Kleeblätter am Hardtwald

Am nächsten Sonntag, 8. Dezember, tritt die Spielvereinigung um 13.30 Uhr beim SV Sandhausen an. Gestern hat das Team aus dem baden-württembergischen Ort (knapp 15 000 Einwohner, 700 Vereinsmitglieder) im DFB-Pokal gespielt. Es hatte  sich fest vorgenommen, den Erstligisten Eintracht Frankfurt in die Wüste zu schicken. Die Eintracht tat sich gegen den Zweitligisten zunächst tatsächlich nicht leicht: Der SVS trat selbstbewusst auf und machte mit seiner dichten Defensive den Frankfurtern das Leben schwer. Doch dann trafen die Hessen zwei Mal ins Tor des SVS. Partie entschieden? Von wegen! In der 66. Minute stand es dann auf einmal überraschend 2:2. Aber die Übermacht des Erstligisten war zu stark – das Spiel ging 4:2 für die Eintracht zu Ende.

Am Sonntag könnten die Kleeblätter jetzt sicher davon profitieren, dass das DFB-Pokalspiel die Mannschaft des SVS viele Kräfte gekostet hat. Im Moment stehen die Kurpfälzer auf dem achten Tabellenplatz mit 23 Punkten und einem Torverhältnis von 15:14 Toren. Grund für ihren Erfolg ist primär die starke Defensive: Nach dem 1.FC Köln stellen sie zusammen mit dem Karlsruher SC die zweitstärkste Abwehr der Liga. Trotzdem müsste es für die Kleeblätter möglich sein, nach dem 1:0-Sieg gegen Energie Cottbus wieder drei Punkte einzufahren. Ich hoffe, dass sich viele Kleeblattfans auf den Weg nach Sandhausen machen – der Ort liegt ca. acht Kilometer südlich Heidelberg.

Uns Greuther-Weibern gefällt das Plakat des SV Sandhausen, auf dem die Begegnung gegen die Spielvereinigung angekündigt wird, besonders gut. Ich habe es auf der Vereins-Website gefunden. „Kleeblätter am Hardtwald“ – das klingt doch richtig adventlich. Und den 2. Advent, den feiern wir ja am nächsten Sonntag dann auch noch.