28 500 Fußballfans singen im Stadion Weihnachtslieder

Die Weihnachtstage liegen hinter uns, am heutigen Sonntag ist man noch ein bisschen in Faulenzerstimmung. Aber man hat auch wieder Zeit, sich um das Thema „Fußball“ zu kümmern.
Dabei bin ich auf etwas gestoßen, was mir echt imponiert. Ein Verein der Zweiten Liga hat seine Fans ins Stadion geladen und viele, viele kamen. Das traditionelle Weihnachtssingen des 1. FC Union Berlin fand am Mittwochabend mit 28 500 Fans eine neue Rekordbeteiligung. Zum zweiten Mal mussten die Tickets verkauft werden, weil die Alte Försterei in den Jahren zuvor bei kostenfreiem Eintritt an ihre Kapazitätsgrenzen gestoßen war. Der inzwischen berühmteste Weihnachtschor Deutschlands war 2003 durch 89 Anhänger vom Club „Alt-Unioner“ begründet worden. Bei der 13. Auflage der besinnlichen Stunden im Kerzenschein wurde am 23. Dezember der 150 000. Sänger begrüßt.

Ich finde, das wäre doch auch mal eine gute Idee für Anhänger der Spielvereinigung. Man trifft sich im Ronhof und Tausende Kleeblattfans singen gemeinsam „Stille Nacht, heilige Nacht“. Das wären doch Emotionen und Gänsehaut pur!

Auf youtube habe ich einen Videoclip der „Berliner Morgenpost“ gefunden, der Impressionen vom xmas-Singen in der „Alten Försterei“ in 100 Sekunden zeigt:
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Hohoho – Morgen das erste Türchen öffnen!

Adventskalender2015Am vergangenen Samstag habe ich ihn wieder bekommen: Den Adventskalender der Spielvereinigung Greuther Fürth. Schon in den Jahren 2013 und 2014 habe ich darüber bei den Greuther-Weibern gebloggt. Der Kalender 2015 ist gelungen. Die grafischen Motive sind – im Gegensatz zu anderen Adventskalender-Herstellern – nicht zu ähnlich, man lässt sich immer etwas Originelles einfallen.
In diesem Dezember ist natürlich alles wieder in Weiß-Grün gehalten. Es ist ein großes Tor zu sehen, im Hintergrund unzählige Fahnen begeisterter Stadionbesucher, ein leicht schneebedeckter Weihnachtsbaum. Daneben steht er: ein weiß-grün gewandeter sympathischer Weihnachtsmann, der aus seinem Geschenkesack einen großen Fußball herausholt. Mit strahlendem Lächeln – ich höre direkt sein lautes „Hohoho“ – will er den Ball wohl einem kleinen Kleeblattfan überreichen. Kein schlechtes Geschenk! Nach der sportlichen Misere beim Heimspiel gegen den FC Kaiserslautern am letzten Freitag ist eine kleine Aufmerksamkeit, ach was, sind ein kräftiger Emotions- und Motivationsschub dringend nötig.
Der Adventskalender ist in allen Kleeblatt-Fanshops erhältlich, inzwischen auch bei ausgesuchten Tankstellen, im Supermarkt und Reisecenter. Die Kalender sind gefüllt mit 24 einzeln verpackten Edel-Vollmilch-Schokoladentafeln (Fair Trade-Schokolade), es gibt sie in limitierter Auflage zum moderaten Preis von 4,99 Euro. Morgen ist schon der 1. Dezember – also schnell besorgen!

Das war ein Schuss in den Ofen!

Bitter, bitter: Die Spielvereinigung unterliegt unglücklich mit 0:1 zu Hause gegen RasenBallsport Leipzig. Ein wichtiger Sieg für die Aufsteiger aus Sachsen, die sich trotz massiver Personalprobleme mit drei wertvollen Punkten zurück in den oberen Bereich der Tabelle katapultierten.

Schon nachmittags waren die ersten Leipziger Fans in Fürth und zeigten vor allem großes Interesse für die hiesigen Weihnachtsmärkte. Auf dem Mittelaltermarkt und am Waagplatz konnten sie sich bei Glühwein schon mal vorwärmen – die Stimmung im Gästeblock im Stadion am Laubenweg war grandios.

