„Aufgemerkt!“ – Asamoah heute bei „Pelzig“

Heute mal ein Fernsehtipp der „Greuther-Weiber“:  Ab 22.45 Uhr sollten nicht nur echte Kleeblattfans vor dem Fernseher sitzen. Zu Gast in der 17. Ausgabe von „Pelzig hält sich“  im ZDF sind Saarlands Wirtschaftsminister Heiko Maas,  der ehemalige Steuerfahnder Frank Wehrheim und – Gerald Asamoah.
Asamaoh, der ja vor dem letzten Heimspiel gegen den SC Freiburg am vergangenen Samstag mehr oder minder angemessen verabschiedet wurde (Foto), wird heute bei Erwin Pelzig Rede und Antwort stehen. Ob er in erster Linie über sein Buch „Dieser Weg wird kein leichter sein“ berichtet (darüber haben wir im März in unserem Blog geschrieben) oder auch einiges über den Auf- und Abstieg der Spielvereinigung und seine Zeit in Fürth zum Besten geben wird, bleibt abzuwarten.

Der Würzburger Frank-Markus Barwasser alias Erwin Pelzig ist vielen von Live-Auftritten und aus der Kabarettsendung „Neues aus der Anstalt“ mit Urban Priol bekannt. Die Kunstfigur Pelzig gibt es inzwischen übrigens genau 20 Jahre. Seit 2011 existiert das Talk-Format „Pelzig hält sich“ im ZDF, das mit dem Deutschen Comedypreis 2011 in der Kategorie „Beste Late-Night-Show“ ausgezeichnet und 2012 sowohl für die Goldene Kamera als auch für den Grimme-Preis nominiert wurde. Bei einer roten Bowle werden prominenten Gästen zum Teil auch unbequeme Fragen gestellt, die sie dann mehr oder weniger wahrheitsgemäß beantworten.
Also: Heute Abend Pelzig und Gerald nicht versäumen! 22.45 Uhr im ZDF.

Rachid Azzouzi im „Aktuellen Sportstudio“

Morgen Abend wird’s spannend und für Kleeblatt-Anhänger gibt’s noch ein Zuckerl obendrauf: Kleeblatt-Manager Rachid Azzouzi ist am Samstag, 11. Februar, zu Gast im „Aktuellen Sportstudio“. Anlass hierfür ist die Auslosung der Vorschlussrunde im DFB-Pokal, für die sich die Spielvereinigung im Spiel gegen 1899 Hoffenheim qualifiziert hat. Kim Kuhlig – Nationalspielerin und bekannt durch die Frauen-Fußball-WM im letzten Jahr in Deutschland – wird am späten Abend die Lose ziehen und dadurch die Begegnungen am 20./21. März bestimmen. Das ZDF sendet ab 23 Uhr live aus Mainz.
Wir sind gespannt, ob Kim den Kleeblättern Glück bingt und ein Heimspiel zieht – und einen attraktiven Gegner. Meinen Wunschkandidaten für das Halbfinale habe ich ja schon hier kundgetan. Und wie Kommentatoren meines Beitrags über den Sieg im Viertelfinale schon geschrieben haben: Kommt Fürth ins Finale, halten uns sogar eingefleischte Club-Fans die Daumen!

Glück und Leid nach DFB-Pokal-Sieg

Fans der Spielvereinigung sind heute morgen mit Schmetterlingen im Bauch aufgewacht. Da war doch was? Der eine oder andere vielleicht auch mit einem Kater? Egal, das Kleeblatt hat die Sensation geschafft, 1899 Hoffenheim mit 1:0 besiegt, und ist somit ins Halbfinale des DFB-Pokals einmarschiert. Sieht man sich die anderen drei Mannschaften an, die es geschafft haben, kann man endlich mal das Gefühl erahnen, was es hieße, auf Augenhöhe mit Erstligamannschaften zu sein. Übrig geblieben sind nämlich der letztjährige Meister und aktuelle Bundesliga-Erste Borussia Dortmund, der Rekordmeister und Tabellenzweite Bayern München sowie der Shootingstar dieser Saison, Borussia Mönchengladbach (derzeit auf Rang 4).
Welche dramatischen Konsequenzen der Fürther Sieg und das Pokal-Aus für den Unterlegenen haben, wird gerade mehr als deutlich: Vor wenigen Minuten haben die Hoffenheimer Trainer Holger Stanislawski entlassen. Ein Kollege munkelte schon gestern, dass Markus Babbel als möglicher Nachfolger gehandelt wird. Greuther Fürth als Trainerkiller und Trainermacher, warum nicht?
Ob die siegreiche Mannschaft gestern Nacht gemeinsam mit ihrem Trainer Mike „Buyo“ Büskens noch das Fürther Kneipenviertel, sprich: die Gustavstraße, unsicher gemacht hat, entzieht sich leider meiner Kenntnis. Gefeiert wurde auf jeden Fall.
So, am Samstag erfahren wir im „Aktuellen Sportstudio“ im ZDF, wie die Halbfinal-Begegnungen aussehen werden. Wenn wir Greuther-Weiber einen guten Draht zur Fußballgöttin haben, dann kommt es zu folgenden Begegnungen: Bayern München tritt in Mönchengladbach an. Und die Spielvereinigung empfängt am 20. bzw. 21. März in der Trolli ARENA den deutschen Meister Borussia Dortmund. Das hätte was – und für Überraschungen ist das Kleeblatt bekanntlich immer gut!

Will das ZDF die Kleeblatt-Fans zermürben?

Aufreger kurz vorm Zubettgehen: Nach dem „Tatort“ sehe ich mir im ZDF um 21.45 Uhr immer das „heute journal“ an. Komprimierte Information, meistens seriös und kurzweilig präsentiert. Gestern Abend war das Moderatorenteam Marietta Slomka und Heinz Wolf dran. Kurz vor Ende der Sendung gab er noch die aktuellsten Bundesligaergebnisse vom 16. Spieltag zum Besten. Der FC Bayern München hatte 2:3 gegen Mainz 05 gewonnen (Jippiiii!), der FC St. Pauli mit 3:1 Dynamo Dresden besiegt (deshalb liegt das Kleebatt bis heute Abend nur noch auf Tabellenplatz 4). Aber dann kam’s: „Das Spiel Eintracht Braunschweig gegen Bochum endete 4:0“, so der O-Ton von Heinz Wolf. Aber was war in der Bildeinblendung zu lesen? „Eintracht Braunschweig – Greuther Fürth 4:0“. Ich dachte, ich traue meinen Augen nicht. Das Kleeblatt hat am 13. Spieltag an Halloween tatsächlich gegen die Braunschweiger verloren (siehe unser Greuther-Weiber-Blog-Beitrag), aber eben nur 1:3 und das im Ronhof. Offenbar zeichnete gestern ein Fortuna-Düsseldorf-Fan für die ZDF-Grafiken verantwortlich. Die Anhänger der Spielvereinigung schon am Tag vor dem Spitzenspiel so zu demoralisieren, dazu gehört schon einiges.
Heute Morgen habe ich nun in der ZDF-Mediathek die Nachrichtensendung von gestern aufgerufen, um zu sehen, ob der Fehler inzwischen korrigiert ist. Nein. Offenbar ist nur eines älter als die Zeitung von gestern: das „heute journal“ vom Abend zuvor. Denn im Bild (Beweis: mein Screenshot) ist noch immer das nie stattgefundene Fürth-Desaster eingeblendet. Allmählich habe ich Zweifel am Slogan: „Mit dem Zweiten sieht man besser!“