Es wäre so schön gewesen!

Heute Nachmittag hat die Spielvereinigung beim Zweitligakollegen VfL Bochum ein Testspiel vor 150 Zuschauern mit 0:3 verloren. Schade, aber es ging ja um nichts.
Auf der Vereins-Website war dann allerdings dieses Ergebnis zu sehen. Ich denke mal, hier war der Wunsch der Vater des Gedankens. Beziehungsweise des Autors.

Rückkehr von Ilir Azemi zu den Profis

SpVgg Ansbach - SpVgg Greuther FürthEin Sieg mit 7:0 Toren – das geht den Kleeblattfans so richtig runter wie Öl. Allerdings war es nur ein Freundschaftsspiel: Die Spielvereinigung gastierte am Dienstagabend bei der SpVgg Ansbach. Der Landesligameister Nordwest  empfing das Kleeblatt zum Freundschaftsspiel im PIGROL Sportpark. Es sollte ein Kantersieg werden – und die Wiederkehr eines Fußballers nach langer Pause.

Anfangs tat sich  die Spielvereinigung gegen den vermeintlich unterlegenen Gegner sogar ziemlich hart. Doch nach 19 Minuten grätschte dann Johannes Wurtz eine Hereingabe von Tim Bodenröder im Fünfmeterraum zum 1:0 ins Tor. Neun Minuten später war es George Davies, der eine scharfe Flanke von links in den Strafraum schickte, Ante Vukusic musste nur noch abziehen. Und kurz vor dem Halbzeitpfiff gab der Kroate den Ball an der Strafraumgrenze an Wurtz weiter, der mit einem schön gezirkelten Schuss das 3:0 erzielte.

Nach einer halben Stunde Spielzeit hatte Coach Stefan Ruthenbeck Dominik Schad eingewechselt, der nach seinem Mittelfußbruch sein Comeback feiern durfte. Und dann war es knapp vor der Halbzeitpause so weit: Ilir Azemi kam für Maurice Hirsch aufs Spielfeld! Der 24-jährige Stürmer war ja schon seit längerem wieder für die U23 im Einsatz und trainiert seit einer Woche endlich wieder mit der Ersten Mannschaft. In Ansbach konnte er jetzt seine Rückkehr in die Profi-Elf feiern.
Azemi, der Anfang August 2014 kurz nach der Stadtgrenze Nürnberg/Fürth schwer mit seinem Auto verunglückt war, hatte seitdem mit seiner Genesung zu kämpfen. Viele Kleeblattfans verfolgten mit Sorge und großem Interesse Azemis Zeit in der Reha. Wie sich Ilir Azemi in den nächsten Wochen und Monaten beim Training wieder eingewöhnen kann, wird sich zeigen. Er war ja der Meister der spektakulären Tore und fiel vor allem durch seinen extremen Körpereinsatz auf. „Wenn er fit ist, kann er uns helfen. Aber er hat noch einen langen Weg vor sich“, sagte Trainer Stefan Ruthenbeck nach dem Spiel gegen die SpVgg Ansbach.

Das 7:0 gegen Ansbach war zumindest ein bisschen Motivation fürs angeschlagene Selbstvertrauen der Fürther Mannschaft. Hier noch mal die Torschützen: 1:0 Wurtz (19.), 2:0 Vukusic (28.), 3:0 Wurtz (45.), 4:0 Vukusic (56.), 5:0 Vukusic (64.), 6:0 Wurtz (86.), 7:0 Freis (89.). Am Sonntag, 15. Mai, ist bekanntlich das letzte Saisonspiel in der Zweiten Liga. Das Kleeblatt empfängt zu Hause im Ronhof den SV Sandhausen und will alles dransetzen, vor der Sommerpause eine bessere Vorstellung abzuliefern als bei den letzten drei Zweitliga-Begegnungen.

Endlich frisches Blut beim Kleeblatt

Trainingslager SpVgg Greuther FürthKleeblattfans wurden allmählich schon ungeduldig, weil sich bei der Spielvereinigung im Profibereich wenig Neues getan hat. Man hat Ronny Marcos engagiert, ein Testspiel gegen den Schweizer Erstligisten Luzern mit 0:1 verloren. Und sich ansonsten im Trainingslager im spanischen La Cala de Mijas die Sonne auf den Pelz brennen lassen, um sich auf den Start der Rückrunde der Zweiten Liga am 7. Februar vorzubereiten.
Doch jetzt es so weit: Die Mannschaft der SpVgg hat zwei Neuzugänge. Als Rechtsverteidiger kommt Sebastian Heidinger (links auf dem Foto). Der – immerhin schon –  30-Jährige erhält lediglich einen Vertrag bis zum Saisonende. Ebenfalls nur bis zum Schluss der Saison gesellt sich Maurice Hirsch zum Kleeblatt. Der 22-Jährige Mittelfeldspieler kommt auf Leihbasis von Hannover 96.

