Wieder 2:0 fürs Kleeblatt – Tabellenführung gesichert!

Auch im zweiten Spiel gewann das Kleeblatt mit 2:0 – wie ich meine: glücklich. Ohne Keeper Wolfgang Hesl hätte die Partie gegen den VfR Aalen eventuell anders geendet. Aber es hat geklappt.

Bei knapp 30 Grad (im Schatten) war das Spiel vor nur 5000 Zuschauern in der Aalener Scholz-Arena eine schweißtreibende Angelegenheit. Schon in der 8. Minute traf Goran Sukalo nach einem Freistoß aus 25 Metern von Tom Weilandt ins Tor, und der Ex-Fürther Jasmin Fejzic musste zum ersten Mal hinter sich greifen. Ein fulminanter Start – doch dann ließen die Kleeblätter spürbar nach. Der VfR hatte einige Chancen, die er – wie das Kleeblatt oft in seiner Erstliga-Saison – nicht verwerten konnte. Für mich war das Duell Robert Lechleiter gegen Hesl bezeichnend für das Spiel. Der Aalener ackerte und griff an, er scheiterte aber permanent am (mal wieder) überragenden Fürther Kapitän, dem Torhüter Wolle Hesl.
Insgesamt agierten die Aalener druckvoller und investierten viel Kraft und Energie. Beim Kleeblatt bibberte ich mehrfach, ob sie es wohl schaffen würden, den Vorsprung zu halten. Beinahe hätte der gerade eingewechselte Nico Zimmermann einen Freistoß für die Aalener verwandeln können.
Letztlich entschieden wurde das Spiel durch das Tor von Ilir Azemi in der 81.Minute. Er machte den Sack zu und damit behält das Kleeblatt nach zwei gewonnenen Spielen und sechs Punkten die Tabellenführung in der Zweiten Liga.

Kleeblatt gegen Aalen: Alter Bekannter im Tor!

Kann der Spielvereinigung heute Abend beim zweiten Saisonspiel gegen den VfR Aalen um 18.30 Uhr viel passieren? Ich denke nicht. Wieso? Wer unseren Blog während der vergangenen Jahre regelmäßig gelesen hat, der kann sich denken, worauf ich hinaus will: Bei den Aalenern steht Jasmin Fejzic im Tor. Und der hat ja während seiner Zeit beim Kleeblatt Geschichte geschrieben.

Erinnern wir uns an das DFB-Pokal-Halbfinale gegen Borussia Dortmund im März 2012 im Fürther Ronhof. Fejzic wurde in der 118. Minute der Verlängerung von Trainer Mike Büskens eingewechselt und erlangte dann traurige Berühmtheit. Durch einen unglücklichen Zufall konnte Jasmin ein Tor des Ex-Cluspielers Ilkay Gündogan nicht halten: Drei Sekunden vor Schluss schoss Gündogan aus 17 Metern, der Ball ging an den Pfosten, prallte an den Rücken des Keepers und von dort ins Tor. Konsequenz: Die Bundesliga-Top-Mannschaft aus Dortmund gewann damit das Spiel mit 1:0 – und wurde DFB-Pokalsieger 2012. Jasmin Fejzic war insgesamt fünf Jahre in Fürth aktiv. Er wechselte dann vor der Saison 2012/13 zum VfR.
Übrigens steht heute Abend noch ein weiteres Ex-Kleeblatt auf dem Platz: Aalens Cidimar Rodrigues da Silva sieht auf 2,5 Jahre in Fürth zurück. Bis zum Sommer 2009 erzielte er dort 12 Tore in 46 Zweitligaspielen.