Zwischenmeldungen vom Kleeblatt

Seit Ende der Saison 2019/20 hat sich bei der Spielvereinigung einiges getan. Gestern wurde die 1. Pokalrunde im DFB Pokal ausgelost. Da aufgrund der Auswirkungen der Corona-Pandemie von 64 erst 41 Erstrundenteilnehmer feststanden und im Lostopf waren, sind die Gegner bei vielen Begegnungen in der ersten Pokalrunde noch nicht fix  – so auch der des Kleeblatts. Eines ist sicher: Die SpVgg fährt zum zweiten Vertreter des Westfälischen Fußballverbandes. Dieser wird erst in den kommenden Wochen final unter den Teilnehmern des Westfälischen Fußballverbandes ermittelt. „Wir warten gespannt auf unseren endgültigen Gegner, freuen uns aber schon auf den Pokalwettbewerb. Unabhängig auf wen wir treffen werden, wollen wir natürlich die nächste Runde erreichen“, so Geschäftsführer Sport Rachid Azzouzi auf der Vereins-Website. Das erste Pokalwochenende findet übrigens vom 11. bis 14. September statt.

Beruhigend ist, dass Hofmann Personal Hauptsponsor der SpVgg bleibt, die Vertragsverlängerung ist seit letzter Woche klar. Und dass das Kleeblatt ab der Spielzeit 2020/21 wieder im Puma-Dress auflaufen wird, freut mich besonders. Damit kooperieren Puma und Fürth schon zum 25. Mal. Bei der Präsentation der neuen Heim-, Auswärts- und Pokaltrikots standen allerdings einige Kleeblattfans dem Auswärtstrikot (Havard Nielsen bei der Vorstellung, Foto: Sportfoto Zink) mit verhaltener Begeisterung gegenüber. Das Muster auf der Brust soll – so die Verantwortlichen – „an ein Kaleidoskop erinnern“. In den Sozialen Netzwerken scheiden sich die Geister, da ist von „Wald und Wiese“ die Rede und von einem „riesigen Durcheinander“. Aber – und darin sind sich dann viele einig: „Die Geschmäcker sind eben verschieden“.

Seit  1. Juli 2020 ist Daniel Keita-Ruels Vertrag ausgelaufen. Und Maxi Wittek hat in die Niederlande gewechselt. Wer in den nächsten Wochen und Monaten neu zum Kleeblatt kommen wird, darauf sind alle neugierig. Das Team benötigt einen starken Sturm. Und auch in der Defensive muss vor allem ein adäquater Ersatz für Kapitän Marco Caligiuri gefunden werden, der seine Karriere beendet hat (nachdem die Spielvereinigung seinen Vertrag nicht verlängerte).

Kompliment an die Fans: Der Dauerkartenverkauf der Spielvereinigung läuft super. Obwohl niemand weiß, ob oder wie die neue Saison mit Zuschauern im Stadion starten wird, haben sich viele hinter ihren Verein gestellt und eine Dauerkarte gekauft.

Es bleibt also spannend. Wir bloggen, wenn sich etwas tut.

Kurz vor Saisonstart: Neuer Kleeblatt-Sponsor

Endlich ist die Katze aus dem Sack: Der neue Hauptsponsor der Spielvereinigung ist der Personaldienstleister Hofmannn Personal aus Nürnberg. Wäre man aufmerksam gewesen, hätte man gestern bei der Saisoneröffnungs-Feier schon erahnen können, um wen es sich handelt. Denn auf den Trikots der Profis (auf dem Foto: Serdar Dursun und Khaled Narey) stand es vorne drauf: „Kein Fan ohne Job“. Mit dieser ersten Werbemaßnahme war die Mannschaft der Spielvereinigung am Sonntag aufgelaufen.

Nach der Unterstützung durch Ergo Direkt geht das Kleeblatt jetzt also ganz neue Wege. 15 Jahre lang war das Versicherungsunternehmen auf der Brust der Spieler als Hauptsponsor vertreten. Ab 2002 als „KarstadtQuelle-Versicherung“, 2009 übernahm dann der Nachfolge-Konzern den Platz unter dem Kleeblatt-Zeichen.

Hofmann Personal wird in Zukunft also die Vorderseite des Kleeblatt-Trikots sowie weitere Werbeflächen im Stadion zieren. Ich hatte eigentlich mit einem Fürther Hauptsponsor gerechnet. Aber – und das ist natürlich ganz im Sinne der „Greuther-Weiber“ – das Unternehmen Hofmann wird von einer toughen Frau geführt: Ingrid Hofmann ist Geschäftsführende Alleingesellschafterin der I.K. Hofmann GmbH und bereits seit 15 Jahren Partnerin des Vereins. Hofmann gehört zu den fünf größten Personaldienstleistern in Deutschland und beschäftigt an über 90 Standorten mehr als 17.600 Mitarbeiter. Und: Hofmann Personal ist vielfacher Preisträger, die Firma wurde u.a. als „Bester Arbeitgeber Deutschlands seit 2008“ und mit dem Ludwig-Erhard-Preis ausgezeichnet. weiter lesen

Sind Derbysieger-Trikots für die Ewigkeit ?

