Wird Nikola Djurdjic zum Joker?

Seit einigen Tagen sind sie also im türkischen Belek, die Jungens der Spielvereinigung samt Trainer, Betreuern etc. Mike Büskens setzt alles dran, sein Team sportlich auf Vordermann zu bringen und vor allem mental auf die Rückrunde in der Bundesliga vorzubereiten. Das ist auch bitter nötig, denn bekanntlich krebst der fränkische Aufsteiger mit neun Punkten auf dem letzten Tabellenplatz herum.
Also: Es gilt, frische Power in der Türkei zu mobilisieren. Und das geschieht (auch) bei Freundschaftsspielen mit anderen Mannschaften. Vor rund 120 Zuschauern hat die SpVgg am Sonntag das erste Testspiel gegen Istanbul BB mit 2:0 gewonnen. Neuzugang Nikola Djurdjic (73., Foto) und Ilir Azemi (87.) waren für das Kleeblatt erfolgreich, das Kleeblatt war von Anfang an die überlegene Mannschaft, der türkische Erstligist sah nicht immer gut aus.
Heute stand dann die Partie gegen AZ Alkmaar auf dem Programm. Und das Kleeblatt hat die Begegnung mit 2:3 verloren. Zwar war das Team von Coach Mike Büskens zwei Mal in Führung gegangen – zum 1:0 durch Zoltan Stieber (29. Minute) und zum 2:1 – wie gegen Istanbul – durch Nikola Djurdjic. Trotzdem siegten am Ende die Niederländer. In der ersten Hälfte musste beim Kleeblatt Bernd Nehrig vom Feld, nachdem er nach einem Zweikampf Schmerzen im Rücken hatte.
Kein Grund, frustriert zu sein. Am Freitag, 11. Januar, steht das dritte Testspiel an, und zwar gegen den FSV Frankfurt. Genau eine Woche nach der Niederlage gegen eben diesen Verein beim Frankfurtcup 2013. Einen Tag später reisen die Kleeblätter wieder zurück in die frostige Heimat.

Ups und Downs beim Kleeblatt

Vier Spiele absolvierte die Spielvereinigung im Winterlager im türkischen Belek – und drei Mal ging sie als siegreiche Mannschaft vom Platz. Gegen Austria Wien und Admira Wacker schoss das Kleeblatt sogar jeweils vier Tore. Die Partie gegen Red Bull Salzburg  – hier steht der “Übergangs-Fürther” Alexander Walke zwischen den Pfosten, der musste aber mit Platzwunde verletzt vom Spielfeld (Foto) – verlor sie mit 0:1. Beim letzten Spiel gegen Sturm Graz sah es lange nach einem torlosen Unentschieden aus, bis die SpVgg in der Schlussminute noch einen Freistoß bekam und Johannes Geis zum 1:0-Siegtreffer für das Kleeblatt-Team traf. Ein Match – so wurde kolportiert – bei nahezu unzumutbaren Platzverhältnissen.
Insgesamt hat das Trainingslager der Mannschaft einiges an Spielpraxis und positiven Erlebnissen gebracht. Andererseits gibt es in bezug auf Gerald Asamoah wenig Gutes zu berichten: Der SpVgg-Neuzugang wurde zur Halbzeit in die Partie gegen Austria Wien eingewechselt, musste jedoch den Platz schon in der 60. Minute wieder verletzungsbedingt verlassen. Vorangegangen waren ein heftiger Schlag gegen den unteren Bereich der Wirbelsäule und kurz darauf ein Tritt mit dem Knie von hinten in die Oberschenkel-Muskulatur. Nach einer ersten Diagnose sah es so aus, dass sich Asamoah „nur“ eine Muskel-Zerrung oder -Prellung zugezogen hat. Sollte der Hoffnungsträger wirklich länger ausfallen, frage ich mich, ob wir das seelisch nach den hohen Erwartungen packen?

