Wird Robert Zulj ein „Schanzer“?

Das Thema „Robert Zulj“ ist für die Spielvereinigung definitiv Vergangenheit. Seit vergangenem Wochenende ist klar, dass der offensive Mittelfeldspieler aus Österreich seinen Vertrag beim Kleeblatt, der bis zum 30. Juni 2017 geht, nicht verlängert wird.

Wohin er wechselt? Die Gerüchteküche brodelt. Zur Diskussion stand nach den beiden Bundesligaclubs Hamburger SV und Mainz 05 in der letzten Woche der Zweitliga-Verein Eintracht Braunschweig. Seit gestern ist jetzt der FC Ingolstadt 04 im Gespräch. Der bayerische Verein stieg 2015 in die Erste Liga auf und hat sich dort zwei Spielzeiten halten können. Dann sind die Schanzer mit Ende dieser Saison (Tabellenrang 17, 32 Punkte) abgestiegen und werden in der Saison 2017/18 wieder die Zweite Liga beehren.

Robert Zuljs Marktwert liegt aktuell bei ca. 1,2 Millionen Euro. Angeblich bemüht sich der Bundesliga-Absteiger bereits seit über zwei Wochen um den ablösefreien Fußballer. Zulj war ja beim Kleeblatt recht erfolgreich: Er hat immerhin sechs Tore in 23 Spielen in der letzten Spielzeit erzielt und im kicker-Ranking eine tolle Bewertung erhalten.

Denkwürdiger 24. Juni 2016

Trainingsauftakt SpVgg Greuther FürthEin denkwürdiger Tag, dieser 24. Juni 2016. Nicht wegen des plötzlichen Hitzeeinfalls in Deutschland. Ich meine wegen des für mich überraschenden Ergebnisses in Großbritannien, das für den BREXIT gestimmt hat. Schade.

Im Vergleich dazu sind die Neuigkeiten bei der Spielvereinigung eher marginal: Vier neue Torleute hat der Verein angeheuert, sie werden der aktuellen Nummer Eins – Sebastian Mielitz – unter Umständen das Leben und seinen Status als Haupt-Keeper schwer machen. Wobei ich die Leistung von Mielitz in der vergangenen Spielzeit von Monat zu Monat immer besser fand.

Erfreulich ist, dass Sercan Sararer zum Kleeblatt zurückkehrt. Der 26-Jährige stand gestern beim Trainingsauftakt  (Foto) schon mit auf dem Platz. Sercan Sararer hat seinen Vertrag bei Fortuna Düsseldorf aufgelöst und einen Zweijahreskontrakt bei der Spielvereinigung unterschrieben. Dort wurde er in der Jugend ausgebildet und absolvierte später 108 Ligaspiele für die Profis, dabei erzielte er 20 Tore. In der vergangenen Saison schoss Sararer bei den Nordrhein-Westfalen  in 24 Spielen drei Tore und es gelangen ihm acht Vorlagen. Die Rückkehr des Urgesteins der SpVgg wird auf jeden Fall der Mannschaft einen positiven mentalen Impuls geben.

Auch der neue Außenstürmer Mathis Bolly war zuletzt bei Fortuna Düsseldorf und kam dort auf sieben Einsätze in der Bundesliga und 43 Einsätze in Liga zwei. Dabei erzielte er sechs Tore und drei Vorlagen. In Fürth erhält Mathis Bolly einen Zweijahresvertrag. Ein weiterer Neuzugang ist Khaled Narey von Borussia Dortmund. Der Rechtsverteidiger erhält beim Kleeblatt einen Dreijahresvertrag. Zuletzt war der 21-Jährige an den SC Paderborn ausgeliehen.

Alle Kleeblattfans sollten den heutigen Tag genießen und vielleicht dem Kleeblattstand auf dem Fürther Grafflmarkt einen Besuch abstatten. Ihr findet ihn mit Fanrtikeln zum Sonderpreis am Freitag von 16 bis 22 Uhr und am Samstag von 9 bis 16 Uhr auf dem Grünen Markt, direkt vor dem Schauhaus. Morgen findet das Classic Open Air Konzert im Stadtpark statt. Und am Sonntag, 26.Juni, heißt es dann ab 18 Uhr der Deutschen Nationalmannschaft Daumen drücken im Achtelfinalspiel gegen die Slowakei. Mein Tipp: 3:1 für die Mannschaft von Jogi Löw.

