Man darf gespannt sein!

Andre Mijatovic und Stefan Leitl beobachten das Training (Foto: Sportfoto Zink)

Morgen empfängt die Spielvereinigung im Ronhof den MSV Duisburg. Und die Erwartungshaltung der Kleeblattfans ist hoch. Wurde doch Anfang der Woche Cheftrainer Damir Buric entlassen. Und schon am nächsten Tag Stefan Leitl als neuer Coach und Hoffnungsträger begrüßt. Leitl ist vielen als Trainer des FC Ingolstadt bekannt. Dort arbeitete er ein Jahr erfolgreich – bis er im September 2018 nach einem schwachen Saisonstart mit nur einem Sieg aus sechs Spielen vor die Tür gesetzt wurde.

In den sozialen Netzwerken wurde nach seinem Engagement für die Spielvereinigung hitzig diskutiert. Den einen stieß sauer auf, dass Stefan Leitl ehemals ein Clubberer war. Doch noch mehr brachte sein Co-Trainer Andre Mijatovic, der zuletzt schon an der Seite von Leitl in Ingolstadt tätig war, das weiß-grüne Fanblut zum Kochen: Nach Ablauf seines Vertrages bei Dinamo Zagreb hatte der kroatische Abwehrspieler Andre Mijatovic im Juli 2005 ablösefrei zur SpVgg in die 2. Fußball-Bundesliga in Deutschland gewechselt. Nachdem der Verein 2007 eine Vertragsoption gezogen hatte, die den Kontrakt um ein weiteres Jahr verlängern sollte, hatte Mijatovic in einem Eilantrag eine Einstweilige Verfügung beim Arbeitsgericht Nürnberg gegen diese Entscheidung beantragt. Dieser wurde jedoch abgelehnt, so dass es am 6. August zur Hauptverhandlung kommen sollte. Da Mijatovic jedoch kurz vor Verhandlungsbeginn die Klage zurückzog, fand kein Prozess statt.

Wie dem auch sei: Morgen versucht das Kleeblatt, aus seinem Formtief herauszukommen. Gegen den Tabellensiebzehnten der Zweiten Liga ist das sicher auch machbar. Ob Stefan Leitl in den paar Tagen der Mannschaft neues Selbstbewusstsein und sportliches Können vermitteln konnte, bleibt abzuwarten. Morgen nach dem Abpfiff des Spiels wissen wir mehr!