Maradona und seine Liebe zu Paul

Ich hoffe, dass mir „uwo“ – zum einen „Greuther-Weib“, vor allem aber Autorin des Tiergarten-Blogs „Achtung,Wolf!“ – nicht allzu böse ist, wenn ich zum folgenden Thema blogge, aber sie wird es mir verzeihen.

Ich lese heute Morgen beim Frühstück den Sportteil der „Nürnberger Zeitung“ und denke, ich sehe nicht recht: „Maradona ist froh“ lautet die Überschrift. Aha, ist er vielleicht wieder Bundestrainer einer Nationalmannschaft geworden? Nein, Argentiniens Fußball-Idol Diego Maradona ist froh über den Tod von Krake Paul.

Ich bin froh, dass Du von uns gegangen bist. Es war Deine Schuld, dass wir die WM verloren haben.

So der Besitzer der „Hand Gottes“ im Internet-Netzwerk Twitter.
Der deutsche Oktopus hatte bei der Weltmeisterschaft im vergan­genen Sommer das Finale und alle sie­ben Spiele der deutschen Mannschaft, darunter auch das 4:0 gegen Argenti­nien, richtig vorhergesagt. Maradona wurde nach dem Viertelfinal-Aus als Nationaltrainer entlassen. Bekanntlich ist Krake Paul in der Nacht zum Dienstag im Oktopus-Methusalem-Alter von fast drei Jahren eines natürlichen Todes gestorben.
Diego Maradona wird am Samstag 50 Jahre alt. Oh Gott, ein Skorpion! Ich – selber Skorpion – wünsche ihm zwar alles Gute, aber auch, dass er so bald keinen Job als Trainer mehr bekommt. Denn jemand, der so gehässig ist, hat auch wenig soziale Kompetenz.
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Bringt Platz 13 Glück oder Unglück?

Nein, als Greuther-Fürth-Fan hat man es zurzeit echt nicht leicht. Dass uns das Kleeblatt gegen Alemannia Aachen jetzt die vierte Niederlage in Folge beschert hat – und das auch noch vor heimischem Publikum -, das ist nur schwer zu verdauen. Die Quittung dafür: Platz 13 in der Tabelle. Außerdem musste sich das Kleeblatt im Ronhof von den Fans auspfeifen lassen.

Da fragt man sich wirklich, woran es liegt, dass einfach nichts mehr klappt bei den Grün-Weißen. Fehlpässe, Schüsse, die aus nächster Nähe nicht ins Tor gehen (Schahin traf aus fünf Metern Entfernung nicht), kein Tempo, keine Ideen, kein Selbstbewusstsein, völlige Lähmung nach dem Schock des 0:2.

Und in dieser Verfassung heißt es nächste Woche: Antreten beim jetztigen Tabellenzweiten St. Pauli! Zu allem Unglück auch noch ohne Nehrig, der nach seiner fünften Gelben Karte gesperrt ist. Da muss sich Benno Möhlmann wirklich etwas einfallen lassen – und die Mannschaft vor allem dazu bringen, dass sie es auch umsetzt.

Einzige Hoffnung: Auch in der Vergangenheit hat das Kleeblatt plötzlich in Spielen, bei denen vorher eine Niederlage schon programmiert schien, plötzlich das Ruder herumreißen können. Vielleicht schaffen die Fürther auch am Millerntor wieder so ein kleines Wunder. Und vielleicht bringt Platz 13 in der Tabelle ja auch Glück?

Über Twitter wurde nach der Heimniederlage der Grün-Weißen gegen Alemannia Aachen schon gewitzelt, dass Fürth aufpassen muss, dass es in der nächsten Saison noch in der Zweiten Liga spielt, wenn der Club ebendort wieder ankommt. Über solch völlig unbegründete Arroganz können wir zwar nur kalt lächeln. Trotzdem rufen wir unserer Mannschaft verzweifelt zu: Kleeblätter, reißt euch bitte endlich am Riemen, schon damit wir Fans nicht solche Schmach über uns ergehen lassen müssen!

Die Greuther-Weiber jetzt auf Twitter

Wir haben die Anregung von „straubinho“ in seinem Kommentar aufgegriffen und sind jetzt also auch auf Twitter zu verfolgen. Das kann den Kleeblättern nur gut tun, denn Fürth – das muss ich als Wahl-Fürther leider (!)einräumen – ist twittermäßig bisher noch nicht sehr gut aufgestellt, um nicht zu sagen: Diaspora. 

Ihr könnt also sehen: Auf produktive Beiträge reagieren wir jederzeit gerne. Und hier findet Ihr die Greuther-Weiber auf Twitter.