Kleeblätter for sale?

Es ist Mitte Juni, und alle Sportfans konzentrieren sich momentan auf die Fußball-EM in Frankreich. Dabei tut sich gerade bei den Zweitliga-Mannschaften ganz viel. Während die Gerüchteküche über einen möglichen Wechsel des Trainers des 1.FC Nürnberg – René Weiler – zum RSC Anderlecht brodelt, nimmt bei der SpVgg offenbar der „Ausverkauf der Spieler“ an Fahrt auf: Heute hat sich der Verein mit dem VfL Bochum auf die Wechsel von Marco Stiepermann und Johannes Wurtz (Foto) geeinigt. Über die Ablösemodalitäten haben beide Vereine Stillschweigen vereinbart. Dazu Ramazan Yildirim, Direktor Profifußball bei den Kleeblättern, auf deren Website:

„Marco hat uns in den Gesprächen deutlich signalisiert, dass er sich gerne verändern möchte. Nachdem wir das finanziell gute Angebot vom VfL erhalten haben, haben wir uns damit auseinandersetzen müssen. Da wir Marco im kommenden Sommer ablösefrei hätten ziehen lassen müssen, haben wir uns letztlich für diesen Transfer entschieden, zumal es uns wichtig ist, Spieler zu haben, die zu 100 Prozent hier sein wollen.“

Damit wird Marco Stiepermann zukünftig in der Nähe seiner Geburtsstadt Dortmund sein. Seine Teamkameraden beim VfL Bochum sind ab der neuen Saison Johannes Wurtz und Tom Weilandt. Dass die Torhüter Marc Flekken in Zukunft beim MSV Duisburg und Bastian Lerch bei Jahn Regensburg in Lohn und Brot stehen werden, ist seit dieser Woche klar. Da auch der dritte Kleeblatt-Torwart Leopold Zingerle den Verein verlässt (er wechselt zum 1. FC Magdeburg), wird man sich vor allem auf die Suche nach weiteren Keepern machen müssen, die Sebastian Mielitz im Ernstfall vertreten können.

Wer das Kleeblatt noch verlassen wird, zeigt sich in den nächsten Tagen und Wochen. Und die „Causa“ Trainer Stefan Ruthenbeck ist ja auch noch nicht in trockenen Tüchern!

Good bye, Tom Weilandt

SpVgg Greuther Fürth - SC PaderbornMeine männlichen Kollegen werden bei dem, was jetzt kommt, müde lächeln und es mit „typisch Frau“ kommentieren: Ich bedauere es, dass Tom Weilandt die Spielvereinigung verlässt. Er war für mich einer der bestaussehenden Spieler im Kleeblattkader und machte immer eine gute Figur. Und: Bei vielen Spielen war er die Schlüsselfigur im Kleeblatt-Team.

Der Weggang von Weilandt war absehbar: In der Hinrunde der Saison 2015/16 hat er noch 15 Partien für das Kleeblatt gespielt. Dann hat Trainer Stefan Ruthenbeck ihm oft andere Spieler vorgezogen, und er kam nur noch bei zwei Begegnungen in der Rückrunde zum Einsatz. Im Winter wollte Weilandt eigentlich zum Zweitligisten TSV 1860 München wechseln. Aber der fast perfekte Transfer zerschlug sich dann in allerletzter Minute aufgrund einer Verletzung. Seitdem versank Weilandt beim Kleeblatt in der Bedeutungslosigkeit.

Jetzt ist es klar, dass der 24-jährige Mittelfeldspieler im Sommer ablösefrei zum VfL Bochum geht. „Tom Weilandt ist ein Spieler, der aufgrund seiner außergewöhnlich guten Technik kreative Lösungen für das Offensivspiel findet“, sagt Bochums Sportvorstand Christian Hochstätter im „kicker“ und erklärt: „Er kann auf den Außenpositionen eingesetzt werden, aber auch zentral eine Rolle spielen“. Als besonders großes Plus sehe er „dabei die Beidfüßigkeit, die ihm mehr Möglichkeiten für sein Spiel erlaubt und für den Gegner schwerer zu verteidigen ist.“

Wir wünschen Tom Weilandt alles Gute und sportlichen Erfolg in Bochum. Und nächste Saison wird er dann (mindestens) zwei Mal auf seinen Ex-Verein – die Spielvereinigung – treffen.