SpVgg Greuther Fürth - RB LeipzigDie Partie verlief in der ersten Halbzeit – von beiden Seiten – für Zweitliga-Teams fast schon hochkarätig. Noch nie sind die Kleeblätter gegen die (umstrittenen) Aufsteiger aus Leipzig angetreten. Premiere! Die gelang, denn mit vielen guten Spielzügen und Aktionen in den ersten 45 Minuten ließ die Mannschaft erahnen, was in ihr steckt. Das Beinahe-Tor für Fürth  gelang dann in der 20. Minute: Goran Sukalo stieg nach einer Schröck-Ecke nach oben und traf mit einem wuchtigen Kopfball leider nur das Lattenkreuz. Pech. Beide Teams – vor allem aber die Kleeblätter – wirkten in der ersten Hälfte zielorientiert, das Spiel war intensiv und schnell. Wieder einmal war es Stephan Schröck, dem gute Attacken gelangen. In der 59. Minute landete ein Ball von ihm sogar im gegnerischen Tor. Abseits! In dieser Position fand sich der Publikumsliebling später noch einige Male – er roch die Leipziger Abseitsfallen einfach nicht und hatte das Nachsehen.
Kein Tor in der ersten Halbzeit – und  nach dem Anpfiff zur zweiten Hälfte war es dann mit der spielerischen Klasse dahin. Ein einziges Gebolze auf dem Fürther Rasen machten den zirka 10.000 Zuschauern wenig Freude. Es wurde immer öfter gefoult, und das Spiel kam kaum noch in Fluss. Auffallend gut spielte heute Marco Caligiuri (Foto). Er klärte mit viel Engagement so manch brenzlige Situaton und sorgte dafür, dass knifflige Momente fair gelöst wurden.

Doch dann passierte es in der 77. Minute nach einer Standardsituation doch noch: der „Rote Bulle“ Dominik Kaiser schoss eine Ecke flach in den Sechzehnmeterraum. Der Ball rutschte durch zu Compper, der aus kurzer Distanz am per Fußabwehr reagierenden Hesl scheiterte. Eine tolle Parade des Kleeblatt-Kapitäns. Aber gegen den Nachschuss des ebenfalls aufgerückten Niklas Hoheneder war der Keeper dann machtlos. Das war gleichzeitig das Endresultat: 1:0 für die Sachsen.
Damit liegt RB Leipzig heute Abend auf Tabellenplatz vier, die Spielvereinigung dümpelt weiter im Mittelfeld-Nirwana. Sieben Punkten auf den Aufstiegsplatz stehen sechs Punkte auf den Relegations-Abstiegsplatz gegenüber. Aber wir haben eine Englische Woche, d.h. am kommenden Dienstag empfängt das Kleeblatt um 17.30 Uhr den VfL Bochum im Ronhof . Und dann – vier Tage vor dem Heiligen Abend – geht’s ab zum Lokalderby nach Nürnberg. Es bleibt also eine spannende Adventszeit!

„Mei Kleeblatt Mützn“ – Unser Geschenktipp

Mei_Kleeblatt_Muetzn Für den Deutschen Gründerpreis 2014 in der Kategorie „Aufsteiger“ wurden u.a. zwei junge Typen nominiert, die mit bunten Mützen die Szene aufmischen und Häkeln zum neuen Trend machen: Sie zeigen mit „myboshi“, wie aus einer kleinen Idee Großes werden kann. Ich möchte heute in unserem Blog einen jungen Mann vorstellen, der auch ein Faible fürs Häkeln hat und – um das noch zu toppen! – selbstentworfene Mützen im Kleeblatt-Look herstellt.

Wir haben uns in einer Fürther Kinokneipe verabredet und dort über sein Projekt geredet. Julian kommt eigentlich aus Nürnberg und ist 22 Jahre alt. Er macht seit einigen Monaten eine Ausbildung zum Erzieher in Bamberg und besucht für die pädagogisch-theoretischen Aspekte einmal in der Woche die Fachakademie in Haßfurt.
Letztes Jahr zu Weihnachten hat Julian von seiner Oma das „myboshi-Buch“ bekommen und dazu noch Wolle. Und seitdem ist er mit dem Häkelvirus infiziert. Julian ist noch dazu seit seinem sechsten Lebensjahr glühender Fan der Spielvereinigung („Meine Oma ist mit dem früheren SpVgg-Torwart Roland Kastner verheiratet.“). Was liegt also näher, als auch beim Outfit seinem Lieblingsverein treu zu bleiben und Mützen im weiß-grünen Kleeblattlook zu häkeln?

