „Straßen-Fußballer“. Und wie so einer hat er sich nach dem Spiel gegen das Kleeblatt am vergangenen Samstag auch verhalten. Nicht nur, dass sein Team die SpVgg mit 1:6 vorgeführt hat. Nein, er hat sich danach noch über den unsäglichen Rasen im Fürther Ronhof ausgelassen. So was habe er in der Bundesliga noch nie erleben müssen. Was meint er damit? Hätten die Borussen bei idealem Untergrund noch höher gewinnen können? Oder haben sie aufgrund der miesen Platzverhältnisse auf José Mourinho, der eine Stunde lang das Spiel beobachtet hat, keinen optimalen Eindruck gemacht?
Wie auch immer: Jürgen Klopp mit seiner direkten Art hat in Fürth einen nachhaltigen Eindruck hinterlassen. Und jetzt wird auch noch kolportiert, dass er uns Edgar Prib wegnehmen wird. Eine Katastrophe!

Fürther Fußball-Dinosaurier erinnern sich

Die Jubiläums-Events der Spielvereinigung gehen weiter: 100 Jahre Ronhof, mehr als ein Jahrhundert SpVgg und unzählige Anekdoten. Am Donnerstag, 4. November dreht sich im Stadtmuseum Fürth Ludwig Erhard (Ottostraße 2) ab 19.30 Uhr wieder alles um das 100-jährige Jubiläum des Sportparks. Die Fußball-Talk-Runde „Weißt du noch damals …“ von der Deutschen Akademie für Fußball-Kultur ist dieses Mal zu Gast in der Kleeblattstadt bei der Veranstaltungsreihe „Abend-Kultur“. In einer hochkarätig besetzten Gesprächs-Runde werden Teile der langen Ronhof-Historie wieder aufgerollt und sicher auch spannende und witzige Geschichten aus der guten alten Zeit erzählt.
Mit von der 90-minütigen Partie sind der Fürther Stürmer Ernst Sieber (Torschützenkönig 1940/1941 und 1942/1943, Süddeutscher Meister 1950) und Kleeblatt-Torwartlegende Peter Löwer, der vom August 1963 bis zum Dezember 1981 zwischen den Pfosten der SpVgg stand. Der langjährige Präsident der SpVgg und heutige Vizepräsident der SpVgg Greuther Fürth, Edgar Burkart, ist ebenso dabei wie Jürgen Schmidt, SpVgg-Archivar und Autor des neuen Buchs „Das Kleeblatt – 100 Jahre Fußball im Fürther Ronhof“. Es moderiert Oliver Tubenauer, Redakteur beim Bayerischen Rundfunk.

Wer Lust hat, kann im Anschluss an die Veranstaltung noch einen Rundgang durch die sehenswerte Sonderausstellung „Der Ronhof – 100 Jahre Fußball in Fürth“ machen – das Stadtmuseum ist an diesem Abend bis 22 Uhr geöffnet. Der Eintrittspreis beträgt drei Euro, ermäßigt zwei Euro.

Wahl der Fürther Jahrhundert-Mannschaft

Geschenkt: Die Kleeblätter haben am Freitag gegen die „alte Dame“ Hertha BSC in Berlin 0:2 verloren und liegen nach dem Sieg des MSV Duisburg auf Tabellenplatz drei. Wo sie hoffentlich auch bleiben, vorausgesetzt, Aue verliert heute bei RW Oberhausen. Und – um die Verwirrung perfekt zu machen: Gegen eben diesen FC Erzgebirge Aue spielt die SpVgg am Freitag, 29.10., in Fürth. Vorher treten sie allerdings noch am Dienstag, 26.10., zu Hause gegen Augsburg an. In der zweiten Runde des DFB-Pokals. Basta!

Aber heute will ich eigentlich auf etwas ganz anderes raus: Die Spielvereinigung ruft die breite (Fürther) Öffentlichkeit zur Wahl der Fürther Jahrhundert-Elf auf. Denn in den hundert Jahren Ronhof ist nicht nur mit dem Stadion eine Menge passiert. Nein, in dieser langen Zeit spielte auch eine ganze Reihe von Fußballern im Kleeblatt-Trikot, die zu großen Idolen wurden.

100_jahre_ronhofDas „Jahrhundertelf-Komitee“ macht es sich nicht leicht, denn schließlich sind gerade aus den ersten 60 Jahren des Kleeblatts jede Menge bekannter und auch international erfolgreicher Spieler zu benennen, gleichzeitig wollte man aber auch die jüngeren Generationen einbauen. Nach einigen Diskussionen wurde nun schon mal eine nach Mannschaftsteilen geordnete Auswahl getroffen. Dem Kleeblatt-Magazin lag ein Poster bei, auf dem die besten Kleeblatt-Kicker des Jahrhunderts abgebildet sind. Mit auf dem Poster ist auch ein Stimmzettel, der per Post an die SpVgg Greuther Fürth, Laubenweg 60, 90765 Fürth, geschickt werden kann. Auch eine Abstimmung im Internet ist ab sofort natürlich möglich. Einsendeschluss und Abstimmungsende ist der 15. November 2010.