Weilandts Wechsel klappt nicht

Training SpVgg Greuther FürthGestern schien der Wechsel von Tom Weilandt zum TSV 1860 München schon perfekt zu sein. Doch am Abend ist der Transfer geplatzt. Beim obligatorischen Medizincheck stellten die Ärzte des Münchner Zweitliga-Vereins bei dem 23-Jährigen Mittelfeldspieler einen Muskelbündelriss im Oberschenkel fest. Die Verletzung hat er sich bei einem Testspiel in der Vorbereitung der Spielvereinigung zugezogen. Das heißt im Klartext: Weilandt muss mindestens sechs Wochen pausieren. Und das ist zu lange für die Löwen, die sofortige Verstärkung für ihre Offensive suchen.

Für die Sechziger, die nach dem Weggang von Korbinian Vollmann und Marius Wolf schnellen Ersatz für die Außenbahn suchen, ist der Wechsel damit vom Tisch. Sie liegen aktuell auf dem vorletzten Tabellenplatz und fürchten einen blamablen Abstieg. Eigentlich war Tom Weilandt der Wunschkandidat des Münchner Vereins, vor allem Sportchef Oliver Kreuzer war schon seit mehreren Jahren an ihm interessiert. Doch Trainer Benno Möhlmann betonte in den vergangenen Wochen, dass für die Münchner nur eine sofortige Verstärkung Sinn macht, um im Abstiegskampf zu gewinnen. Weilandt aber kann mit seiner Verletzung vermutlich erst Ende März wieder ins Mannschaftstraining einsteigen und würde somit in mehreren für den Zweitligisten wichtigen Saisonspielen fehlen. Jetzt bleibt den Löwen nur noch Zeit bis Montagabend, um auf dem Transfermarkt fündig zu werden.

Jetzt rüstet das Kleeblatt auf

Die Spielvereinigung ist seit Wochen im Umbruch. Nach der Trennung von einigen Spielern, langjährigen Mitarbeitern und der Verpflichtung eines neuen Direktors Profifußball (Ramazan Yildirim) gibt es jetzt den ersten Winterneuzugang: Ronny Marcos kommt vom Hamburger SV. Marcos wurde als Sohn eines mosambikanischen Vaters und einer deutschen Mutter 1993 im holsteinischen Oldenburg geboren. Sein aktueller Wert auf dem Transfermarkt liegt bei 600.000 Euro, die Ablöse betrug 100.000 Euro. Der linksfüßige (und linkshändige) Defensivspieler kann insbesondere in der Außenverteidigung sowie im Mittelfeld eingesetzt werden. Marcos absolvierte in Fürth den Medizincheck, unterschrieb  einen Zweieinhalbjahresvertrag bis Juni 2018 und nahm dann sofort am Trainingsbetrieb teil. „Ich freue mich auf die neue Herausforderung und will hier in Fürth viel lernen. Es ist für mich jetzt an der Zeit diesen Schritt zu gehen“, so Ronny Marcos am Rande der Vertragsunterzeichnung. Ramazan Yildirim sieht ihn so: „Ronny ist ein Spieler mit viel Willen, der Talent und Schnelligkeit mitbringt. Wir werden ihn dabei unterstützen, dass er bei uns die nächsten Entwicklungsschritte gehen kann.“

Ronny Marcos durchlief die Jugendmannschaften von Lübeck und Hansa Rostock, ehe er im Januar 2014 zur zweiten Mannschaft des Hamburger SV wechselte. Dort hat man ihn in der Spielzeit 2014/15 neun mal im Profikader der ersten Mannschaft eingesetzt (sein Bundesligadebüt war Ende November 2014). Nachdem HSV-Trainer Bruno Labbadia anderen Spielern den Vorrang gegeben hat und Marcos in der Hinrunde der Saison 2015/16 nur noch in der zweiten Mannschaft des HSV in der Regionalliga zum Einsatz gekommen war, wechselte er jetzt zur Rückrunde in die 2. Bundesliga nach Fürth.
Marcos hat übrigens schon seinen ersten Einsatz für die mosambikanische Nationalmannschaft hinter sich: Mitte Juni 2015 reiste Marcos erstmals zu einem Länderspiel und gab am 14. Juni 2015 bei der 0:1-Niederlage Mosambiks im Afrikacup-Qualifikationsspiel gegen Ruanda sein Länderspieldebüt. „Es war ein Traum und eine große Herausforderung“, berichtete Marcos nach dem Spiel, in dem er die Niederlage am Ende aber nicht verhindern konnte.

