Das macht den Kleeblattfans Hoffnung

Eine den Greuther-Weibern wohl gesonnene Kleeblattanhängerin hat uns den Tipp gegeben, dass man auf „Youtube“ ein Video mit Fürths Mittelstürmer Nikola Djurdjic finden kann. Ich habe mir das mal angesehen, und muss sagen, dass es offenbar aktuell ist und tatsächlich den „Hoffnungs-Stürmer“ beim Training zeigt. Er scheint sich deutlich erholt zu haben, macht einen quirligen, fitten und schnellen Eindruck.

Bekanntlich hatte sich Nikola Djurdjic beim dritten Spieltag am 13. August 2013 (was für ein Datum!) im Spiel gegen den 1. FC Kaiserslautern einen Kreuzbandriss zugezogen und fiel seitdem für das Profiteam der Spielvereinigung aus. Das waren damals wirklich „bad news“ für Trainer Frank Kramer, die Mannschaft und alle Fans. Ende der letzten Saison hatten ja viele Vereine Interesse an Djurdjic gezeigt; er selbst schien auch nicht abgeneigt, in der Ersten Liga zu bleiben. Aber er hielt der Spielvereinigung die Treue und galt bzw. gilt hier als wichtiger Spieler beim Projekt Klassenerhalt. Vielleicht ist er nach seiner Genesung ab der Rückrunde sogar wieder der Joker für den Wiederaufstieg?
YouTube Preview Image

Nikola Djurdjic fällt einige Monate aus!

Gestern Abend konnten sich die Kleelattfans über einen weiteren Sieg der SpVgg freuen. 2:1 lautete das Endresultat im Heimspiel gegen den 1. FC Kaiserslautern. Allerdings hat die schwere Verletzung von Stürmer Nikola Djurdjic die Freude überschattet: Nach einer Art „Luftduell“ verdrehte er bei der Landung das Knie, wurde kurz behandelt, musste dann aber in der 17. Minute endgültig vom Platz. Er wurde durch den späteren Siegtorschützen Ognjen Mudrinski ersetzt. Man transportierte den serbischen Nationalstürmer Djurdjic noch während der laufenden Partie ins Krankenhaus, dort folgte dann die bittere Diagnose: Das vordere Kreuzband im rechten Knie ist gerissen. Damit dürften die Spiele der nächsten Monate für die Spielvereinigung ohne ihren erfolgreichen Mittelstürmer stattfinden.

Das ist eine wirklich schlechte Botschaft für Trainer Frank Kramer, die Mannschaft und alle Fans. Ende der letzten Saison hatten viele Vereine Interesse an Djurdjic gezeigt; er selbst schien auch nicht abgeneigt, in der Ersten Liga zu bleiben. Aber er hielt der Spielvereinigung die Treue und galt hier als wichtiger Spieler beim Projekt Klassenerhalt – jetzt vielleicht sogar als Joker für den Wiederaufstieg. In dieser Spielzeit traf Djurdjic bereits je einmal in einem Zweitliga- und im DFB-Pokalspiel.
Die Greuther-Weiber und viele Kleeblatt-Fans wünschen Nikola Djurdjic gute Besserung und schnelle Genesung! Und: Wir wissen es zu würdigen, dass er sich gestern zunächst sogar noch durchbeißen und gegen die Roten Teufel weiterkämpfen wollte!

Viel Lärm um nichts

Die Spielvereinigung ist derzeit nicht gerade auf der Gewinnerseite. Und das meine ich nicht nur in Bezug auf die Spielergebnisse. Nein, nach der „Trennung“ von Coach Mike Büskens wird jetzt auch noch Edgar Prib ausfallen: Der Mittelfeldspieler hat sich einen Muskelfaserriss im rechten Oberschenkel zugezogen. Wie lange Prib nicht dabei ist, wird der Heilungsverlauf zeigen. Für das Spiel am Samstag, 2. März, ab 15.30 Uhr gegen den HSV in Hamburg steht Prib jedenfalls auf keinen Fall zur Verfügung.
Gestern haben wir übrigens mehrere aufgeregte Mails – auch über Facebook – erhalten, ob an dem Gerücht, dass Gerald Asamoah entlassen wurde, was dran sei. Nach kurzer Recherche war alles klar: BILD.de hatte für das Spiel am letzten Sonntag gegen Bayern 04 Leverkusen doppeldeutig gemeldet, dass Asamoah gefeuert sei. Bei genauerem Lesen meinte die Zeitung aller Zeitungen in Deutschland allerdings nur, dass Asa nicht im Kader für das Leverkusen-Spiel sei. Aha, much ado about nothing!