Ich als „Greuther-Weib“ kann nur empfehlen, mitzumachen, denn unter allen Teilnehmern verlost die SpVgg ein handsigniertes „100-Jahre-Jubiläumstrikot“ mit allen Unterschriften der aktuellen Mannschaft sowie fünf Sonderschals und fünf Pin-Sets „100 Jahre Ronhof“. Das Ergebnis der Wahl wird beim Heimspiel gegen den TSV 1860 München am 29.11. bekannt gegeben.

Wen würdet Ihr denn als Super-Spieler auswählen? Bitte schon ein paar Namensvorschläge hier bei uns!

Literarisches in Sachen Ronhof

Man kann nicht oft genug erwähnen, dass der Sportpark Ronhof im Jahr 1910 eröffnet wurde und damit heuer sein 100jähriges Jubiläum feiert. Die Ausstellung zum Kleeblatt-Event im Stadtmuseum Fürth Ludwig Erhard dokumentiert bis zum 16. Januar 2011 mit interessanten und zum Teil witzigen Dokumenten die Geschichte der Fürther Sportstätte.

titel_daskleeblattIn wenigen Tagen erscheint jetzt das Buch „Das Kleeblatt – 100 Jahre Fußball im Fürther Ronhof“. Jürgen Schmidt, bekannt als Autor des Buches „Let’s go Greuther Fürth. SpVgg Greuther Fürth – ein Traditionsverein kehrt zurück“ – beleuchtet darin die faszinierende Geschichte des fränkischen Traditionsvereins und seines Sportparks. Das Buch (Foto des Buchcovers ist der Homepage der Spielvereinigung entnommen) erzählt von den frühesten Entwicklungen des Fußballs in Fürth bis zur Renaissance in der Zweiten Bundesliga seit 1997. Einen  Vorgeschmack auf die Neuerscheinung gibt es am Dienstag, 19.10: Um 19.10 Uhr – wann sonst – beginnt die Lesung im Rahmen der kürzlich eröffneten Ausstellung „Der Ronhof – 100 Jahre Fußball in Fürth“. Autor Schmidt liest im Stadtmuseum Fürth Ludwig Erhard, Ottostraße 2, einschlägige Passagen aus seinem Werk. Der Eintritt zur Lesung ist frei.

Das Stadtmuseum bietet Interessierten an diesem Tag zudem die Möglichkeit, außerhalb der normalen Öffnungszeit die Sonderausstellung der SpVgg zur Einstimmung auf die Lesung zu besuchen.
Also: Morgen Abend soll es ohnehin schattig werden, da ist ein Besuch im Museum bei Literatur und Fußballgeschichte eine echte Alternative! Oder etwa nicht?

Der Ronhof ist museumsreif!

Der Sportpark Ronhof feiert in diesem Herbst  sein 100-jähriges Bestehen. Stadt und Verein haben bisher schon mit verschiedenen Aktionen und Events das Jubiläum begangen. Ab Samstag, 2. Oktober, öffnen sich nun die Pforten des  Stadtmuseums Fürth Ludwig Erhard in der Ottostraße 2 mit der Ausstellung zum Thema „Der Ronhof – 100 Jahre Fußball in Fürth“.
Interessant ist die Ausstellung nicht nur für eingefleischte Kleeblatt-Fans, weil mit vielen, bislang in der Öffentlichkeit noch nicht gezeigten Dokumenten, Bildern und Exponaten der Werdegang des Sportparks Ronhof präsentiert wird. Klinik_Ke 024Zu den seltenen Stücken gehören – so der Info-Flyer des Museums – zum Beispiel Schnappschüsse des dramatischen Endspiels zwischen der Spielvereinigung und dem VfB Leipzig aus dem Jahr 1914: Am 31. 5. 1914 wurde das längste Spiel in einer deutschen Fußballmeisterschaft zwischen der Spielvereinigung und dem Verein für Bewegungsspiele Leipzig in Magdeburg ausgetragen. Es dauerte insgesamt 154 Minuten, Fürth wurde Deutscher Meister. Weiterhin sind Aufnahmen vom Bau des Ronhofs aus dem Jahr 1910 zu sehen. Nachdem der Verein, die Lokalzeitung und auch wir „Greuther-Weiber“ die Fürther Bürger gebeten haben, Leihgaben aus ihren privaten Beständen für die Ausstellung zur Verfügung zu stellen, hat sich das eine oder andere interessante Erinnerungsstück, das die Historie des Ronhofs darstellt, noch gefunden.

Die Sonderausstellung zeigt die Entwicklung des Geländes zur modernen Trolli ARENA und die damit verbundenen Erfolge des Vereins. Sie läuft bis zum 16. Januar 2011. Leider hat das Museum Fürth Ludwig Erhard keine optimalen Öffnungszeiten. Montags (wie viele internationalen Museen), aber auch am Freitag ist es geschlossen. Genauere Öffnungszeiten findet man hier.

Die „Greuther-Weiber“ werden auf jeden Fall bei der Sonderveranstaltung am Dienstag, 19. Oktober, dabei sein. Da findet nämlich die  Buch-Vorstellung zur Ausstellung im Stadtmuseum statt.