Rappelt’s bald in der Kleeblatt-Kasse?

Als Abdul Rahman Baba im August 2012 zur Spielvereinigung kam, machte nicht nur ich mir große Hoffungen, dass das Kleeblatt durch ihn einen wichtigen Impuls bekommen könnte. Doch er entwickelte sich zur Enttäuschung. Oft wurde er gar nicht aufgestellt, ein ums andere Mal drückte er die Fürther Ersatzbank. Und machte – ich erinnere mich an das für den Nicht-Wiederaufstieg in die Bundesliga entscheidende Spiel gegen 1860 München, das die SpVgg mit 1:2 verlor – einen mehr als gelangweilten Eindruck. Oft reagierten verärgerte Zuschauer im Stadion auf Babas fehlende sportliche Leistung mit Pfiffen und Unmutsbekundungen.
Dann: Das Lokalderby gegen den Club am 11. August 2014 (2. Spieltag). Ausgerechnet da gelangen ihm seine ersten beiden Tore für die SpVgg. Beim 5:1-Erfolg der SpVgg traf er zur 1:0-Führung in der achten Minute und zum 3:1 in der 57. Minute. In dieser Partie war Baba allerdings nicht als Außenverteidiger, sondern als Mittelfeldspieler aufgestellt. Baba schien wie ausgewechselt. Ich bloggte damals euphorisch über Babas Höhenflug. Und die Kleeblattfans im Stadion erhofften sich eine tolle Saison 2014/15 mit dem Außenverteidiger Baba. Doch das war ein großer Irrtum. Am Tag nach dem Derby wurde bekanntgegeben, dass Baba zum Erstligisten FC Augsburg wechselt. Aus der Traum für Fürth.

Und jetzt? Der bevorstehende Wechsel von Augsburgs Linksverteidiger Baba zum FC Chelsea ist offenbar so gut wie perfekt. Der ghanaische Spieler wurde nach seiner Supersaison in Augsburg und der tollen Leistung beim Africa Cup von internationalen Vereinen heiß umworben. Anscheinend macht jetzt der englische Superverein um  Trainer José Mourinho das Rennen. Beim Kleeblatt würden beim Verkauf Babas die Vereinskassen wie wild klingeln. Der Rekordtransfer vom FCA zum FC Chelsea für geschätzte 25 Millionen Euro würde die Fürther Kassen sogar richtig voll machen. Denn der Verein hat sich wohlweislich beim Verkauf des Supertalents im letzten Sommer eine Transferbeteiligung gesichert. Nach Informationen unterschiedlicher Medien soll die Spielvereinigung zwischen 15 und 25 Prozent des Transfererlöses bekommen. Das macht bei 25 Millionen Euro mindestens 3,75 Millionen Euro! Das wäre Fürths größte Transfereinnahme der Geschichte. Und das, ohne direkt beteiligt zu sein! Nicht übel, denn eine volle Kleeblattkasse würde die Möglichkeit von Neueinkäufen eröffnen. Denn bekanntlich ist ja bis zum 31. August die Transferperiode noch offen.

Baba wechselt zum Erstligisten FC Augsburg

Gestern war er noch der Star des Derbys gegen den 1. FC Nürnberg in Fürth. Heute erreicht uns die Meldung auf der Website der Spielvereinigung:

„Abdul Rahman Baba wird künftig für den FC Augsburg auflaufen. Das Kleeblatt hat sich mit dem FCA nach langen Verhandlungen auf einen Wechsel geeinigt. Baba wird noch heute seinen Medizincheck in Augsburg absolvieren und danach den Vertrag unterschreiben. Präsident Helmut Hack: „Der Wechsel von Baba ist nicht nur für ihn sehr wichtig, sondern auch für viele Menschen in seiner Heimat. Baba ist als 18-Jähriger zu uns und nicht zu einem großen europäischen Klub gewechselt, mit dem festen Vertrauen in uns, dass es für ihn besser ist, seinen Weg nach oben mit uns zu gehen. Er will unter allen Umständen in der ersten Bundesliga spielen. Wir haben lange um Baba gekämpft, jetzt aber eine Lösung gefunden, die auch uns überzeugt. Wir wünschen ihm für seine Zukunft von Herzen alles Gute.“