Am Freitag, 3. Februar, beginnt für das Kleeblatt die Rückrunde in der zweiten Bundesliga nach der langen Winterpause. Erster Gegner ist Dynamo Dresden, das Spiel im glücksgas Stadion wird gleich mal zur Bewährungsprobe. Dresden liegt mit nur 22 Punkten auf dem 11. Tabellenplatz und sollte für das Kleeblatt kein unüberwindbarer Gegner sein. Aber der Druck auf die Spielvereinigung ist größer denn je. Das Aufstiegsgespenst ist bei vielen präsent, alle Fans in der Stadt fiebern diesem Freitag entgegen, wenn es endlich wieder ernst wird.
Noch spannender ist jedoch  – für die Greuther-Weiber und alle anderen Anhänger – der 8. Februar. Da trifft das Kleeblatt in Sinsheim im DFB-Viertelfinale auf den Erstligisten 1899 Hoffenheim. Wer keine Karte mehr im Gästebereich der Rhein-Neckar-Arena ergattern konnte und wenig Lust hat, zwischen Hoffenheim-Fans bei den Gastgebern zu sitzen, der sollte – mit einem Grüner-Bier bewaffnet – das Spiel hier in Fürth anschauen. Hat jemand für mich einen interessanten Tipp, wo das Spiel öffentlich gemeinsam mit begeisterten Kleeblatt-Anhänger zu sehen ist?

Fürther Keeper Grün fällt für Wochen aus

Katastrophale Nachricht für die Spielvereinigung: Torhüter Max Grün ist für die nächsten Wochen außer Gefecht gesetzt. Er hat sich beim Testspiel im Trainingslager im türkischen Belek gegen den VfB Stuttgart das Bein gebrochen.

20110108_vfb_spvgg_1702Die SpVgg Greuther Fürth hat das zweite Testspiel im Trainingslager verloren. Gegen die Schwaben unterlag das Team von Trainer Mike Büskens mit 1:3. Bis zur 58. Minute lagen die Kleeblätter schon mit 0:3 zurück. Dann ereignete sich die aus Fürther Sicht schlimmste Szene: Einen langen Ball auf der linken Seite versuchte der Stuttgarter Abwehrspieler Cristian Molinaro zu erreichen, genau an der Strafraum-Grenze prallte er heftig mit Torwart Max Grün zusammen (auf dem Foto ist diese Szene genau zu sehen!). Daraufhin musste der 24-Jährige lange auf und neben dem Platz am Schienbein behandelt werden. Das einzige Tor der SpVgg fiel übrigens in der 83. Minute: Felix Klaus bediente von der rechten Seite den eingewechselten Sercan Sararer, der den Ball mühelos zum 1:3 im Tor des VfB versenkte.

Nach der Röntgenuntersuchung im Krankenhaus von Belek stellte sich dann die Verletzung von Max Grün als glatter Schienbein-Bruch heraus. Egal, wie schnell die Verletzung verheilt, der Fürther Keeper wird auf jeden Fall für mehrere Wochen, vielleicht sogar die gesamte Saison ausfallen. Ein Fiasko für das Team. Ersatzmann Jasmin Fejzic wird sich vermutlich schwer tun, die Lücke, die Grün hinterlässt, auszufüllen. Sein Vertrag läuft bis zum 30. Juni 2011.
Das wird  für die gesamte Mannschaft ein harter Einstieg in die Saison nach der Winterpause. Das erste Spiel findet am 14. Januar auswärts gegen den Karlsruher SC statt.

Kleeblätter contra Labaddia-Truppe

Seit einigen Tagen befinden sich die Profis der Spielvereinigung im Winter-Trainingslager im türkischen Belek. Stimmung und Wetter sind auf jeden Fall besser als hier in Franken. Das erste Vorbereitungsspiel haben die Kleeblätter denn auch für sich entschieden: In Side gewann das Kleeblatt-Team von Trainer Mike Büskens verdient mit 2:1 gegen den VfL Bochum. Rund 200 Zuschauer standen am Spielfeldrand und hatten Freude an den Toren – das 1:0 schoss Aleksic in der 26. Minute, den Ausgleich für Bochum schaffte Saglik in der 45. Minute durch einen Foulelfmeter. Und für den 2:1-Endstand zeichnete dann Klaus (76.) verantwortlich.

Das untenstehende Foto hat übrigens nichts mit dem Spiel zu tun, sondern hat mir einfach nur gut gefallen: Mike Büskens im Training mit einem kleinen Jungen – offensichtlich haben die Fürther in der Türkei Spaß!

belek_greutherAm Samstagnachmittag, 8. Januar, trifft die SpVgg auf die Erstligamannschaft VfB Stuttgart. Dabei kommt es auch zum Treffen mit dem ehemaligen Fürther Coach Bruno Labaddia. Mal sehen, ob die Truppe von Trainer Mike Büskens den Schwaben Paroli bieten kann. Das Stuttgarter Team steht mit 17 Punkten derzeit auf einem desaströsen vorletzten Tabellenplatz und steckte in fast allen Spielen nur Schlappen ein. Sieht man mal vom 6:0-(Kanter-)Sieg gegen Werder Bremen Anfang November ab.