Julian hat nicht nur bestimmte Kreationen in seinem Repertoire, man hat sogar die Möglichkeit, eine ganz individuelle Mütze mit eigenen Farb- und Musterwünschen bei ihm in Auftrag zu geben: ob gestreift (von weiß nach grün, oder mit grau wie das Heimtrikot) – alles ist möglich. Julian braucht zwei bis fünf Tage für eine Mütze – er häkelt in seiner Mittagspause oder abends vor dem Fernseher. Wenn er ins Stadion zu den Spielen des Kleeblatts geht, hat er immer eine seiner Mützen auf dem Kopf. Manchmal wird er dann darauf angesprochen und hat so schon Aufträge bekommen – bisher primär von Jungens. Wie hoch ist der Preis für eine Mütze? „Ich mach’s so, dass ich die Leute frage, was sie zahlen wollen.“ Der Materialwert für die Wolle beträgt ca. 12 Euro, die meisten legen dann noch fünf bis zehn Euro drauf für Julians Arbeit.
Der Geschenktipp der Greutherweiber zu Weihnachten: Selbstgehäkelte Mützen in den Farben Weiß und Grün vom Kleeblattfan für Kleeblattfans. Jede Mütze ist ein Unikat. Wer Interesse hat: Hier ist der Link auf des Häklers Facebook-Seite „Mei Kleeblatt Mützn“. Mit ihm könnt Ihr dann alles Weitere persönlich klären. Vielleicht trägt ja der eine oder andere von Euch sogar schon beim Derby gegen den „Club“ am 20. Dezember eine von Julians Kleeblatt-Mützn?

Merry X-mas allen Kleeblattfans

Gestern hat es die Spielvereinigung ja mehr als spannend gemacht. Ich hatte getippt, dass sie sich gegen den VfR Aalen beim letzten Heimspiel in diesem Jahr und vor der Winterpause souverän schlägt. Dem war aber erst mal nicht so. In der ersten Halbzeit rackerte sich das Team ab, scheiterte aber an der engmaschigen Abwehr der Aalener. Mehrfache Diskussion mit Schiedsrichterin Bibiana Steinhaus gipfelten dann in einem Strafstoß für das Kleeblatt in der Nachspielzeit vor der Pause. Den schoss Zoltan Stieber zu mittig, und der Keeper des VfR – das Ex-Kleeblatt Jasmin Fejzic – hielt.
In den zweiten 45 Minuten mussten die Kleeblattfans in der mit über 10 000 Zuschauern besuchten Trolli ARENA nicht mehr zittern, als in der 60. Minute dem eingewechselten Niclas Füllkrug das heiß ersehnte Führungstor gelang. Dabei blieb es bis zum Abpfiff. Mit vier Punkten vor dem Drittplatzierten – dem 1. FC Kaiserslautern – verabschiedet sich die Spielvereinigung mit 35 Punkten auf dem zweiten Tabellenrang in die verlängerten Weihnachtsferien. Eine tolle Ausgangsbasis. Denn auch der Spitzenreiter – der 1. FC Köln – ist ja mit vier Punkten Vorsprung nicht uneinholbar. Als Fürther Fußballanhänger kann man morgen also in aller Ruhe und gelassen Weihnachten feiern.

Wir Greuther-Weiber wünschen unseren Lesern, allen, die uns unterstützen und unsere Blogbeiträge hier oder auf Facebook so engagiert verfolgen und kommentieren, ein frohes Fest. Und mein Christbaum (Foto) wird sicher nicht der einzige sein, der so stilvoll geschmückt ist, oder?

Macht endlich das erste Türchen auf!

Schokolade, oder Schokolade oder… doch Schokolade? So groß ist die Auswahl dessen, was sich in einem Adventskalender hinter den 24 Türchen verbergen könnte, nicht. Meine Schwester und ich bekommen von unseren Eltern (immer noch!) jedes Jahr einen Adventskalender. Und wir freuen uns darüber. Vielleicht eine sentimentale, aber schöne Tradition.

