Klasse-Leistung – aber wir fahren nicht nach Berlin!

Wenn das kein Pech war? Die Fürther Fans im Ronhof feierten beim DFB-Pokal-Halbfinale gegen Borussia Dortmund enthusiastisch – und waren letztendlich am Boden zerstört. Die Spielvereinigung hat sich in der regulären Spielzeit und auch in der Verlängerung toll geschlagen. Sie spielte auf Augenhöhe mit dem amtierenden Deutschen Meister und demonstrierte, dass sie sich in der ersten Bundesliga sehen lassen kann.
Aber das tragische Tor in der 120. Minute durch den Ex-Clubberer Ilkay Gündogan hat sämtliche Pokalträume der Kleeblätter platzen lassen. „So ist der Sport“, kommentierte BVB-Trainer Jürgen Klopp den Sieg seiner Mannschaft lapidar. Klar, aber was die Spielvereinigung über fast zwei Stunden im Ronhof gezeigt hat, war erste Sahne. Sie hatte kaum Probleme, dem Tabellenführer der Ersten Bundesliga Paroli zu bieten. Von Beginn an versuchten die Kleeblätter, das Spiel des BVB nicht rund laufen zu lassen. Olivier Occean, Sercan Sararer und Felix Klaus hatten mehrere gute Chancen, ein überraschendes Tor zu schießen, konnten sie aber nicht verwandeln. Der Fürther Keeper Max Grün verhinderte – wie so oft – gute Torchancen des BVB. Das Auswechseln des Torhüters gegen Jasmin Fejzic in der 117. Minute wird zu diskutieren sein. Trainer Mike Büskens hatte ihn wohl im Hinblick auf das bevorstehende Elfmeterschießen eingewechselt. Ein Fehler? Keine Ahnung. Aber eben eine jener Entscheidungen, die in den nächsten Wochen überall in Fürth hitzig kommentiert werden. Hätte er das tun sollen? Trainer-Fehlentscheidung? Ich denke: nein. Gündogan knallt den Ball an den linken Pfosten. Dann prallt Fejzic der Ball an den Rücken und gelangt ins Tor – in der letzten Minuten der Verlängerung. Das war einfach schade. Dortmund hat das typische „Bayern-Glück“ auf seiner Seite gehabt: das Siegtor in der letzten Minute. Und damit ist die Chose gewonnen!
Nehmen wir doch einfach die 119 Minuten, in denen sich der Zweitligist bravourös geschlagen hat. Das Kleeblatt kämpfte und hat bewiesen, dass es eine hervorragende Abwehr und auch im Angriff Power hat. Das passt doch. Was wollen wir mehr?
Das Spiel war ein Beweis dafür, dass die SpVgg auf dem richtigen Weg ist. Die Mannschaft kann sportlich mit anderen Mannschaften der ersten Liga mithalten. Ob sie das in der nächsten Saison unter Beweis stellen darf, wird sich zeigen.
Haken wir den DFB-Pokal ab, nehmen wir das nächste Spiel am Samstag gegen den Karlsruher SC ins Visier. Jetzt heißt es, sich auf den Aufstieg zu konzentrieren.
Die heutige Niederlage war eines der wichtigsten, besten und erfolgreichsten Spiele der Spielvereinigung. Es war für die Fans in der Trolli ARENA ein unvergessliches Erlebnis. Und was wollen wir mehr?

