DFB-Pokal: Wissenswertes über den SV Morlautern

Am nächsten Sonntag ist DFB-Pokal-Time: Die Spielvereinigung trifft in der ersten Runde auf den Fünftligisten SV Morlautern. Die Begeisterung über diesen Pokalgegner bei den Morlauterern hält sich allerdings in Grenzen: „Die erste Reaktion war eine Enttäuschung. Es will jeder gegen Bayern München spielen oder gegen Borussia Dortmund. Aber wir sehen das Los jetzt als machbar, um vielleicht in der zweiten Runde einen attraktiven Gegner zu bekommen“, sagte der zweite Vorsitzende des SV Morlautern, Heinz Pörtner.
Ganz schön vollmundig! Grund genug, hier ein paar Fakten über diesen fußballerischen No-Name zu bringen: Der SV Morlautern e.V. 1912 ist ein rheinland-pfälzischer Sportverein, der in Kaiserslautern im Stadtteil Morlautern beheimatet ist. Die Vereinsfarben sind Gelb und Schwarz. Der Verein trägt seine Heimspiele im Stadion Kieferberg aus. Zur Saison 2016/17 stieg der Verein zum ersten Mal in die Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar auf. 2017 wurde der Verein Südwestpokalsieger: Durch einen 2:1-Finalsieg über den Regionalligisten Wormatia Worms qualifizierten sich die Kaiserslauterer Vorstädter dadurch für die 1. Hauptrunde des DFB-Pokals 2017/18. weiter lesen

Happy Birthday, Greuther-Weiber!

Mir selbst wäre es gar nicht aufgefallen, aber ein Freund machte mich gestern darauf aufmerksam: Wir „Greuther-Weiber“ feiern unseren ersten Geburtstag. Der erste Beitrag erschien am 17. Juli 2009 zum Thema „Frauen und Fußball – Ja, bitte!“. Ein Jahr gibt es unser Blog, über 150 Postings. Cool!

Greuther_Geb 003Im Juli vergangenen Jahres haben wir – also uwo, sabbel und ich – damit begonnen, alles Mögliche rund um die Spielvereinigung in unserem Blog aufzugreifen. Das waren zum Teil lustige Begebenheiten, sportliche Besonderheiten, Informationen rund um die Spieler und Trainer oder auch Ungerechtigkeiten, die sich die Mannschaft und die Fans der Kleeblätter – z. B. beim DFB-Pokalspiel gegen den FC Bayern im arroganten München – gefallen lassen mussten. Besonderen Spaß machen uns immer Themen, die sich um Randerscheinungen des Fürther Vereins drehen.
Sehr kontrovers haben unsere Blog-Leser zu Beginn ja auf unseren Namen „Greuther-Weiber“ reagiert. Dieses ungeliebte „G-Wort“ ist eben offenbar für viele eingefleischte Fans noch immer ein rotes Tuch. Aber nach der Fusion mit dem TSV Vestenbergsgreuth im Jahr 1995 war es eben nur fair, dass irgendein Teil des Vereinsnamens auch im neuen Namen der Spielvereinigung Fürth auftauchen mußte. Und uns erscheint das Wortspiel „Greuther-Weiber“/Kräuter-Weiber auch nicht so abwegig!

Großen Spaß machen mir persönlich jedes Mal Interviews mit Fürther Persönlichkeiten, die sich – wie auch immer – mit der SpVgg beschäftigen oder einen Bezug dazu haben. So der Direktor des Schliemann-Gymnasiums, der Fischmann Bernd Bellack auf dem Wochenmarkt der Fürther Freiheit oder Roland Kastner, ehemaliger Torwart der SpVgg, der inzwischen ein Sportgeschäft in der Friedrichstraße hat.

Ich hoffe, dass die Resonanz auf unser Blog so positiv und groß bleibt wie im ersten Jahr. Wer zwei der drei Greuther-Weiber noch mal in Aktion sehen möchte, der kann unser Gespräch mit Anabel Schaffer in der NZ-Klickparade anschauen. Und: Wir werden uns bemühen, immer wieder ungewöhnliche und witzige Thmen am Rande des Kleeblatts aufzugreifen. Versprochen!

Freundschaftsspiel der Greuther gegen die Vestenbergsgreuther

Von den Spielern der Spielvereinigung Greuther Fürth als den „Greuthern“ zu sprechen, kommt ja vor allem in Fankreisen – aber nicht nur da! – mehr als schlecht an. Wie kann man die „Kleeblätter“, „Grün-Weißen“ oder „Ferdder“ nur diskriminierend „Greuther“ nennen? Obwohl der Zusatz „Greuther“ ja seit Juli 1996 ganz offiziell im Vereinsnamen steht. Und auch unser Blog „Die Greuther-Weiber“ wird immer mal wieder in bezug auf die Namensgebung („Bitte nicht das „G“-Wort!“) kritisiert und angeschossen.

Heute habe ich nun die Möglichkeit, eine Begegnung anzukündigen, die ein besonderes Fußball-Schmankerl werden könnte:

Am heutigen Dienstagabend, 18. August, tritt die SpVgg Greuther Fürth zu einem Freundschaftsspiel beim TSV Vestenbergsgreuth an. Die Begegnung gegen die Mannschaft aus der Kreisklasse 2 Erlangen/Pegnitzgrund wird um 18.30 Uhr angepfiffen. Noch vor dem Spiel geben die Profis und der Trainerstab zwischen 16.30 Uhr und 17 Uhr an der Sommerrodelbahn Autogramme. Das Stadion am Schwalbenberg, Am Sportplatz 1, in Vestenbergsgreuth ist ab 17 Uhr geöffnet.

Also, um es auf den Punkt zu bringen: morgen spielen nicht die Greuther, sondern die Kleeblätter bzw. Fürther (oder wie soll es richtig heißen?)  gegen die Vestenbergsgreuther. Hoffentlich gewinnen die Richtigen!