Über die Ablösemodalitäten haben beide Vereine Stillschweigen vereinbart.
Das ist für die Kleeblattfans keine gute Neuigkeit. Baba hat beim gestrigen Spiel zwei Tore erzielt und für sein Team einen Elfmeter herausgeholt. Dass es ihn reizt, in Zukunft erstklassig zu spielen, ist nachvollziehbar. Schade fürs Kleeblatt.
Nevertheless: Die Greuther-Weiber wünschen ihm alles Gute beim FC Augsburg.

„Schröcki“ wechselt zu Eintracht Frankfurt

Alle Mutmaßungen, dass Stephan Schröck zur Spielvereinigung zurückkommen könnte, haben sich in Luft aufgelöst. Der Erstligist Eintracht Frankfurt und die TSG 1899 Hoffenheim haben sich über einen sofortigen Wechsel des Defensivspielers zur Eintracht geeinigt. „Schröcki“ – wie ihn Kleeblattfans liebevoll nennen – wurde in Schweinfurt geboren und hat philippinische Wurzeln. Von der DJK Schweinfurt, für die Schröck in der Jugend spielte, wechselte er in die B-Jugend der SpVgg und stand in der Saison 2004/05 erstmals im Kader der Fürther Profimannschaft. Zum Ärger vieler Fürther Anhänger wechselte der vielseitig einsetzbare Mittelfeldspieler in der Saison 2012/13  nach Hoffenheim. In seiner Bilanz machen sich vor allem sieben Einsätze (ein Tor) in der philippinischen Nationalmannschaft gut. Stephan Schröck erhält bei Eintracht Frankfurt einen Vertrag bis zum 30. Juni 2015. Über die Ablösemodalitäten haben die beteiligten Vereine Stillschweigen vereinbart.
Frankfurts Trainer Armin Veh ist vermutlich von dem erfolgreichen Wechsel sehr angetan. Die Gerüchte der vergangenen Wochen, dass Schröck wie Coach Mike Büskens zu Fortuna Düsseldorf gehen könnte (wo ja jetzt auch Heinrich Schmidtgal spielt), haben sich also nicht bewahrheitet.

Wird Edgar Prib bald ein Schwarz-Gelber?

Gerade haben sie das Champions-League-Finale in London als glückliche Verlierer hinter sich gebracht – viele Kleeblatt-Fans drückten am Samstag Borussia Dortmund die Daumen. Und jetzt machen sie aus Fürther Sicht wieder von sich reden: Nach Informationen der BILD hat der schwarze-gelbe Verein aus dem Ruhrpott dem Kleeblatt Edgar Prib ein Superangebot gemacht. Angeblich würde der BVB drei Millionen Euro für einen Wechsel von Prib zahlen. Der Verein und Coach Jürgen Klopp waren ja schon im letzten Jahr am Kleeblatt-Star interessiert (unser Foto zeigt Prib, Klopp und BVB-Keeper Weidenfeller nach dem Bundesligaspiel im April 2013 im Ronhof). Sollte der Deal klappen, hätte die Frankfurter Eintracht das Nachsehen – der hessische Mitaufsteiger der Saison 2012/13 hat bislang lediglich gut die Hälfte für Prib geboten.

BILD zitiert den Kleeblattmanager Rouven Schröder so:

„Ich kann bestätigen, dass uns Dortmund ein konkretes Angebot gemacht hat. Wir können Eddy nicht zwingen, dorthin zu wechseln, aber klar ist auch, dass die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen stimmen müssen. Wir verlieren ja einen ganz wichtigen Spieler.“

Ob Prib selbst von einem Wechsel zum Bundesligisten Borussia Dortmund so begeistert wäre, wage ich zu bezweifeln. Er hat vermutlich die Befürchtung, dass er ein ähnliches Schicksal erleiden könnte wie viele sehr gute Spieler, die vom FC Bayern München eingekauft wurden und dann bei jedem Spiel (maximal) auf der Ersatzbank sitzen. Für die Kleeblattfans und die Spielvereinigung bleibt es auf jeden Fall spannend, wohin Prib letztendlich geht.