Pokalspiel gegen Dortmund wirft Schatten voraus

Das DFB-Pokal-Halbfinale gegen den Deutschen Meister Borussia Dortmund findet – welcher Fürther hätte dieses Datum nicht im Kopf? – am Dienstag, 20. März, um 20.30 Uhr in der Trolli ARENA statt. Rund 800 Tickets stehen für die Begegnung noch zur Verfügung: Etwa 500 Sitzplatz-Karten in Block 8 und etwa 300 Tickets auf der Haupttribüne. Am morgigen Samstag haben alle Fans, die noch kein Ticket besitzen, die letzte Chance, eine Eintrittskarten im freien Verkauf zu erstehen: Um 9 Uhr beginnt in den beiden Kleeblatt-Fan-Shops „Greuther Teeladen“ in der Trolli ARENA sowie bei Franken Ticket, Kohlenmarkt 4, in Fürth der Verkauf.
Außerdem gibt es ab sofort in den Fan-Shops eine Sonder-Kollektion zum DFB-Pokal-Halbfinale. Neben einem grünen T-Shirt und einem Wimpel können die Fans auch einen Schal erwerben. Diese Artikel zeigen die Logos der Kontrahenten sowie den DFB-Pokal. Außerdem erhältlich: Pin oder Schlüsselanhänger. Diese beiden Artikel sind allerdings vorerst nur im Online-Shop des Kleeblatts zu erhalten, werden aber spätestens ab nächster Woche auch in den Fan-Shops zu kaufen sein.
Das beste – so meine ich – kommt zum Schluss: Am 4. August 1990 trafen im Ronhof die SpVgg und der BVB ja schon einmal aufeinander. Damals besiegte der Landesligist aus Fürth die Dortmunder mit 3:1 im DFB-Pokal-Wettbewerb. Um an dieses Ereignis zu erinnern, hat die SpVgg zwei neue Artikel produziert: Das Trikot, das das Kleeblatt-Team damals trug, wurde neu aufgelegt und trägt auf dem Rücken die „11“ des zweifachen Torschützen Oliver Zettl. Dieses Trikot ist auf 200 Stück limitiert. Außerdem gibt es noch ein „Remember 1990“-T-Shirt in weiß. Die Sonder-Kollektion zum Pokal-Spiel und die Erinnerungsstücke an 1990 sind natürlich auch beim Spiel gegen Aachen am Freitag in allen Fan-Shops in der Trolli ARENA erhältlich.
Also: Schnell noch mit Fanartikeln eindecken, damit beim Spiel gegen Dortmund möglichst viele Zuschauer aus Fürth im entsprechenden Outfit erscheinen und optisch schon mal klar machen, wo’s lang geht!

Bibbern vor dem Kantersieg

Jubel nach einem von sechs Toren„Spitzenreiter, Spitzenreiter“ dröhnte es nach dem Schlusspfiff durch den Ronhof, und die eine Handvoll sichtlich bedröppelter Bochumer Fans schlichen nach der deftigen Packung (6:2 für das Kleeblatt) aus dem Stadion. Rundum ein gelungener Nachmittag in der Trolli Arena, möchte man meinen. Doch in Wirklichkeit dauerte es erstaunlich lange, bis man sich auf seinem Platz einigermaßen beruhigt zurücklehnen konnte.

Das Bibbern (für das die angenehme Februarsonne nichts konnte) fing schon in der Anfangsphase an, als die Fürther ziemlich unkonzentriert agierten und die Bochumer immer wieder ruckzuck umschalten konnten. Prompt fiel dann auch der absolut unnötige Treffer für den VfL. Es war schon fast unheimlich, wie schnell der Ball immer wieder gefährlich vor Max Grün auftauchte. Gottseidank drehten Asamoah und der bemitleidenswerte Bochumer Vogt per Eigentor den Spieß wieder um. Richtig dynamisch war vorher eigentlich in erster Linie nur der Fürther Fanblock gewesen, der den Bochumer Anhang selbst nach dem 0:1 noch tapfer niedersang.

Der Rest ist fast schon Geschichte: Nach der Pause rappelte es noch vier Mal im Bochumer Karton. Doch richtig Ruhe kam erst eigentlich nach dem 5:2 auf. Gerade das 2:4 aus Bochumer Sicht offenbarte eine ziemlich unsortierte Fürther Abwehr, als nach einer absoluten Null-Chance und einer verunglückten Bogenlampe der Ball plötzlich im Netz zappelte.

Der Qualitätsunterschied war diesmal nicht in der Abwehr, sondern im Sturm zu finden. Er trägt etwa den Namen Gerald Asamoah. Er wurde nicht nur wegen seiner beiden Tore zu Recht mit Standing Ovations gefeiert. Getrübt wurde seine Leistung allerdings durch das heftige Einsteigen gegen den Bochumer Aydin, der in dieser Szene einen Wadenbeinbruch erlitt.

Bochum mit 6:2 weggefegt – das hört sich schon mal super an und ist auch Grund zum Feiern. Trotzdem darf man nicht vergessen, dass dies nicht mehr die Mannschaft war, die in der letzten Saison nur hauchdünn den Aufstieg in die 1. Bundesliga verpasste. Außerdem waren sie an diesem Samstag absolut nicht vom Glück verfolgt (zwei Verletzungen, ein Eigentor, eine Gelb-Rote Karte). Eigentlich hätte auch der Torwart Luthe noch zum Duschen geschickt werden müssen, aber Schiri Gagelmann hatte nach seiner Attacke gegen Pektürk  wohl einen sehr großzügigen Moment. Gegen stärkere Gegner, die nicht in der letzten halben Stunde auseinanderfallen, müssen vor allem das Fürther Mittelfeld und die Abwehr noch mehr leisten. Aber das mit dem Spitzenreiter, daran könnte man sich schon gewöhnen – vor allem, wenn es dann auch mal dauerhaft  ist.