Die Stuttgarter hoffen also auf eine erfolgreichere zweite Hälfte der Bundesligasaison. Nächster Gegner wird eine Woche später der Shootingstar Mainz 05 sein. So ist auch die Erklärung von Coach Bruno Labbadia zum Testspiel gegen die Kleeblätter zu verstehen:

Wir haben die Fürther ganz bewusst ausgesucht, da sie in der Spielweise Mainz 05 etwas ähneln. Fürth verfügt über eine geordnete Spielanlage, ein gutes Kollektiv und sie sind im Angriff sehr aggressiv. Von daher ist Fürth ein idealer Testspielgegner”.

Merry Christmas, Kleeblatt!

Die Spielvereinigung kann gelassen und optimistisch Weihnachten feiern. Das letzte Spiel gegen Düsseldorf war mit der 0:1-Niederlage zwar kein Erfolg, aber immerhin liegt die Mannschaft mit 30 Punkten auf einem sechsten Tabellenplatz. Das wirkt auf den ersten Blick nicht allzu gut, aber die Kleeblätter sind nur drei Punkte von der Tabellenspitze – die gerade der FC Augsburg inne hat – entfernt.

Unsere geliebte Nachbarmannschaft und unsere Blog-Kollegen von den “3 Clubfreunden” in der östlichen Vorstadt von Fürth sind ja schon mit 22 Punkten und Platz 11 zufrieden. Als Indiz dafür lese man mal den Blogbeitrag “Fröhliche Weihnachten!”. Da kann man mal sehen, wie bescheiden Nürnberger sein müssen.

Die Kleeblätter sollten den Heiligen Abend und die Feiertage genießen. Schon am 2. Januar werden sie beim 33. Frankfurter Hallenturnier antreten und sich hoffentlich sportlich von ihrer besten Seite zeigen. Danach geht’s ab in die Türkei ins Trainingslager. Um dann in die zweite Hälfte der Bundesligasaison am 14. Januar 2011 mit dem Spiel gegen den Karlsruher SC zu starten.

Vor ziemlich genau einem Jahr war der Verein in einer Umbruchphase:  Trainer Benno Möhlmann hatte sich aus Fürth verabschiedet. Sein Nachfolger Michael “Mike” Büskens hat es peu à peu geschafft, mit Konsequenz und Ruhe die Mannschaft neu zu motivieren. Einige Spieler werden die SpVgg zum Jahresende verlassen (z.B. Kevin Kampl). Ich denke, die Kleeblatt-Profis haben auf jeden Fall genug Substanz, um sich in den nächsten Monaten wacker zu schlagen.

Die “Greuther-Weiber” wünschen allen Fans, der Mannschaft der SpVgg und dem Verein ein frohes Weihnachtsfest.
Und den “3 Clubfreunden” übrigens auch. Wir sind ja nicht so!

Saisoneröffnung rückt für Kleeblatt näher

Bei meinem letzten Blog habe ich ja die Frage in den Raum gestellt, ob die Kleeblätter “harte Hunde” sind. Einen Kommentar dazu will ich zitieren:

Jaja, die Greuther Fürther sind schon Harte Hunde… Jede Saison den Aufstieg verpaßt. Manchmal nur ganz knapp. Das muß wohl an der Metropolregion liegen. Denn auch die Clubberer sind enorm leidensfähig…Man kann und darf das zwar nicht vergleichen, aber jeder hat so sein Päckchen zu tragen. Egal ob Fürth oder Nürnberg.”

Offensichtlich ist der/die Kommentator/in “Eichhorst 1802″  eher ein Clubfan? Macht nichts, danke. Und wenn sich die Gerüchte, dass Sami Allagui das Kleeblatt verlassen und nach Mainz gehen wird, bewahrheitet, dann müssen die Kleeblätter die Zähne zusammenbeißen!!

20100729_ain_spvgg_0005Auf jeden Fall hat sich die SpVgg im ersten von zwei Testspielen gegen die Mannschaft von Al Ain Club aus den Vereinigten Arabischen Emiraten mit einem – wie heißt es immer so schön? – “Kantersieg” wacker geschlagen. Prompt war das Wetter so schlecht (wie ich es schon prophezeit hatte), dass aufgrund starker Regenfälle der Platz in Mittersill kurzfristig gesperrt werden mußte. Kurzerhand wurde die Partie nach Ruhpolding verlegt. Und auch heute ab 17 Uhr gegen den TSG 1899 Hoffenheim in Saalfelden wäre zumindest ein Unentschieden ganz nett. Bei den Hoffenheimern war ja in der vergangenen Saison der Lack ab, vielleicht wäre der Erstligist von einer motivierten Fürther Mannschaft zu schlagen.