Der neue Direktor Profifußball Ramazan Yildirim kommentiert auf der Vereins-Website die Aufstockung des Profikaders so:

„Sebastian Heidinger hat schon viel Erfahrung gesammelt und ist ein Spieler, von dem wir uns erhoffen, dass er der Mannschaft sofort weiterhelfen kann. Wir haben in den Gesprächen gespürt, dass er das vergangene halbe Jahr in Heidenheim schnell vergessen machen will. Maurice Hirsch ermöglicht uns künftig noch variabler im zentralen Mittelfeld aufzutreten. Er bringt neue Qualitäten in unsere Mannschaft ein, die für uns in der Rückrunde noch wichtig werden könnten.“

Sebastian Heidinger hat über 100 Spiele in der zweiten und dritten Liga unter anderem für Arminia Bielefeld, Fortuna Düsseldorf und RB Leipzig bestritten. Er wird den größten Schwachpunkt des Kleeblatts – die Rechtsverteidigung – abdecken. Maurice Hirsch wurde in der Jugend von TSG Hoffenheim ausgebildet, ehe er zu Hannover 96 wechselte. Der 22-Jährige ist defensiver Mittelfeldspieler und kam für die Niedersachsen auf sieben Einsätze in der Bundesliga. Den Durchbruch aber schaffte der gebürtige Mannheimer noch nicht. In der laufenden Saison wurde der Rechtsfuß lediglich neun Mal in der U-23-Mannschaft von Hannover 96 in der Regionalliga Nord aufgestellt.
Übrigens: Heute Nachmittag findet das nächste Testspiel statt. Um 16 Uhr tritt die Spielvereinigung gegen den albanischen Verein KF Skenderbeu an.

Kein leichter Gegner zum Auftakt

Gut einen Monat vor dem Saisonauftakt in der zweiten Liga hat die DFL heute die ersten Partien der neuen Spielzeit bekannt gegeben. Zum Auftakt müssen die Fürther gleich mal gegen den Karlsruher SC ran. Nicht gerade ein leichter Kontrahent zum Start, und das nicht nur, weil die Karlsruher durchaus ernstzunehmende Aufstiegskandidaten sind.

Wir erinnern uns: Eine 1:4-Heimniederlage kassierte Fürth damals im Hinspiel. Und auch in der zweiten Begegnung – beim 1:1 am letzten Spieltag – taten sich die Fürther gegen die Mannschaft von Trainer Markus Schupp schwer. Ob der KSC da genau der richtige Gegner zum Saisonauftakt ist? Aber man kann es sich halt leider nicht aussuchen.  

Bislang jedenfalls scheint die Vorbereitung der SpVgg ja optimal zu verlaufen. Ende Juli geht´s erstmal ins Trainingslager nach Kitzbühel. Und ein Testspiel gegen Bundesligist TSG Hoffenheim steht auch schon fest. Da kann sich die Büskens-Truppe schon mal warmschießen für ihr erstes Heimspiel in der Trolli-Arena.

Testspiel am Freitag, den 13.

Der Fürther ist ja gemeinhin eher handfest und nicht abergläubisch. Und wenn doch, dann zumindest nicht sehr. Ein (wenn auch nicht vierblättriges) Kleeblatt findet sich allerdings im Wappen der Stadt und des Vereins. Einem waschechten Fürther ist es auch egal, ob eine schwarze Katze von links über den Weg läuft. Aber wie ist es mit dem Freitag, den 13.? Den haben wir nämlich in dieser Woche. 

tsghoffenheimNach dem mit 4:5 verlorenen Heimspiels gegen den FC Augsburg muss die Spielvereinigung die angeschlagene Psyche ihrer Fans wieder ein bisschen aufbauen. Gelegenheit dazu bietet sich am ausgerechnet am Freitag, 13. November, beim Testspiel gegen den Erstligisten TSG 1899 Hoffenheim. In der Länderspielpause bestreitet das Team von Benno Möhlmann ein Match gegen die Mannschaft von Trainer Ralf Rangnick. Es startet schon um 14 Uhr im Playmobil-Stadion. Auf der Haupttribüne zahlen Erwachsene 8 Euro, die ermäßigten Karten für Studenten, Rentner, Dauerkarten-Inhaber und Mitglieder kosten 5 Euro, Jugendliche zwischen 14 und 17 Jahren zahlen nur 3 Euro. Kinder bis 13 Jahre haben freien Eintritt.