 

 

Kleeblatt zeigt der Hansa, wo’s lang geht!

Von den rund 7 500 Zuschauern in der Trolli ARENA waren zirka 800 Rostocker Fans (immerhin!). Es hätten noch 100 mehr sein können, hätte man die nicht schon in Berlin wegen Randalierens im Zug wieder nach Hause schicken müssen. Einige Hansa-Fans waren schon am Vormittag in der Fürther Innenstadt. „Wir sind alle ganz friedlich“, beteuerten die einen, „wir werden 0:6 verlieren“ orakelten die anderen. Sie saßen im Straßencafé, kauften ein, kurbelten so die Fürther Wirtschaft an und skandierten erwartungsvoll: „Marek Mintal olé!“.

Das Spiel im Ronhof verloren sie dann tatsächlich, allerdings nur mit 0:3. Obwohl die Kleeblätter von Anfang an nicht recht zu überzeugen wussten. Sie agierten nicht druckvoll genug, das Team aus dem hohen Norden hätte den Fürthern fast das Zepter aus der Hand genommen. Doch dann: Erleichterung bei allen Fans im Stadion durch das Führungstor von Torjäger Olivier Occean in der 11. Spielminute. Ab diesem Moment kontrollierte die Spielvereingung die Partie, wie es ihr gefiel. Das lag allerdings weniger an der Souveränität der Gastgeber als an der Unfähigkeit der Hanseaten. Die Leistung der SpVgg war enttäuschend, die Rostocker spielten der zweiten Liga unwürdig. Erst Stephan Schröck erhöhte nach der Pause in Minute 58 zum 2:0. Nach läppischem Hin und Her ohne ernstzunehmende Torchancen machte Sercan Sararer eine Viertelstunde vor dem Schlusspfiff mit einem Solo den 3:0-Endstand perfekt.

Noch mal echte Begeisterung kam in der Trolli ARENA auf, als Trainer Büskens Kingsley Onuegbu nach langer Verletzungspause einwechselte und ihm so sein Comeback ermöglichte. Und das wäre auch fast erfolgreich gewesen: Nach einer guten Kombination über Nöthe und Sararer scheiterte der Nigerianer nur kurz vor der Linie. Schade!

Die Spielvereinigung  liegt jetzt mit 36 Punkten auf einem hervorragenden dritten Tabellenplatz. Sie hat im Montagabendspiel am 12. Dezember in der ersten Partie der Rückrunde eine schwere Aufgabe vor sich. Die  Frankfurter Eintracht wird alles tun, um sich keine Blöße zu geben und ihre Aufstiegsambitionen zu unterstreichen.

 

Kurze Nacht für Kleeblatt-Fans

Ich empfehle allen Kleeblatt-Fans, ihren Wecker für morgen – Dienstag, 22. November – sehr früh zu stellen. Denn die Spielvereinigung beginnt ab 9 Uhr (!) mit dem freien Verkauf der restlichen Karten für das DFB-Pokal-Spiel am 20. Dezember beim 1. FC Nürnberg. Es stehen nur rund 500 Sitzplatz-Karten im Fürther Block zur Verfügung. Wer die begehrten Derby-Tickets haben möchte, muss also rechtzeitig im Kleeblatt-Fanshop „Greuther Teeladen“ in der Trolli ARENA sein. Pro Person können zwei Karten erworben werden. Die Stehplatzkarten aus dem Gäste-Karten-Kontingent für das Auswärtsspiel waren übrigens innerhalb von zwei Tagen vergriffen.

Das Spiel wird ja bekanntlich leider nicht im Free-TV übertragen. Aber ich bin mir sicher, dass viele Sportsbars hervorragend besucht sein werden. Wer noch eine gute Idee hat, wo man sich das Spiel ansehen kann, der könnte ja im Greuther-Weiber-Blog einen heißen Tipp geben. Aber bitte kommt nicht auf den absurden Gedanken, uns etwas in Nürnberg zu empfehlen!