Beim Kleeblatt Tyrala ist es wieder das Knie!

Das ist doch wirklich ein Riesen-Pech für die Spielvereinigung:  Der Verein muss vermutlich längere Zeit auf Sebastian Tyrala verzichten. Der Mittelfeldspieler erlitt beim Testspiel gegen den SC Eltersdorf in der 32. Minute einen Kreuzbandriss im rechten Knie. Das haben die ärztlichen Untersuchungen im Erlanger Universitätsklinikum ergeben. Auf der Homepage des Vereins äußert sich Martin Meichelbeck, Leiter des Lizenzbereichs, so:

„Bei solch einer Verletzung zeigt der Profifußball seine negative Seite.  Für Basti und für uns ist diese Nachricht ein Schock. Wir werden Basti auf seinem Weg begleiten und ihn bestmöglich unterstützen.“

Sebastian Tyrala kam im Juni 2011 vom VfL Osnabrück in den Ronhof, sein Vertrag läuft bis 2014. Seit er für die SpVgg aktiv ist, hat er sich immer wieder schwere Knie-Verletzungen zugezogen. Schon im September 2011 musste sich Tyrala einer Operation des linken Knies unterziehen. Dabei wurde der Knorpel geglättet. Und beim Testspiel gegen Akhisarspor im Juli 2012 erlitt er eine Knieprellung mit Einblutung.
Also: Kein Glück für das Kleeblatt, das beim Kampf in der ersten Bundesliga auf jeden Spieler setzen muss.

 

 

Ach du Schre(ö)ck!

Die schlimmsten Befürchtungen sind jetzt Realität: Stephan Schröck hat sich in der Begegnung gegen Alemannia Aachen doch ernsthaft verletzt. Der SpVgg-Profi erlitt eine Zerrung des inneren Kniescheiben-Bandes. Das ergaben Untersuchungen an diesem Wochenende. Der 25-Jährige wird damit  – nach Angaben von Kleeblatt-Mannschaftsarzt Dr. Harald Hauer auf der Vereins-Homepage – bis auf Weiteres ausfallen.
Das ist für das Kleeblatt eine neue Hiobsbotschaft. Schon vor einer Woche hatte ja Hoffnungsträger Gerald Asamoah Pech. Der Kleeblatt-Stürmer hatte sich beim 2:0-Erfolg in Duisburg eine Verletzung am rechten Oberschenkel zugezogen. Anschließende Untersuchungen ergaben die Diagnose: Muskelfaser-Riss. Es droht eine Ausfallzeit von mindestens zwei bis drei Wochen. Wegen einer ähnlichen Verletzung beim Testspiel gegen Austria Wien musste der Deutsch-Ghanaer schon im Trainingslager in der Türkei pausieren.
Damit muss Trainer Mike Büskens im nächsten Spiel gegen 1860 München (Samstag, 17. März, 13 Uhr in der Allianz Arena) auf zwei wichtige Spieler verzichten. Und ob Asamoah beim DFB-Pokal-Halbfinale gegen Borussia Dortmund am 20. März wieder fit ist? Das steht in den Sternen.
Auf jeden Fall keine schöne Situation für den Verein. Und heute hat auch noch Verfolger Eintracht Frankfurt einen 5:1-Sieg gegen den Tabellenletzten Hansa Rostock eingefahren und liegt jetzt wieder nur einen mickrigen Punkt hinter der Spielvereinigung auf Tabellenplatz zwei. Es ist wie verhext!

Wirklich schade, Chris!

20091007 Noethe lachtIn seinem persönlichen Steckbrief beschreibt sich Christopher Nöthe als ehrgeizig. Und er sagt über sich selbst: „Ich kann nicht verlieren.“ Wie muss sich der talentierte Offensivmann wohl gefühlt haben am Freitagabend. Da steht man im Aufgebot einer nationalen Auswahl, darf sich Hoffnungen auf einen Kurzeinsatz – noch dazu im eigenen Stadion – machen, um am Ende doch zu passen, weil der eigene Körper einem einen Strich durch die Rechnung macht. Wegen einer Muskelverletzung blieb dem 21-Jährigen nur, sich das glanzlose 3:0 der U21-Nationalmannschaft gegen Slowenien von der Tribüne aus anzusehen.

Und wer weiß, wann Nöthe die nächste Chance bekommt, sich im Nationaltrikot vor heimischem Publikum zu beweisen. Immerhin interessierten sich nicht einmal 4000 Zuschauer für die Partie. Da wird sich der DFB wohl in Zukunft genau überlegen, ob er überhaupt nochmal ein Länderspiel nach Fürth verlegt.