Was unsere Lieblingsmannschaft aus der Nachbarstadt schon hinter sich hat, findet im Sportpark Ronhof nächstes Wochenende statt. Die obligatorische Saisoneröffnungsfeier in der umbenannten Trolli ARENA steigt am Samstag, 7. August: Ab 14 Uhr geht es mit Live-Musik hinter der Nordtribüne los, für das leibliche Wohl sowie Unterhaltung für Klein und Groß in Form eines Karussells und verschiedener Aktionsflächen der Kleeblatt-Partner ist gesorgt. An den Fanshops im Stadion gibt es an diesem Tag 30 Prozent Rabatt für alle Dauerkarteninhaber auf alle Fanartikel. Wer bis jetzt noch keine Saisonkarte hat, könnte das bei der Saisoneröffnungsfeier noch ändern, denn der Kleeblatt-Fanshop „Greuther Teeladen“ hat extra bis 19 Uhr geöffnet. Nach ihrer Rückkehr aus dem Trainingslager in Kitzbühel wird die aktuelle Kleeblatt-Mannschaft an diesem Tag hautnah bei der offiziellen Vorstellung und einem Show-Training in der Trolli ARENA sowie einer Autogrammstunde zu erleben sein. Und dann ist es nicht mehr lange hin bis zum 1. Spieltag am Sonntag, 22. August, um 13.30 Uhr in der Trolli ARENA gegen den Karlsruher SC.

Sind die Kleeblätter harte Hunde?

Ein Großteil des Vereins der Spielvereinigung weilt derzeit im österreichischen Kitzbühel. Der Ort, wo sich Schicki-Micki trifft, der Location für einige Filme und Serien ist (z.B. “Soko Kitzbühel” im ZDF),  und wo im Winter das spektakulärste Skirennen der Welt auf der Streif stattfindet. Im Trainingslager der Kleeblätter könnte es also eigentlich so schön sein, wenn nicht der Wetterbericht für Tirol derzeit so ernüchternd  wäre:  Morgen und am Samstag liegen die Temperaturen zwischen 10 und 20 Grad. Und: Regenschauer.

20100728_tl_spvgg_0073Da die Spieler der SpVgg aber harte Hunde sind – das ist auf dem Foto vor einer Bergkulisse in Wolken offensichtlich -, wird sie das Wetter am Donnerstagabend beim ersten von zwei Testspielen im Trainingslager wohl wenig stören. Um 18 Uhr wird auf der Anlage des SC Mittersill die Partie gegen Al Ain Club aus den Vereinigten Arabischen Emiraten angepfiffen. Noch interessanter ist aber wohl die Begegnung am Samstag um 17 Uhr in Saalfelden. Die Kleeblätter treffen in einem Freundschaftsspiel auf den Erstligisten TSG 1899 Hoffenheim. Übrigens: Das Stadion der Hoffenheimer- die Rhein-Neckar-Arena -  ist ja wirklich imponierend. Auf dem Weg nach Frankreich habe ich es bewundert. Es liegt in voller Pracht an der Autobahn A6 bei Sinsheim.

Und noch eine kurze Information für all jene, die auch jetzt schon an die neue Saison denken: Heute beginnt der Kartenvorverkauf für das DFB-Pokalspiel gegen Eintracht Braunschweig. Sitzplatzkarten für diese Begegnung, die am 14. August um 19.30 Uhr angepfiffen wird, gibt es zum Preis von 15,50 Euro für Vollzahler. Stehplatzkarten sind sowohl für Vollzahler als auch für Ermäßigte erhältlich und kosten 11,50 Euro bzw. 10,50 Euro. Die Tickets können bis einschließlich Mittwoch, 11. August, im Kleeblatt-Fanshop „Greuther Teeladen“ in der Trolli ARENA gekauft werden.

Kein leichter Gegner zum Auftakt

Gut einen Monat vor dem Saisonauftakt in der zweiten Liga hat die DFL heute die ersten Partien der neuen Spielzeit bekannt gegeben. Zum Auftakt müssen die Fürther gleich mal gegen den Karlsruher SC ran. Nicht gerade ein leichter Kontrahent zum Start, und das nicht nur, weil die Karlsruher durchaus ernstzunehmende Aufstiegskandidaten sind.