Kleeblätter im DFB-Pokal eine Runde weiter

Da soll noch mal einer sagen, französische Bulldoggen seien nicht intelligent. Die (offensichtliche) Fußball-Kennerin Bubka hat den Sieg der Spielvereinigung in der zweiten Runde des DFB-Pokals richtig vorhergesagt. Die Kleeblätter gewannen in der Trolli ARENA souverän mit 4:0 gegen den SC Paderborn und haben sich so ins Achtelfinale gespielt. Die Tore erzielten Milorad Pekovic, Olivier Occean, Christopher Nöthe und Tayfun Pektürk. Erwähnenswert war die Rote Karte für den Paderborner Pallionis in der 60. Minute, der Occean böse gefoult hatte. Und die prima Leistung des Fürther Keepers Max Grün. Die schwarz-weiße Bubka hat übrigens auch den Sieg von Borussia Dortmund, dem FC Augsburg, Bochum und dem HSV treffsicher erahnt.

Das Kleeblatt-Team kann nach den beiden Spielen in zweitägigem Abstand erst mal etwas relaxen. Die nächste Bundesligabegegnung findet am Montag, 31. Oktober, um 20.15 Uhr statt. Dann empfangen die Fürther im Ronhof die Mannschaft von Eintracht Braunschweig, die momentan mit zehn Punkten Rückstand auf dem sechsten Tabellenplatz steht. Und bis zu den Achtelfinalbegegnungen im DFB-Pokal dauert es fast noch acht Wochen: Am 20. und 21. Dezember wird es sich zeigen, ob die Spielvereinigung – der Gegner wird noch ausgelost – weiterkommen wird.

Fazit: Für die Fürther Fußballer und Fans sieht zur Zeit alles entspannt aus. Die Kassen des Vereins füllen sich durch die Erfolge im DFB-Pokal. Und ob das Kleeblatt als Herbstmeister Weihnachten feiern wird? Man wird sehen…

Apfelmarkt oder Kleeblatt – eine Gewissensfrage

Geniales Spätherbstwetter beim Apfelmarkt im Fürther Stadtpark. Tausende Menschen informieren sich über Pinova, Renette und alte Birnensorten, probieren fränkischen Apfel-Secco und essen Apfel-Streuselkuchen. Nur wenige Kilometer weiter versucht zeitgleich die Spielvereinigung die Tabellenführung der 2. Bundesliga, die seit Freitag die Eintracht aus Frankfurt inne hat, wieder zurück zu erobern. Die Trolli ARENA ist mit über 10.500 Zuschauern gut besucht –  nach der längeren Kärwa-/Länderspiel-Pause aber auch keine Überraschung, dass es heute die echten Kleeblatt-Fans nicht zu Hause hält.
Die erste Halbzeit verläuft dann völlig anders als erwartet. Das Team von Erzgebirge Aue agiert geschlossener und selbstbewusster als erwartet. Die erste echte Torchance in der 30. Spielminute geht dann auch auf das Konto der Gäste. Der Torschuss scheitert allerdings am Fürther Keeper Max Grün. Dann fällt endlich in der 41. Minute das ersehnte erste Tor für die SpVgg durch Milorad Pekovic. Er hatte kurz zuvor eine gelbe Karte erhalten. Nach der Halbzeitpause schießt in Minute 58 Sercan Sararer das zweite Kleeblatt-Tor. Ab dem Moment hat das Kleeblatt einige vielversprechende Chancen, aber das dritte Tor will einfach nicht mehr gelingen.
Insgesamt eine ganz interessante Begegnung im Ronhof. Bei tollem Wetter kämpft sich die Spielvereinigung wieder an die Tabellenspitze. Und zum Apfelmarkt konnte man ja nach gewonnenem Spiel immer noch gehen.

 

Die Münchner im Ronhof – Schnell noch Tickets besorgen!

