Dieses Spiel ganz schnell vergessen!

Ich bin tiefenentspannt aus dem Urlaub in der Steiermark zurückgekommen. Wirklich. Obwohl ich da mangels technischer Infrastruktur, aber dank des Kleeblatt-Radios Fußball quasi „nur“ aus zweiter Hand erlebt und kommentiert habe. Aber das hatte was! Uwo hat dann am vergangenen Samstag schon über die qualitativ mäßige Begegnung gegen Fortuna Düsseldorf (eher verhalten) gebloggt. Aber das heutige Auswärtsspiel des Kleeblatts gegen den Aufsteiger FC Würzburger Kickers war wirklich unterirdisch.

Die wenigsten Pässe kamen an, ein wirklicher Spielfluss war kaum existent. Erfreulich war die akustisch unüberhörbare Unterstützung der ca. 1500 angereisten Kleeblattfans in der (mit 10 000 Zuschauern) ausverkauften Flyeralarm-Arena. Die erste Halbzeit war an Zähigkeit und Ödness schwer zu unterbieten. Froh waren die Fans, als man endlich in die Halbzeitpause gehen konnte. Und dann passierte das, was ein Corporate-Designer als „Markenzeichen“ der Spielvereinigung definieren würde: Zwei Minuten nach Beginn der zweiten Halbzeit fiel mal wieder das Tor für die Gastgeber, heute: die Würzburger Kickers. Ausgerechnet durch den Mann mit dem (für Fürther) markanten Namen: Tobias Schröck. Erstaunlich: Das Kleeblatt-Team wunderte sich ob dieser 1:0-Führung nur wenig.

Doch schon vier Minuten später wurde aus dem 1:0 ein 1:1-Ausgleich. Unverdient. Das Kleeblatt kam zum Tor wie die Jungfrau zum Kind: Robert Zulj flankte einen Freistoß in die Mitte, der Würzburger Keeper Robert Wulnikowski faustete den Ball Junior Diaz aus kurzer Entfernung an den Oberkörper, von dort sprang der Ball völlig überraschend ins Tor. Der Innenverteidiger wollte noch retten, kam jedoch zu spät.

Nach zähen 90 Minuten ging die Partie (glücklich) mit 1:1 zu Ende. Das Foto der Mannschaft nach Spielende (oben) spricht doch Bände! Die Fahrt nach Würzburg hätte man sich sparen können. Egal, wir konzentrieren uns jetzt auf das Derby aller Derbies, die Partie gegen den 1. FC Nürnberg. Die findet am Sonntag, 5. März, um 13.30 Uhr im Fürther Ronhof statt. Und bis dahin muss sich das Kleeblatt sammeln, moralisch aufbauen, an seinem fußballerischen Können feilen. Und dann ist echte Leistung gefragt. Make the Kleeblatt great again!

777 Blogbeiträge: darauf einen „Greuther-Schnaps“!

777_GreutherweiberKönnt Ihr Euch noch an den Freitag, 17. Juli 2009 zurückerinnern? Ich schon. Ich habe an diesem Tag den ersten Blogbeitrag für die Greuther-Weiber geschrieben, mit dem vielsagenden Titel „Frauen und Fußball – ja bitte“. Gemeinsam mit uwo und sabbel wurden seitdem 777 Blogbeiträge verfasst. Es gab – wie in einer Beziehung – gute und schlechte Zeiten mit der Spielvereinigung. Wir wollen ja nicht nur den Verein und das Kleeblatt mit den Augen der Liebe und dann wieder kritisch begleiten. Nein, wir versuchen oft, etwas Ungewöhnliches rund um die Spielvereinigung zu finden und für unser Blog aufzugreifen. Dazu gehören Personen in Fürth, deren Herz am Verein hängt, die ihre Geschäftsidee weiß-grün färben oder einfach kreative Ideen haben, wie man Fußball und sonstiges Leben verknüpfen kann. Die sich bemühen, Fußballfans vor und nach Spielen im Ronhof in die Innenstadt zu lotsen, um ihnen dort das typische Kleeblatt-Feeling zu vermitteln. Dazu gehören Kneipen und Restaurants, kleine Läden und Geschäfte, Künstler und richtige Fürther Typen.

Immer noch kritisch sehen einige Fans der Spielvereinigung unseren Blognamen „Greuther-Weiber“. Denn für einen echten Kleeblatt-Änhänger ist der Zusatz beim Vereinsnamen Spielvereingung GREUTHER Fürth ein Unding, ein absolutes No-Go. So werden wir immer mal wieder darauf angesprochen, dass ein anderer Name für dieses Blog der Nürnberger Zeitung doch passender wäre. Politisch korrekter. Aber wir Autorinnen fanden das Wortspiel Greuther-Weiber, das im fränkischen Dialekt ja auch „Kräuter-Weiber“ bedeuten kann, originell. (Die Martin Bauer Group, die ja eine wichtige Bedeutung für den Verein hat, produziert u.a. Kräuter- und Früchtetees.) Und dazu stehen wir auch. Bis heute!