Der TSG Hoffenheim liegt im Moment auf dem siebten Tabellenplatz der 1. Bundesliga und gehört außerdem auch zu den letzten acht Vereinen, die im Viertelfinale des DFB-Pokals stehen. Das heißt, nachdem die Spielvereinigung den FC Bayern München am 10. Februar 2010 aus dem Pokal kicken wird, wäre es durchaus möglich, dass der Halbfinalgegner dann Hoffenheim heißt. Und da wären Erfahrungen eines Testspiels ja auch nützlich.

Wenn alles gut geht – an diesem Freitag, den 13. -, dann gewinnen also die Kleeblätter gegen die Fußball-Überflieger aus dem kleinen Dorf im Rhein-Neckar-Kreis. Dann findet Marino Biliskov zu seiner Form (zurück). Und die Fürther Fans haben nach einem kleinen Ausrutscher wieder Oberwasser. Toi, toi, toi!

Kein Grund zur Panik!

Eigentlich wollte ich heute – um mal das Klischee „Frauen und Fußball“ zu bedienen – über den „sexiest man“ im Playmobil-Stadion beim Testspiel der Spielvereinigung Greuther Fürth gegen den VfB Stuttgart am vergangenen Samstag schreiben. Das war für mich – obwohl bei der Mannschaftsvorstellung der Fürther nach dem Spiel viele attraktive Männer zu sehen waren – eindeutig Jens Lehmann. Doch bevor ich hier weiter ins Detail gehe, schreit ein schrecklicher Verdacht in einem Kommentar auf einen unserer Blogbeiträge nach einer Reaktion.

Im seinem Kommentar zum Beitrag „Ein Name ist nur Schall und Rauch“ hat ein „PP“ einen Link zum „Gleeblatt-Blog“ eingefügt, in dem eben derselbe PP mutmaßt, dass es sich bei den Greuther-Weibern um eine „Konspiration“ handle, „ein Nürnberger Fürth-Blog muss wohl einen komischen Namen tragen den man durch den Kakao ziehen kann.“ Dass Du Dich selbst als „notorisch paranoiden, chronisch bornierten Fürther“ bezeichnest, zeugt von Humor und einem gesunden Selbstbewusstsein.

Mein lieber PP, wir geben Entwarnung! Zwar sind die Greuther-Weiber ein Blog der „Nürnberger Zeitung“. Aber wenn Du mal unter „Autorinnen“ nachliest, wirst Du schnell feststellen, dass wir dem Fürther Verein nichts Böses wollen.  Also: kein Grund zur Panik!

Der Countdown läuft

Bayern fährt demnächst in die Sommerferien, aber für die bayerischen Bundesligavereine geht schon am 7. August die neue Saison los. Die Mannschaft der Spielvereinigung Greuther Fürth ist aus dem Trainingslager in Kitzbühel zurückgekehrt und fiebert darauf, endlich zu zeigen, was sie kann.

Wie auch in den vergangenen Jahren wird die Saisoneröffnung mit einem großen Event im Playmobil-Stadion eingeläutet. Am kommenden Samstag, 25. Juli, hat man von 14 Uhr bis 20 Uhr Gelegenheit, sich mit Live-Musik und allerlei Spielen zu unterhalten .

Das Highlight ist natürlich das Testspiel gegen den VfB Stuttgart, Anpfiff um 15.30 Uhr. Für drei Euro Eintritt kann man eine – hoffentlich – spannende und vielleicht auch torreiche Begegnung sehen und sich schon mal ein Bild davon machen, wie das Fürther Team drauf ist. Die eigentliche Vorstellung der alten und neuen Kleeblattspieler findet ab zirka 17.45 Uhr statt. Autogrammstunde vor der Haupttribüne ist anschließend. Bis 20 Uhr können Kleeblatt-Fans und interessierte Besucher sich auch den neuen Mannschaftsbus anschauen.

Für uns Greuther-Weiber ist die Veranstaltung eine ideale Gelegenheit, Spielern, Fürther Fans und allen, die es werden wollen, mal auf den Zahn zu fühlen. Welcher Spieler ist wohl der „sexiest man of Furth“? Und wie ist die Moral in der Mannschaft, die hoffentlich am Ende der Saison zu den Aufsteigern gehören wird?

Auf jeden Fall will der Verein bei gutem Wetter die Zahl von rund 2000 Gästen bei der Saison-Eröffnung im vergangenen Jahr toppen. Ihr könnt alle mithelfen, dass das gelingt!