Ist die Trennung von Mokhtari richtig?

20091228_spvgg_training_0915.jpgIn letzter Zeit hat er schon ein wenig geschwächelt, der Youssef Mokhtari. Das hat die Vereinsleitung wohl auch so gesehen und handelt nun entsprechend: Ab sofort gehen die  SpVgg Greuther Fürth und Youssef Mokhtari getrennte Wege. Beide Seiten haben den bestehenden Vertrag aufgelöst.

Sie sollen sich aber gütlich auf einen geringen Abfindungsbetrag verständigt haben. Das hat der Verein jedenfalls vor wenigen Stunden der Öffentlichkeit mitgeteilt. Nun hat der Mittelfeldspieler also die Möglichkeit, mit dem FC Metz oder einem anderen Verein einen neuen Vertrag abzuschließen.

Eigentlich schade, dass der Youssef nun geht. Ich habe ihn eigentlich als Bereicherung für das Kleeblatt empfunden, er hat meiner Meinung nach – nicht nur im wörtlichen Sinn – Farbe in die Mannschaft gebracht. Ob man einigen Schwächen, die er in  letzter Zeit gezeigt hat, nicht auch anders hätte begegnen können – ich weiß es nicht. Vielleicht war es aber auch gut, rechtzeitig einen Schlussstrich unter die Verbindung zu ziehen, bevor es richtig böses Blut gibt. Denn das könnten die Fürther in der gegenwärtigen Situation auf gar keinen Fall brauchen! Alle müssen sich darauf konzentrieren können, dass es wieder aufwärts geht, und dürfen ihre Energie nicht bei irgendwelchen Scharmützeln verschwenden.

Was meint Ihr/meinen Sie: Ist es gut, dass Youssef Mokhtari Fürth verlässt?

Fürther Sieg und viele Gelbe Karten

Das Spiel gegen den FC Energie Cottbus war für die Spielvereinigung Greuther Fürth der zweite Sieg in Folge – so weit, so gut. Allerdings ist man als zartes „Greuther-Weib“ von der Spielkultur „not amused“. Sami Allagui verwandelte in der 38. Minute nach einem Foul einen Elfmeter – und hat dann in der 44. Minute noch ein weiteres Tor geschossen. Dem Elfmeter war leider ein Foul der Hausherren an Youssef Mokhtari vorausgegangen, der von Beginn des Spieles an vom Cottbusser Publikum permanent ausgepfiffen wurde. Der Fürther Spielgestalter wurde im „Stadion der Freundschaft“ wohl für seinen provozierten Abgang 2005 von der Lausitz nach Köln bestraft. Nicht gerade die feine englische Art! Daraufhin wurde der Übeltäter Markus Brzenska mit einer Roten Karte bedacht.

Anzumerken ist, dass insgesamt sechs Gelbe Karten vergeben wurden, wohl ein untrügliches Zeichen für die Aggressivität und Unsicherheit, mit der diese Partie von beiden Teams geführt wurde. Wobei die Kleeblätter mit vier „Gelben“ auch zur Sache gingen. Schade!