Wir erinnern uns: Eine 1:4-Heimniederlage kassierte Fürth damals im Hinspiel. Und auch in der zweiten Begegnung – beim 1:1 am letzten Spieltag – taten sich die Fürther gegen die Mannschaft von Trainer Markus Schupp schwer. Ob der KSC da genau der richtige Gegner zum Saisonauftakt ist? Aber man kann es sich halt leider nicht aussuchen.  

Bislang jedenfalls scheint die Vorbereitung der SpVgg ja optimal zu verlaufen. Ende Juli geht´s erstmal ins Trainingslager nach Kitzbühel. Und ein Testspiel gegen Bundesligist TSG Hoffenheim steht auch schon fest. Da kann sich die Büskens-Truppe schon mal warmschießen für ihr erstes Heimspiel in der Trolli-Arena.

Kleeblätter und Clubberer in einem Flieger

Wer kennt nicht zahlreiche Anekdoten über die Antipathie zwischen Nürnberger und Fürther Fußballspielern und vor allem Fußballfans? Legendär ist eine Begebenheit aus den 20er Jahren: Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft bestand damals fast ausschließlich aus Nürnberger und Fürther Spielern. Damit sich die Spieler aus den beiden Fußball-Hochburgen bei Zugfahrten nicht in die Quere kamen, fuhren sie immer in getrennten Eisenbahn-Waggons zum Spiel. Das war vor über 80 Jahren!

Daran musste ich denken, als ich las, dass die Mannschaften des 1. FCN und der SpVgg in den selben Ort ins Trainingslager fliegen. Im türkischen Belek trainieren beide Teams in der Winterpause und sollen vor allem psychisch wieder aus dem Tal der Tränen gebracht werden. Witzigerweise flogen beide Teams in ein und derselben Maschine in die Türkei. Wie hat man sich das denn vorzustellen? Haben alle Clubspieler Tomatensaft getrunken und Mohnbrötchen gegessen, und wurden den Kleeblättern Weißbrot und grüne Limo serviert? Wie dem auch sei: Von Kabbeleien im Flieger zwischen den Spielern wurde im heimischen Franken nichts bekannt. Im Bericht der “Nürnberger Zeitung” war nur von einigen Turbulenzen in der Luft zu lesen. Kleeblätter und Clubberer verströmen eben ganz unterschiedliche Schwingungen, und das hatte dann Konsequenzen. Ein Luftloch und dadurch erzeugtes Absacken der Maschine sorgte bei allen Fluggästen für Aufregung. Hoffen wir, dass der Rückflug ruhiger verläuft und es keine Zwischenfälle gibt!

Frauen und Fußball – ja bitte!

Freunde und Bekannte schauen skeptisch, andere männliche und sogar auch weibliche Wesen rümpfen die Nase: Frauen und Fußball! Ein Widerspruch in sich! Schon die erste Frau, die eine Sportsendung im Fernsehen moderierte – Carmen Thomas - hat sich mit ihrem “Schalke 05″- Versprecher im “Aktuellen Sportstudio” des ZDF Gelächter und Verachtung eingehandelt.

Wir machen alles anders – hoffentlich besser! Die „Greuther-Weiber“ werden mit ihrem Fußballwissen glänzen und charmant den Verein und die Mannschaft der Spielvereinigung Greuther Fürth begleiten.

Heute konnte man vernehmen, dass die Nerven der Greuther Spieler offenbar schon vor Saisonbeginn blank liegen: “Verbale Scharmützel im Trainingslager – Der Ton wird rauer beim Kleeblatt” meldet die NZ. Nicht nur Präsident Hack zeigt Emotionen, auch die Spieler powern unter sich und verschwenden Energie und Engagement, die sie zum Ende der letzten Saison haben vermissen lassen. Hebt Euch das doch für Eure Spiele auf! Kaiserslautern ist der erste Bundesliga-Gegner am 8. August, da müssen die Kleeblätter auf den Betzenberg. Und auch das Freundschaftsspiel gegen den VfB Stuttgart am 25. Juli im Fürther Playmobilstadion könnte spannender werden, wenn die Kräfte auf dem Spielfeld eingesetzt werden – und vielleicht auch ein paar Tore fallen.

 

Also, macht Euch auf einiges gefasst – den „Greuther-Weibern“ entgeht nichts!