Der Spielvereinigung steht mit dem Spiel gegen den TSV 1860 München am Sonntag, 25.September, eine spannende Partie bevor. Der Verein rechnet mit einem vollen Haus – schon eine Woche vor dem bayerischen Vergleich waren rund 10000 Karten für die Trolli ARENA verkauft.
Leider kann ich mir das Spiel im Ronhof nicht ansehen, weil ich in München bin – ausgerechnet. Ich besuche weder das Oktoberfest noch die berühmte Säbener Straße in Giesing. Nein, ich werde am Samstag auf den Spuren von König Ludwig II. wandeln und mich dann am Sonntag (gerne) wieder von der oberbayerischen „Mir-san-mir“-Atmosphäre verabschieden. Auf jeden Fall versuche ich, möglichst bald den Heimweg nach Fürth anzutreten, um vielleicht doch noch die wesentlichsten Momente des Fußballspiels mitzubekommen.
Für die Kleeblätter ist dieses Sonntagsspiel besonders wichtig. Sie haben beim letzten Spieltag mit einer Nullnummer beim Tabellenletzten in Aachen ihre Schwächen deutlich gezeigt. Und sie müssen jetzt versuchen, in der Partie gegen die sechstplatzierten Münchner mindestens einen, besser noch drei Punkte zu machen. Momentan liegen die 1860er mit 15 Punkten lediglich vier Punkte hinter der Spielvereinigung, die gemeinsam mit dem FC St. Pauli die Tabelle anführt. Inzwischen hat es sich übrigens herumgesprochen, dass der Fürther Torhüter Max Grün (Foto) wieder voll genesen ist. Er vermittelt der gesamten Mannschaft das beruhigende Gefühl, dass er ein selbstsicherer Keeper ist, der sich voll engagiert, seinen Kasten sauber zu halten. Das wäre ja eine tolle Perspektive für die nächsten Wochen!
Also: Die Anhänger des Kleeeblatts sollten versuchen, sich noch schnell mit Eintrittskarten zu versorgen. Denn es wäre doch schade, wenn sie zwar das Stadion finden würden – und sich nicht von der antiquierten Beschilderung irritieren lassen-, aber zu Hause bleiben müssen, weil es keine Tickets fürs Spiel mehr gibt!
Nachtrag: Am Mittwochnachmittag waren nur noch 1400 Karten zu haben!

Führen alle Wege in die Trolli-Arena?

Das letzte Heimspiel der Spielvereinigung gegen den MSV Duisburg war mit etwas über 9000 Zuschauern ganz gut besucht. Dass die Begegnungen am Freitagabend um 18 Uhr keine idealen Termine sind, ist nichts Neues, aber nicht zu ändern. Umso erfreulicher, wenn doch so viele Fans den Weg in die Trolli-Arena finden. Aber das ist genau die Frage: Finden sie ihn denn wirklich oder irren sie stundenlang an der Pegnitz entlang, suchen das Stadion und verpassen das Spiel? Wieso? Obwohl die Wettkampfstätte im Ronhof schon seit dem 1. Juli 2010 Trolli-Arena heißt, steht auf den Hinweisschildern entlang des Fuß- und Radweges an der Ulmenstraße noch immer „Playmobil-Stadion“. Mein Foto, das am Tag des Poppenreuther Kirchweihumzuges, also am 4. September 2011, entstand, ist der klare Beweis.
Mein Appell an die Stadt Fürth (oder wer auch immer dafür zuständig ist): Investiert doch möglichst bald die paar Euro in ein neues Schild mit der Aufschrift „Trolli-ARENA 0,8“. Und schwupps, schon sind die Heimspiele des Kleeblatts toll besucht!

Auch bei Tyrala kommt das Knie daher

Das ist ja wirklich wie verhext: Nachdem schon Olivier Occean gesundheitliche Probleme mit seinem Knie hatte und deswegen nicht an der WM-Qualifikation der kanadischen Nationalmannschaft teilnehmen kann, geht es Sebastian Tyrala jetzt noch viel schlimmer. Der SpVgg-Profi (auf dem Foto war die Welt für ihn noch in Ordnung) hat sich eine schwere Knie-Verletzung zugezogen. Der Mittelfeldspieler des Kleeblatts musste sich gestern in Augsburg einer Operation des linken Knies unterziehen. Dabei wurde der Knorpel geglättet. Tyrala klagte seit einigen Tagen über Probleme im Knie, und eingehende Untersuchungen haben dann den nun erfolgten Eingriff erforderlich gemacht. Nach Einschätzung von Mannschaftsarzt Dr. Harald Hauer fällt der 23-jährige Tyrala voraussichtlich etwa sechs Monate aus.
Das ist fürs Kleeblatt natürlich eine bittere Pille. Der Spitzenreiter der zweiten Bundesliga empfängt am Freitag, 9. September, um 18 Uhr den MSV Duisburg in der Trolli ARENA. Pünktlich zum Ferienende hofft man auf viele Zuschauer, die den Weg in den Ronhof finden. Ob Olivier Occean antreten kann, wird sich noch zeigen. Die Greuther-Weiber empfehlen: Abwarten und Kräutertee trinken!