Besonders stilvoll für einen Kleeblattfan ist der diesjährige Kalender der Spielvereinigung. Ich habe ihn im Fanshop gekauft (3,95 Euro, für Dauerkarteninhaber gibt es zehn Prozent Rabatt) und bin schon ziemlich gespannt, was ich da jeden Morgen hinter dem Türchen finde. Ein kleiner Wolfgang Hesl, ein Kleeblatt oder eine Gelbe Karte im Miniformat? Das Motiv auf dem weiß-grünen Kalender zeigt für Kleeblattfans auf jeden Fall die perfekte Idylle: Durch eine verschneite Winterlandschaft läuft unter sternenklarem Himmel der Weihnachtsmann. Hinter ihm die Silhouette von Fürth – mit Rathaus, St. Michaels-Kirche und zwei Flutlichtscheinwerfern der Trolli Arena. Über der Stadt das weiß-grüne Logo unseres Vereins, das uns sagen will: Ja, ganz Fürth ist vom Wohl und Wehe der Spielvereinigung geprägt. Der Weihnachtsmann hat schon einige Geschenke im Schnee verloren, darunter verschiedene Päckchen und einen Fußball.

Wer also – genauso wie ich – an jedem Dezembermorgen gerne ein Türchen eines Adventskalenders im geschmackvollen Design öffnen möchte, dem kann ich nur empfehlen, sich noch den Kleeblatt-Kalender schenken zu lassen. So startet man jeden Tag gut, und bis zum Heiligen Abend kann so eigentlich nichts mehr schief gehen!

Diverse Geschenke zu Weihnachten

Vieles hat sich in den letzten Tagen ereignet, allerdings war dieses Mal nicht das Fürther Kleeblatt betroffen. Nein, der Bundesliga-Verein unserer östlichen Vorstadt wurde noch kurz vor den Feiertagen vom plötzlichen Wechsel seines Trainers Dieter Hecking zum VfL Wolfsburg überrascht und geschockt. Sogar einige eingefleischte Spielvereinigungsfans und erklärte Clubgegner diskutierten über Heckings abrupten Weggang und Michael Wiesingers Berufung und brachten ein klein wenig Mitleid für den Club und seine Fans auf.
Wir Greuther-Weiber konzentrieren uns auf lieber auf Wesentliches: Wir freuen uns über die Kleeblatt-Weihnachtskugeln, die uns gute Freunde geschenkt haben (und die nachher einen besonders exponierten Platz am Christbaum bekommen werden). Und wir sind gespannt auf den neuen Torhüter, der mit sofortiger Wirkung zum Kleeblatt wechselt: Tom Mickel (23) kommt vom Hamburger SV. In Fürth wird der ablösefreie Keeper einen Vertrag bis 2015 erhalten. Mickel spielte ursprünglich bei Energie Cottbus und war bei den Hanseaten zuletzt nur die Nummer drei. Damit hat die Vereinsführung der SpVgg auf die Verletzung von Issa Ndoye reagiert, der frühestens im März wieder fit sein wird. Der Senegalese hatte sich im Oktober das Syndesmoseband gerissen. Nach dem Stürmer Nikola Djurdjic und dem Abwehrspieler Matthias Zimmermann ist Tom Mickel also der dritte Neuzugang in der Winterpause. Vielleicht kommt in den nächsten Wochen noch der eine oder andere Spieler, um das Kleeblatt im neuen Jahr beim Klassenerhalt tatkräftig zu unterstützen? Mal sehen…

 

Weiß-grüne Weihnachten

Wer jetzt noch kein echtes Fangeschenk hat, der sollte mal einen Zahn zulegen. Am Montag ist – wer’s nicht weiß – Heilig Abend, und da erwartet ein leidenschaftlicher Anhänger der Spielvereinigung ein adäquates Präsent unter dem grünen Weihnachtsbaum.

Witzige Dinge findet man bis Montag, 24. Dezember, im Fanshop Greuther Teeladen und im Fanshop bei Franken Ticket am Kohlenmarkt (geöffnet haben beide Läden bis 13 Uhr.). Ob Schal, Badetuch, Toaster, ein Jahreskalender 2013 oder die DVD zur „unAufsteigbar-Tour 2011/12“ (siehe Foto) – für jeden findet sich etwas Passendes. Besonders witzig finde ich übrigens die Kleeblatt-Anhänger für den Weihnachtsbaum. Ich würde gerne wissen, wer von Euch seinen Baum „fangerecht“ ausstattet. Ich bin mal  gespannt auf Kommentare und Reaktionen!

 

 

Kleeblattfans – Auf nach Abtswind!