SpVgg Greuther Fürth - FCNDer 5:1-Sieg im 257. Frankenderby ist zwar schon eine gute Woche her. Allerdings ist dieser Kantersieg gegen die Erzrivalen aus Nürnberg noch immer Dauerthema bei der Fürther Bevölkerung und in die Annalen der Vereinsgeschichte beider Mannschaften eingegangen. Vor allem für Kleeblatt-Fans war das Spiel und das tolle Ergebnis im Stadion am Laubenweg etwas ganz Besonderes.

Habt Ihr noch Platz in Eurem Kleiderschrank? Oder an der Fanwand? Wenn ja, dann haben eingefleischte Kleeblattanhänger jetzt die Chance, vier originale (natürlich getragene) Trikots aus dem Duell gegen den 1. FC Nürnberg zu ersteigern. Die weiß-grünen gestreiften Heimtrikots der Torschützen Robert Zulj, Tom Weilandt und Goran Šukalo  – alle signiert – werden garantiert einen Abnehmer finden. Und das Trikot vom heutigen Geburtstagskind Stephan Schröck (Rückenummer 10) kommt auch unter den Hammer. Die gesamte Mannschaft von Trainer Frank Kramer hat im ersten Pflichtspiel vor heimischer Kulisse mit dem neuen Heimtrikot alle sportlichen und konditionellen Reserven aus sich herausgeholt und leidenschaftlich gegen den „Club“ gekämpft. Und das hat bestimmt auch auf den Trikots Spuren hinterlassen!
Das Trikot des zweifachen Torschützen Baba ist merkwürdigerweise nicht dabei. Er wird auf der Vereins-Website zwar im Bericht über das Lokalderby, aber im Infokasten darunter auch nicht mehr namentlich genannt. Was soll das eigentlich?

Also:
Wer mitsteigern möchte, sollte nicht allzu lange warten. Gebote können nur noch wenige Tage abgegeben werden. Das Höchstgebot für Schröckis Trikot liegt im Moment übrigens bei gut 250 Euro!
Zur Kleeblatt-Auktionsplattform gelangt Ihr hier.

Italientrikot fürs Greuther-Weib

Über die Spielvereinigung gibt es derzeit vor allem Skurriles zu berichten, z.B. die Geschichte vom brütenden Kiebitz auf dem zukünftigen Stadiongelände. Oder staubige Fakten wie den Umbau der Südtribüne für die erste Bundesliga-Saison des Kleeblatts.

Aber direkt „fußballfrei“ sind die Tage ja nicht – wie viele von Euch sitze ich abends vor dem Fernseher und sehe mir Spiele der Fußball-EM an. Besonders engagiert und interessiert die Begegnungen in Gruppe C. Wer in unserem Greuther-Weiber-Blog unter „Die Autorinnen“ über mich gelesen hat, der weiß, dass ich ein Faible für die italienische Mannschaft, die Squadra Azzurra habe. Total gefreut habe ich mich deshalb über den Feind in meinem Haus, der bei einem der großen Sportartikelhersteller in Herzogenaurach arbeitet. Er bzw. sie hat mir – einfach so – ein Original-Trikot der italienischen Nationalmannschaft geschenkt, das sie bekommen hatte. Ein toll gestyltes Shirt, Besonderheit: Der Kragen in den Italien-Farben. Offenbar war es meinem „Feind“ nicht verborgen geblieben, dass mein Herz für die italienischen Stürmer und auch Keeper Gianluigi Buffon schlägt.
Ich werde heute Abend das letzte Vorrundenspiel in Gruppe C zwischen Italien und Irland ansehen (leider nur die zweite Halbzeit). Dann trage ich natürlich das azurblaue Nationalmannschafts-Trikot und hoffe, dass es die Italiener schaffen, sich für das Viertelfinale zu qualifizieren. Denn dann könnte es im Endspiel am 1. Juli in Kiew zur Top-Begegnung zwischen Deutschland und Italien kommen. Und das wäre ganz in meinem Sinne.
Also, lieber Feind, nochmals „danke“ – und das Trikot bekommt nach der EM 2012 einen Ehrenplatz neben meiner Kleeblatt-Fahne!