Also: Nach 777 Beiträgen machen wir heute keinen Champagner oder Prosecco auf. Nein, wir feiern stilecht mit einem Grüner-Bier und einem Kräuterschnaps (Greuther-Bitter). Wir freuen uns auf die nächsten Wochen, Monate und vielleicht sogar Jahre, in denen wir über die Erfolge der Spielvereinigung und das weiß-grüne Leben in Fürth rund ums Kleeblatt schreiben werden. Und wir hoffen, Ihr habt auch Spaß daran!

Ein Blickfang vor der Haustür in Bolsena?

Greuther-Weib „uwo“ ist ja seit fast drei Wochen in Italien und kommentiert das nächste halbe Jahr in unserem Blog von dort Fußball aus der Perspektive einer Frau. So z.B. ein Spiel zwischen der bolsenesischen Heimmannschaft und einem Team aus der Gegend von Rom. Und schreibt natürlich in „Attenti al lupo, Achtung,Wolf!“.

Von hier aus möchte ich jetzt einen Deko-Tipp nach Latium schicken. Wie wäre es mit einem Kleeblatt-Fußabstreifer vor der Eingangstür? Denn ab sofort können alle Fans der Spielvereinigung ihre Gäste mit einer Kleeblatt-Fußmatte empfangen. Dieser „Abstreifer“ ist ein echter Blickfang und wird auch italienische Gäste bestimmt in Verzückung versetzen. Die Fußmatte ist 60 x 40 cm groß, aus waschbarem Velours und kostet 19,95 Euro.

Und für alle Sammler von Kleeblatt-Fanartikeln gibt es eine weitere Neuigkeit: Jetzt kann man den neuen Kleeblatt-Fotoball mit den Abbildungen aller Spieler aus der Rückrunde der laufenden Saison erwerben. Der dekorative Mannschaftsball 2013/2014 kostet 24,95 Euro.
Erhältlich sind alle neuen Fanartikel in den Fanshops Greuther Teeladen, bei Franken Ticket am Fürther Kohlenmarkt und natürlich auch bequem von zu Hause aus über den Online-Shop (von da habe ich auch das Foto).
Und wenn „uwo“ wirklich die Kleeblatt-Fußmatte möchte, dann könnte man ohne Problem eine Art „Carepaket“ aus Fürth nach Italien schicken. Vielleicht noch mit einer neuen großen Portion fränkischer Bratwürste. Dieses Mal – zum Geschmacksvergleich – vielleicht mit Grillroastern von der Zirndorfer Metzgerei Schäfer?

Die Greuther-Weiber feiern ihren 500. Blogbeitrag

Kaum zu glauben: Das ist der 500. Blogbeitrag der Greuther-Weiber. Gestartet sind wir im Juli 2009, das ist über vier Jahre her. Seitdem schreiben wir – kiki, uwo und sabbel  – über das Wohl und Wehe der Spielvereinigung Greuther Fürth –  aus weiblicher Sicht. Schon beim 300. „Jubiläum“ am 6. Januar 2012 habe ich ja einige bermerkenswerte und einschneidende Ereignisse, die wir bei den Greuther-Weibern thematisiert hatten, in meinem Posting Revue passieren lassen. Damals stand das Kleeblatt kurz vor dem Start in die Rückrunde nach der Winterpause. Zu diesem Zeitpunkt konnte noch niemand ahnen, dass die folgenden Monate zu den erfolgreichsten in der Geschichte der Spielvereinigung werden sollten: Sie gewann Spiel um Spiel und schaffte es in einer spannenden Endphase, aus ihrem Image der „Unaufsteigbaren“ endlich in die Erste Liga aufzusteigen. Maßgeblich waren neben dem damaligen Trainer Mike Büskens Spieler wie Edgar Prib, Stephan Schröck, Max Grün und eine hervorragende Teamleistung am Erfolg beteiligt. Und Torschützenkönig sollte auch ein Kleeblatt werden: Olivier Occean.

Aber auf den glücklichen Aufstieg in die Bundesliga folgte eine Saison, die den Fürther Fans, dem Verein und allen Spielern an die Substanz ging und dann nach 34 Spieltagen im Abstieg endete. Wir Greuther-Weiber haben immer versucht, die Mannschaft mit aufbauenden Blogbeiträgen und manchmal auch berechtigter Kritik zu motivieren. Über die zahlreiche positive Resonanz auf unsere Arbeit haben wir uns immer sehr gefreut. Und auch andere Medien wurden durch unseren Greuther-Weiber-Blog auf die Stadt Fürth und die Spielvereinigung aufmerksam. Ich erinnere nur an das Interview mit einem Clubfan für die BR-Sendung „Kipfenberg“.

500 Blogbeiträge – das hat uns Spaß gemacht. Und so, wie das Kleeblatt in die Saison 2013/14 gestartet ist, könnten wir uns durchaus vorstellen, dass aus den Abgestiegenen bald wieder Bundesliga-Aufsteiger werden. Eines ist sicher: Die Greuther-Weiber begleiten den Verein dabei!