Eine echte Pleite war der letzte Spieltag aus Fürther Sicht. Trotz besserer sportlicher Leistung und vielen Torchancen ist es dem Kleeblatt einmal mehr nicht gelungen, das gegnerische Team – in diesem Falle den VfB Stuttgart – in die Schranken zu weisen und zu besiegen.
Fürs nächste Wochenende will ich Euch – nach dem hoffentlich gewonnenen Samstagsspiel – mal einen kleinen Veranstaltungstipp ans Herz legen: Am Tag nach der Partie zwischen der SpVgg und dem SC Freiburg findet im fränkischen Weinörtchen Abtswind eine Adventsfeier statt, unter anderem im dortigen Kräuter-, Gewürz- und Teemuseum. Am letzten Sonntag kamen wir Greuther-Weiber mit Freunden schon mal in den Genuss einer Führung. Die war nicht nur sehr informativ und kurzweilig, denn das Museum ist wirklich liebevoll gestaltet mit Tausenden von Teeschachteln und Teesorten aus aller Welt. Nein, das Highlight war unser „Museums-Guide“. Er ist enthusiastischer und leidenschaftlicher Fan der Spielvereinigung. Wie er uns erzählte, reist er konsequent zu jedem Heimspiel nach Fürth – und besucht sogar fast jedes Auswärtsspiel. Und er hat uns mit einer witzig beschrifteten Tafel begrüßt (wer neugierig ist: klickt aufs Foto).
Also: Am Sonntag, 9. Dezember, ist es so weit! Nicht nur der zweite Advent steht vor der Tür, sondern auch der Abtswinder Weihnachtsmarkt. Ab 13 Uhr bietet sich im Gewürz- und Teemuseum in der Ebracher Gasse in Abtswind die letzte Chance für dieses Jahr, ohne Voranmeldung an einer öffentlichen Führung durch das Museum teilzunehmen. Um 14 Uhr und um 16 Uhr beginnt je eine Führung, Dauer: ca. eine Stunde. Danach kann man sich im beheizten Café bei einem Stück Kuchen oder einem leckeren Flammkuchen stärken und mit Kaffee- und Teespezialitäten wärmen. Und am Marktstand kann man natürlich Weihnachtsbäckerei einkaufen, Präsente für Weihnachten besorgen oder sich selbstgemachte Tees und Gewürze gönnen.
Es wäre schön, wenn der eine oder andere Kleeblatt-Anhänger nach Abtswind fahren würde. Glaubt mir, es lohnt sich!

Gedanken eines Greuther-Weibes!

Die Zeit vom letzten bis zum nächsten Spiel des Kleeblatts wird mir allmählich lange. Nikolaus und Weihnachtsgeschenke-Einkauf hin oder her. Was sind wir Greuther-Weiber erleichtert, wenn am Montag, 12. Dezember, die Spielvereinigung in ihrem ersten Rückrundenspiel bei der Frankfurter Eintracht antritt. Und die Partie verspricht superspannend zu werden: Die Eintracht liegt mit nur zwei Punkten Vorsprung auf Tabellenplatz zwei, Fortuna Düsseldorf ziemlich dicht auf den Fersen.

Freunde aus Nürnberg denken eher mittelfristig. Was redest Du von der Bundesliga? Wichtig ist für uns nur der DFB-Pokal. (Klar, wenn ich mich in der Bundesliga so anstellen würde wie der Club, würde ich auch so argumentieren.) Vier Tage vor Heilig Abend findet das tradionsreiche Derby zwischen Fürth und Nürnberg statt. Leider im Frankenstadion. So, wie der 1. FCN derzeit drauf ist, werden die Kleeblätter gewinnen. Meint zumindest der von mir hoch geschätzte Fischmann auf der Fürther Freiheit. Er prognostiziert einen Kleeblatt-Sieg, drückt – diplomatisch wie er nun mal ist – aber beiden Teams die Daumen.

Gut, bis zum 20. Dezember ist es noch lange hin. Ich konzentriere mich erst mal auf das Montagsspiel und hoffe, dass Trainer Mike Büskens in bezug auf seine Spieler wieder alle Optionen hat. Schön war doch die Freude, mit der die Fürther Fans auf das (kurze) Comeback von Kingsley Onuegbu reagiert haben. Vielleicht ist er auch in Frankfurt dabei, wird eingesetzt – und schießt das Siegtor für seine Mannschaft? Für alle Fürth-Anhänger wäre das die optimale Einstimmung auf alles Weitere!