Kleeblattfans in Prügellaune

Das muss ja nun wirklich nicht sein! Kleeblattfans sind unangenehm aufgefallen und haben sich aggressiv gezeigt. Ort des Geschehens war der Würzburger Hauptbahnhof: Mit Pfefferspray musste dort die Polizei zwischen etwa hundert Fußballfans Schlimmeres verhindern.
Etwa 200 Anhänger der Spielvereinigung waren am Sonntag – so die Angaben der Bundespolizei – nach dem Auswärtsspiel beim Karlsruher SC  in Würzburg umgestiegen. Die Situation eskalierte beinahe, als die Fürther zehn Fans eines Würzburger Fußballvereins entdeckten. Daraufhin hätten etwa 100 Fürther Fans versucht, eine Polizeiabsperrung zu durchbrechen. Die meisten von ihnen seien betrunken und gewaltbereit gewesen. Mit Pfefferspray konnten die Einsatzkräfte die Fans zurückdrängen und eine größere Prügelei verhindern. Die Beamten begleiteten die Raufbolde schließlich bis nach Fürth – ohne weitere Zwischenfälle.
Auch schon beim Spiel in Karlsruhe gab es – angeblich – massive Probleme mit Fürther Fans. Unser Foto zeigt die „Polizeibewachung“ von Kleeblattfans beim Abmarsch aus dem KSC-Stadion.
Das ist alles wahrlich keine gute Werbung für die Kleeblatt-Fans. Den Ärger über ein nicht gewonnenes Spiel kann man doch wohl sinnvoller abreagieren. Außerdem ist alles vollkommen unnötig, wenn der eigene Verein gerade einen Lauf hat und Tabellenführer ist.