BILD: „Niemanden überrumpelt“

BILD_Stellungnahme_9_2015Am 19. August habe ich in unserem Greuther-Weiber-Blog darüber geschrieben, dass ein Reporter der BILD jedes menschliche Gespür – das man besonders von Journalisten verlangen kann – hinter sich gelassen und Grenzen überschritten hat. Damals ist ein Mitarbeiter der Zeitung in die Erlanger Universitätsklinik zum schwer verletzten und gerade auf die Normalstation verlegten Keeper Bastian Lerch gegangen, um zu „recherchieren“ und ihn zu befragen. Die Reaktion in den Sozialen Medien und in unserem Blog zeigte, dass viele Leser wenig Verständnis für dieses Verhalten haben.

Gerade hat mich nun jemand auf Facebook darauf aufmerksam gemacht (M.N.:Danke!), dass die BILD eine Stellungnahme zu den Vorwürfen aus Fürth veröffentlicht hat.

In ihr ist Folgendes zu lesen:

„Die SpVgg Greuther Fürth verbreitete in einer Stellungnahme, dass BILD-Reporter Martin Funk den am Kopf operierten Torwart Bastian Lerch angeblich mit einem Besuch im Krankenhaus „überrumpelt“ und eine „moralische Grenze überschritten habe“.

Hierzu stellen wir fest: Vergangenen Sonntag hat BILD-Reporter Funk mit dem Berater von Bastian Lerch Kontakt aufgenommen. Herr Funk fragte an, ob er den Spieler im Krankenhaus besuchen dürfe. Dabei bat er explizit darum, das Einverständnis des Spielers und dessen Eltern für einen Besuch einzuholen.

Am Montag gaben Spieler und Eltern über den Berater dann ihr Einverständnis für einen Besuch. Der Spielerberater von Bastian Lerch versicherte auf BILD-Nachfrage, dass niemand überrumpelt wurde und der Krankenhausbesuch wie abgesprochen ablief.“

Hier der Link auf die BILD.